Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 2 (1861)
- Issue
- Heft 39-40 (2.10.1861)
- Date
- 1861-10-02
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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2. Jahrgang. <7!. M Zs K 4V. Der ZUraelit. E i « Ge«LVsslsLG«M Mr öM osGsösZS IssöLNthrsm. Hkraiszegernr vou Vr. Lehman» in Mainz. Mainz, den 2. October 5622. (1861.), . Dies« Zeitung erscheint wöchentlich einmal, Mittw»chs,,.(n mindestens IV, Dogen. Preis deS Jahrgang-: 2 Thlr. p. C.! »der fl. 3. 30 kr. rh. j Halbjährig 1 Thlr. p. L. oder fl. 1. 45 kr. rh. DiertrljLhrig 15 Sgr. p. C. oder 53 kr. rh.; etwaixr! Stempelgebühr ,c. ungerechnet.; Inserate werden mit 1 Sgr. für die Petitzeile-oder deren Naupr berechnet. Alle Buchhandlungen! und PsftLrnter nehmen Bestellungen an. OeflrrreichisLe Danstiotm laut Cour«. Sollte direkte Frankoprscndung unter Streifband gewünscht werdenso Prchian Expedition pro-Iahrgan^ 3 Phlr.!p. C. oder 5 fl^ 15 kr. rb. oder 6 fl. Lsterr. frqnce einzusendea. I Z» RvUand ^abonnirt ryan Lei allen Buchhandlungen und Lei« Merut Agenten Zl. S. ASkanaZh in Staflupönert um 2 Rubel 30 . 1 /'!' ' '-'«opek^isn SV«. -,js - U'' v! --^--7-1———-1-7-—-- j . Jllhalt. WohrthLligkeftsanstattels! erfahren, i Lo wurde in Leitende Artikel! Elch Wort! über jüdische Hospitäler. Mainz in der Mitte der vierziger Jahre das -t... r!>-.. ..! i! 'kumtmom dre Kranken rn das allaememe Rürnpru Dibrlonstätt. -Uf Bau jüdischer Armen» und Pisgerwphnuvtze^jt - brjJerusalem.— z! > HiieitrrnaSnachrichte« und Correfponden;en: DeutsL--!! i land: Mainz. Aus dem Badischen. Stuitgast. Goldberg , ^Mecklenburg). Preußen: Warlübcn. Schmiegel. Oester- - >r«tchisch«r Kaiserstaat: Dien. Wien. Wiest Prägt ^Ru!ßla«d:Warsckad. z!, U; Feuilleton: Irr Sabbat, vvsr vr. A. Hirschftld. — Nabbl Leitende Artikel. Mainz, den 17. September. Hin Mort über MrMe Hospitäler. In den dreißiger und vierziger Jahren, als die EmanclpMonsbestrebuugen in Deutschland in höchster Dlüthe standen, that sich überall bei unfern Glaubensgenoffen das Bestreben kund, auch die socialen Schranken zwischen Jude und Christ zu entfernen und alles eigenthümlich Jüdische so viel als möglich anfzugeben. Das mußten namentlich die Schulen^ dann aber auch in nicht ganz so hohem Grade die künftighin, dse Kranken in das allgemeine Bürgerz (Rochus-) Hospital gerafft werden sollten. Memlereni Gemeilchen ist es allerdings nicht immer möglich, ein eigenes jüdisches Hospital zu errichten; in größeren Gemeinden jedoch ist dasselbe eine . Nothweudigkeit; diese wollen wir an den in Mainz MKt'ffoKr,' eIn?L;.vgrapNch,'Ä^ i! während der!'letzten Jahre genlachten Erfahrungen Quellen mitgrthrilt von Asses Schreiber.; «^ig' beleuchten. i Allerdings wurden durch die erwähnte Maßregel der Aushebung des jüdischen Hospitals die eigentlichen Bewohner von Mainz weniger betroffen; diese, selbst die! ärmeren, gehören größtentheils einem der drei hiesigen Krankenvercine an und finden bei Krankheitsfällen durch dieselben ausreichende Unterstützung; nichts desto weniger kamen Fälle, vor, daß auch geborene Mainzer in's Vürgerhospital geschafft wurden und dort starben; namentlich aber betraf diese Maßnahme die Dienstboten, Handwerksöurschen, Durchreisende und andere Ortsfremde. Trotzdem daß die Pflege der barmherzige n Schwest e r n eine vorzügliche unv äußerst sorgfältige, trotzdem, daß für erlaubte Kost stets gesorgt wurde, ward es doch von