Mannheim
Compact Memory

Der Israelit · 1861-01-30 · Heft 5 (30.1.1861) · page 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
2 (1861)
Issue
Heft 5 (30.1.1861)
Date
1861-01-30
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
83% known words query
IRI
…/2446951-2446984-2446990--00474-2455656
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

52 f- 52 rn's Hotel Europa!§-iÄr' ->Vv wOtrri vx -*G-- Ä s». EL. OK- Hr MNP 7N!1 Op.",. H E § ''E L ZK Ein -Schrei den Empörung geht dürch's Rand^ über diesen Akt öffentlicher Selbstentwürdigung und Glaubensverleugnung und — wie gerecht ist? dieser SchM. §-M H M b. »j . .«.LiLLMIL F M "K i HK Stz Wre,dies- Ware also Verbrüderung Jude« und Christen? Ist dies nicht der deutlichste, Beweis des eigenen Unwerthes solcher Juden, die ihr bischen Judenthum feilbieten, auf dem Markte der — Freiheit, die ihr Judenthum verschwistern wollen mit dem Christenthume? — und, ist denn, die Ver- MwistMNg des Judenthums mit dem Christenthume Bedingung zu einem Verbrüderungsfeste ' „ zwischen Juden und Christen"? Noch Eins, ist das jüdische Brod weniger „verbrüdernd?" ScheE der Jude minder klaren Wein ern? Ist der Klang des jüdischen Freudenbechers miWr HM und rein? ' rvas sätzte' wohl Herr Oberrabbiner Or? Meisel zu dieser Iravestirtdn Süsanscene? Jener „neue" „Carmel"-Prophet, der „die' religiösen Klüfte Überdrücken" wollteder ),den üiedergenffeneü GWesaltär -MsbeWn" will — fand er hier Nichts /---gär nichts aüszübeffern? hÄte er keinen sÄner BEenEäüsteind etwa eine gelungene, „metrische Uebersetzüng" (nicht aus Mrinz Und Derwisch") von Ich tzö. vortatW? Der sroMmeMäNn, der'mft tHÄ Betrübniß die SchismaMer, Nein die Verleiten der Schismatiker, ÄÄche die BimNH in der^Milie des 'wünschen, vorMÄ und Äeft aNgeNagt^ Wd er hier gÄ nichts NnziUagen? — ' - Mardechai. zerriß seine Kleider und betete Und 'fästete. — Der Herr Oberrabbiner in Pesth fand M NliÜ>eres Aeqüivälent; — er erschien nicht'bei ^dem Vetbruderungsfeste, schickte aber der festirenden "Versammlung eine Zuschrift zu, worin er seine Freude Met dieses Fest Nnd sein Bedauern"über —. Ver- Therlnahme daran aussprach und PÄs chriesteMchen ''Segeü- ' erhob das "sdnst gettendrBänkett, als: wÄches winAnd gewiß''bei Weitem ddr 'größte Th'eil E gerüe-Hätten l ^elteä 'laW - M einem bffMlicheE,' Nr dem Müsgebesserten Gottesaltar" vomLSeelsorger geweihten, ß öffentlichen Ausblicke Rer Gemeinde Pesth. Dies wan' Mes was H. vrFM. gethän hat; und — es war^Mnug. — Wir nun möchten dem Hrn. Doktor seine Freude nicht verderben; allem die Sache ist erust^un^da M, ir^ Gedanke^, bereits die^ ScribentenRbr Mlg:^Z.d^J^^rbNs BdndEhEanja ihre Federn in Galle tauchen sehe, um es ihren Lesern in fetter Schrift zu zeigen, wie isolirt, wie menschenscheu , wie verbrüderungsunlustig und unfähig die „Orthodoxen" seien, so rufe ich ihnen ein für allemal zu: das lügt ihr! , Auch wir Orthodoxen sehnen uns nach dem Vollgenusse der Menschenrechte. Auch nichtjüdischen Mitmenschen, wünschen Verbrüderung mit den Völkern, die uns wohlthun; wir wünschen aber nicht Verschwisterung der Religionen; wir laufen diesen edlen Völkern nicht zudringlich nach, um, den theuern Kaufschilling : Religion, in der Hand, denselben cöllegialrsch auf die Schulter zu klopfen: -Wir sind Brüder^ ' Dich können edle Völker nimmer wünschen. — Wir freuen uns, wenn Gottes Hauch die Völkerherzen sanft und mild durchweht , sie zum warmen Bruderbünde einigt, aus dem Kultur und Glück Und Freude sprossen; wir freuen uns! diese schönen Pflanzen thun uns wohl, sie zieren unfern alten Baum des Lebens rings herum. —Gesegnet sei das Land, in bemRe keimenMnüen/ um-einst zu gedeihen! Freude wohne stets in diesem Lande und in seiner Söhne Brust! Allein — zeigen wollen wir den edlen.Bölkern urch Fürsten allen,-daß Israel, würdig ihrer dargereichten Bruderhand sie dankbar erfassen und, zum ewigen Friedensbunde vor Gott schwingen wolle; daß Israel aber sein Glück erträgt un d I srael b leib L! - Mardechai. W Ä e n. ' "LHi e ng eich im'Januar. Wenn 'man mänche Leute hott,' und wir' haben erst-biesch Tage eine der- ^ärlige^AnsiH rn'Änem^in 30^'M' wieder DMMeN AMek^M^ManffÄer'^öurNMHeleM, ,'"däßHdrä Frage ^überRiä FreibMJudeMage' Wnz' Ä>'enLische-Dntge

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.