Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 2 (1861)
- Issue
- Heft 15 (10.4.1861)
- Date
- 1861-04-10
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2446951-2446984-2446999--00608-2455799- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
2. Jahrga»-. 15. Der Zsrselit. Ei« GerstVMssgmr Ws das sEoösZe ZsrhemGrrM. Nr». Lehmann in Mainz. Mainz, den 10. April 5621. (1661.) Diese Zeitung «scheint wöchentlich einmal, Mittwochs, in mindestens 1'/, Bsgm. Preis des Jahrgangs: 2 Thlr. p. g. «der fl. 3. 30 kr. ich. Halbjährig 1 Thlr. p. L. oder fl, 1. .45 kr. rh. Dirrtchährig 15 Sgr. p. L. oder 53 kr. rh.; etwaige Stempelgebühr ». ungerechnet. Inserate werden mit 1 Sgr. für die Petitzelle oder deren Kaum berechnet. Me Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. Oesterrrichische Danknoten laut CourS. Sollte direkt« Frankozusendung unter Streifband gewünscht werde«, so sind an die Spedition pro Jahrgang 3 Thlr. p. L. oder 5 fl. IS kr. rh. oder 6 fl. ößerr. franco einzusendm.! " - 3 »halt. Leitende Artikel: Frankels ErNLeung, seine Schrift ),Ho» degettk in die Mischna". betreffend. Ortbvdox-iSr. Bivelanstalt. — Da« jüdischer Armen- und Pilgerwohnungen in Jerusalem. — ,!. Zeitungsnachrichtenr DeutsLland: Vaiern. Diez. Aus Baden. Preußen: Berlin. Oesterreichischer Kaiserstaat: Wim. Tueap. Frankreich: Paris. -- i FeuuleLon: Das Omerzählcn. — Geschichte und Lyge der Frankfurter Juden im Mittelalter, von G. L. Krieg?. (Fortsetzuag.) - Le^tsn-e Artikel. I -'', ^? Annkkls ErKEttMI.' ';!!.. j j seine Schrift ,HvKrgE j i« die Mis6)»a* bistrsffend^ ^Malnz, den 3.-Ap^f. j Herr vr. Fr. hat den von uns im ersten Leit- > artikä zu Ro. 4V. d. Bl. in Vorschlag gebrachten!Weg emgeschlagen. Das rms soeben zugek>nuyene Aprilheft seiner Monatsschrift enthalt eine ErklLnmg,!mit der anscheinend den Anklagen von Hirsch und Fischer entgegengetreten werden soll. Wir müssen imngst bedauem, daß diese Erklärung denselben Character der Zweideutigkeit trägt, wie das Werk »Darke Hamischna" selbst. So spricht nicht Jemand, der, weil er gefehlt hat, indem er, gelinde gesagt, Anlaß zum Jrrthume gegeben, wieder gut zu machen wünscht und gern den hingestellten Strauche! wieder wegraumen möchte,!so spricht nicht Jemand, dem rarn nrn'! Wer gilt als das eigene Selbstgefühl. Herr Fr. beklagt sich über die Unwürdigkeit der gegen ihn gerichteten Angriffe, auf die zu erwidern ihm sein Ehrgefühl verbietet; er appellirt ferner an den unbefangenen Sinn des Lesers, der keinen Grund zu den gegen ihn vorgebrachten Verdächtigungen finden wird. ^Diesem Letzterem müssen wir entschieden widersprechen^ Der' unbefangene Leser, der WststLndig liest und prüft, und auch wir schmeij cheln uns, unbefangen gelegen zu haben, wird nicht au! einer, sondern, an vielen, vieles Stellen des be-? treffenden Werkes Anstoß Nehmen und die Ansicht r i der Angreifer l im Bezug auf den Standpunkt Fr.'S - vollkommen theileu. Wir verweisen nur auf. die eine Stelle S. 211., wo Fr. die meisten vrw j als eine Verstandesfrucht des R- I Me'ir bezeichnet und solcher Stellen sind nicht wenige. Wir wollen auch jetzt nicht behaupten, daß auch diese Stellen sich nicht deuten, drehen und wenden lassen — Herr Fr. appellirt aber an den unbefangenen Sinn des LeserS und dieser kann nicht anders auffassen, als es Hirsch und Fischer gethan. Herr Frankel ruft ferner Den zum Zeugen an, der die