Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 1 (1860)
- Issue
- Heft 8 (18.7.1860)
- Date
- 1860-07-18
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
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treuesten Schüler des'vr. Hildesheimer, in die Hände j sagtewar im ersten Augenblicke sehrauffallend , gedes Or. M. Austerlitz aus Eisenstadt. i wann demselben aber sogleich die Charaktertüchtigsten Uns war es durch einen günstigen Zufall verj der sehr gewählten Gesellschaft.- . gönnt, Augenzeuge des festlichen Einzuges und der! Anderweitige Berufsgeschäfte gestatteten uns nicht, gegenseitigen Begrüßung zu sein. In Somos, einer , dem Hrn. Rabbiner nach E. selbst mit zu folgen; Station vor E., sah man am 22. Mai früh etwa doch hören mir von dort mit Vergnügen, daß der- 40 der achtbarsten Gemeindemitglieder aus E. ein-! selbe dort glücklich angelangt und am daranffolgentreffen. Nach langwierigem Harren hörte man endlich,! den rnnin seiner Antrittsrede, in der das langersehnte geistliche Oberhaupt sei angekommen,! er feierlich gelobte, „die Gemeinde und ihre Jugend und wurde dasselbe in würdiger Weise von Einem; zu leiten im Geiste unsrer heiligen im Geiste Namens der Anwesenden begrüßt. Des Hrn. Nab-! des wahren Judenthums und im Sinne seiner wahr- -biners mit großer Begeisterung aufgenommene Ant-! Haft großen und frommen Lehrer und. Erzieher," wort war selbstbewußt und sehr feierlich, und schloß! sämmtliche Zuhörer zu begeistern und für sich einzurnit den herzlichen Worten der heiligen Schrift:! nehmen gewußt habe. : H -pi. '^2 mn, erst erschließe mir dein Herz, gehöre ' Wir wünschen von Herzen, daß es dein edlen mir mit deinem ganzen Jnneru an, mnmn w->->! Streben des Hrn. A. gelingen möge, unsre Nachbar- 'dann darf auch dein Auge prüfend auf meinen Wangemeinde, die besonders nach einer Seite hin noch del schauen. , des energischen, umsichtigen Führers bedarf, in einen ' Daß der Hr. Rabbiner die Theilnahme an dem! Garten Gottes umzuwandeln, in den: für unsre nmn nach der Empfangsfeierlichkeit arrangirten Festesten ' und mivdr herrliche Früchte reifen. 'ims religiösen, principiellen Gründen (nvs k*?) ver-; l?. M rr z e Aufruf zur Mildthätigkeit. Der Unterzeichnete Vorstand der isr. Cultusgemeinde zu Mo hrungen, Neg.-Vez. Bromberg, sieht sich in die Nothwendigkeit versetzt, die Mildthätigkeit edler Glaubensgenosten anzurufen.. Unsre Synagoge ist. uns, polizeilicher Anordnung zufolge, wegen Baufälligkeit geschlossen worden. Die Gemeindemitglieder, 16 an der Zahl, und größtenteils unbeuntte.lt, sind nicht im Stande, den Neubau zu ermöglichen. Sollen wir nunmehr ohne Synagoge Äeibeil , sollen wir der Wohlthat entbehren, in andächtiger Versammlung zu Gott zu beten, "wir und die in der Nähe vereinzelt wohnenden Glaubensgeriosten? Wir rufen deßhalb Euch auf, Ihr edlen Brüder , ermöglicht uns den Neubau unsrer Synagoge! Ist doch Mildthätigkeit eine der schönsten Zierden der Abrahamssöhne; unterstützt uns mit den -.Mitteln, die Gott Euch verliehen hat, und helft uns den Mittelpunkt unsres religiösen Lebens wieder zu erringen/ Werth und Lohn der guten That kennt has wohlthätige Herz. . . '.Wo hrungen,' den 4^ Juli 5620. .'Der Vorst d: ^'7 ... - ' - - I. TK Hammerstein. B. Tetzpig. I. Luedeck. r g e N. ' Die Nedaction ist gern bereit, Spenden für obigen guten Zweck zur Uebermittelung entgegenzünehmen. Dieselben werden in diesen Blättern veröffentlicht werden. . . Die löblichen Buchhandlungen ' A)t» Ellinger in Preßbürg, und Wt. Poppelaner in Berlin, neue Friedrichsstraße Wr. 61, haben für unser Blatt Agentur übernommen. .. Die Expedition des Israelit.'' Ein junger Mann, welcher seine Lelirzeit in einem renommirten Geschäfte zur größten Zufriedenheit seines Lehrherrn bestanden, sucht als Commis ein Unterkommen in einem Geschäfte, gleichviel welcher Branche, in einem streng orthodox-jüdischen Hause. Die Herren A. Hirsch und Sohn in Halbcrstadt und Blumenthal in Egeln bei Magdeburg sind bereit, Auskunft über ihn zu ertheilen. Frankirte Offerten sind zu richten an 9t. Löwenberg, - : Niedernttldorf bei Paderborn, Westphalenri? ^ehrergefuch. . .. Für ein Institut in Vaiern wird ein Franzose gesucht, welcher der deutschen Sprache insoweit mächtig ist, daß er in derselben seine eigne Sprache zu lehren vermag. Frankirte Offerten sind zu richten anEichenberg zu Sccgnitz bei. Mqrkbreit. ' Ein inkt der Buchführung und Eorrespondenz vollkommen vertrauter junger Ptann wünscht als solcher oder als Reisender ein:baldiges Placement in einem Hause, in welchem Sonnabend und Feiertage fest geschloffen bleibt. Gefällige frankirte Offerten sind sud Ll. 4. 20 an die Expedition dieser Zeitung zu richten.