Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 2 (1861)
- Issue
- Heft 23 (5.6.1861)
- Date
- 1861-06-05
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
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282 Wohl bald erbarmt sich Gott mit süßer Milde, Der Väter Schutz wird wiedrum uns zum Schilde! Auf, auf,! mein Freund, der holden Braut entgegen: Gruß Dir, o Sabbatrüh, Du GotteSsegen l — Erwach', erwach', mein Volk, Dein Tag erscheint, Steh auf, mein Licht, ich Hab dich lang beweint; Doch nun erschalle meines Jubels Sang, Es bricht sich Bahn des Herzens sreud'ger Drang. Steig auf, mein Lied, in deiner höchsten Schöne Denn Gott erbarmt sich wiedrum seiner Söhne. Auf, auf, mein Freund, der holden Braut entgegen: Gruß Dir, o Sabbatruh, Du Gottessegen! — Was schämst du "dich und warum wirst du roth? Laß fahren trüben Gram und bittre Noth! Du hohe Stadt der einst'gen Herrlichkeit, In dir doch endet bald wohl Qual und Leid. Wärst du auf jenem Hügel erst erbaut, Nach dem so sehnsuchtsvoll das Auge schaut. Auf, auf, mein Freund, der holden Braut entgegen: Gruß Dir, o Sabbatrüh, Du Gottessegen! —!, ' , , i ' Sieh', Davids Baum entfaltet reiches Laub, Die dich beraubten werden nun zum Raub. „Fort, fort, von meinem Volk, ihr seine Dränger,* Ergeht der Ruf, „mit Nichten trag' ich'S länger!* Dein freut sich Gott und er verkündets laut. Wie sich der Bräut'gam freut der lieben Braut. Auf, auf, mein Freund, der holden Braut entgegen: Gruß Dir, o Sabbatruh, Du Gottessegen k —;'2' Nach allen Seiten hin wirft dich verbreiten, Und Gott wird jeden deiner Schritte leiten Durch jenen längst verheiß'nen Gottesmann, Den da erzeuget Perez' großer Stamm; Dann füllet freudig Lächeln unfern Mund, Es jauchzt die Menschheit dem erneuten Bund. Auf, auf, mein Freund, der holden Braut entgegen: Gruß Dir, o Sabbatruh, Du Gottesfegen! —! W7V2 'SN3! Nun komm' in Frieden, du des Gatten Krön', j Komm' und erheb' der Erdenmühe Sohn,! Auf daß treu, wahr und freudig er erkenne,! Was ewiglich gut, schon und wahr man nenne. ' Es werd' nunmehr der Jubelruf vernommen: - „Die Braut ist da, die süße Braut ist kommen!" j Auf, auf, mein Freund, der holden Braut i entgegen: Gruß Dir, o Sabbatruh, Du Gottesfegen k — MF* Mit Beschwerden wegen unregelmäßiger Zusendung wolle man sich an das betreffende Postamt, resp. Buchhandlung wenden^ Die löblichen Buchbandlungen M. Vllivaer in Preß» bürg, Ds. Poppelauer Berlin, neu« Friedrtchsstraße, Nr. 6l und Knöpflmacher L» Tvhue in Wien, die Herren M. S. Jsaac « Sohn, Herausgeber des Zewijh Messenger in NtewZUork, baden für unser Blatt Agentur übernenrnren.!? Di« Expedition d«S Israelit. Den geehrten, die Seebäder besuchenden israelitischen Fa» «Mea erlaube, ich mir hierdurch meine durch Neubau verbesserte, nach rituellen Vorschriften streng gebandbabte und den höchst« Ansprüchen sicher genügende Restauration und Vndl» ch'dtzt» bestens empfohlen zu halte». Abraham v. d. Wall. > AMin junger Mann, der französischen Sprache mächtig, der t» einem Manufaktur, und Incaffo-Geschäft am l5. IM e. feine Lehre beendet und dem die besten Empfehlungen zur Seite stehen, fuckt in einem äbakicken religiösen Geschäfte Stellung. Francs-Offerten nimmt die Exp. d. Bk. unter Chiffre O. entj gegen.