Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 2 (1861)
- Issue
- Heft 19 (8.5.1861)
- Date
- 1861-05-08
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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229 Wohl sind sie groß die Gefahren, wohl sind sie gewaltig und stark diese Versuchungen, aber die Thora ift's, die den Wankenden nicht fallen läßt, die selbst den Gefallenen wieder zu heben vermag ,-.2V '7N171 tim ,2,p '?.'E 'Xi'n spricht Gott; hätten sie auch nlich verlassen, hätten sie nur meine Thora sich bewahrt 22,22 7,2V -0x271 das in ihr strahlende Licht hatte mein Volk zur Tugend zurückgesührt. — Als Moscheh einstens, erzählen unsere Weisen, zur Höhe emporstieg, um die h. Lehre zu empfangen, wandten sich klagend die Engel des Lichts zum Allgütigen und fragten bekümmert: „Schwachen Menschen willst du dein köstlich Kleinod verleihen? Werden sie es nicht verletzen, werden sie es zu schätzen und zu achten wissen? dp -,i,7i.-.271 Laß im Himmel thronen Deine Majestät!" Und Gott, nachdem er vorn Glanze,seiner Majestät dem Moscheh verliehen, gebot ihm, ihnen Antwort zu geben. Und Moscheh sprach: O, ihr ewig Reinen, wozu bedurft ihr der Lehre? Wir aber, die wir geweilt in Egyptens Schmutz, di/wir leben zwischen unreinen Völkern, bedrängt -sind von des .Lebens!! Mche und Last, von des Unglücks Drirgc -and Qrtal, geängsiigt von Neid und ^hrgcrI', von Wollus/und Eifeyncht — wir birbürfen! Ä»e/Go1tes? lehre, apf daß sie uns läutere und erhsb^ schir-me und bewahre — daß durch sie wir! euch! ähnlich werden 2^« ,2 'nnx, ^2^ ^'2! ' r,rr ^'^'2turs.-,2i ^,2 rn27,l-»^2! ,2 p W2P', 2P7, dp ^22l' Und sofors riesen sie Beifall ihm zu/ ei»j Aegljcher der Engel ward sein Freund und gab shiy Geschenke und auch der Todesengel vertraute ihms/n Ge^eimuiß, denn so,heißt's: er, legte das! Mucherwerk aus die Pfanne! und sühnte di/Schuld digen. er zwischen den Todten und M. des^ofkeS, 'dm Lehen- Und! wenn auch der Gefahren gar viel sind, und! die Versuchungen gar schwer zp"O2 ->222 -07,, den aus! reiner Absicht herorgegangenen Entschluß , führt Gott zum herrlichsten Ziele; er Hilst mit unendlicher Liebe auch das Schwerste überwinden, bis der Mensch als Sieger herorgeht aus des Lebens! Kampf ^>22 Q'NP.-I NN1V71V 7,'2V22, 2,'P2 2XV712 71,X71 -N7rr bis die unsterbliche Seele geläutert , die vollkommenste Herrschaft erlangt hat über die Lüste der Zeiten, bis du zu thun vermagst ganz so wie deine göttliche Seele zu thun sich sehnt. Vom Vergänglichen und Hinfälligen führt der Gotteslehre Licht uns zum Unvergänglichen und Ewigen. Doppelt geartet ist der Mensch, zwei Welten gehört er an — sein Körper ist irdischen, himmlischen Ursprunges sein Geist. Feindlich stehen beide Seiten einander sich gegenüber, es ringt nach der Herrschaft der der Thierwelt sich zuneigende Körper, es ringt nach der Herrschaft die zn Gott emporstrebende Seele, Daß ans dem Kampfe beider Kräfte das schöne Ganze in herrlicher Vollendung hervorgehe — das Wunderwerk zu vollbringe», vermag einzig und allein die Gotteslehre. Sie unterdrückt nicht und vernichtet uicht die Triebe und Begierden des Körpers, sondern sie mäßigt und heiligt sie. . 712'! in Siehe, du bist schön, meine Freundin,^ spricht Gott zu der ihm durch dte-.H-nnjiverlobten Gemeinde rr.822 7,2' -;n, dadurch , daß du veredelst dein körperlich Bedürfnis durch i die! Erfüllung! von Gottes Geboten; an dem Lebensmittel knüpfen sich vp2, ri,->op2, 712,27, .1^, '12? ,.2X2 , 7I7I2V, an deine Kleidung N'L'L, die Vermeidung von ttvpr-, an deine ^Wohnung 7i,„ü, an deinen Körper .2^22, .2^-2 und j!dem Geiste gar verleiht die Lbora Flügelkrast, daß!'er ausfliege zn seinem Urquell .2dsr>2 '.i'p2 .22' -pi -22' z,7w',22 22,^2 - ),27>X2, .21,122, p^.22 ,.21.2 2^'.P2 712' -,27, ,2'2'v' 2'VP22 712' -,2.2, 22,LUV ^«22 /2,P2! .22' 1L2. ' j! Ja,, du hif/s<hqli, meine ^Freunds, da GotteS herrli^e Debote deiner Geist verklären, da du dich erhebst im Gebete, dich nnterordnesi der göttlichen Herrschaft in du bist schön, da du rückkehrst zil Gott, schon durch deine gottgeweihten Thaten, schön in dieser, schön in der künftigen Welt! — Ja, in der künftigen Welt! denn die Gottes lehre schafft die herrlichste Vereinigung zwischen Körper und Seele, so daß geistiges Leben uns ganz und ' gar erfüllet. Möchte uns Gott doch die Fülle ihrr-! Lichtes ganz genießen lassen, daß wir würdig werden all jener hohen Verheißungen die sie uns verkündet.