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Der Israelit · 1861-08-07 · Heft 32 (7.8.1861) · page 9

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Journal
Der Israelit
Volume
2 (1861)
Issue
Heft 32 (7.8.1861)
Date
1861-08-07
Page
– (sequence 9)
Language
German
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Uebettrag: Piaster 21130. 20*) H) Dom 2. Juni bis zum 8. Juni Baumat^nali?!! >c. . . . . ... 1460. 20 au Baumeister?c , Arbeiter . . . . 525. 20 10) Dom 16. Juni bis zum 22. Juni' Vaumatcrialien rc. . . . . . . . 2233 5 an Baumeister rc., Arbeiter . . . . 040.— Summa in Piaster S6345. 25 Außer den obenerwähnten 2500<»Piaster find uns zugckommen von den Herren Nathan Lönr Bear,' Dorstchcr für das h. Land, in Boscowitz ein Betrag von st- 105 öst. W.. in Piaster türk. 1307. 25 Para; ferner ein Betrag von st. 4 oft. W., gekommen ast das lr-bl. k. k. bonsolat hier direkt, in Piaster circa nach Cours 32 Piaster; nach Coursveränderung ist rugekonnnen 0 Piaster. Summa Piaster 26345. 25. i Cs ist endlich zu bemerken, daß ein großer Theil der Arbeiter aus Md. Glaubensangchörigen bestehet, wie auch 1 Maurer; die Arbeit geht gehörig von. Statten, der allmächtige . Gott mag Hilfe und Bei-, stand ferner schenken! Die Com itä-Mitglied er: - v. Lenk. Aron Berg. . Joseph Güldbergcr. B. I. Goldsmit. Wir fügen noch die Bemerkung bei, daß mir durch Herrn H. O pn h e i m e r in G r o n a n 30. Thlr v. .C.; .durch Herrn I. H.^Haarbuxger Hamburg 971 Gulden 10 Äuts holl, zu obigem Zweckecrhaltcn haben, auch noch einige kleinere Gaben!dprch Herrn Menke Zimmer in Fürth. Ty Spezial-Rechnungen befinden sich im Besitze idcssHerzcn Generalconsuls v, Lenk. >.! , Pckidim und ÄMarktlim m Austerda^n. '' ' Frankreich. , ' Paris. (Pariser Briese an einen Freund.) I. Schreibe mir oft, recht oft, riefst Du mir nach, als ich Dir ine letzten Grüße auf heimathlichem Boden sandte. Gewiß, rief ich und fest entschlossen meinem Vorsatze treu zu bleiben, kam ich in der Hauptstadt der Welt an. Tage vergingen indessen, die Tage wurden zu Wochen, die Wochen zu Monaten, find schon zu einem Halben Jahre geworden, 7 » Anmerkung drS Comctore: Ich bitte, den Uebertrag im HaripUlcUc dahin ab-uändern, daß er mit dem in der Beilage gleichlautend ist. (Beilage zn Wro. und oft wirst Du über mich böse gewesen sein. Ich entschuldige mich nicht, gebe Dir vielmehr vollkommen Recht, aber auch die vollkommenste Genugthnung, indem ich mich jetzt während der ganzen Woche nur. mit Dir allein beschäftigen werde. — Nach dem Reisewetter, das ich hatte, zu schließen, durfte ich etwas mehr als ein "'O.i sein; denn es schneite, trotz Anfangs October, schon ganz gewaltig, was mir eine jede Aussicht aus die Gegenden, an denen wir im Fluge vorübercilkcn, benahm. Da ich ganz allein im Wagen saß, so blieb mir nichts Anderes übrig, als meinen eignen Gedanken nachznhängen. Da rückten denn all die lieben süßen Erinnerungen der. Heimath vor das geistige Auge, da — doch nein! habe keine Angst, ich will Dir durchaus nicht erzählen, was mir da Alles im Kopfe herum schwirrte, - wäre mir auch jetzt unmöglich, genug, ich lag mitten, in meinen Träumereien als der Zug in F. anhielt und wir an Deutschlands äußerster Grenze angelangt, waren. Ich hatte meinen Pas; . schon abgegeben, Verzollbares hatte ich nichts, - also ward ich nicht anfgehalten!stnd hatte fast *.'.i Stunden Zeit, mich zu erholen. Ging also ein wenig ans und ab und betrachtete mir das Drängen und Treiben, das Zanken und! Toben am Bahnhofe; ha hörte ich mitten auS diesem Gewühle: „Äons, Jykes, hirst du schon Mares geort?" „.Min, antwortete cs fast dicht neben mir, wenn Du ein wenig warten willst, geh' ich mit Dir hinunter in die Garküche, da könne» wir gleich etwas essen, wir haben noch Heit."" Da ich mich in demselben Falle befand, nämlich noch das Abendgebet nicht verrichtet hatte, auch etwas zu essen wünschte, so ging ich 'schnurstracks zn H^rrn Jokef mit der Bitte, ihn begleiten zu dürfen.! , Derselbe hatte dagegen nichts ^inzuwcnben und so begab ich mich denn mit den beiden Herren aus den Weg zur jüdischen Restauration. Daß mich unterwegs pneine Gefährten bald über das wer? was? woher? wohin? ausgesragt hatten, ist so natürlich wie zweimal zwei vier; ich beantwortete ihnen dann auch Alles auf's Gewissenhafteste und so kamen wir im besten Cinver- . ständnisse am Ziele unserer Wanderung an. Ich i verrichtete zuerst das Gebet, setzte mich dann zu Tische, machte die Bekanntschaft eines Herrn B., der, . geborncr Elsässer, sich längere Zeit in Deutschland z anfgchalten hatte und auf einige Wochen Geschäfte 32 des Israelit).

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