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Der Israelit · 1861-11-13 · Heft 46 (13.11.1861) · page 11

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Journal
Der Israelit
Volume
2 (1861)
Issue
Heft 46 (13.11.1861)
Date
1861-11-13
Page
– (sequence 11)
Language
German
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nahten mit Riesenschritten heran,.so daß ihm in der Nacht vor seinem Hintritte vonlßer Gemeinde der Antrag gestellt wurde, seinem ältesten gelehrten Sohne ''2 P2'22 ^X12V 2.H2X '.-.12 2211S22 PX21 212 das Amt des dtabbiners zu übertragen und ihn in der Seelsorge Nachfolgen zu lassen/ Rabbi Mosche Sofer nahm mit sichtlicher Befriedigung diesen Antrag entgegen und ertheilte segnend dem bezeichnet«! würdigen Sohne auf dem Sterbebette die „2X1.2 .1122". Ec legte ihm in Beisein der versamrneltcn Gemeinde die Hand auf das Haupt, versicherte ihn des Beistandes seiner ihm vorangegangenen Ahnen, und zwar daß 2".i"2"2"2t"ipx2n 212, i2iv'2 1122 2212 PX2.1 212, ldX222, d'Ä 12'X X2'pp 212 1'111X21, ^^"122 2"2 er selbst ihm rathend und helfend zur Seite stehen werde, und beendete schließlich seinen Segensspruch mit dem pivs (27p 2'd22) „1->12 P'L' 1'7)?1 .ir?2 N'2*?x 1'21X*. „Mit Schmach werde ich seine Feinde bekleiden, aus ihm wird aber seine Krone blühen." Nach diesem ergreifenden Me, wobei Ströme von Thränen vergossen wurden, sprach er noch über die ganze Gemeinde seinen Segen , der mit dem Verse: isx 22122 rixn '12 2^2 112 begann, aus, ermahnte sie an seinen im Leben ihr eingeprägten frommen Grundsätzen treu und unerschütterlich fest zu halten, warnte sie vor den bereits zur damaligen Zeit anfgetauchten, religionswidrigen Bestrebungen, und entschlummerte 78 Jahre alt, nachdem er noch vorher mit lauter Stimme 2i^p2 mit P22 gebetet hatte, früh Morgens 2'2 w'2 p'^"7 i".i 22V '122 zu cinern ewigen bessern Leben*). Sin Beleg der Dsrabaunz seines nihe» Ablebens gibt chas naä'sslzrad« mha'isroKe, an seinen Sohn l"i2"x"x ''Z 2"^"x '.112 111.1 2212 v".l".1, gerichtete Schreiben, »,-ch!» « im I2LM MV 7^ zu St. Georgen (nächst Preß bürg), woselbst er stch einige Zeit zur Erholung seiner anzrgristenen Gesundheit ausbieir, schrieb: 27212.1 212 '22 l^'11 1122 l7 2l7^t P'22t2 212 P'2N2 U, - — i'2 2"V"X '212 1122 sv! ^>rr '22 22P1, 1>2'2'2'-2'52'272p .172 222217^122 ' ",112V X221 -,21p Q'l' '1 1.12 '2, 122 MX1 2X12 s1'7p . -.1271, 1'd^ X1P2 '1 L2 '2 P1X1 'OZk 72 1X11 X^I 21X2 . x7l 2222 '12 -sX IIXSlTl l7ll!? 1P2Z1 ,2'X 272 2-.22k.12 2121 '2 21P22 xbl^l-NV '7!1 1211 Vlrö ' X71, 12'27 I2'7p 2"'"S1 212V12 j Beweint und vielfach betrauert von seinen Zeitgenossen durchflog die erschütternde Kunde seiner erfolgten Auflösung, die entferntesten Gegenden, irr denen Juden wohnen. Freunde und Anhänger des Verewigten eilten aus der nahen und fernen Umgebung zu seinem Begräbnisse herbei,-sv daß sich -aS- LeichenbegrLbniß zu einem der imposantesten gestaltete, und die Zahl der Theilnehmer, unter denen auch Repräsentanten der anderen Confessiynön, die den Verewigten stets sehr verehrt hatten, sich befanden, — auf mehr als 12000 berechnet wurde. Die ergreifende Trauerzcrmonie, . welche gegen 3 Uhr Nachmittags begonnen hatte, ging bei dem U nstande, daß 18 verschiedene Nabbmer und Redner ihm ihre Lobsprüche und ihr so schmerzliches Bedauern ^in's Grab nachsandten, erst gegen 12 Uhr zu Ende. , - . . Möge seine Hülle in Frieden ruhen und der erhabene Name R. Mosche Sofer's uns und den nachfolgenden Generationen Israels ein geheiligtes Andenken bleiben, zu Heil und Segen, indem wir an den talmudischen Ausspruch erinnern: "! s.1''122 irp' j21'22 Q'p'12' v'2'21 ') Die wahre Größe der Frommen wird erst mit ihrem Tode offenbar; ihr Andenken lebt ewiglich i— V1QP 12p^1 OlN X111 '1^ O'-N'OI ^2 2222°? 1L2SN vsO2 'VV1 2'2.11 7X 12'22 Xbl 12 12.122 '2 'M22 xbl Q1P 'P7X2 ^12221 12'2 12P1 2222 12P 22X1, 2!2 — 'P.1 — 121 .12122 221.12 -P2X l"2, 2NPV Auf feinem Todtenbette that er eine wichtige Äußerung, daß seit seinem 18. Jahr», außer 2^2 2>'L?2 nie ela Tag seiner ganzen Lebenszeit vorübrrging, an welche« er nicht 2'2">2 NUN gelehrt hätte. Bei ihm gab es keine Schchirrizkelt, dke er'nicht üörrwindra konnte, wir verweisen aus die x*2p N21SN l'"n 1312 221. (Der dort erwähnte -py'-tt ist der späterhin berühmte Ungvürvr lindi-insr '12X 2'2 P'ILI sixll 211 7'Ll Ltx). / „ . . . - Sogar ln der Dornacht des Versohnuazstäg'es' lehrte er seine Schüler D.l"' ja, selbst die letzt« Nacht, da er dem Tose nahe war, ließ er einige Schüler'zu'sich bescheiden, und sägte vor ihren 1212 '127, damit ja nur kein Tag vorüberzrhr,.an.Welchem «r nicht 211.1 O'212 gelehrt hätte. S.

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