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Der Israelit · 1861-01-02 · Heft 1 (2.1.1861) · page 6

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Journal
Der Israelit
Volume
2 (1861)
Issue
Heft 1 (2.1.1861)
Date
1861-01-02
Page
– (sequence 6)
Language
German
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6 Dev wackere Pleßner^, mA Hem uiUs WMex.M, paffenden Vergleicher „um meinen NebenwenfHen ous der Waffergefahr zu retten, darf ich nWscheuen, selbst näß zu werden," — das Neligionsexamen am BarMMyh-Tage entschuldigst. Daher war es nach Der damaligen Auffassung auch vollkommen gerechAertigt, daß Büdinger als Oberlehrer, feine Schüler vor ihrem Abgang Ln der Synagoge in der Religionslehre, als einem Unterrichts gegenstände. Miste, und sie vor ihrem Eintritt in's Leben zur Gesetzestreue ermahnte. Wie wenig B. diese Prüfung als r e l Lg iösen Act ansah, erhellt aus m ehreren Umstanden. Einmal wurde dieselbe nach Beendigung des Gottesdienstes vorgenymmen;- dgnn geschah sie am Schluffe des Schuljahres, gewöhnlich am Sabbat Teschubah und es wurden nur Knaben zugelaffeu, zumeist Zöglinge der Schule. — Als daher - rm Jahre 1836 Ny mann als Rabbiner augestellt wurde, überließ derselbe die Prüfung auch weiter Hem Oberlehrer, er aber wohnte derselben principiell niemals bei, um sie durch seine Gegenwart in keiner Weise zu sayctiouiren. Hierbei: verdient mrch der Umstand hervorgehoben zn werden, Haß der Unterricht rm Hebräischrn in der (damals noch Lreiclassigen) Schule sehr befriedigend war, Md daß besonders die hebr. Grammatik mit Fleiß und genügendem Erfolge behandelt wurde. Die Kinder lernten die rimri , die rumvsn, ausgewählte Psalmen und dst stdsn übersetzen. Hierdurch war dem katechetischen Religionsunterrichte Boden gewonnen, ein reeller Fonds zugeführt, und es steckte auch Ln dem Religäons.examen ein Kern. Vas ist setzt nun ganz anders. Was die S ch ul an sta lt betrifft, — deren Besprechung wir, wenn Gott Gesundheit und Zeit gibt, später erneu hesondern ArtiN widmen werden, — so kennt Jedermann ihren herübgekommenen Auftanh, den der lobenswerthe und hmgebende Eifer ihrer Lehrer allein nicht zu heben LmStande ist, sowie Jedermann hier weAMearm-' sEg die liebe Hügend mit specLßsch-jWschem Hiffxn 7 aUsgestattet M*).. . In Ansehung der rCaufirmä-.. ' Dies M such von Priva-schülern, da in den wenigen SvÄche Man Pir Len Hebr. Unterricht abmüßigt/ -selbst^ der gewiffenh-Me Lchrer rvenig. zu lxisten vennag;. von,etwai-^ Skn-«hrenwesthrn'Äüsnljhmtn r>on der Regel ist' deyr <Eins«ü>pe Liefet niW ZßstlNstt. ., . . . t io y selbst hingegen,. die dpch -das rejn.e Exgehniß ihres Fleißes und ihres Wissens uns bringeu wöge die 'Schilderung jhM PL^gestaststng .M dem nächsten Artikel uns Aufklärung bringen. H, N. P r euß en. MexM, 20.. Dezember. Mehrereliberale Abgeordnete aus her Propsnz Preuß en haben im Sinne eines.. unMängigen unh, entschiednern Wf? treteus M Programm M die bevorstehende Session entworfen, und dasselbe auch Abgeordneten aus andern Provinzen mit der Einladung Min Beitritt und zur Bildung einer neuen Fractiyn mitgetheilt, Aus dem Entwürfe heben wir folgenden Passus Hervor : „Die durch Artikel 12 der Verfaffung gewährleistete Gleichberech tigung aller Religions- GssnofsenschaftKn wollen wir. mit Nachdruck. wahren." . . ZZprlür, 23. Dezember. Nach MiLtheilungen der Juden aus Damaskus an die hiesige Juden? schüft hat dex preußische ConM Di-, Wetzstein in Damascus dje dortigen Juden.von großer ihnen. drohender Gefahr bestell. Es waren. nämlich Änkläger ausgetreten, die die Juden der Weiluahme an dem Christenmord in Damascus. beschuldigten^ Da die türkischen Behörden nur zu. bereit waren,, an eine Dheilnahnie von Nichtmuhawedanern an dey verübten Schaudthaten zu glauben, so waren bereits drei Juden zum Tode verurtheilt und eine , große Anzahl Anderer, die gefänglich eingezogen .waren, erwartete das gleiche Schicksal. Der Cousul.Or. Wetzstein, vM WM genau unterrichtet, was in jenen blutigen Tagen vörgegangen war, war .von der völligen Unschuld der Juden. überzeugtund machte seine Ueberzeugnng bei Fuad Pascha Md .dein türyMn.AuMuchuügsxschter..MMgisch geltend. Da, NM Wetzstein schon.-Mhex einmal.He Äbs^ung/: eines Pascha bewirkt chatte, dex einen Juden unschuldiger .Weise^hattz^zujü Tode 'geißeln lqffen, so. ggh man feinen- Vprstellungeu nach. Md fetzte Mw'Me. gefangene',Iahen in.Freiheit, auch hie cherests Tode verurtheisten. ' (F- .J-) De^emher. , Mch Mr.wich. geß'tznrHUßig ^HP^Me^arthodpxe BsbelgnstH MaW. - MM., DrauA,,Me D EesMHt^HM tzM

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