Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 2 (1861)
- Issue
- Heft 25 (19.6.1861)
- Date
- 1861-06-19
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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2. Jahrgang Der Israelit. Ei» Centrs!oNg<SN für dsS sTLHsdsxe ZmdsNtHWM. Ns». Lehman» in Mainz. Mainz, den 19. Juni 5624. (1861.) Diese Zeitunz erscheint wöchentlich einmal, Mittwochs, in mindestens 1*/, Bogen. Preis deS Jahrgangs: 2 Thlr. p. L «der fl. 3. 30 kr. rh. Halbjährig 1 Thlr. p. S. oder fl. 1. 45 kr. rh. Vierteljährig 15 Sgr. p. L. oder 53 kr. rh.; etwaiz, und Postämter nehmen Bestellungen an. Otsterreichische Banknoten laut bourS. Sollte direkte Frankozusendung unter Streifband gewünscht werden, so sind an die Expedition pro Jahrgang 3 Thlr. p. E. oder 5 fl. 15 kr. rh. oder 6 fl. österr. franco einzusenden. Da mit dem ersten Juli ein neues Quartal beginnt, so ersuchen wir um gefällige frühzeitige Abonnrmcutscnmlmttlg, damit die Zusendung keine Unterbrechung erleide. Inhalt. Dttttnde Ar^ket: Noch^ einmal der Hirsch, Frankel'scbe Jerusalem. — Zeitungsnachrichten: Deutschland: Mainz. Preußen: Aus Wrsiphalcn. Berlin. Oestrrreichiscker Kaiserstaat: Wien. Lemberg. Lemberg. M. Thcrcstcpl. Groß- Feuilletvn: Ein weises Nrtheil Calomo'S. (Nack' dem Midrasch.) — Leitende Artikel. Kock eumrsl^ärr Ursckl-kZrMeL'M Streit. -nrw, Beleuchtung des Frankellchen Streites. Wien 1861. 8. 61 S. 5 Sgr. Indem wir von diesem Elaborate eines anonymen Verfassers unfern Lesern Kunde geben, erfüllen wir eine traurige Pflicht. Man hat sich nämlich in dieser Broschüre bemüht, hoffentlich aus purem Unverstände, Zwist und Parteiung in das orthodoxe Lager zu streuen, und neben dem ausgesprochenen Zwecke, Herrn Rabbiner Hirsch in Frankfurt a. M. gegen die wider denselben von Seiten der Neologen gerichteten Angriffe zu vertheidigen, die anderen orthodoxen Nabbinen anzugreifen und ihnen ein wenig (?) den Text zu lesen; doch davon später. Zuerst glauben mir wohl im Namen deSHerrn Rabbiners Hirsch selbst gegen das ganze Verfahren deS anonymen Verfassers alles Ernstes protestiren zu dürfen; wir hegen nämlich die feste Neberzcugung, daß Herr R. H. dasselbe durchaus missbilligt, und daß ihm die heilige Sache des orthodoxen IudenthmnS viel zu hoch steht, als das;' er Parteiung und Uneinigkeit im eigenen Lager, wie sie die Angriffe in ohgenannter Broschüre hervorzurufen geeignet sind, wünschen könnte; wir glauben daher zu * dein Wunsche berechtigt zu sein, daß der hochgefeierte Rabbiner der isr. Neligionsgesellschast zu Franksuri a. M. selbst das Wort ergreifen möchte, gegen dieses Gebühren unverständigerFreunde energisch zu protestiren Es ist ein trauriges Zeichen der Zeit, daß hier der Versuch gemacht wird, die wahr- . hasten Vertreter des Judentums zu reizen, zu be- ' leidigen, sie in wenig ehrerbietiger Weise ermahnen und belehren zu wollen, und daS Alles aus unsrer I eignen Mitte heraus, und das Alles, weil . . . .