Mannheim
Compact Memory

Der Israelit · 1861-07-03 · Heft 27 (3.7.1861) · page 1

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
2 (1861)
Issue
Heft 27 (3.7.1861)
Date
1861-07-03
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/2446951-2446984-2447011--00766-2455969
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

J-4'sa»». ' M 27. Herausgegebra »o» L»». Lehmann i» Mainz. > ' ' lSSM Mainz, den 3. Juli 5621. /l861) . ntung «rröbkint wkLmUick ti» mol, Mittwochs, in mindrUcns 1'/» Dogen. Preis des Jahrgangs: 2 Thlr. p. E. Z. 30 kr. rb. Halbjährig 1 Thlr. p. E. oder st. 1. -15 kr. rh. Vierteljährig IS Sgr. p. T. oder S3 kr. rh.; etwaige gebühr :c. ungerechnet. Inserat« werden mit 1 Sgr. für die Prtttzeile oder deren Raum berechnet. Alle Buchhandlungen -cmrrr nehmen Bestellungen an. Oeperrnckische Banknoten laut Ceurs. Sollte direkte Frankozusrndung unter Streifband t werden, so sind an die Expedition pro Jahrgang 3 Thlr. p. C. oder 5 st. 15 kr. rh. oder 6 st. östrrr. franco elnzusendea. Inhalt. e Artikel: Tie Trauerwochen Israels. Von vr. n Hirschfeld. — Bau jüdischer Armen- und Pilgerwohr zen in Jerusalem. — jSnachricktrn und t?orrespo»de«;eu: Preußen: gcberg. ^rperrrichijchcr Naiserstvat: Prag, yhad. Aus der Talaton-Sce-Gegend. — ton: Sepber Brreschitb. (Schluß.) — in dem Nichtbefolgen der von Gott als heilig und unverletzbar geoffenbarten Gebote, wegen deren Ueberiretung das Haus Jakobs, wie ihm Jahrhunderte lang von seinen gottbegeisterten Propheten und Sehern geweissagt worden ist, seiner Selbstständigkeit verlustig werden mußte: so lagen diese doch noch weit tiefer, als man sie gewöhnlich zu suchen Leiterrde Artikel. Dir Traurrrrocüen ZLnrels. Von vr. Aron Hirschfeld. s Israeliten Freudenlage, kaum seit dem des Ä»vUats Suoan begonnen, haben uns eder auf mehrere Wochen, die dem Andenken flösung unserer politischen Selbstständigkeit sind, verlassen. Diese Vernichtung des Neider Weltgeschichte kaum beachteten, israelitipflegt. Denn so wunderbar dieses Volk in seinem Entstehen, in dem Aufblühen zu einem Volke Gottes; — in seiner weitern Entwickelung und Entfaltung war, bis das vollkommenste Staatsleben in ihm zur Reife gedieben ist, eben so wunderbar zeigte es sich in seinem Verfall, in dem Verluste seiner Freiheit! und Selbstständigkeit. Ging sein einheitliches Zu-' j sammenlebcn, als selbstständiger Staat, als ein für? sich beliebendes Volk innerhalb der engen Grenzen Palästinas, von den mächtigen und gebildeten Völkern damaliger Zeit beinahe ganz übersehen, zum , großen Theil ohne Einfluß auf die Bildung und j Fortpflanzung böherer Erkenntniß der Welt verloren: so sollte gerade in seiner Zerstreuung nach allen Arlles bat zwar keinen so großartigen Einfluß ' Theilen des Erdbodens der Brennpunkt der von Umgestaltung des staatlichen Vvlkerledens - Zion ausgehenden Weisheit und Lehre liegen. So rufen, war aber dennoch von großer Trag- - wie der erste Sündenfall dadurch bestraft wurde, daß r die geistige Entwickelung des ganzen Men- ' das von Gott geschaffene, in seiner Unschuld und hlcchls. Lagen auch die Ursachen der Zer-! Kindlichkeit wandelnde Menschenpaar aus den Jerusalems äußerlich in den Sünden Israels, j Räumen des Paradieses vertrieben und dadurch

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.