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Der Israelit · 1861-12-11 · Heft 50 (11.12.1861) · page 11

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Journal
Der Israelit
Volume
2 (1861)
Issue
Heft 50 (11.12.1861)
Date
1861-12-11
Page
– (sequence 11)
Language
German
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übersehbare Reihe der Wohlthaten, die sie von ihrem Könige schon längst empfangen, sowie insbesondere für Ne neue Wohllhat der Beseitigung der so hemmenden AudnähmSgesetze, den treuesten Gehorsam und die hingehendste Liebe gegen den geliebten Monarchen zu bethätigen. Der begeisterte und begeisternde Redner zeigte ferner, wie besonders die Zahl 50 eine Analogie in unserer hl. Religion, in dem freudevollen und heiligen Jobeljahre, besitze und als solche eine symbolische Bedeutung in sich schließt, die unS diesmal als am 50. Geburtstage des allgcliebten Monarchen zu noch tieferer Erhebung und Freude aussordert. Er wies ferner nach, wie die'isr. Unterthanen mit ihren nichtjüd. Brüdern stets in gleicher Linie standen, so eS galt, die Gesinnungen der Treue gegen das geliebte Königshaus darzuthun, selbst in jenen Zeiten, wo es noch dunkel und düster aussah in ihren Lebens- und Familienkreisen, wo sie noch so manche Zurücksetzung erfahre» und erdulden mußten; der begeisterte Redner schilderte ferner mit hinreißender Beredsamkeit, wie die.Israeliten.Bayerns von nun an, wo möglich noch mehr als früher, mit Ausbietung aller geistigen Güter und materiellen Kräfte sich.anschicken muffen, durch Ehrfurcht und Liebe gegen Gott, sowie durch Ehrfurcht und Liebe gegen den heißgeliebten König und Herrscher sich dieser königlichen Gnade immer mehr würdig zu zeigen, und schloß seinen.Vortrag mit dem bedeutungsvollen Wunsche, in welchin alle Zuhörer tief ergriffen' einstimmten, daß dieses edle Beispiel von den goldenen Stufen des Thrones in alle Paläste jund Hütten des wei'en, großen Vaterlandes dringen, daß, alle Mstern Schatten des Vorurtheils und des Hasses vor dem mächtigen Strahle j kaffe die Stelle noch zwei Jahre unbesetzt zu lassen, des maMatischen Himmelsgestirnes -er wahren Gottes« z Hie Zustände vieler Gemeinden Ungarns bieten und Menschenliebeschwinden, die giftige MlaM! ein solches Bild des Zwiespaltes und der Zerfahrendes.. Glaubenshasses.^ em,.Haupt nach dem andern heit, daß ich mich veranlaßt sehe, einige Notizen aus verlieren, und wahrhafte Religiosität, gepaart mit! bem-Gemeindeleben dieser kleinen Theißstadt-mitzu- Toleranz und Humanität, immeh Mgemezver wertheüen/ ,ny „im HegHrsatz .zuj -jenem - Bilde jeia Geist bis/endlich.^eln Band. der /Liebe. > der Eintracht,"d^!Hohlwyllenö,.!die ganze/Menschheit als eilw /einzige / Die. Esongrader!. Gepreinde zahlt ungefähr hum Llrudersamilie^umschlingru möge!.'!" dert Mitglieder. -Hkese sind der Mehrzahl nach Zwar . Der! hochgeehrte Herr Oberrabbiner, der. die wenig bemittelt; aber Gemeinsia.n und Opferzvilligkeit reichen Oncllm seines Geistes ununterbrochen dpn ' Haben-Werke zu Stande gebracht, die der reichste» aus nahen urch fernen Gegenden kommenden jungen . Gemeinde zur Ehre gereichen wnrven'^ und die Wahl Studirenden Erschließt, der unermüdet neben! seinen eines Jüngers des hochgeehrten N. vr. Hlldesgroßen und vielseitigen heiligen VerufSgeschästen-d!e' Kräfte seines Geistes in Bewegung setzt, um-d!«^ Schätze seines Wissensreichsthums durch neue nur im heiligen Interesse der göttl. Wissenschaft und der^ heiligen Religion heransgegebene höchst uützlichs Werke allen Glaubensgenossen mitzutheilen >> dieser große Mann, dessen ganzes Sinnen und Schassen auf Gottesfurcht, Belehrung und Veredlung. der Menschheit, auf Mildthätigkeit. und Bruderliebe gerichtet, — der so glücklich ist, daß alle seine Söhnedem erhabenen Beispiele deS so frommen als hochgelehrten Vaters Nachfolgen — derselbe hat durch die erwähnte Predigt eine Lichtsaat der edelsten Gedanken in die Herzen seiner sowohl jüd. als nichtjüd. Zuhörer gestreut und werden seine mit glühender Begeisterung gesprochenen Worte eine reichliche Ernte des Segens und Heiles erzielen. . . Oesterreichischer Käiserßaat. j!lri/ - Csorrgrad, (Ungarn.) 28. Nov. Gewiß wird eL für viele Ihrer Leser von Interesse sein,- zu erfahren, daß der thätige Korrespondent Ihres geschätzten Blattes, Herr Joses Nobl aus Totis hier zum! Rabbiner gewählt wurde. Derselbe hätte «ihrr/'i 'o! einen Probevortrag gehalten, und so allgemeineuBei-! fall gefunden, daß es nur noch eines zweiten Vor-! träges bedürfte, um ihn mit Einstimmigkeit mit dM Nabbinate zu bekleiden. Dieser überraschende Erfolg ist um so mehr auf Rechnung des erlangten Beifalls zu setzen, als die Gemeinde vielfältige mündliche und schriftliche Anträge ab gelehnt und., entschlösse)! war, aus Rücksicht für die sehr erschöpfte Gemeinde-

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