Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 2 (1861)
- Issue
- Heft 49 (4.12.1861)
- Date
- 1861-12-04
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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de?.,Herausgabe, von- Dru^chMfN/ jn der jützis ch^- de »t sch en: Pu u d a rt. unterm 2s. Oktober Nusgehobzn-I r» . WieZr, so. Rou. Eine.Deputation der Jsrqe? Mn Ärakau'4 üderbrachte dem Meichsrajh v. Smolkg eine Dankadresse; darin heißt es : daß seine ^erleuchtete^ und „erhghene", Stimme in den. Herzen MN „Millionen Glaube»sbxüdern" dieinnigsten Gefühle des PankeS erweckte, „Freudenthränen entlockte" u. ft w. Der „hochgeehrte Bürger" habe cs nicht zugegeben, daß sich „mittelalterliche Schatten über daS Land breiten",; ftine Einsicht „erlaube 4s nicht"/ daß „sich die Bürgerschaft durch Haß und Hader zerreiße", und das „Gift der Stämmezwietracht verpflanzt werde" u. s. w. Eine solche siathrlische Adresse führt aus die Vermuthnng/ eine außerordentliche' That im Parlamente habe diesen Dank „d^ Millionen" hervörtzerusen-- Auf nähert Erkundigung erfährt man, daß das Abgeordnetenhaus ein Comlte erwählt hat, welches auch conftssionclle Fragen vorzuberathen habe; in einer dieser Sitzungen, kan; die -vollkommene bürgerliche Gleichstellung ohne Unterschied der Confessionen zur. Sprache und endlich zur .Abstimmung, und wurde mit. fünf gegen vier für die Gleichberechzum Sperren -ihrer/ Gureaux gesetzlich zwang,. wrsi der,.Landtag y.on.j643 die CmanyrBil'n. nicht eln- 5egistxirt hptte«: .Wenn trotzdem dir IM» in Ungarn sich gls..Anhängerdes VagyarenthwnSgeriren, r so mag in der, Lifd§,- zum. Vaftrlanhtz otzex vielleicht auch in d.ep; Furcht cpor dem. Stocke chtL .StuhlrichterS der . Grund, zp sindcn.selg.l.Aehnliches ,isi.uu».auch für! tzre polnischen Jude» anzinlehme».. D.ie-. Stimmcchs gahe.in. .einem. Eorrijte des NeichSrathes zu Adresse» - und Deputationen , zu.benutzen, .gehört jedoch. schon zur Phantasterei, »m svi mehrj wenn .man .weiß, daß die gefaßten. Beschlüsse ,.im- Abgeortznstenhgus^. auf heftige»..Widerstand-.-und im Herrenhause, auf eine! kaumbesiegbare. Opposition stoßrn : werden.. Heute j bereits ist die Uetze , davon, daß-das-sogenanntei Ne-! ligions-Etzictwie eK.das ..erwghpl6 .Comtte ausar- , beitete,. einer'Nevision upterzoge.n. ipejtze^ soll, -tza-Pt i es..nicht total scheitere. .! : - 7-Mssvlsburg, den 23.. Warcheschwans i (Vcr- - spätet). Ein Correspondcnt der ^Neuzeit" widerlegt - verschiedene Gerüchte , dis unfern, verehrten : Herrn; 9iadd,-.Dr. Feuchtwange.r zu einem. Finsterlinge stcp'.peln wollen, der. selbst eine» geregelten Gottesi dienst und Synagogalgesarig. zu. .de» Todsünden züh- -lignng, sntz'chftdcu.Nnlex diesen, fünf Votanten war j le». z»:Müsien glapbt,. damit, daß derselbe.schon einige .auch O. Smolka,,,jser seiner - ganzen. .Pergaygenheit j -.Mal. in seinen.- -Predigten ,jdaxausi.g e .d r u n g k.» .-habe, undscinerjetzigen Ste llung die.,Fanst vor's-Gesicht! eine» .Ehopalgesang einzMhren,/ düß derselbe; dem gedruckt hätte, wenn er etwa mit den Dischöfen und ',gemäßigten, dem Nkügioirsgesctzs vicht znwiderlausen- Mramontam» gegangen, wäre.., .Als das Ministerium - den Fortschritt, gewogen sei, daß jedoch seine» ehren- Schmerlmg die passive und active Wahlsühigkeit der vollen AbsichtcuvieleHindenrisse entgegen stehfN,wiez.B. Juden. im.ganzcnNciche -sowohl für die Landtage , der.alte Mißbrauch der vielen NebeZschulen, .die die.ohne» als für den Ncichärath, als tzcr Kaiser durch Peru-! hin schon zusammengeschmolzene Zahl der hiesigen iär. sung eines Juden , als Lebenslänglichen Peer , in das j Einwohner noch mehr zersplittern. Er verlangt dl-Ajif- Herrenhaus die Emancipationsfrage in. ihrer obersten Spitze sactisch erledigte, wäre cs au der Zeit gewesen, den D ank auszulsirechen; damM kdMe hie, Million israeW5chc^ Unterthanen .Oest«rcichs! davon l sprechen, daß „mittelalterliche. Schatten* verscheucht! pnd.der conftsstonelle Unterschied im bürgerlichenLeden ausgehoben rvurtze. Die Magyaren begannen shr Neues csnstitulipnelleS Rcchtsleben damit, deA Jstde» -re LHLr zn -weist«, weder Intelligenz noch Besitz und Steuer vermochten ihnen den Zutritt en hen Kongregationen, die Wahlsahigkrit, eine AmÜbeÜci- Lung zu verschaffen; so weit ging es, daß man die! bereits sungirenderr Advokaten israelitischer onsessiou j Merrage r« Mro. Hebung all dieser kleinen Ncbensynagogen und.will sie aus dm Happtsynagvgcn rctzucirt wissen und meint, daß die Mehrzah^der hiesiges Israeliten die Billigkeit dieser Forderung anerkennen werde. Wenn ich auch dem Correspondente» cheiftimmen muß/ daß die vielen i Nebenschulen, die großen Synagogen beeinträchtigen, so kann man doch seimnr Verlangen, dieselben aufzuhcbien, nicht zustimmen, indem es keine so leicht ab- : gemachte Sach^ ift^! ein-. ^"2N2 . anfzuhebcn. Schon! .damalsi, als viele unsere^ Glaubensgenossen nach andern Orten übersiedetten^ suchten mehrere geachtete! und ftomme Männer die Zahl, dieser Nebenschulen I. zu vermindern;' mit! der größten Mühe jedoch konn» LS -es Tsraelit).