Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 2 (1861)
- Issue
- Heft 5 (30.1.1861)
- Date
- 1861-01-30
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
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dMWKnärmes''OH^^lge'^ierstenW, ^v o v dieseM (öMÄerhörteslMerörechenl) oinherfuhr?-- Ms fehlt Las' Verständmß-PlK^gaüM^BorföM'/ noch wenigöv abÄbegreifM wir/warum die erwähnten ZeituNgen Las' Alles nicht- - beÄhrem-' Hoffentlich HM jedoch der --eMnnteHerrHHDßchMchher'W' Verantwortung gezogen,- sonst streicht-sich Ungärn aus der Reihe der ävilisirten Staaten. - - '' Mts Ungarn, l Die vielverheißende politische Wendung unserer Zeit- - in deren Folge der tausendjährigen' konstitutionellen Verfassung der magyar'schen Natton-deren Sprache und Ltterätür> deren Sitten und-'Gebräuchen neues,-MMes Leben zugeführt wurde: - machte auch eine erhebliche geistige- Umgestaltung Lev jM Volksschule in diesem Kronlände unabweisbar nothwendig: - Das üngär. Idiom, seit Mger denn einem Decenniurn auf eigenem Boden in den Hindergrund gedrängt - tritt Mr für sein Heimäthsrecht offen und kühn in die Schranken Unsere hohe und - erleuchtete Regierung, von der nnbestreiÄaren Rechtmäßigkeit dieser Forderung durchdrungen, stehtnicht an, demselben bereitwillig jenen Rang einzuräümen - den es in den heimatlichen Lehrinstituten zu beanspruchen vollkommen berechtigt M Freilich drängt auch sich die Frageauf:' Wie wäre denn die Einführung des Ungarischen als allgemeine- Unterrichtssprache in einem Lande wohl möglich, das, wie kein anderes in Europa vielleicht, elne - betrachtliche Reihe - buntfarb ige r, n a ch Sprache, Kleidung^ und Sitten merklich g es M e dene r N a t L ö n a l i t Ste m in sich faßt? — DiW tn dev Thät sehr bedenkliche Frage würde von unsrer Tagespresse bereits mehrfach Und umständlich ventilirt. ' In Bezug aüs die h öh eren Lehtanstäl-' ten wurde - die - Möglichkeit, ja^ Dringlichkeitdev soforügen Einführung der Ungar. Unterrichtssprache mil vieler Umsicht Und Sächkennttriß därgethan. Mn' Anderes - ist' es^ aber hinsichtlich dev Elementarschulen in^ Gegenden vdu Nicht magyarischer Bevölkerung.' Hierkann 'eine ähnliHvMetämövphosedes Schülwe-' sens keinesfalls' das^ Werk^ eines Augenblickes sem- ES Muß'- dlöseUlan gfämdn,EMer^Mi^sö i chdrW entgegenMfuhrttwer-' den/" Durchein imAstüines lldberstüHM ausiMseM GMe^ könnte/-'iA ffäst ^chstaMHeE^SnWe^deS (.rrLHnr 4 H 4 U 4 L Wortes' Lr Hhs - Kind ' Mb dem'Babe" äusgefchuttet WEe/-"--'Nachdrnkend'e^Pädiig'ög'en -werden" obige Behauptüngu hoffentlich 'nicht-Mißdeuten Lästige/ 'sän- Mnffche/Nätürem dürst^n^n nächster-Zukunst'schün sich-genöthigt -sehen/ wieder Ämzükehreü? --- lieberdies MnMuüd'-'dars die" jüdische Schüle nicht äußer Acht lassen-, daß did 'deutsche - Drache'dtti''Jüdenheü- Ungarns nach wie 'vor als Cultürspräche unentbehrlich bleiben wird- Die Heroen Mischer Gelehrsamkeit - und Wischer Dichtung haben ihren Geistesprodukttonen in deutscher ' Sprache Ausdruck und Verkörperung gegeben- Aus eine ungarisch-jüdische Literatur in dem Maße und Umfange wie die deutschjüdische muß die gegenwärtige Generattön vollends verzichten! Wir sprechen dies in der angenehmen Ueberzeugung aus - daß die Ausschreitungen, - die hie und da bereits zum Vorscheine gekommen, im Schöoße der größeren, gesinnungstüchttgen Gemeinden' nicht Platz greifen werden. — In Nrö. 51 der //Allg?Zeitg. d- JüdenthumS^ wird des! mißliebigen - Umstandes - erwähnt , wonach viele deutsche Rabbiner und Lehrer in Folge der hierländischen nationalen Bewegung der Gefahr ausgesetzt sind, in d en nächsten Tagen fortgeschickt oder dochin eine unhaltbare Stellung versetztzu werden. Wir bedauern ähnliche, aller Humanität--und Menschenliebewiderstrebende Maßnahmen äus vollem Herzen. Der Herr Redakteur jener Zeitung ist somit in vollem Rechte, für die Verfolgten eine Lanze zu brechen. Allein ob derselbe dies denn wohl auch aus Humanität und Menschenliebe thut, erhelltwohl' am deutlichsten aus dem-Wortlaute seines Pläidoyers. Er' sagt: Mud hat man etwa-ersetzende Kräfte iu Ungarn selbst-?- Wer Mt den dortigen Verhältnissew bekannt ist, verneint diese Frage. -Und die That-- sache, daß man die Lehrkräfte zum großen Theil (?) aus dem-Auslande beziehen Müß Le-(?)', spricht? nicht anders. In der Leidenschaft also, das Deutsche zu verdrängendbeachtet maN' Schüle^unL SyMgoge durchaus' nicht" und' - will ' diese i -lieber" - v evkümmern lasseM Äspfernek"sich deutscher^ Män^ zü^ bedienen.^ - MüD'wirdnoch wus deinem" Briefe^ folgendedStelle MitgethöilW Mäs geMwNtig'e" Stre-l beV dev Majorität Mibt sich in Mäncher^größMn.'Ge-l mernde/l insbesondere' M Synatzvgen-^und' SchülröeseM kunti, 'uM"mreinge8enb ve^ Erfolge -(-L) UnW 8M .Ä -r K D A Ä.