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Der Israelit · 1861-01-09 · Heft 2 (9.1.1861) · page 2

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Journal
Der Israelit
Volume
2 (1861)
Issue
Heft 2 (9.1.1861)
Date
1861-01-09
Page
– (sequence 2)
Language
German
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14 -ausschließende Begriffe seien. In diesem Sinne rva-. ren die AeußerungentdeEfrüher bestandenen, inMesU tagenden „ComiteMfitrH>ie Jsraelften Ungarns unds' der Nebenländer" durch That und Schrift. Wir kennen zwar nicht das Mandat desselben und wissen nicht in wie weit das AomW damals von den GemeindenWngaims rbsvÄMchtrgt.^ärEieseMn das Wort zu führen; doch, da wir nicht Im Mindesten an dem guten Willen desselben zweifeln und auch gewiß manches Gute durch dasselbe geschehen ist, wollten wir uns seine Wirksamkeit gerne,gefallen lassen. Die Aufforderung , zu seiner Rekonstituirung, wie sie neulich in einem jüdischen Blatte in Ungarn -MDsen "worden, ^öchten^wir^vom^Her^en^billigen, wenn wir nach ein e r Seite hin die Bürgschaft Hätten, daß es seine Thätigkeit nicht über die Grenzen seinesBerufes und seiner Fähigkeit ausdehnen werde; wir meinen, daß dieses Comitä Ln Sachen der Religion und des Kultus.sich-nicht-als Vertre- 'ter der Gesammtjudenheit Ungarns gerire und im Mamen-der von ihnen- Bevormundeten Glaubensbe- - kenntuisse als Belege zurr Erreichung politischer Vor-?theile hohen Landesbehörden: ablege; Glaubensbekenntnisse, die - bei Weitemder größere-Theil dieser -Bevormundeten — -als Unglaubens-Bekenntnisse -rmit Entrüstung von -sich weisen würde. . Daß das - ehemals bestandene Eömite - nach dieserMchtung über Zdie GreWe?des Mkchtes^und-;der Mahcheit hinaus - Ln sehr bedauerlicher Weise mallen ließ und daß die -Beschränkung der nun?zu-ertheitenden Bö.llmacht wohl - an der-Zeit sei, -wollen? wir durch ein unleugbares factum beweisen. - Laut einem Ersuchen des 'Kultusvorstandes in 'Pesth, d. d. 1. Febr. 1846 Nro. 39, ward der Herr 'Oberrabbiner Schwab aufgefordert, „einige Lebensregeln, vom religiösen und sittlichen ^Standpunkte . aus.' beleuchtet,..r e ch t' kur z g e faß t zusammenzustel- 'ken und als einen religiösen Leitfaden'für die sich zum ,Ackerbau und Handwerke widmenden Jünglinge, rzu,verfassen. — ' / Enter idem Titel r^Erinnerung ign den -erhalteinen ReLtzgionsuvterricht", sMergabMerrMberrMmer k^SchvÄb^sGneWAvrstandeieiMklkMs UeftgionM'chnlem. Dies-.geschah biDer nGyneindevorstand/?/yytirte i dM-ftBtzGssep^en Dank-der Gemeinde und beschloß, dieses Schriftchen „als GrundlageHur moralischen-Bildung der israel. Jugend im ganzem Lande anzuwenden, es auch Rabbinern und Volkslehrern zum Unterricht, zur Anwendung bei Predigten, Trauungen, Konfirmationen und derlei Gelegenheiten besonders zu empfehlen; und ÄMsMWHnMLäsWüchleiü! aMNurMufmerksam zu lesen; denn in dem ganzen opnseuluw. geschieht der Ehe auch nicht die leiseste Erwähnung. Man Müßte.imLjüdisch-religiösen, sittlich-moralischen Leben sehr viel entbehren können, wenn dieses Merkchen in seiner leichtfaßlichen Sprache auf seinen 19 Seiten 'klein octav, zusammt einer ungarischen Uebersetzung, -den.Anhalten «dem --Allem?böte, mvszu^s^-der «Gemeindevorstand Familienvätern, Volkslehrern, Predigern und Rabbinen empfiehlt. Doch, die Herren, so minutiös kalkulirend sie in ihrem Handelsgeschäfte sind, so behandeln sie die religiösen Dinge gerne in Bausch und Bogen, und warum sollte.nicht die-Erinnerung an den erhaltenen -Religionsunterricht für Gewerbs- und Ackerbau-Lehrlinge, zugleich ein nützliches Handbuch für. Lehrer, Prediger- und Rabbiner, .zur Verwendung bei Trauungen rc.- sein? — So drollig dies nun scheint, so hat es doch auch eine ernste Seite. Denn, am 12. März desselben Jahres waren: die Repräsentanten - sämmtlicher Jsrae- - liten Ungarns und seiner Nebenländer -bei' Gelegenheit einer Generalversammlung. in Pesth,. ganz entzückt von dem so winzigen, bequemen Taschen-Religionswerkchen, und wurde, „die Ln diesem so schön und umfassend ausgearbeiteten Werke ausgesprochenen Lehren, Ansichten und Grundsätze in .UebereinstimMung genehmigt und äls'vollkommen überein-!stimmend mit-den Ansichten, /Empfindungen der isr. Mepräsentanten.selbst-bezeichnet, deßhalb much; beschloss en,>-die Drucklegung und rgrößtmögliche- Verbreiicküngzu veranlässen, -nias-auch geschah;-?das damalige -Eomüerdlieb > aber/ dabei nicht stehen. Dasselbe legte -dieses Büchlein.'einem Gesuche -bei,--das --es an -die : MomitatsVorstände versandte, mm volle- Gleichstellung )der 'Juden bittendi Wir l erklären wieder >ausdrück- -Rch,!.daß swir-Mit, diesem^ Gesuche ganz--einverstanden das Eomitä - erklärt -in-demselben, .auch, zdaß-M-dsm Heiliegenden Wigionswerkchensditz GMydlchügeinderWvM RMionnbeleuchtetj seien siundls/sie ffNichtÄlassein i van »Mer-rMsgezeichyeten - rMbimschsn

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