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Der Israelit · 1860-12-05 · Heft 28 (5.12.1860) · page 9

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Journal
Der Israelit
Volume
1 (1860)
Issue
Heft 28 (5.12.1860)
Date
1860-12-05
Page
– (sequence 9)
Language
German
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AM aber er zweifelt-'ran der- Ausführbarkeit, weil, nach seiner Ansicht etwa-90,000 Thaler dazu erforderlich sind. Hierauf. antworte ich: Es wundert mich, daß ein Breslauer an der Ausführung: einer großen Idee zweifelt, weil 90,000 dazu gchören sollenwährend gerade, ein Breslauer, Herr Commerzienrath Fränkel, über 100,000 Thaler zum Seminar?c. schenkte: Sind die Rothschilds Montefiore u^ A.' im nicht7 auch im. Stande, Großes zu-tthun? Hat-nicht der Ameri-, kan er Jud a Touro -12000 Lft. für wohlthätige Zwecke/ auch für. Palästina, hinterlaffen? Hat nicht Madame Pollak aus Körngsberg allein den Oelberg (bei Jerusalem) gekauft? Als August Herrmann Franke das - großartige Halle'sche Waisenhaus begann, hatte er weit weniger Mittel und Aussichten , als unserm jungen-Vereine bereits zur Verfügung stehn; aber w vertraute auf Gott, und das muthige Unternehmen gelang. Auch-ist durch Obligationen und nöthigenfalls' durch Aktien, ein großer Theil des Geldes aufzubringen, worüber der nächsten Generalversammlung Vorschläge zugehnwerden; und wenn unsere Glaubensgenossen für die syrischen Christen sehr bedeutende Geldmittel hergaben, um den schnödesten Undank zu erndten, so werden sie auch für die heilige Sache ihres Volkes ^22" s>2-r 21L" pim, ein Scherstein hergeben. Schon haben die Einzahlungen zur Kasse unseres. Vereins einen lebhaften Anfang genommen, obgleich die Heroen des Judenthums leider mit ihren gewiß wirksamen niv22n noch zögern. Wozu diese O'wrm.-> rD'x? Der Name und das Strebemdes Gründers, eines Nachkommen jener Loria's, welche den Besten ihrer Zeit genügt und so gelebt für alle Zeiten, leistet, denke ich, einige Bürgschaft dafür, daß unsere Colonie jene Grundprincipien ehren wirdauf denen ein gesundes Staatsleben beruht, O'NOli PI212P .22ir>. Für die Sicherheit der eingehenden Gelder ist gesorgt, indem ich den reichen und frommen Banquier Herrn M. Mende zum Schatzmeister ernannte. Für Eontrolleist durch 2 hochgeachtete Gemeindevorsteher gesorgt, sowie durch jährl.Rechnungslegung in öffentl. Blättern und durch die Generalversammlung. Die Tendenz ist eine-edle und großartige: Zunächst kräftige Abhilfe dem Elende in Palästina durch Eröffnung eines schönen Nahrungszweiges. 22m prr rivp pu vm und p2V' iriQirr 221p. 'ui crnv. Wer - von den jungen Wimmern in Palä- (Beilage z« Reo. stina Lust hat, fich.brawM Fleiße Gutsbesitzer M werden. dem: will de^ToloM. sattons-Verein die: Wttokc liefern. Sollten, sich^aus; geeignete» Eolonistsm mslhew,- würden sich auch Mrsie^ Raum - finden, und vier Kostenden Ueberfahrt« wird der Verein sparen können, da er^ gegründete Aussicht-hat-, auf -englischen Schiffen sie frei zu erhalten.- Auch hatte ich bereits die Freude/ daßden Herr OberbürgermeisterunsererMadt, Herr: v. Piper, - Mitglied der (preuß.) ersten, Kammer-, nicht, nur die Genehmigungcdes Vereins bereitwillig erlheilte/ sondern auchversprach, er. werde sein Mögliches beim Ministerium thun, damit der Verein PsrtofteihM. erhalte und der dortige preuß.- Eonsul angewiesen werdedem Vereine, resp. dessen dortigem Comilse/ jede gewünschte Auskunft und Stütze angedeihen zu lassen. An geeigneten Persönlichkeiten, die Calonisten - im Ackerbau zu unterweisen, fehlt. es auch nicht; denn. David Claassen, Besitzer einer Landwirthschast bet Jaffa, Ackersmann von Jugend auf, seit 9 Jahren in Palästina, hat-sich mir bereis erklärt, den Colonisten mit seinen-reichen Erfahrungen gern beizustehen. Er selbst rühmte den amerikanischen Proselyten Marder Cresson. zu Jerusalemals intelligenten Oekonomen. Dergleichen Männer werden sich mehr finden, und aus guter Quelle weiß, ich, daß aus Jerusalem und andern Städten Palästinas: sich Hunderte junger Israeliten um Land bewerben würden. Ich bitte daher dringend, dieser Angelegenheit warm zu empfehlen und mir die 21222.2möglichst bald zugehen zu lassen. Wie sehr die Zustimmung von Autoritäten die gute Sache fördern würde, beweist unter A. ein an mich: gerichteter, sehr schöner Brief des Herrn Banquier Aschkanasy aus Königsberg, in welchem mir derselbe ein begeistertes 112p 2p2 pinrw pm 2p2r zuruft, jedoch-fordert, daß die Koryphäen der Orthodoxie sicherst günstig aussprechen; dann sei er nicht nur bereit, nach Kräften selbst beizusteuern, sondern auch seine. zahlreichen und sehr vermögenden Freunde in Rußland dafür zn interessiren. Bis jetzt haben nur Wenige der Sterne Israels in dieser Sache geleuchtet: Herr Dr. Hildesheimer wünscht: zwar in seinem geschätzten Briefe dem Unternehmen, wenn es ^2.2:2212^ ist, den glücklichsten Erfolg, glaubt jedoch, sichnichtzersplittern, zu dürfen, da er mit allen Kräften für die Armen?: 28 des Israel it.I

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