Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 2 (1861)
- Issue
- Heft 26 (26.6.1861)
- Date
- 1861-06-26
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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2. Iatrgarrg. .N 26. Der Israelit. E r« GerrtealorgMr firr das orthodoxe Iuderrthnm. HrrauLgkgebkn vv» Nr. Lehmann in Mainz. Mainz, den 26.Juni 5621. (1861.) ch Zeitung «r'örint wkciwmlic' rinmat, MittwcLs, -.n mindestens 1', Bcgen. Preis des Jahrgangs: THIr. p. C. «r fl. 3. 3r) kr. rh. HaN-jöl-ng 1 Tl'lr. p. 6. oder fl. 1- -!5 kr. rb. Dicrtelfästrig 15 Car. p. 6. cder 5-8 kr. rk>.; etwaig« ktkv!pe1g,--5!r rr. unaereeimet. Inserate werden mit 1 Cgr. für die Petit-eile cder deren Raum berechnet. Aste Buchhandlungen PestZmu: nedmen Brflekungln an. Leflerreirt'iirl e Vanknoren laut d'euro. Lolltr direkte Arankczmcndung unter Streifband Lni.i't werden, so sind on die 6rpedit:on rrc Jalngan.',!> Ti!r v. K. rr.-r 5 fl. 15!r. rn. oder 6?!. österr. franco einzusenden. Da mit dem ersten Jnli ein nencö Quartal begrünt, so ersuchen wir um gefällige ^iihzcilige Abonucmcutvtrneummg, damit die Anscudnug keine Unterbrechung erleide.! I «halt. Leitende Artikel: Vom Minlmg. — Zur Ber'ultigung. — Lrchcdcv-ier. Vidclanflalt. — Vau jüdischer Armen- und Piigrrwoknungen in Jerusalem, icitungsnachrichten: Tcritschland: Meiningen. Auö Baden. C csterreieflischcr Zla iscrstaat: Wien. Prcstbnrg. Agram. HallaS. Heiland: Amsterdam. Milletorr: Cepher Vereschith. — Leitende Artikel. Vom Min Irrig Es liegen uns zwei Werke von einem und dem- 'Den Vcrsaffer zur Besprechung vor, die beide von ' inzelncn, in unsrer Zeit besonders gefährdeten . nnhagim handeln: l) wrm, Mecholath Hamachanajim, eine Besprechung der Synagogengcbränche, die den Angriffen der sogenannte» Reform zumeist ausgefetzt sind. j2) her Berg Tabor, oder das Necept j für Or. Meise! in Pesch. ' Beide Werke sind von David Schlesinger (N. David Sered), Oberrabbiner in Vösing in Ungarn. Das jüdische Religionsgesctz nimmt den ganzen Israeliten für sich in Anspruch; fein. Denken, Fühlen, Reden, Handeln erhält durch die Religion nicht allein die Normen, die Grundzügc, sondern bis iu's Einzelne wird Alles geregelt, gelenkt und geleitet durch das Gottesgeietz, so das; dieses Form und Inhalt innerer Gedanken, Reden und Handlungen zugleich benimmt. Dadurch ist aber die Frei''.:! der Wahl .eine der Hauptgrundsäu? innrer heiligen Religion, durchaus nicht beschränkt, und diese Freiheit erstreckt sich nicht nur aus die Wahl zwischen Gehorsam und Ungehorsam , sondern auch innerhalb des Neligionsgcsetzes findet der menschliche Geist zur freien Entfaltung noch Spielraum; dadurch muß es dann kommen, das; die praktische Durchführung des Ne- UgionLgesetzeö im Leben eine gewisse Freiheit der Gestaltung hat, und diese Gestaltung muß je nach der Beschaffenheit der Menschen, Länder, Mimate eine, wenn auch unwesentliche Verschiedenheit annchmen. Dieses ist der Minhag, insofern