Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 1 (1860)
- Issue
- Heft 26 (21.11.1860)
- Date
- 1860-11-21
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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1. Jahrgang. M26. Der Israelit. Centralorgan für das orthodoxe Iudenthum. Vr. Lehmann in Mainz. Mainz, den 21. November 5621. (18 6 0.) Diese Zeitung erscheint _ wöchentlich einmal, Mittwochs., in mindestens einem Bogen. Preis des Jahrgangs: Im Buch« Handel 2 Thlr. p. C. oder fl. 3. 30. kr. rh. Halbjährig 1 Thlr. p. C. oder fl. 1. 45. kr. rh. Vierteljährig 15 Sgr. p. L. oder 53. kr. rh. Bei der Post: 3 fl 36 kr. rh. Halbjährig 1 fl. 48 kr. rh. Vierteljährig 54 kr. rh. Im Königreich Preußen ist durch Stempelgebühr rc. der Preis des Jahrgangs um 24 Sgr. erhöht worden. ^Inserate werden mit Sgr. für die Petitzeilo oder Sollte direkte Frankozusendung unter Streifband gewünscht werden, so sind an die Expedition pro Jahrgang 3 Thlr. p. C. oder 5 fl. 15 kr. rh. oder 6 fl. österreichisch franco einzusenden. Inhalt. M."— Berkcht. Orthodox - lsr. Bibelan- Zeitungsnachrichten: Deutschland: Hamburg.' Kassel. . P reußen:: Berlin. Königsberg. Loebau.- Oest erre.i chlland: London. ^London. London. Schweden: ^Stockholm. . ..Rußland:7 - Petersburg:- AML'S»JerLsal«Ui---SkM Washington. . Leitende Artikel: Neder DenkMkeit innerkalk äer Religion. 1. . , Ist bei der Kritik ünserer Literatur unsere Denkfreiheit irgendwie beschränkt? Wir wollen dies er Frage zwei allgemeinere Fragen vorausschicken : 1) Sind überhaupt unserem Denken Grenzen gezogen. 2) Wie soll die Aeußerung unserer Gedanken zu den- Gedanken selbst sich verhalten? Wenn wir lesen '121 (1"' M'Ni) 'n oder die Stelle i'.i ->wr< M 'p rinx '-ri win .-inrr 'pini rr/in,-iri-r riLp -ipi O'vLn (r«,dr ->"2) p'v Ipm nnr« '-ri (Frage doch nach den Tagen, die vor dir waren, von der Schöpfung an.... magst du forschen, doch nicht nach dem, was derselben vorangegangen — von einen: Ende deAlHimmels bis zum andern magst du forschen^ doch üben den gegebenen Raum hinaus) oder ähnliche Stellen^ könnten-wir leichteNunsere Lehrer beschuldigen, F2(MUM,:fie^nfe^ 'W-Menschheit^ das her Gläubige ebenso wie der Rationalist für sich beansprucht, einigermaßen beschränken. Allein jene Lehrer, die für sich selber jene Freiheit beanspruchten, wie wir aus ihren eigenen uns. erhaltenen Worten deutlich entnehmen könnenwaren sicherlich nicht so ungerecht, Andern den Genuß vörenthalten zu wollen, den sie selbst nicht von sich wiesen. Wir werden wohl noch Gelegenheit haben zu zeigen, wie auch in dieser Beziehung eben jene Lehrer uns als Muster dienen können, dieselben, aus deren Mitte der Spruch hervorgegangen nopO.-i ipz/ 01-12.-1, nicht die Forschung ist das Wesentliche, sondern die That. Wenn nun ihr Geist unbeschränkt nach allen Richtungen hin bis ins Unendliche vorzudringen strebte, warum sollten sie es uns mißgönnen? Aber dieser Vorwurf würde jene ebensowenig treffen, wie den Lehrer, der uns mit der Aufgabe über die Quadratur des Kreises beschäftigt sieht und uns wohlmeinend zuruft, daß wir von der zu keinem sichern Resultate führenden Beschäftigung ablaffen,. um Zeit und Kraft einer erfolgreichern Arbeit widmen zu können. Eine solche