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Der Israelit · 1861-07-10 · Heft 28 (10.7.1861) · page 11

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Journal
Der Israelit
Volume
2 (1861)
Issue
Heft 28 (10.7.1861)
Date
1861-07-10
Page
– (sequence 11)
Language
German
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Z45 die langherbeigeschnie Zeit gekommen war, mußte ich zusehen, wie statt meiner die Schwester dem geliebten Marine zugesührt wurde. O, wie schwoll da vor Eifersucht mein Herz! Ich aber bezwang das so natürliche, weibliche Gefühl und verrieth die Schwester nicht; ich, ein schwaches Erdenkind, nur Staub und Asche, habe die Eifersucht meines Herzens überwunden — und du, ewiger König, barmherziger Gott, warum eiferst du um der Götzen willen, an denen nichts Wirkliches, und hast vertrieben meine Kinder^ so daß sie erschlagen werden durch das Schwert und nach dem Belieben der Feinde?" — Und siche, die Barmherzigkeit Gottes wird unsrer Mutter Aahel offenbar: „Um deinetwillen Nahel, ertönt ihr z Gottes Stimme, führe ich Israel zurück in sein Land ," denn also heißt es: (JereuirgS 31.) Also spricht Gott: Eine Stimme wird in Ramah vernommen , Klage und bitteres Weinen, Rahel weint um ihre Kinder, weigert sich, sich trösten zu lassen ob ihrer Kinder, denn, er ist nicht da. Also spricht Gott: Halte zurück deine Stimme vom Weinen und. dein Auge von Thronen; denn es gibt einen Lohn für dein Thun, spricht Gott, und sie werden zurückkehren aus dem Lande des Feindes; und es ist Hoffnung für deine Zukunft, spricht Gott, und die Kinder werden zurückkehren in f ihr Gebiet. — Ja, unsre Zukunst ist hoffnungsreich. Jeder,! der um Jerusalem trauert, schaut de»! Äusbau im freudigen Hoffnungsglanze! — n z ELF- .Mit Beschwerden wegen unregelmäßiger: Zusendung wolle man sich an das betreffende Postamt oder ay die, Lctr. Buchhandlung wendckW.! l« ' 5 .--l. ' u, s i ''Wb-.'' ' . - - ' ' -! ' - :,!.j! ^Eingesandt.') - ° 'hie dem^hüligenMrin^öcke beri, fl'VN' entsprossen; der Eine^-lichtvolle«Erscheinung Litxrstur, genannt , . ... keuM'« Sprache unter dem- Titel: „Der Berg! Tabor*, olür? : -s,.!! .......... ... . .! .DP Si-M M g,g,Li^!g dk!,j -'1-1. d« s ») »«, I» 8-r»,l «e Sch-- ' ^Lur-hielt untiidjex den David'so^ gröblich! beleidigte. i^r Cc^rmel L > Sitte um Hilfe! . . - Moschin bki i^osin, 20. Juni 1861. «5 Kundin Rellg,.nse.fer veS Verfassers nur ^ie Mittel, welche von den wrmzen Begüterten hirrsrlbst seit Jahren dazu gespendet wurden, betragen 5.00 Rthlr., wozu setzt noch eine laufende Einnahme von KO Rthlr. kommt, die auf den Gemeindeetai gebracht wurde. Da der Bau aber etwa 2500 biner'S zu? Pefth, auf sein früheres in' weiten Kreisen anerkanntes Werk, mH. Namen in welchem die Almemor- ' Mitte und andere rituale Gebräuche argumentirt werdm, auf!! zur Ebre gereichen können. Die ergreifende j schöne Sprache, welche der geübten Feder de8 Herrn Verfassers so ungezwungen entquillt; die Kraft der Erweise, die wie ein elektrischer Strom alles niedergeschlagen, jwas sich ihnen entaezenstellt, lassen sogleich den Autor des ^weltberühmten Werkes PM" erkennen, in welchem derselbe! die nothwrndige Asfeechterhaltunz des " durch tiefes Eindringen in die höhere Matbxmatrk und die Astronomie zu lbewesse» sucht. Wohl Mancher wi«> die allzugroße Harle tadeln, mit welcher dem Herrn Redakteur des «„Lärme!* in diesem Merkchen begegnet wird. Doch wer nur ciaigermaßen gerecht sein will; wer in reifliche Erwägung zieht, wessen Herr De: Meisel sich Angesicht» der Welt vermaß; wie er sein Schriftstellertalmt dazu benutzt Lat, um sich den Loryvhäea dcrHalacha, deren Name ihm die liefite Übrfurcht gebieten sollten, schroff argsnLber zu stellen, wie er seit einiger Zeit besonders bemüht ist, ihren unbefleckten Ruf durch sein Sarkasmen in einen mit Wumrn verdeckten Abgrund zu stürzen; wer bedenkt, daß er mit dem Winzermesser der Reformer sogar den edlen Schößlinge» Rthlr. kosten würde, so müßte er noch viele Jabre hinausgescho» Len werden, wenn wir auf uns allein angewiesen blieben. Die Gemeinde würde dadurch einem innern Zerfall entgegen gehr»,. - zumal wenn, wie wir täglich befürchten, die fetzige Synagoge i von Amtswegen geschloffen würde. Das hat uns veranlaßt, die l Hilfe unserer Brüder in Anspruch zu nehmen, und wir habe» ' bei der König!. Regierung um die Erlaubniß einer öffentlicher» Toll-ecte nachgesücht. ' Wir erlauben uns daber, an unsre edlen Glaubensbrüder in i der Nähe und in der Ferne die! dringende Bitte zu richten, unser . Grmeikdeleben durch Unterstützrma zum Neubaue unsres GotteshauseS.zu erhalten. Es ist die dringende Noth, die un< zum Baue treibt — die Wichtigkeit der Sache und den Lohn der Wohlthqt kennt daS gläubige, wohltbätige Herz (Di« erfolgte» Gaben werden nach Abschluß der Sammlung in diesen Bl. vew öffentlicht werdm.) j Peritz Brasch, Eorporationsvsrsiand.

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