Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 2 (1861)
- Issue
- Heft 46 (13.11.1861)
- Date
- 1861-11-13
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
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553 Kl. gehört zu dm nur noch wenig! vorhandenen altrabbinischen 'Medriiäteü ersten- Ranges, eine nicht geringe Zähl bejahrter Rabbiner sind seine « Schüler und auch der jüngstverstorbene hochbetagte, berühmte L. Blaschke, Rabbiner zü Schönlanke, gehörte zn denselben.^ Es hat sich hier ein Komite gebildet, Hessen ' Aufgabe es ist, diese seltene Feier zu einer würdigen und erhebenden zu machen, daß dem verehrten anspruchlosen Greise, wie seiner noch lebenden Gattin, vnt welcher er vor 8 Zähren die goldette Hochzeit feierte; ein Freudentag bereitet werde. ' f ' - ''' ss Unser Nachbar, Herr Rabbiner Vr. Fnedmann aus Rakel, hat znr Abhaltung der gottesdienstlichen Feier sein Erscheinen zugesagt. — Den zahlreichen Freunden, Verehrern und Schülern des ehrwürdigen Jubilars glauben wir mit dieser Ankündigung einen Dienst zu erweisen. . - - 'ic Oesterreichischer Kaiserstaat. LZien Die von der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien ungemein streng und überaus günstig rezenstrte „Aramäische Grammatik" von Rabbiner E. I. Blücher (vormals öffentlicher Universitätslehrer an der k. k. philosophischen Fakultät zu Lemberg), wird nunmehr im Wege der Pränumeration zum Drucke abermals befördert. Das Gutachten von dem sel. N. Nachum Trebitsch, Landrabbiner zu Nikolsburg, wird auch diesmal beigedruckt werden. (Didask.) Douai die gekehljche', entzoge»^'Äelche^' demselben ein Decret vom 13. April t83t) gewahrte. Drefe zugleich gemäßigte und entschiedene Maßnahme wird die religiösen Congregatione» ohne Zweifel erinnern; daß ihr Charakter, ihr Zweck und ihre i Regeln dieselben nicht entbinden, detr Gesetzen ihres Landes zu gehorchen. Frankrei ch. HZaris, 25. Okrbr. Man liest im „Moniteur" : „Eine gerichtliche Untersuchung, die eine Verurtheilung zur Folge hatte, erwies, daß die Congregation der Damen der Saiute Uniou in Douai freiwillig Theil rahm an der Entfernung junger jüdischer Mädchen anS dem Kreise ihrer Familien (nu ckätournement cka jonnos tillos guives). Diese Vorgänge konnten die Zurücknahme der allgemeinen Autori'ation, welche der Congregation erlheilt war, nach sich ziehen. Die Regierung hat eS für passend erachtet ein weniger strenges Einschreiten eintreten zu lassen; ein Dekret vom t«). d. hat dem Hanse von F e u r kLe t o HsM Mqpq A-jstir, - ' eine biographische Skizze, nach autbentifchen Quellen bearbeitet und mltgetbeilt von MsseS Schreiber in Preßbürz. / - r (Schluß.) Hier in Preßburg wirkte nun Rabbi Masche Sofer durch eine lange Reihe von Jahren, mar Führer, Lehrer und Berather seiner eigenen Gemeinde, wie zahlreiches israelitischer Gemeinden in der Nähe und in der Ferne, denen gegenüber er als leuchtendes Gestirn seines Zeitalters eine ehrsurchtgebietende Stellung einnahm, und hier Ln Preßburg sollte er auch seine letzten weihevollen Lebenstage beschließen. In Folge eines intensiven schweren körperlichen Leidens, das ihn am Suckotseste 560l) befiel, war er genöthigt, das Krankenbett aufzusuchen» das er nicht mehr verlassen sollte. . > . Während seiner Krankheit herrschte große Trauer und Bestürzung. in der Gemeinde. Tag und Rächt wurde unter Jammer und Wehklagen in allen Synagogen für die Errettung dieses großen Mannes N'Irri, O'v.'m gebetet; was menschliche Hilfe zu leisten im Stande war, wurde nicht unterlassen. Man ließ aus der nahen kaiserlichen Residenz die berühmtesten Professoren herbeiholen, von deren erprobter Kunst man sich Trost und Heilung versprach. Allein im'Nathe des Allmächtigen, gelobt sei fein Name. '20 i'w' OLN war es anders beschlossen. DaS Nebel verschlimmerte sich zusehends und dm an ihren innigstgeliebten Rabbiner und Seelsorger in Pietät und Verehrung treuauha rgliche Gemeinde mußte sich aus das Schlimmste vorbereiten. Die letzten Momente seines ihatenreichen und gesegnetenDaseinS l - n