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Der Israelit · 1861-02-06 · Heft 6 (6.2.1861) · page 5

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Journal
Der Israelit
Volume
2 (1861)
Issue
Heft 6 (6.2.1861)
Date
1861-02-06
Page
– (sequence 5)
Language
German
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ZiertungskachrLchLen. Deutschland. ' Fürth7-20 Januar. Es bleibt eine höchst auffallende, mit wahrer Frömmigkeit nicht zu vereinbarende Erscheinung unserer leider! schwankenden Zeit/ daß der Jude so maßlos empfindlich ist, Jnvektiven wittert, wo keine beabsichtigt und gegeben sind und mit dem Mikroskop der Sentimentalität in jedem in den Ozean der Presse ausfließenden Tropfen Tinte garstige Jnfusionsthierchen aufzufinden sich bemühet. Wer unfern Artikel über die jüngsten Vorstands- Wahlen in Nrn 31. v. Jhrgs. liest, wird ihn harmlos, entfernt von aller Persönlichkeit und, der mit den hiesigen Verhältnissen vertraut, wahrheitsgetreu und quasi aktenmäßig finden. Es ist somit nicht zu rechtfertigen, daß man uns in einem Artikel in Nro. 3 einer Unwahrheit bezüchtigt, oder die Behauptung aufstellt, daß wir „Friede und WahrheiL" ins „Schlepptau" genommen hätten. Diese göttlichen Gemen schweben in ihrer himmlischen Erhabenheit viel zu sehr über dem animosen Treiben der Niedern Erdenwelt, als daß sie von einem Sterblichen ins „Schlepptau" genommen werden könnten. Wenn wir aber doch jene Prophetenworte zitirten, so geschah es, wie aus den unmittelbar vorhergehenden Sätzen ersichtlich, in der edlen Absicht, jenen Männern zuzurufen, daß sie in ihrer Siegestrunkenheit nicht zu weit gehen mögen, und hiedurch Spaltungen Hervorrufen. -7-7 Wenn wir indeß jenen Antrag von Mischrrah, und Gemara einen unzeitgemäßen nannten , so M, weil die Basis,,die Unterlage) woraus diese Lehrgegenstände zu stützen sind, hsserufehlt) Die' uns kennen und deren sind viele — wissen) wie gerne und häufig wir uns mit der mündlicher? Lehre beschäftigen. Gerne unterschreiben wir daher die von der verehrlichen Redaktion unsernr Bericht angefügte Bemerkung, „daß die HenutuiKj der; ^mündlichen ^Lehre in-LlusMt zu stellen sei," und 'diese ^selbstWolle es zu bezeugen.gefälligen', daß wir sie zu -dieser-Bemerkung^ gleichsam guffordertem f)^THöxicht iWxaber>, wWN jenen-Merichttgerfi von einenr Qmel lenstudtUM in-SchnleG spricht / wo MnderM den Elementen, sei es ffn diess sem odersjenem Facheszwrp vielleicht selbst nicht hochstudjttenLehrerns unterrichtet werden^ Wt! dergleichen 'Schlagwörtern „Schlepptau,^ „QuellenstudphiuF -,Palladium," ^Larve/^„Lanzenbre^ dgUkann man) wohl bei vermeintlich gchildeten, mit. dem jüdi? schen Wissen) nicht sehr vertrauten Leuten - sich gut anschreiben, bei distinkttven, den Gehalt solcher Phrasen zu würdigen verstehenden Männern aber nicht Furore machen. — Die gemeldete Nachricht/ daß sich die Mittelpartei lossagte und zu der entgegengesetzten überging, müssen wir als allgemein hier bekannte Thatsache urgiren, eines Führers derselben erwähnten wir nicht. — Unbegreiflich erscheint es, wenn vollends der „beispiellosen Ausdauer für die Grundsätze des orthodoxen Judenthums" dahier so rühmlicher Erwähnung geschiehst. Seit dem Wleben -N"1NQ W7>8 12^ NY gefällt sich die hiesige Orthodoxie in dem Dolos tar uisuts und hat sich die Modernen. über den Kopf wachsen lassen. — Dem Jobsschert Ausspruch -N2^ t^N huldigend , decken wir gerne Blößen zu, scheuen uns aber nicht, die Wahrheit bloß zu legen, wenn wir gedrängt werden. Wer aber hier persönlich wurde und der -UM ist, mag der verehrliche Leser beider Artikel endscheiden. Feind aller journalistischen Zänkereien, erklären wir Ein für alle Mal, daß wir weitere Angriffe unbeachtet lassen werden. Mein nächster - Bericht soll Ihnen, Herr Redakteur! einen eigenen Fall übertriebener jüdischer Empfindlichkeit bringen. - Sch. , 'KaW-s (Schluß.) " . Der Schein soll nie die Wirklichkeit erreichen, . Und siegt Natur, so muß die Kunst entweichen. . Schiller. ,.Was ist nun nach, allem diesem eine jüdische Consirmation? Nichts als eitel Ch arlatM^M niHtsV-lM^eir^^g,rwstart.rg.er^S chwffn^elL Ein? Lüge'rm"Jübenthi5m, "ist sie nicht weniger eine Lüge: i m ff i ch) s el r / So? wie von einenGMenschen-

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