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Der Israelit · 1860-07-18 · Heft 8 (18.7.1860) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
1 (1860)
Issue
Heft 8 (18.7.1860)
Date
1860-07-18
Page
– (sequence 1)
Language
German
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1. Jahrgang. ^.8. Der Israelit. Ceirtralorgm» für das orthodoxeIJudenthnm - . , : . , . HeräusgegeLen von - -. - Di-. Lehmann in Münz. - Mainz, den 18. Juli 5620. (1860.) ——— ' »! ...... >M>—>1.. . » - Diese Zeitung erscheint' wöchentlich einmal, Mittwochs, in mindestens einem Bogen. Preis des Jahrgangs: Im Buchhandel 2 Thlr. p. -C. oder fl. 3. 30. kr. rh. Halbjährig 1 Thlr. p. C. oder fl. 1. 45. kr. rh. Vierteljährig 15 Sgr. p. C. oder 53 kr. rh. Bei der Post: 3 fl« 36 kr. rh. Halbjährig 1 fl. 48 kr. rh. Vierteljährig 54 kr. rh. Im Königreich Preußen ist durch Stempelgebühr re. der Preis des Jahrgangs um 24 Sgr. erhöht worden. Inserate werden mit 1 Sgr. für die Petitzeile odex deren Raum berechnet. Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. Oesterreichische Banknoten laut Eours. Sollte direkte Frankozusendung unter Streifband gewünscht werden, so sind an die Expedition pro Jahrgang 3 Thlr. p. C. oder 5 fl. 15 kr. rh. oder 6, fl. österreichisch franco einzusenden. I nh a l t. Leitender Artikel: Korrespondenz. — Ein ernstes Wort über die sittliche und religiöse Erziehung der Jugend im j Aelternhause. — Literarischer Bericht.! Zeitungsnachrichten: Deutschlands Frankfurt a. M. s . Kassel. ./Ö elltzrre.ich isch er Kaiserstaat: Prag. Aus! ^-Dberuuganr^^ ^- Extra-Beilage: Contra Antipamphletisten. (Fortsetzung.) s >--'7; KMHW 'dWMNen-e Artikel. HvrrLjsVonLlenZ. Beuthen, im Juli 5620. Geehrter Herr Redactenr!. Sie waren so gütig, mich in Ihrer geschätzten Zuschrift vom ' 10, v? M. mit Bezugnahme auf die, zweite Nummer Ihres Blattes „Der Israelit", auf die edle Absicht und gottgefällige Tendenz dieses aller Welt leicht zugänglichen und populären Organs ausmerksam zu machen p ich kann'diese gefällige Mittheilung nur dankbarlich mit den.Worten unsrer Alten erwiedern: -ns"' 'Denn da Sie mit frommer Energie beflisien sind, die Neste des'Hauses Israel zu sammeln, Stein an Stein sorgfältig, aneinander zu fügen, um das altehrwürdige Gebäude harmonisch wieder herzustellen; da Sie die zersplitterten schwereren Bestandtheile des .Judenthums, welche vom Strome des Leichtsinns noch nicht weggeschwemmt, gewissenhaft aufsuchen, um aus ihnen ein solides Heiligthum zu schaffen; so gewähren Sie, geehrter Herr, jedem wahrhaften Israeliten einen positiven Standpunkt, auftdem Bovemdes 'erhabenen 'Väterglaubens' ünbe-' irrt und vertrauensvoll fortzuwirken, jedem schwankenden GemüH aber verleihen Sie den Anker, sich vor der Gefahr des Zweifels und des modernen Unglaubens retten zu können. — Mögen sich die Worte der Mischna 21m 2M O'p'iLö „das Schaaren der Frommen um die Fahne des Glaubens ist gut für sie, und gut für die Welt," an Ihrem Blatte , aufs Glänzendste bewähren; möge es Ihnen gelingen, die zerstreuten Jünger der Thora in Eintracht, und Frieden zu sammeln und die um den Verfall .der Thora, trauernden Herzen, mit den erfreulichen Aussichten auf eine schönere Zukunft zu trösten; ganz besonders aber ist es mein innigster Wunsch, daß der Baum der Erkenntniß,. den. Sie eben jetzt zu pflanzen im Begriffe sind, mit allen seinen Zweigen und Aesten^ mit allen seinen.Blüthen und Früchten, auf dem Boden der Wahrheit und des uralten, aber immer sich verjüngenden Judenthums, von dessen Söhnen mit Beharrlichkeit und Ausdauer,, gepflegt,. 'gekrästigt und gestärkt werden möge; damit nicht diese edle Pflanzung, wie so

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