Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 2 (1861)
- Issue
- Heft 41 (9.10.1861)
- Date
- 1861-10-09
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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L J-hr-aag. Herausgegeben von , 7 E in Ds». Lehmann m Mainz. Mainz, den 9. Oktober 56 2 2. (1861.) Diese Zlldmz erscheint wSchmÜich einmal, Mittwochs, in mindestens t'/, Vogen. Preis brS Jahrgangs.- 2 Thlr. p. L. oder A. 3. 30 kr. rh. Halbjährig 1 Thlr. p. T. oder st. 1. 45 kr. rb. Vierteljährig 15 Sgr. p. S. oder 53 kr. rh.; etwaige SLrmprlgebübr re. ungerechnet. Inserate werden mit 1 Sgr. für die Petitzeile oder deren Raum berechnet. Alle Buckchandlungen und Postämter nehme» Bestellungen an. Otsterrkilbiicke Banknoten laut CourS. Sollte direkte Lrankozu'cndung unter Streifband gewünscht werden, so find an die Expedition pro Jahrgang 3 Thlr. p. C. oder 5 st. 15 kr. rh. oder 6 fl. Ssterr. franco «inzuscndea. Ja Rußland abonuirt man Le! allen Buchhandlungen und lei unsrrm Agenten I. S. ALkanazy in L tallupöncn um 2 Rubel 30 . Kopeken in Silber. Inhalt. Leitende Drtikel: Allgemeine Zeitung des Judentums und Ben Ltz'ananja, Pd'l'ppson und Low. — Ortbvdox-iSr. Libelanftalt. — Bau jüdischer Armen- und Pilgcrwchnungen in Jerusalem. — ZeitungsnachriAte» und Eorrcfpondenzen: Deutschland: Frankfurt a. W. Stuttgart. Vom württemb. Neckar. Mainz. Oester rcichisck er Natserstaat: Wien. B. Eyarmath. Prsth. Gönez (Oberungarn). Schweiz: Bern. Rußland: Warschau. Feuilleton: Rabbi Mesche Soscr, eine biographische Skizze, »ach authentischrn Quellen bearbeitet und mitzcthrilt von Wcses Schreiber in Preßburg. Leitende Artitel. AM. A äes Iuäenlkurns unä Kn Ebnnmljs, i MUW^on unä Iöw. , . .!.-l! .,1- . - Als wir im Jahre 5620 die Herausgabe dieser Zeitung unternahmen, wußten wir ryohl, daß wir uns auf einen heftigen und erbitterten Kampf gegen einen großen Lheil der Mische»!Presse gefaßt wachen mußten; das ist denn auch erngetreten.? sowohl unsere NichtWrg als auch unsere Person hat man sich beeilt, mit den lächerlichsten.' und thörichtest en Schimpfname» und Anschuldigungen zu überschütten. Wir gingen ruhig unfern Weg und beschrankten uns namentlich in der jüngsten Zeit nur auf die nöthigste Abwehr. Jetzt aber bietet sich uns Gelegenheit, unfern geehrten Lesern, unsere zwei erbittertsten Gegner, Philippson, Red. d. a. Z. d. I., und Löw, Ncd. des B. CH., in einem Lichte zu zeigen, in welchem sie sich gegenwärtig selbst darstellen. ES wird daraus erhellen, wie schwierig der Kampf für uns gegen solche Gegner ist. Es ist ein großes Unglück für den Kämpfenden, wenn er den Gegner nicht achten kann, wenn er es mit Fcänden ohne Treue und Glauben zu thun hat, die sofort zu den schmutzigsten Waffen, zu Lug und Trug, zu Schmähung und Verleumdung greifen, die nicht widerlegen, sondern stets , nur verdächtigen. Solche Gegner wären und sind uns Philippson und Löw. In den beiden von ihnen redigirten Zeitungen war und ist stetsdaS tollste und lächerlichste Zeug über uns und unsre Mitkämpscrrden zu lesen; jetzt wollen wir einmal schm, wie die Herren von einander denken und sich gegenseitig zu characterisiren suchen. Beide Herren Iversolgen dieselbe Richtung: die Zerstörung dcs traditionellen, das heißt, echten, wahren JudenthumS; religiöse Grundsätze entzweien sie nicht — sie haben keine. Philippson und Löw lassen sich von den Wogen der Zutströrnung hin und her,