Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 2 (1861)
- Issue
- Heft 7 (13.2.1861)
- Date
- 1861-02-13
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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76 Ausdrücke häufig füstdeMeinWoder den andern der genannten Begriffe HbraIcht werden^ esVPnde^ siG hier auch nicht daMm, "die Äusdwcke »e!hmowgischs festzustellen, es genügt uns vielmehr diese drei Begriffe: Leben, Gemüth, Geist als verschiedene Begriffe der Seelenchatigkeit des MensMn gefunden zu haben! Diese KräD 'sind jedem'Menscheü ist höherem oder niedererem Grade eigenthümlich. Die Aufgabe des edlen, nach Vollkommenheit strebenden Menschen, also des wahren Jsrae liten sist es, für die Reinheit seines Lebens, süv die Erweiterung seines Gemüth es und für die Erhebung seines Geistes Sorge zu tragen. Hat das WMMPMMtM verengt Und ist zu Engherzigkeit und Selbstsucht ausgeartet,. ist der Geist erniedrigt worden, so hat der Mensch; seine. Menschenwürdeverloren und. ist durch den Mißbrauch seiner edlen Begabung unter das Tbier gesunken, denn der Mißbrauch der Gaben und UWt K^eMhrend^' - IgfistMchjrr''BWsstHenheit bei Vernachlässi- Müg'"ststd' Mißbrauch der geistigen Vorzüge rettet der allgütige' Gott durch die Stkafe. Heiden führen deü Manschen äuf sich selbst zurück, lehren ihn das Wher UeberschMe, Eitle und Nichtige ist seinem Wahren Wertste erkennen) leittn ihn zum Erhabenen uMMigest., He dieDittge B'e^äfung schützt E Rm eMtzen iVetderben. Daher Md so wunderbar die MA der göttlichen Fürsehüng (n'vst und diese, ists, die wir bei dein herannaheNden Feste beivuststern können. Zstr Zeit'des mächtigen P'erserkönltzs Ahasver, Mte nie größere Menge der Israeliten die Reinheit ihres LMsts ' verlören, in das Gemüth war die delWucht' eingekehrt) die Erhebung des Geistes war vernachlässigt worden — was' sollte nunmehr aus IsrNÄ wöä»en? Hst reißt es Gott? mit genrältigem D^nnetMäge aus dem Schlummer empor. TW dHh^ende Verderbens fährt. züst SMsterkeststtniß^und 4M Art un^Weise der Errettung. und die an die WstsierunäMekNüpsten Zeichen wahnen uns noch HE Än 'eWHnliches'Erwachen. . " - . .7 I. . ' /' Die"Grenzest zwischen der MeMchen Nätstr und der tzeistigest sind nicht festzustßen; Körper und'GW stehen in steter Wechselwirkung: zu, einander, die Ge- , sundheit und daHr^chtHMaß der Körperkräste üben! bedeutenden Einfluß auDGeist-Mtd^Gemüth, während die Seelenthätigkeiten, z. B. der Wille, die Phantasie wiederum den Körper beherrschen. Daher regeln und ordnen, die Gesetze des allmächtigen Gottes auch Ms körperliche West des JsrMiken ist gE mancher Beziehung, jedoch immer im Hinweis auf den geistigen Zweck. Greifen wir aus diesen Gesetzen die am meisten auf den Körper zu inflniren scheinenden, die - Speisegesetze heraus. Das Gottesgesetz führt sie mit folgenden Worten ein nnirn ->LM st p'nn wmp 'M-r istdrn rrd und heilige MänNer sollt ihr mir M. cap. 22. v. 30.) und schließt sie an einer andern Stelle ab mit der Begründung:, rw'jstx st p VNP ONLNPN.-N denn ich bin der Ewige euer Gott und. ihr sollt euch heiligen und heilig sein, denn heilig bin ich (3B:M. cap:11. st 44!), und führt sie wiederum an einer dritten Stelle ein: st-rn rrst — stpstst stb nnst Mp Lp st N2PD st denn du bist ein heilig Volk dem Ewigen, deinem Gotte — du sollst: keinerlei Greuel essen (5 B. M. cap. 44: v. 2- 3.) Was gibt es wohl Körperlicheres als Esten und Trinken! und doch knüpft die h. Schrift den Begriff der Heiligung an die Art und Weise der körperlichen Ernährung. — Wir können unmöglich erörtern, ja noch mehr, wir können unmöglich missen, wie und in welcher Weise die Art des Nahrungsstoffes den Körper beeinflußt und ihn vorzugsweise befähigt, ein Werkzeug der Seele im Dienste des Allherrn zu sein; ' das aber wissen wir, daß die erste Bedingung der' Heiligung das Sichunterwerfen der göttlichen Ordnung, das Nachsehen dem göttlichen Willen ist. Wenn wir nach WÄHnhUt,! Äiich dem eigentlichen Herne des Wesens fragen, das wir Mensch nennen, so können 'tv.ir' 'schwer!' entscheidest,'' wv'.' detselbe zu suchen sei, ob in gewisten ThätitzkeiteN der Seeld öder itt gewisten edleren Theilen des Körpers; 7-häs aber wisten wir,, daß die uns zugeführte Speist'"in einen Dheil' ünsrer sMst'''fich^verwand!eÜ!Äl8MlM stem Thdild nnsetes Wesens wird. Was'gut/Ms übel,' tväs' heilsam)' wäs schädlich H, därübed bet.'M '.tM-'KE-d derselben "in ^jed^r Beziehung' nachzWinRen' unst zu