Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 2 (1861)
- Issue
- Heft 46 (13.11.1861)
- Date
- 1861-11-13
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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verkehren Normten); Lrqs der heißestö Kamj)s/ü7l edelsten seiner Schüler wenn man ihn Merhänpt so nennjn kann MDls heran upd zwar wohl nur deshalb, weil er sich in fer nen bekannten Briefen als Reformator declarirt hatte, bevor er sich durch Herausgabe seiner genialen,' durch und durch..den Geist des echten traditionellen Judenthumes' alhmelrden Werke, als wirklich Berufener.legitimirt Hütte. WeffeliS Geschick war ein tragisches. Mm He'llenüber betrachte man die komische Person David FriedlarrberS. Wir wissen sehr wohl, waS mir da.sasteu, /wie wir auch recht gut wisse», wasD. Friedländer AnerkeUnenswettheS erstrebt./' / V ' Wir müßten auf dieses Thema konrmttr, weil wir. das NeligionSbuch Friedländer^ä als die Schablone und das Idol aller derer denen die Brauchbarkeit und Trefflichkeit Zeines NeligionsbüHeS im umgekehrten Verbältniffe zur Reichhaltigkeit/ insbesondere der specisischen Individualität des Inhaltes steht, erkennen.. Wir wissen sehr wohl, das F. alles Mögliche zur Verbesserung der Lage der Israeliten in Polen beizutragen ausbot; wir kennen die Arbeit „Ueber die Verbesterung der Israeliten (soll heißen der Lage der Israeliten) im Königreich Polen*; allein, eben weil wir diese kennen; sprechen wir unser Urtheil so bestimmt aü^. A hat im Zähre 1799 ein Religions(?) Buch heräusgegeben unter dem Titel:. „Sendschreiben an rc. Teller von einigen Hausvätern Wischer Religion"?). Diesem Buche ist als Motto eine Stelle aus dem N. T. vorausgeschickt, lautend: „Da ich. Kind war, redete ich wie ein Kind, und . hatte kindische Anschläge; da ich aber ein Mann ward; that ich qb, was kindisch war? Dieses „System" nuA das da gern abthun will, was kindifch'ist,' kommt nach 5b Seiten extravagantesten Bombastes, ^in dem das ... . s . göttliM Buch^,der'.?,^mir.einer'Beharrlichkeit.mit Ü) Diese Anschauungsweise ^er ^Sendung Mosis*, „wonach ' ELM novestasLNea. behattdett. wird, wie . etwa ein derselbe Gesetze^ - b er statt Metz »ermittle r war 7seine An« 's Zeitangstzhiti, ein Roman' Üyb' hyMenS ein wiffen- "schauu-s. über hie schoa Plrsslier^ im'Vorworte F sein«,! Ä MeuhÄ'EonKsio»?dre'6ere- - N'-Vwr WO m S. xvyr. sehr richtisst»Lt/ dqß-Me.r>NigMäele8e'''^nd''ÄrÄttliMt ' wie für 'die gtoySmtt-rrM «WGea-. zweÄas^WüS« chena j " - eM ,Moses für r, ehrals einen gesandten, u. z. ln-ernem gewisse» Linne jPist.chi kN-^d er. Meufchen ganz^glstchHuUg wibersirebttlden Knecht Mottes anzcstbe^ werde degeguenwir ' für die Ausübung der Psli <h ten.deS,,B sir. g k l s /viel haaßger al^ wir gl-ubm. To mcsnl auch Äreuet/ daß ' aber hinderlich/" D äh e'e. sei' die Anshebüng ''-Är«4«^s'sqch>r« fluftra'sLTottt'sMrieLm-h-r.*- (S^7) /d er fclb'öndL'Heike jeS mosaischen. 'Gelrtze- Jcver Lln-artetstche iawß 'darunter' dlacilv« ' schttsfsteilerische s-' ''. . u -»/ .- >> ^MMt verKebfliI er')»ai es oder np, 4uf dm Bffebl Mostes i. j ,MMs.notorischer Dcrfaffrr Dieses Seadschreibyttzt wsch D. ^ort für Wort «ieverzeschriebrn. i I st. selbst von Jost »Kulturgeschichte* re. L. t2 bezeichnet. eme nur Moral" und Ethik,. für die Zeremonien ist keine Stelle äffen gelassen.*) MöseS ist ihm Höchstens ein helldenkender und seiner Zeit weit vorauSgeeilter Philosoph; der nur so ganz M . Allgemeinen gesprochen, der Beauftragte war, das. Gesetz zu fornmlireu und zu verkünden?) Den Grundimpuls zu dieser Richtung hatte der allgemeine, damalige Cul- Lurzustand gegeben;, die Vorkämpfer, der NioellirungSbestrebungen Friedländer, Maimon und Consorten ahnten nicht,, daß sie eigentlich von dem Geiste Voltaires, des ersten Enciklopediste» und GruqdtipuS derselben, gekannt waren. Bei der Betrachtung jener merkwürdigen Zeit können wir stuS;deS gleichzeitigen GefühledeS Komischen und Tragischen nicht erwehren; ja diese .beiden Gegensätze sind, sogar in bestimmte» Personen jener "Schük ziemlich prägnant .ausgeprägt. Mährend dem eigeüiliche Meister^und Gründer derselben, jedenfalls ein sehr bedeutendes Phänomen, die beüren Gegensätze, die Macht des unveränderlich emen, ununterbrochenen, über Wechsel von Zeiten und Geschlechter erhabenen, fertigen Indenthumes einerseits, und die des Jahrhunderts, des sogenar. uten Zeitgeistes u. s. w. anderseits noch friedlich nebeneinander wohnten, (weshalb selbst die eifrigsten und rücksichtslosesten Vertreter der/Tradition mit allen ihren Consequeyzen sehr wohl mit, ihm bürg schon vor 33 Jahren »am Tage Her Gesetzgebung* zu predigen sich veranlaßt gefühlt, wie sehr sich die Litern versündigen, welche den Lindem »zu viel* Religion geben* (v. z. vor einem Publicum, oeff« sehr bedeutende Majorität schon diunals sich z. B. auS dem L?r Nichts machte und überhaupt in dieser Beziehung durchaus Nichts »zu viel* hatte, als einen sehr bedeutenden Uebersluß von Mangel an ReltgiLfität) v erg k. deffea Festpredlgtm S.' 328.!:«1' r 't r, : 7) Berg!, darüber das treffliche Vorwort Fürst enthüls zur Uebersetzung de« schönen Werkes d-S Rabb. Luttna