Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 2 (1861)
- Issue
- Heft 23 (5.6.1861)
- Date
- 1861-06-05
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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2. IaLrga-g. .N 83. L t. "" GeKLLKLSMSM Ms hMs SNthsd-VIS ZWdSNGÄM. LSr>. Lehmann in Mainz. er E i » Mainz, den 5. Juni 5621. (1861.) Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal, Mittwochs, in mindesten« 1'/, Bogen. Preis deS Jahrgangs: 2 Thlr. p. C. rtrr p. 3. 30 kr. rh. Halbjährig 1 Thlr. p. E. »der fl. 1. 45 kr. rh. vierteljährig 15 Sgr. p. C. oder 63 kr. rh.; etwaizr EtempelgebLLr rc. ungerechnet. Inserate weichen mit 1 Sgr. für die Petitzeile oder deren Raum berechnet. Al!« Buchhandlung» nnd Po stämrer nehmen Bestellungen an. Oestrrreichtsche Banknoten laut EourS. Sollte direkte Frankozusrndung unter Streifband gewünscht werden, so sind an dir Expedition pro Jahrgang 3 Thlr. p. L. oder 5 fl. 15 kr. rh. oder 6 fl. österr. franco einzusenden. (o' hl'" a. M. Preußen: Königsberg. Drombexg. Oesterreickischer Kaiferstaat: Prsth. Pesth. PrrMrg. Högyeß. KeeLkemet. Feuilleton: Sabbatgruß. Extra-Beilage: Offener Brief an Hrn. OLerrabbiner vr. ' Meisel, Herausgeber des Wochenblattes ,Carmel, illustrirte Lertends MrtLVel. Me Hidelllnflrltt für clie Anlmnger äes kruliüoneUen (ortkoäoxcn) Iuäenlssums. In No. 12 des vor. Jahrgangs haben wir einen Aufruf zur Gründung obgenannter Anstalt in diesen Blättern erlassen. Uebcrall fand daS Unternehmen Anllang, so daß jetzt, nach neun Monaten, bereits eine Summe von nahe an 7000 fl. beisammen ist, die bei verschiedenen öffentlichen Banken verzinslich angelegt wurde. Von verschiedenen Seiten werden wir aufgefordert, auf das Dringliche und Nochwendige des Unternehmens nochmals hinzuweisen, damit den Freunden desselben Gelegenheit geboten wird, wiederholt dafür thatig zu sein. Die Bibel, 'ISO, das Buch der Bücher ist der Quell unsres Lebens und die Grundlage unsrer heiligen Religion. Die innigste Bekanntschaft mit ihr sollte keinem Juden fehlen, und doch ist sie in vielen jüdischen Kreisen nur wenig gekannt. Das wichtigste Buch für das Haus fehlt in sd manchen! jüdischen Hause; es ist höchstens die Thora, der Pentateuch, überall zu finden und vielleicht noih das Buch der Psalmen. Die Bibel, das wichtigste Schulbuch, mit dessen Lebensgeiste das kindliche Herz durchtränkt werden sollte, bleibt der großen Mehrzahl der jüdischen. Kinder fremd, da nur ein Minimum aus ihm zum Gegenstände des Unterrichts gemacht wird. Wenn auch nicht die ganze, so trügt doch der Mangel an wohlseilen hebräischen und hebräisch-deutschen Bibeln einen großen Theil der Schuld. Welcher Lehrer an zahlreich besuchten Schulen hätte noch nicht dir Erfahrung gemacht, daß er den Unterricht in dein einen oder andern Buche der heiligen Bücher hätte ststiren müssen, weil die Kinder nicht im Besitze desselben waren? Tretet doch in die Mehrzahl der jüdischen Schulen, und ihr werdet finden, daß die meisten Bibeln in den Händen der Kinder Missionsbibeln sind, über deren Unzulässigkeit wir unser« Lesern gegenüber wohl kein Wort zu verlieren brauchen t