Mannheim
Compact Memory

Der Israelit · 1860-07-18 · Heft 8 (18.7.1860) · page 16

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
1 (1860)
Issue
Heft 8 (18.7.1860)
Date
1860-07-18
Page
– (sequence 16)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2446951-2446952-2446961--00117-2455273
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

104 1V2-, was unzweifelhaft auch rzip 202 ist, (vergl. 2"' und 2"' rii2V). Jndeß steht nichts vom Einschluß des ppp 2V2 direkt im O; O. darf sehr gut ein x")/ 2"'pp'^in p"->-> V22 voraussetzen, denn O. - ist O. und wir sind wir. Anderseits aber abgesehen davon, daß Phil, eben Phil, ist, schreibt dieser im Comentar wie sotch es w örtlich in d er Br 0schüre „Fackel der Wahrheit" S. 10.. „Welches Verbot die Tradition von dem Vöcklein auf alles Fleisch und auf alle Milch übertragen, so daß dem '22 ganz zuwider auch das Geflügel nicht in Mrbindung mit Milch gebracht werden solle."*) Dieß schreibt also PH. ausdrücklich, und dieß hat Z. selbst Inder „Fackel der Wahrheit" und doch hat er die Stirn, eine solche direkte Unkenntnis; der gerade entgegengesetzten Tradition mit einer wässrigen Citation des gar nicht dazu kommenden O. vertheidigen zu wollen. Nun lieber Leser, wie gefällt dir die unparteiliche „Nechtsforschung" des Herrn Z., dessen „ganz freiwillige Kundgebungen" Herr PH. mit solchem Eclat in. Scene setzt? So sehen heute deine Forscher aus. Leider aber, lieber Herr Kritiker, hat mancher Leser gleichzeitig „Fackel der Wahrheit" und ihre Beilage vor sich;-und was nicht geht, das geht eben nicht. Schließlich noch eine antitraditionelle Stelle. .2"O 2"' X2p'i sagt O., x^'2X2 obgleich r>iv'2x nur .-r!?2p '22-.. Dieß x^'2X2 steht auch, wenn sie es nicht übelnehmen, in '^2 u. 2"r>, welche Beide sehr gut wußten, daß 7I^2P '222 W822 NO'VP ist, aber eben faktisch ist, und O. erklärt die Stelle praktisch durch den Usus. Das ist heut zu Tage antitraditionel. Räsuru tovoat!« aruici! Jetzt ein Sprung zum;.221'. Wenn es mit O. nicht mehr geht, kann I. auch einmal herhalten. Derselbe giebt -"2 O'222 durch x2'2 '2 122p wieder, wovon im 'v gründlich „die Rede ist". Hierbei bemerke ich schon wegen des auäiatnr 6t altera xars, daß von dem mit seltener jüdischen Gelehrsamkeit begabten-Herrn Kaufmann Gottlieb Fischer in Stnhlweißenbnrg, eine nach der Ueberzeugung jedes Unparteiischen sehr nützliche und wenigstens ebenso gründliche Gegenschrift nämlich ki'221 O'l^-erschienen ist. Jetzt endlich kommt noch ein Ausdruck in der *) Herr Rabb. Deutsch aus Schrau bemerkt uns sehr richtig, doß'das doppelt falsch sei, weil das Kochen des Geflügels in Milch > auch - rabbinisch nicht verboten. (Die Red.) X-.22 ^121 .221N .22'2X.2L? O1PO v2 an die Reihe, wo nicht von der .221.2 selbst die Rede ist. Solchem Unsinn zu antworten, ist wirklich unmöglich. Endlich noch etwas 2212. 2zw ^'2;iX22 nämlich schreibt Einem, der i2'2Vi2^x >)Oi' ^2 wegen einer' .2222 ,222X 222 gewesen hatte: 1.21X 2"'22' .2VP .22' x> 2'222. Dem Namen des N1'!?222 2'22X ^2 bin ich es schuldig, solche bodenlose Flüchtigkeit ernst zurückznwcisen. Selbstverständlich wirdein Jeder über diese salbungsreiche Pastoralklngheit lächeln. Aber hier, wo es sich um einen Namen, wie den des 2'2vx ^2! ^222 handelt, dürfen wir uns bei diesem Lächelnnicht begnügen. Wir constatiren daher: 1) Es ist eine wissentliche oder unwissentliche Verleumdung, dem 2'->2x um des faulen, abschwächenden und ertödtenden Friedens willen Gleichgültigkeit in Bezugauf die höchsten Fragen des religiösen Lebens zuzuschreiben. Dort handelte es sich um Personen, hier nur Prinzipien. Herr Z. spekulirt auf. zu viel Geduld, wenn er glaubt, uns diesen Standpunkt rmgerügt veno irren zu können. 2) Es ist eine Willkür, Quellen nur da zu gebrauchen, wo sie in das launenhafte construirte System passen und andere sogar eben daselbst befindliche Ergänzungen dieses Urtheiles weg' zu lassen. So steht an derselben Stelle folgende sehr richtige und wahre Stelle .222 ^21 2^ip2 ^2 n"22> 2'2222 ^2X 12'22*2 22X s'2L7 2'2222 V'21OX!2'22< 1222 V2P X^?1 2NO2 12.1X I2'212 2X 21P2^ O2X^ s'2V" 2'222 '^"2^ 2N12. Dev Herr Rabbiner- Weißkopf'- hat dem Or. PH. den sehr bekannten, wohlgemeinten^ Brief geschrieben. Da der Vr. Ph^ nicht nur hierauf' nicht einging, sondern mit Schimpfworten re. antwor^- tete, so war er und alle Gleichgesinnten mit ihm zu> ' dem verpflichtet; was sie '.2"p2 gethan und wohl noch«! ferner thun werden. 3) Es ist cine Verwirrung der Begriffe, die an Wichtigkeit unendlich verschiedenen-! Fakta zu vergleichen. i2'2^i2vx ^2 hatte in einer' l niündlichen Ansprache einen pivs ungebührlich erklärt:! PH. will eine Bibelübersetzung stereotypiren, und-! flößte Besorgniß ein, dadurch Gelegenheit zu den-! größten 2^1^22 im praktischen Leben zu geben. Phikann uns sehr gleichgültig sein, seine projektirte Stereotyp-Bibel-Uebersetzung aber durchaus nicht. —JA könnte noch einige andere Punkte in Bezug auf die Zurückweisung dev unwürdigen Parallele des Hrn.Z. auf-, zählen, aber mir scheinen obige 3 zu genügen. (Schk f.> Derantw. Redaktion Vr. Lehmann. — Verlag der Le Roux'schen Hofbuchhandlung. Druck von I. GottSleben in Mainz.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.