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Der Israelit · 1861-11-27 · Heft 48 (27.11.1861) · page 11

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Journal
Der Israelit
Volume
2 (1861)
Issue
Heft 48 (27.11.1861)
Date
1861-11-27
Page
– (sequence 11)
Language
German
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583 sondern auch dann, wenn ein größeres Ziel für die Verbesserung der rSr. Verhältnisse beantragt würde, ihre Zustimmung nicht versagen würde), das Herz unseres erhabenen, edelmüthigen Monarchen, (der von dem Tageseiner Thronbesteigung bis auf den heutigen Tag seinen rSr. Unterthanen seinen Gnade hat angedeihen lassen) der Art lenkte, daß wir von diesem schmählichen Joche befreit wurden? Wollen daher die! Herren Distrikts- und Ortsrabbiner sich nicht verletzt fühlen, wenn sie von hier aus in den Spalten dieses geschätzten Blattes auf die ihnen obliegende Pflicht aufmerksam gemacht werden, an alle Lehrer und Cultusvorstände ihres Distriktes die Weisung ergehen zu lassen, daß die hiebei angezeichneten Psalmen mit darauffolgendem TgNLN snun-Gebete mit innigstem Dankgesühle gebetet werden mögen, und zwar im ganzen diesseitigen Königreiche an einem Tage, als welchen Einsender dieses den 222 n"2i'x 'z 2? bezeichnen möchte. Schön wäre es, wenn dieser Tag, an welche» viele Vereine ihr Festesten äbhalten, eig.allgeMjn^c Festtag würde, an welchem wir eine Feier "veranstalt« zu Ehren unseres allgellebten Landetzväters^ seiner humanen Regierung und der beiden hohen Kammern, die der Himmel erkoren zur Abnahme, des schimpflichen' Joches. Ohne den würdigen Herrn Nabbinen eine Vorschrift machen zu. wollen, möchte ich hierbei.auf die der Feier angemessenen Psalmen aufmerksam machen, um hiedurch etwa, eine Gleichheit in der Abhaltung der Feierlichkeit zu erzielen, damit hiedurch die Worte 2222 vp 2122 in Erfüllung gehen mögen, nämlich:" 7 ' '. Psalm 19, 21, 23, 30, 33, 67, 111, 113,136, 150,' ',21 2Z11l?2 s2122. . , .. . (Obige Aufforderung ist uns von einem höchst achtbaren bayrischen Nabbinen zugegangen. Red.) Attt Beschwerden wegen unregelmäßiger Zusendung wolle mau sich an das betreffende Postamt oder an die betr. Buchhandlung wenden! . " -- (Eingesandt) . j! (besonderin Frankreich) 2X212 XO2 sitzen, wie auch mehrere Privatgelehrte, haben sich bei ihm ausgebkidet. Sie Ware« ihm, wie seine eigenen Kinder — *2 '212> ")':2 ^>2 und so verehrte» sie ihn auch fortwährend, wie bei ihrem Studium, alS einen liebende» Vater. Tag und Nacht war er beschäftigt '22821 ,2'2'v>22 hlpI 2128,2, deren Vorsteher rr war, sogar standen alle 21222 unter seiner Leitung; >2X21.2 und Briefwechsel über 2212 oder Nl^XLk, 2121 L?21 nach allen Seiten hin; Mahnungen und Zurechtweisung^ in feiner Gemeinde und Umgebung 22.2X2 2>1Ü2 2-22122 2221O2 nahmen den größten Thril seiner Zeit in Anspruch. Für all diesenahm er uneigensützkg keine Bezahlung, ebenso wies er manche Geschenkt zurück, Edelmüthtg schlug er sogar Nabbinatsstellm. au-, um desto besser seiner Jeschiba verstehen -rr Hm rn, kurz er war ein 2222 '72!?2 281X. Gerade wie Miv 2L?2'2 war auch er von Jugend auf ein V12P, «ln scharf« sinniger, geradflnulger Kopf. Schreiber dieses können bezeuge», daß er kein« 2212 21^V) 1X)2)V^.1>2.2,VX >2 war. Sein Wahlspruch war: waS Du thust, sei O'OLk Sie werde» - im lilüvera!»r. vopr , Monat Novembrr einen Nekroloüber ihn gefunden haben) geschrieben von einem feiner Schüler S (Privatmann), welcher 80 Stunden weit herkam, um seiner Beerdigung beizuwohnen. Ebenso wurde in hiesiger, wie in de» meisten Gemeinden der Umgegend während seiner Krankheit, Lhillim und Owistu Mstkenu gebetet für den virlgelieLtm und viel« gerühmten Nabbi Mosche Merzla. Kaum war der in nvre von Sukkoth,' welchen zugleich Sabbat Bereschit.h war z« Ende, als auch in der Nacht '2V2 '22 'j?'0'2 die'ganze Gemeinde um sein Stzrbebet versammeltwar.. - Schon seines. Sprache In Ihrem geschätzten Blatte Nr. 46, haben wir in unserer 2"L 2222 am verflossenen Sabbat, den Schluß der Lebensbeschreibung von 22,2 2V2 '2 '212 gelesen. Unmöglich ist eö uns zu sagen, wie diese Biographie uns interefflrt«, besonders da wir erst vor 7 Wochen leider einen herben Verlust «rllttrn, an unserm hochgeehrten Rabbiner, Vorsteher und Seelsorger r)21' 2"2122 s2 2S2 2'2122 >X2l7' 2^ ^2'52. Tagtäglich empfinden wir immer mrhr den junersetzlichea Verlust! O'212' 2222 MS sip! -2)S 2212 2:2 :2"1P2 ,U'x2 W82 12^2 MX s2XZ 2x12 Dsx PXl' 10"2^ ArhnUch in sckaem Lebe» dem ln Ihrem geschätzten Blatte so schön beschriebenen 2L1V 2V2'2 war auch! sei» Sterben, auf den nämlichen Tag, und zwar: '2N2 '22 j ijsestS JahreS in seinem S8ten Isbre, im Bessein der ganzen Gemeinde von Ält dis Jung. Sein Wirken war in bkesigcr Gemeinde nahe ein 40 Jahre. Als Schüler Ihres seligen Vorgängers rrfld Verwandten '2'2'X >'Lt -ysi'p P2'2 2'2122 ^2N' 22XL2 'z'2't'2 2i:v2 Vp'' ^"2 P"P2 22'L^!7X2, 22, von welchem er einender' bedeutendsten und gelirbtcstkn Schüler gewesen (waS heutigen TageS sicher noch tn Mainz bekannt sein wird), kam rrj zurück 22122 l?17U1 X^Q. Er; arbeitete sodann und Dttvoilkommnete i sich auch tn weltlichen Kenntmsseo,.so daß er bald weit und breit berühmt ward. Viele Talmidlm, und mehrere die.hxut zu Tage

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