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Der Israelit · 1861-07-10 · Heft 28 (10.7.1861) · page 3

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Journal
Der Israelit
Volume
2 (1861)
Issue
Heft 28 (10.7.1861)
Date
1861-07-10
Page
– (sequence 3)
Language
German
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337 E ollen darum Israels Trmurtage in wa! re Freude umgewandelt werden, so müssen wir wieder mit allem Ernst zu Gott zurüäkehren, müssen wir Las Gesetz Gottes von Neuem liebgewmnen, rrnr m seinem Glauben so lange als Botschafter der Wahrheit .in dep. Ländern unseres Exils zu wandeln, bis wir unsere Mission treu erfüllt und das Licht unserer heiligen Thora, seine Weisheitsstrahlen nach allen Zonen des Erdbodens, jeden Nebel des Aberglaubens in Nichts auflösend, senden und der grosse Erlö'-er sich zeigen wird in der grossen Zukunft, von welcher cS heisst (Jest 52, 9.) „Brechet aus in Jubels ihr Einöden Jerusalems, denn Gott hat sich erbarmt! seines Volkes, bat erlöst Jerusalem!" Dr. Aron Hirjchfttd. Bezugnthmend auf den ersten Artikel in Rro. 26 dieser geschätzten Blätter, Almemmor betreffend, glaubt Einsender dieses, auf Folgendes aufmerksam machen zu müssen: Auch in seiner Synagoge befindet sich kein A!memmor,(dic in erwähntem Artikel ganz richtigen Bemerkungen zn jener ungenannten Synagoge ohne Almemmor finden auch bei dieser ihre richtige Anwendung); allein cs wurde in dieser Synagoge eine Einrichtung getroffen, wodurch einem Aebelstqnde begegnet, der in mancher andern Synagoge?! ohne Almemmor seiner Abhilfe vielleicht noch entgegen steht. Man hat nämlich die Anord-, ustug getroffen, dass das am L-xi in der-Mitte der Synagoge vorgenommen werhe.! - -? 7 - - Es hat dies seme Begründung in Folgendem: Einmal, weil hierdurch vermieden wird, dass der rcflectirte Schall den direct Ankonnnendcn verlängert, und so die zwar getrennt entstandenen rnL'17«? rnv-p dennoch vereinigt und gleichsam als ein einziges *?rp an manchen Stellen der Synagoge gehört werden-würden, was wohl aus der Physik bekannt, und woran man sich vor dem ersten in gedachter Synagoge gefeierte» überzeugt hatte; dann aber, um auch, was gewiss wünschcnswerth, der Meinung des O's'L'r zu genügen, nach welcher wwn selbst für L'.'ss je nach der Grösse des Raumes der Ocrtlichkcit stattfindct (ek. :vpn ''v rv2>.! /. . -- / .. Ferner ist in Bezug auf die in erwähyter Nr. d. Bl.) berührte Frage über Seciren auf folgende Stellen hinzuwcisen: 1) t"s ''S L"2"o-> z"L, woselbst es ausdrücklich heisst ii2r< 2) rr"p 'v psn'p, wo cs heisst 'S'.i 'vn.i ''Lvi: und wozu bemerkt-s"rr-. rH '-r-u Aus diesen Eitatcn dürste nun unzweideutig die Unzulässigkeit des SecirenS hervorgehen. Was übrigens in den Referaten d. Dl. von e^-. 2r« erwähnt wird, so befremdet es, dass in den citirten o'.-rr --"2: 7" jene Meinung im 'p 's ->"2 nicht erwähnt wird, nach welcher vrmd v2r« rr< (es. r"' Dgl. ferner 'r> ''0 s".-! was er in Bezug auf ii-.srr s''v r"s bemerkt. Bemerkenswerth bleibt cs immerhin, dass das Seciren im Alterthume selbst nichtisraelitischeru'its als etwas Verpöntes betrachtet wurde. Man vergleiche hierüber: Entwurf der hebräischen Alterthümer von Heinrich Ehreusried Warnekros, Doktor rc. re., Weimar,!woselbst Eap. 52 ij. 8, folgende Stelle sich vorfindet: „Tenn die Aegypter hielten den für unehrlich, de§r einen tobten Körper verwundete, so, dass!sie auch sogar den, der beim Einbalsamiren das , Ausschneiden verrichtete, verdammten und verfolgten." So war nach Oken (dessen Naturgeschichte) das Seciren bis zu den Zeiten der Kaiser aus dem Hanse der Hohenstaufen durchaus verboten. - > 8. L. L. . KrLkoäo<-i5r. MelrrnMI. ^-7 ' - - Spenden zur Herstellung und Verbreitung wohlfeiler hebräischer und hebräisch-deutscher Bibeln: .. Durch H. I. Oppenheim in Luxemburg: E. I Oppe nheim in Trier 15 Sgr.; R. Lemle Schloß das. l 5 Sgr.; zusammen 1 fl. 45 kr. Durch RabbiN' r S. ,V a ur b erger in F i s ch a ch. (zweite Senduiig): Jos. Fr o m:n das. .! fl.;. Ludwig Gunz das. ist.; bei der Hochzeit von Js. Vernheimer aus Jchenhausen gesammelt 2 fl. 21 kr.; zusammen 4 fl. 21 kr. Lehrer Dorszaün in Nerzen

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