Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 2 (1861)
- Issue
- Heft 43 (23.10.1861)
- Date
- 1861-10-23
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
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L23 ar.kvmmende, wirklich lernlustige v'im, die neben dem ganz ernst betriebenen ^22-Studium einen gewissen Grad profaner Bildung erreichen wollen, ganz gewiß die in sonstigen 7v2'v' übliche Verpflegung und überdies — beim Gedeihen des oderwähulcn Vereines, durch erwünschten VorbereitungSunlerricht im -,'.2'7.i eine schöne Stellung in der Gemeinde finden würden. 2. Aus den — zwar sehr wenigen 'L2 die sich — noch von frühem Zeiten her — in der Gemeinde finden eine 2"L7.-r bilden würde, die zu bestimmter Tages- oder Nachtszeit einen lernen möchte. Es versteht sich nun von selbst, daß eine solche nur durch 712^' 112gehoben und zu dem gemacht werden kann, was sie, einerseits für den Rabbiner selbst und andererseits, für die Gemeinde sein soll. — Darum betone ich die erstere Institution, nämlich die Errichtung einer 712'^' ganz besonders und erlaube mir dem Herrn Rabbiner, der, wie Schreiber die seS nachträglich erfahren, selbst eifrig anstrebt und Ähnlichst wünscht, zuzurusen:;*2dn pni daß erhierin gewiß nicht lau werden und sich für Mangel an ,-,2'L" 127 auch durch die bestell sonstigen Einrichtungen in der Gemeinde nicht entschädigt halten möge. — Jungen, lernlnstigen O'-E aber will ich hiermit gerathen haben, im besten Vertrauen, recht bald hierher zu kommen, wo sie in ihrem Vertrauen geiviß nicht getäuscht werden sollen. —!i27 r<22 ^>2 -17» A...r. zeige Mit Beschwerden wegen unregelmäßiger Zusendung wolle man sich an das betreffende Postamt oder an die bctr. Buchhandlung wenden! Winter, und ließ sich weder durch Kälte noch durch Hitze vom Besuche der Synagoge zurückhalien. So widmete der in e?n besseres Leben Heimgegangene sein 2'22'Ti .27iN 72d 7,>'l l2l ^2^> Für Alles iss eine Zeit bestimmt, und eine Gränze ist ersetzt jedem Dinge unter dem Himmel. Dem Endlichen und Sterblichen ist rin Ziel gesteckt, über das er nicht hinaus kann; hat er das Ziel erreicht, da.in ruft lbm eine gebieterische Stimme zu: „Halr" und Gehorsam must geleistet morden. Zu solchen Betrachtungen gibt wobl das Hinscheidcn eines Greifes Veranlassung, der während einer langen Reibe von Jahren der Mittelpunkt seiner Gemeinde gewesen ist, der durch Rechtschaffenheit, Frömmigkeit und Äildtbatig'eit die Achtung und Liebe seiner Mitbürger in reichlichem Maaste sich erworben bat. Nack kurzem Krankenlager entschlief am 12. Tisckri das von Allen geachtete und g!liebte Mitglied unserer Gemeinde 'M ün Alter von r>5 Jahren. Bon Liebe zur Religion durchdrungen, war er, so weit seineKraste reichten,!stets bemüht, den Forderungen derselben nach allen Seiten bin. zu genügen. Er ist gleichsam der Begründer der Gern.inde, indem durch seiarMe» mühungen die.noch jetzt stehende Synagoge erbaut wurde, indem oen ihm die'p",i gezrüno et wurde, deren Vorsteher er 52 Jahr gewesen ist. Als Vorsteher der suchte er dir Pflicht des Vereins hauptsächlich' ''I'PI i gewissenhaft gu-ersüllen. Mit war bei ihm vereint/',^ Er beschäftigte sich gem^ mir der heiligen Lebre; war Mitglied der daselbst bestehenden 7)!!^2 und so oft er Mußestlurde hatte,! fand man ihn heim Torab-Studium. Als Ehrenposten hatte er in der Synagoge das Vorleser» aus der Torah, und dieses Amt versah er noch in seinfm letzten Lebensjahre. Die Synagoge besuchte er regelmäßig im Sommer und ihn kannten, und mit ihm in Berührung kamen. MX'.'I -7221 1>7!' 1'^ 1p-t2 Nakowitz, im. Monat Tischri .',622. Die Freunde und.Vevtvandte» des D«rbiii^escl)ledencn. Pekidim und AmarcaNm der israeli'ilchen Gemeinden im heil. Lande, rrsp. zu Amsterdam, haben d^s Vergnügen unter Vezug- 27. Sitvan 5621 nähme auf deren E-.rculair vom l^sit — hiermit zur öf« senrlichrn Kcnntiriß zu bringen, daß Herr Atiba Lehren sich durch asthaltendc und dringend/ 'Bitten der ausgezeichnetsten Männer im heiligen Lande sowobl, al-r aaßerhalb desselben, bewegen ließ, die seitens der sämmtüben Gemeinden im heiligen Lanbe'einstimmig aus ihn gefallene Wahl zum Pakid und Amarcal, wohlwo!» lend anzunehmen. - Folge dessen haben genannte Pekidim rc. denselben an der Stesse seines unvergeßlichen und zu früh entschlafenen Bruders, des seligen Herrn Mener Lebren, zu ibrem Dorsttz/nden ernannt in welcher, Eigenschaft derselbe von j-s» an die Befugnist besitzt, alle Briefe und Dokumente, welche ihre Verwaltung betreffen, t» ihrem Namen zu unterzeichnen. Sie bitten deshalb in der Folge, Briefe und.Gelder an seine Adresse. Herrn A Lehren in Viusterdam, gelange» lassen zu wollen. -l>»,t-rdan>, OÄch-r ikSl.!