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Der Israelit · 1861-11-06 · Heft 45 (6.11.1861) · page 11

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Journal
Der Israelit
Volume
2 (1861)
Issue
Heft 45 (6.11.1861)
Date
1861-11-06
Page
– (sequence 11)
Language
German
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hohe» „Grade" M bringenwoznfreittch doch auch MV M'LV rc. ... sind, befähigen. Losgelöst» loSgefagt hat er sich .— und damit hat er vorläufig die Hauptbedingung jener „Loge" erfüllt. Mas ist aber aus diesem Indifferenten geworden? Etwa ein Chasstd? — bewahre; — ein Afterchassid! — Brauche ich.nun erst auf die Gefährlichkeit einer solchen Taktik, für die Mische Praxis aufmerksam zu machen? Sie ist für den Ernst der willensstarken, jüdischen That, so gefährlich, als sie für den Ernst der zum Willen erstarkenden Gesinnung vernichtend ist; ist so lähmend, so zerstörend als raffinirt und — und unheilig. Neu aber ist sie nicht. — Schon lange empfindet das orthodoxe Judenthum die üblen Folgen dieser „Freiwerberei" von Seiten der —- destructiven Reformpartei, denn schon Klange hat das Heer der Orthodoxie gesinnungsuntüchtige, indifferente Nachzügler, die dem Heere nachstreuchelu und von den reformsüchtigen Verfolgern — mittelst derselben — solchen Schwachen unwiderstehlichen Waffe mittelst derselben Älternative, die wir eben aufgestellt, nur mit einer kleinen Veränderung in der Nomenklatur, erreicht werden. — Oder rst's nicht so? ' (Schluß folgt.) ieinem Gasthause "zu W ormS, woselbst er-sich auf Reisen befand, vom Schlage getroffen todt im Bette. F e rr L l! e t o zr.^) ::/l Der neue Richter. ' (Eine morgrnlandlsche Erzählung.) ' (Schluß!) . Bereue, o bereue mein Volk und vermeide eine so schreckliche Bestrafung! Wahrlich, nicht Einer unter euch ist würdig, seinen Nachbar zu richten l So geht denn heim und richtet eure eigenen Wege l Geht hin suchet nach in den innersten Kammern eueres Herzens und richtet euere eigenen Thate«, diejenigen nämlich, welche ihr verborgen vor den Augen der Welt thnt! denn gewiß ist Einer, der immer sieht und richtet. Seine Augen forschen aus, waS verborgen ist. Vor ihm sind alle Dinge gegenwärtig und er richtet für alle Zukunst.. Er wird euch vor sein Gericht fordern, Jedem von euch die ihm verliehenen herrlichen Gaben zeigen, und fragen: Wie habt ihr sie benützt? Was wollt ihr thim an diesem schrecklichen Tage wenn diese Frage von Dem an euch gerichtet wird, den keine leugnerische Zunge täuschen, keine Bestechung besänftigen kann, dessen Macht ohne Ende ist und dessen Herrschaft immer dauert! Wohin wollt ihr fliehen vor seinem. Unwillen und vor seinem Zorne! Als der König diese Worte gesprochen, hielt er inne. Das ganze Volk fing an zu weinen; denn ihre Gemüther waren beunruhigt; Jeder fühlte die Wahrheit dieser Worte und sprach in seinem Herzen : Wehe mir! was werde ich Lhun an jenem schrecklichen Tage! Einige erhüben ihre Stimmen und sprachen laut diese Klagen aus. Und den König jammerte seines Volkes Mb. er begann Meder zu sprechen: „Fürchtet euch nicht, ihr, die ihr wahrhaft bereut! Hört aus meine» Nach und eS wird euch gelingen! Seht! hat nicht der große; Richter des Himmels und der Erde das Bewußtsein des Rechten und Unrechten in euer Herrn«» den: Literaten Kl e i n aus Breslau, HerauSge- ' gepflanzt? Erhebt nicht das Gewissen tadelnd seine der verschiedener israelitischer Zeitschriften und schon! Stimme, weün wir sündige» und lobt uns, wenn wir seit Jahren, sich dahier und in Castel aufhaltend, in j , rechtlich ^andelnk- - - «: Zeitungsnachrichten und Comspo»dciizcii. Deutschland. Mainz, den 29. Oktober. Gestern Morgen verschied plötzlich vom Schlage gerührt auf seinem Gute,in Nierstein der durch seine Besitzungen daselbst! auch in weiteren Kreisen bekannte Herr Israel Bloch von hier. Der Verstorbene, der sich durch eigene Thatigkeit ein bedeutendes! Vermögen erwors den, genoß die Achtung seiner Äitbür!;^ Die Leiche des Verblichenen wird morgen früh'18 Uhr mit de^r Eisenbahn hier eint reffen, um aus dem hiesigen Friedhofe beerdigt zu werden. — Fast gleichzeitig fand

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