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Der Israelit · 1861-12-04 · Heft 49 (4.12.1861) · page 2

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Journal
Der Israelit
Volume
2 (1861)
Issue
Heft 49 (4.12.1861)
Date
1861-12-04
Page
– (sequence 2)
Language
German
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die geheimnisvolle! Sehdsucht^des Herzens, die dem Versargen eines geliebte» HRmgegangene» in; das stunnne Grab, dayröer^ hinweg, / zu einem fteudigcn Wiedersehen m die jenseitigen Gefilde der Ewigkeit tröstend sich flüchtet, die Widersprüche im, Leben, die hienieden vergeblich der Aufklärung harren, die schneid enden'Gegensätze/in dieser Wlt d-r menschlichen Thäligkeit, deren Vermittlung so selten ermöglicht wird, die Näthsel de; Menschengeschickes, deren Lösung hie Erde zu geben sich »m- . sonst abmüht — fürwahr die MenschcnmeiSh eit j weiß da bei solchen Dingen, die doch täglich, stüadlich um ibre Deutung an ünS sich herandrängey, keinen Bescheid zu geben;. aber die Schrift — sie wtrd Anferm Fuße^dke Leuchte^'unserm ovv unter diese» Zehn-WorteL der Sabbatheiliguug «ne Stelle angewiesen yyrden»ö-^ Wie? das erste Wort, welches eine» fürforgende». allmächtigen, gerechten Gott verkündet, dar zweite, das Aberglaube» «ad Götzendienst, dar dritte, welches de» Meineid verbietet, das fünfte Wort, das uns Scheu, Achtung And Wrfuecht. vor de» Etteraeinschärft, das Ochste, das den Mord, das siebente, das de» Ehebruch, das achte, das den Diebstahl, das neunte, das Verleumdung und, falsches Zeugrnß verbietet, das zehnte endlich, das die Begierde aus unserm Herzen zu tilge» heischet, um somit de» Quell aller Sünden z» ver- .stppsen — wer möchte nicht gern anerkenne», daß dies Aussprüche GorteS sind? Wer möchte da.be- Haupte» wolle», daß ohne diese Offenbarung die stt- Pfade das Licht. Schon ihr erstes Wort über - liche Welteuordnung bestehe» könne? Und habe» sie den Menschen vnx.n nx ''^x 2, denn im I sich denn nicht de» Planeren zum großen Theik schon Ebenbilde Gottes machte Er den Menschen, ist die erobert, den Gott dem Menschen zum Wohnsitz an- Lösung so vieler Näthsel; rn'-öx '1- O-P2V, Ocirrr! gelvieseu? Und reicht denn ihre Herrschaft nicht fa m'.i ovdv v".i, ünd ihr sollt anhangen dem Ewigen, weit über die Erde schon, als sie von vernünftige», eurem Gotte, lebend, allcsammt, heute, ist die Devise! menschlich fühlenden Wesen eingenommen wird? Welgeworden aller Derer, M für eine ewige Zukunft! ches Bekenntniß kann ihrer entbehren? Hat den» Kl,nieden aearbeitet und acrunaen haben 1 d^ Mabn!M kke n;- kienieden gearbeitet und gerungen haben; d^ Mah nung v2",^x '1 »:x v'Vnp ^heilig sollt ihr sein, denn heilig Lin ich der Ewige, Euer Sott/ hat den Bemühungen der Erdenkinder einen würdigen Inhalt, ihren Bestrebungen ein würdiges Ziel gegeben. Und diese Schrift, die also die Signatur. Gottes an sich trägt, sie will diese Beurkundung ihres göttlichen Inhalts in allen ihre» Theilen anerkannt wissen. Das Geschichtliche. nicht die Religion des Morgenlandes und die Religio» des Abendlandes ans diesem Gottesborn, deiHGott in Israel aufquellen ließ, schon getrunken? Ist den» die Offenbarung auf Sinai nicht der Grundpfeiler dieser Religionen geworden? Und nun stehet unter diesen Zehn-Worten auch das Sabbatgebot,' daS.Sabbatgebot, mit welchem man im Leben, im heutige» Leben zumal gar nicht fertig werde», gar nicht zurecht kommen will, das Sabhatgebot, das sich mit wie das Religiös-sittliche, das allgemeine Menschliche! bleiernem' Gewicht an unsere'irdische ' Bestrebungen wie das Speciell jüdische, will sie als von dem Solhangt und unserm Vorwärtsdrängen auf der StreitteLodem dmchwehet erkannt sehen; das Eine adzweifeln, von dem Einen bcn göttlichen' Grund himoegleugnen, das würbe auch dem Andern den Ossenbärungöboden entziehen,' 'würde auch dem' Andern die' LcbenSsasern zerschneiden'/ durch. welche es mit dem ewigen Gesehgeber zusammenhängt. ' ' . ' Gewiß nicht ohne tiefere.'Bedeutung ist unter bahn des weltlichen Erwerbs und Verkehrs eine» Damm setzt; — will uns diese Stellung des SabbatgeboteS unter die Zehn-Worte, deren göttlicher Ursprung von aller Welt anerkannt wird, will nicht sie gerade urks die Lehre geben, daß die Schrift in allen ihren Theilen, anchda» wo der Mensche seiner Weisheit. Rechnung trage» zu müssen verden Zehn-Worten,'dH weil sie auch dem blödesten meint und darum das eigene Ermessen zur.Nicht-. Auge schon durch sich selbst den Urs.rüng aus! schnür seiner Handlungen nimmt, daß die Schrift. Estt bezeugen, seit'ihrer VeMndkgung aus Sinas j auch da Clott.He.rstammend sich de-r. dir Seulen ber^sittlichen ÄelL geworden sind ,bnj ku»de» w^ll?. lsnd .die Schrift ist es, , hie rin

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