Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 2 (1861)
- Issue
- Heft 44 (30.10.1861)
- Date
- 1861-10-30
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2446951-2446984-2447027--00991-2456210- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
in kleinen Transporten brachten, Wasser, 1 Sieb, um die Erde zu reinigen, 1 paar Schuhe an den Aufseher, diverse Spesen : Summa 6437. 35 7) Dom 29. Juli bis 5. August ^an; > Baumeister, Bauleute, Steinhauer . . 1550. — 8.8, Piaster 34690.! Jerusalem, am 22. August 1661. - (Die NamrnS » Nnkkrsibrkst drSHnruEklkz Hausdorf fehlt, dr drrsrlde in wichtizr» Lugrlegrnhrltcn nach England verreist ist.) l Sidi. v. Lenk, Covsul. Aron Bär. Jos. Goldberger. L. I. Golds,nit.' 2) Daß wir unterdessen wiederv,'2 die Summe von 16,000 türkischen Piastern und '".L-n c>r^ 6000 türkische Piaster hingeschickt haben; und am selben Tage noch für die 2000 fl. oster. W. und 68 fl. 15 cent, die wir von Herrn Nadb. vr. Hildesheimer aus Cisenstadt empfingen 19.500 türkische Piaster; ferner am vergangenen Donnerstag pnn'i die Summe von 19,500 türkischen Piastern, die wir von den Herren Hirsch in Halberstadt empfangen, die sie zun, Andenken an ihren edlen Bruder '7N2 gestiftet, um ein Haus zu bauen, dessen Name Nu" heißen soll. 3) Daß wir schon langst die Empfangsanzeige des von uns am abgeschickten Geldes erhalten mit der Anzeige, daß dasselbe schon verbraucht war, ehe es nach Jerusalem gelangte, und damit nur dasjenige abbezahlt werden konnte, was unterdeß geborgt war, nachdem die zweite Sendung zu Ende war, damit der Bau keine Unterbrechung erleide. 4) daß wir von dem Herrn Generalkonsul v. Lenk ein Schreiben erhielten, m welchem er uns aufmerksam machte, daß die Regenzeit bald kommen werde und wenn der Bau, der schon angefangen ist, vor dem Eintreffen derselben noch nichtvollendet wäre, sowohl der Lehm als auch die Ziegeln schmelzen würden und der Schaden unberechenbar sei; darum gab er uns den Rath, dort Darlehen, wenn auch für 12 oder 14 Prct. auszunehmen, di§ die Arbeit vollendet sei. Wir antworteten jedoch, daß wir dazu keine Vollmacht arrSstellcn können, indem wir nicht wissen, wie der Betrag der Spenden in Zukunst ausfallen werde und vielleicht die Herzen der Spender schon früher erkalten, ehe noch die Darlehen getilgt wären; und woher sollten wir dann Geld nehmen, die Schulden zu bezahlen? Auch erklärten wir ihm, daß eS de» Spendern nicht lieb sein werde, wenn ihr Geld durch Zinsen aufgezehrt würde und daß vir Haffes, daß daS, was wir, nachdem sein Brief schon abgefend^ war, dorthin übermachten, ausreichen würde, he» imgefangenen Van noch vor der Regenzeit zu beenden. — Möchten doch die Gaben reichlich fließe« und die bereits gesmnmclte» Spenden uns recht bald übermittelt werden, damit das arrgefangene so hochwichtige Unternehmen recht bald zum glücklichen Ende geführt werde. pckidim und Amsrcalinr der iSr. Gemeinden im heil. Lande, residirend zu Amsterdam. Frankreich. Paris (Pariser Briefe an eine» Freund IV.) In meinem jüngsten Briefe habe ich zwar schon von der Schule des Letlr Lamickrased gesprochen, da ich jedoch erst jüngst einer Prüfung in den Mischen Gegenständen daselbst beiwohnte, so wirst Du eS schon in Geduld hinnehmen, wenn ich noch einige Worte über dieselbe hinzufüge. Wahrlich, ich bin mit einer gewissen Genugthuung erfüllt. Dir hier die Freude mittheilen zu können, die ich darüber empfand, daß ich von den in Wirklichkeit glanzenden und gediegenen Kenntnissen, die die Schüler der Oberabtheilung, Knaben von 10—12 Jahren, unter Leitung deS Herr« Weiskops in 'm n"rr und Grammatik zeigten, Zeuge sein konnte. ES gibt auch meines Erachtens für Einen, der noch jüdisch fühlt, nichts Erhebenderes und Schöneres, als zu sehen, wie Lehrer und Schüler gleich eifrig bemüht sind, dem Fundamental-Gebote der heiligen Gotteslehre O2v m rvni nachzukommen; und mag cs noch so trübe anSsehen in Israel, eS steht fest, so lange es noch Lehrer gibt, die mit solch hoher Freude das Gotteswort lehren, und Schüler, die es mit solcher Liebe und solchem Fleiße in sich aufnehmen. Fanden jedoch die Schüler der oVern Abteilung die vollste Anerkennung und Zufriedenheit aller Anwesenden, so war dies schon weniger der Fall bei den Schülern der mittler» und untern Mtheilung. Der Lehrer derselben, Herr S., scheint nämlich, denn I anders kann ich mir die folgenden Umstände nicht (Hierbei eine Beilage.)