Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 1 (1860)
- Issue
- Heft 13 (22.8.1860)
- Date
- 1860-08-22
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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1. Jahrgang. 13 D er Israelit. Ein Centralorgan für das orthodoxe Judenthum. Dr. Lehmann in Mainz. Mainz, den 22. August 5 620. (1 860.) Handel sÄr. p.^C^derfl. 3. 30? kr. rh. ^Halbjährig 1 Thlr. P. C. oder fl. 1. 45. kr. rh. ^Lierteljährig^lö Sgr. p. C. oder 53 kr. rh.^ Bei der Post: 3 fl 36 kr.^rh. Hälbjahng l^ fl. 48^.^rh. ^i^teljah^ig ^kr.^rh. EJm^KSnigreich Prmße^ ist^dur^ HüC" Die K. K. österr. Postämter find nunmehr durch den vierten Nachtrag zur öftere. Zeitnngs-- Preis-Liste angewiesen worden, Bestellungen ans ven Israelit entgegenzunehmen. Bei künftigen - Verweigerungen der Abonnementsannahme bitten wir, ans diesen vierten Nachtrag zu verwesten. ' Inhalt. stali. — Die Stuhlweißenburger Wirren. — Zeitungsnachrichten: Deutschland: Biblis. München. Würzburg. Schwerin. Preußen: Berlin. O e st e r r e ich i- - scher Kaise-rfiaai': Wien)'N^Wr-'Dw Ätzi gänge in Amsterdam. Spanien: Sevilla. Asien: Palänen Grund hatten, unserm Correspondenten zu mißtrauen. Jetzt lesen wir in der hebräischen Zeitschrift „Ha Maggid" zu unserm Erstaunen, daß jenes Buch voller Lästerungen und Verhöhnungen gegen Juden Ä^JntzenHurn,sern^soll; wenn der^soM^ scb sttm-.. men wir gern in den Ausruf jener Zeitschrift ein silent .-n Leitende Artikel. HinLLlkeitLn. Ma'nz. 15. August. Wir schätzen uns glücklich unfern geehrten Lesern mittheilen zu können, daß Herr Prof. Luzzato von Padua den Divan unsres großen Rabbi Jehuda ha Lewi in diesen Blättern zu veröffentlichen gedenkt. Wir befindet! uns bereits im Besitze des ersten Gesanges und werden denselben baldmöglichst mittheilen. — In Nro. 10 d. B. hat man uns von Warschau aus über das Buch eines sogen. Barons von Tarnagol berichtet und dasselbe lobend erwähnt. Wir haben das genannte, in russischer Sprache abgefaßte Buch nicht gesehen und auf eine in der Uebersetzung uns mitgetheilte Probe hin, jene Notiz ausgenommen, zumal wir kei-! Wir haben ferner noch zu erwähnen, daß eben- ' falls in Nro. 10 eine Einsendung aus Baiern Anlaß zu Mißverständnissen gegeben hat. Der geehrte Einsender hatte dort ein „Lehrerchen" angegriffen, das § in empörender Weise gegen einen der geachtetsten Nabbinen der Jetztzeit zu Felde zieht. Wir können die feste Versicherung ertheilen, daß es dein Einsender durchaus fern lag, damit den höchst achtbaren Lehrerstand im Allgenieinen zu verletzen. Der aufmerksame Leser d. Z. wird vielfach bemerkt haben, welche Achtung wir vor dem Lehrer hegen, daß uns sein Stand als der wichtigste erscheint, und wie wir bemüht sind, in seinem Interesse wohlthätig zu wirken; es bedarf daher wohl kaum der Bemerkung, daß der geschätzte Einsender eine bestimmte Persönlichkeit im Auge hatte und daß, wenn jener erbärmliche Correspondent d. a. Z. d. I. ein „Rabbiner" wäre, wir eben so gern dem Einsender gestattet hätten, gegen das „Rabbinerchen" zu Felde zu ziehen. — Da wir doch einmal von der