Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 1 (1860)
- Issue
- Heft 9 (25.7.1860)
- Date
- 1860-07-25
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
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114 Gegen äie (von DK.) (ogensnnten AnliMm- VkleLi'Hten. 22V ri'N' inx 22^21 r°rpn ' . (Schlu ß.) Wir sind jetzt zu Ende und glauben nicht nur Herrn Z., sondern auch PH. auf Alles geantwortet zu haben, was in No. 17 innerhalb der Grenzen des Anstandes ist. Auf Schmähungen und Schimpfwörter antwortet Keiner, der sich selbst und Andere achtet. Um endlich in dieser neuesten Literatur ganz aufzuräumen — wollen wir noch einige Worte über Beilage zu No. 16 der Judenztg. für Hrn. vr. Stein hinzusügen. Zwar harret nur sehr Weniges der Antwort darin, denn man wird doch einer Predigt (S. I.das.) nicht antworten wollen; und ebensowenig jener Lächerlichkeit, daß „Fälschungen noch immer rechtzeitig erkannt werden u. bevor sie böse Folgen hatten" berichtigt werden können (S. 2); demnach braucht man z. B. in der Missionsbibcl aä. Wien 18-46 Ps. 78. 65 nur eine kleine Redaktion oorzunehmen. — L. Steins betreffenden Volkslehrer habe ich nicht gelesen, fühle mich also durchaus nicht bemüssigt, zu antworten. Was will, fragt Stein weiter, der ehrliche Kaufmann aus Halberstadt? — Er hatte seine guten Gründe durch die Druckpresse verbreiten zu wollen, daß es rach einem Briefe des Herrn Distrikts-Rabbiners Weiskopf (erst später erfolgte der Protest der 10 Nabbinen) mit der PH. Stereotyp- Bibel-Ucbersctzung rächt ganz geheuer sei. Ob es nöthig sei, in einer traditionellen Uebersetzung verschieden zu übersetzen, ist, wie bereits j oben erwähnt, eine Frage, welche nur von Unwissenden und Flüchtigen in 10 Zeilen abgemacht werden kann, wie das hier geschieht. Im Einzelnen nun kann vielleicht für sehr gut ein gemeinschaftlicher Ausdruck gefunden werden. Der Eclat, welcher! durch Beispiele wie 'rn) offenbar beabsichtigt ist,' muß leider als verfehlt erklärt werden. Lächerlich' kann man am Ende Alles machen, auch das Heiligste^ und Erhabenste; es kennzeichnet sich aber nur Der' damit, welcher solches thut. St. beschuldigt Hrn. H.' der Verdächtigung. Beschuldigen ist sehr leicht, aber! zu beweisen? darauf kömmt cs an, besonders, wenn man das Gegentheil beweisen kann. Eine Verleumd düng besteht darin, daß man hinter dem Rücken irgend eines Andern dessen Schwächen übertreibt,' oder ihm vielleicht gar Laster andichtet re. Was man Ein ein aber erst direkt sagt, und also auf die' Beibringung der Beweise selbstverständlich vorbereitet ist, das ist keine Verleumdung. So hat es Herr Hirsch eines Kaufmanns von „ehrenhaftem Rufe" ganz wür-- dig gemacht*). Was übrigens die Anfrage über die> trad. Uebers. des ivpI betrifft, so ver-. weise ich auf Wessely das. unter Seine Be-' merkung gilt für die innern Feinde des Judenthums.! noch weit mehr. — So viel für heute, rinn npii' - — «llvd 71',-i' IIIX -' Eisenstadt, am Neumond Tamus 5620. vr. I. Hildesheimer, Rabbiner. M N z e r fl e N. ' i» -w-n l genügenden AuswnS geben können, werden ersucht, bis zHl5. August c. sich persönlich zu melden. Der Gebalt beträgt neben freier Wohnung 350 Rthlr. und Nebcneinkünfte, welche wenigstens ' auf 150 Rthlr. zu veranschlagen sind. Reisekosten werden nicht erstattet. Nackel an der Ostbahn den 1. Juli 1660. Der Korporations-Vorstand. hiesigen isr.Begräbniß-Vereins wenden,^oder durch den Unter-' Versicherung, daß dergl.. Aufträge pünktlich und aufs Billigste von ihm besorgt werden Aron Meyer, Maler.