Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 1 (1860)
- Issue
- Heft 6 (4.7.1860)
- Date
- 1860-07-04
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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68 Wortes getochett werben: — Wie wir' hören wird die Mäjontät kampfesmÜthig ihr Recht, das In dem des Hern? Rabbiners liegt; "sowett/verfölgeN? als es innerhalb der Grenzen des Gesetzes nur immer möglich 'ist. Äir güäuliten ihnen LU dieM Muihe/ bitten zü M; sie immer mehr inIdemselben zu 'bestärken;^ und hoffen wir sicher keine Fehlbitte zu thün; denn Er hat uns durch den Mund seines königlichen Sängers gemahnt und zügerufeN! wü H nÄ ' - . - ' - ' n. D. ' Dell NNlmuäverlein zru HeMn. Der Talmudverein zu Berlin, O"^"n, hat den Entwurf zu seinen erweiterten Statuten herausgegeben. Wir begegnen in demselben einem solchen Geiste echter Religiosität, daß wir uns nicht enthalten können Mehreres aus ihm in diesen Blättern wiederzugeben, um zugleich zu zeigen, daß nirgendwo Israel verwaist, und daß selbst' in dem in Bezug aufjüdische Orthodoxie so schlecht beleumundeten Berlin ein jüdischer Kern existirt, welcher unter göttlichem Beistände ruhig und sicher einer schönen Entwickelung entgegengeht. Die Vorbemerkung zu den Statuten lautet: ' d ^««n »^^ist^ei«-edk« und dl« Lrhallun, deiner "»sc- Der vor sieben Jahren gegründete Talmud- Verein— ' hat im Laufe dieser Zeit einen so erfteulichen Fortgang gehabt, daß sich wiederholentliH die Nothwendigkeit zu einer Umarbeitung, resp: Erweiterung seiner Statuten heräusgestellt hat. Ursprünglichnur darauf berechnet, das Talmud- Studium zu pflegen und zu' verbreiten, hat der Verein, dennoch durch die größere Theilnahme des Publikums' angeregt, schon in den vor drei Jahren revidirten Statuten die jüdisch-religiöse Ausbildung der Jugend wenigstens den Grundzügen nach in den Bereich' seiner Wirksamkeit gezogen. Die so immer fester gewordene Stellung des Vereins und der bedeutsame übte, hat in der jüngsten Zeit allgemein den lebhaften Wünsch DgeLetzt^MriÄ^Mrksamkeif einen noch größeren 'Kreis zu' ' eröffnen?' demgemäß müßten die Statuten abermals erweitertwerden; und esist Nun dem Verein nach dret Richtungen hin eine' erhöhte Thätigkeft vörgezeichNet wotdeiü T)er ursprüngliche Plände's Talmüd-Stüdiüms ist in seMr ganzen ANsdehnüng beibehalten, und es ist ihm in?'vollen Umfange diejenige Beachtung zu Theil geworden^ die der Wichttgkeit des Gegenstandes entspricht. Eine' besondere ''Aufmerksamkeit ist derMMH-relWsen' ÄusbM düng der Jugend gewidmet. Mit steter Rücksicht' auf das practisch-jüdische Leben geht das Bestreben dahin, daß die Jugend im gläubigen Sinne und frommen Empfindungen die hohe Bedeutung unserer Religion und unserer alten heiligen Schriften kennen und beachten lerne. Bei der großen Wirksamkeit, die sich der Verein damit gestellt hat, ist es nothwendig gewesen, dieses Gebiet der Leitung und Aufsicht einer besonderen Kommission zu übergeben: Endlich hat es der Verein als eine heilige Pflicht betrachtet, in dankbarem Hinblick aufseine Wohlthäter seine Erkenntlichkeit gegen dieselben, soweit es die Mittel gestattest, durch Erfüllung jüdisch-religiös er LiebesxflWei^aüsk zudrücken, um so "zugleich' das .Andenken an^seine Wohlthäter und Mitglieder auch nach deren Hinscheiden wach zu erhalten. - ' Von dankbaren Gefühlen gegen Gott durchdrungen, dürfen die jetzigen Leiter des VereinsMit'einem frohen Bewußtsein auf seine Vergangenheit zurücksehen. Wenn es bisher durch den Beistand-des Allmächtigen gelungen ist, mit wenigen Mitteln so günstige Resultate zu erzielen- und wenn der Verein durch die bisherige Entwickelung seine' volle Lebensfähigkeit bekundet hat , so ist es wohl über allen Zweifel erhaben, daß er inmitten der hiesigen Gemeinde bereits einen festen Boden gewonnen hat , und daß er mit voller Berechtigung einer noch günstigerN Zukunft entgegensehen darf. Die^ erhöhten Leistungen und die frommen Bestrebungen des Vereins werden ihm sicher, so hoffen wir zu Gott, eine immer größere und regere Theilnahme des Publikums zuwenden und ihm zugleich in reicher Fülle die Mittel zufühten, die ihn in den Stand setzen werden, zur Erhaltung unserer heiligen Lehre, sowie zur Förderung wahrhaft frommen Sinnes und Lebens ünter ihren Bekennern beizutragen. Einfluß; Len er dadurch auf das practische Leben aus- (Hierbei eine Beilage.)