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Der Israelit · 1860-06-27 · Heft 5 (27.6.1860) · page 2

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Journal
Der Israelit
Volume
1 (1860)
Issue
Heft 5 (27.6.1860)
Date
1860-06-27
Page
– (sequence 2)
Language
German
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50 ... arten sollte, er nW, .Min wre vrel weniger^einez- Waffenträger. WirAbegnügen'uns daher, die NämeEtz der geehrten Herren Einsender, die es der Mühe? werth gehalten haben, Stein und Genoffen zuwider-- legen, mit einer kurzen Jnhaltsanzeige ihrer geschätz-^, ten ArbettM.zuÄennen,^rcm aller Welt! zu-Zeigen;^ daß uns nicht Mangel an Beweis, wohl aber dioZ UeberMe an demselben hindert, zu widerlegest, wasim Grunde für jeden Einsichtsvollen keiner Wider-. legung bedarf. Wir behalten uns jedoch vor., diesem gründlichen und gelehrten Arbeiten zn sanrmeln, mm. M, wenn M"'nMH'ig"'s ei n's olll't e, als ern.M' sonderes Werk herauszugeben. Unmittelbar an den Protest der 59. 3iabbinen schließen sich an: die Arbeiten der Herren' Nabbinen Lö w y aus Amschelberg in Böhmen, Sänger aus Vuttenwiesen in Baiern, der Herren Lehrer Ehrlich aus Uhlefeld, Gudelfinger aus Sinsheim (Baden) , des'Herrn Moritz Scherbel aus Schmiegel. Die genannten Herren weisen die Nichtigkeit der im Proteste ausgesprochenen Behauptungen ausführlich und gründlich nach und führen theilweise neues Material gegen Ph.'s Bibelausgabe zu. 'Herr NabNner ^r. Ferrcy enferD in ^npeworf weiir rn gelehrter und überzeugender Weise die Unrichtigkeit der 'von Stein in Danzig aufgestellten Grundsätze bei Uebersetzung der Bibel nach und Hührt dieses Thema an einzelnen Fällen durch. Die Herren Nabbinen Singer zu Pälota, Kutna zu Kaposvar und Herr Nabbinatskandidat Kohn^ Iakob aus Miskölcz wenden sich gegen ihren Landsmann Zipser, rüdem "sie zugleich Onkelos gegen dessen unerhörte und von oberflächlichster Kenntnis; zeugenden Angriffe vertheidigen. Die Herren Nabbinen Guttm a ch er aus Grätz und Lev in aus Landsberg wenden sich gegen Philippson und alle seine Schildträger in ebenso geistreichen, gelehrten, wie ausführlichen Arbeiten.^' Der geehrte Leser steht schon aus dieser bloßen Anführung, daß es unmöglich ist, seine Geduld mit einer solchen Fülle von Entgegnungen, von denen einzelne den Umfang eines ganzen Werkes haben, auf die Prob e zu stellen. Wir würd en uns erlauben Einzelnes herauszugreifen, wenn wir die Entgegnung überhaupt für nöthig hielten. Männer Me Stein aus Danzig, die Rabbi Schimeon ben Jochai AM den NefornHAffer LeH^^SteinH äus-Frank- WAin eine Linie-stellen, bedürfen überhaupt "keiner "ng'; di^WeMerntge^mn besten aus ihren achwerken kennen. ''' HL, unNFnäeNum , von A. I. Snlzbachr ' (Schluß.) Wenn^vi'r ferner ins Auge faßen die Kräfte und 'bie Gesetz'e, ' die derMenschderNa^^ lauscht und sie weiter zum allgemeinen Nutzen veH werthet Hat, befällt uns da uichtWnwillkürlich der Gedanke, daß an die Macht AesjeHgeüder diese Natur hervorgebracht, keine andreMacht hinanreiche? Ja, sogar jeder Zweifel, den-MMetwa über die Wunder, von denen die heilige UM,ist erzählt, hegen möchten, emwird ^vernichtet; dennAvenn der doch io geringe' Mensch durch die Naturkräfte fast Unglaubliches zu leisten vermag, sollte da nicht der Meister des Alls, in dessen Hand doch der Lauf und Gang der Dinge steht, Wirkungen Hervorbringen, zu deren gen wird? Man entgegne mir aber nicht, die" Wirkungen, die der Mensch mittelst der Naturkräfte hervorbringt, könne man wenigstens erklären, doch die Wunder, für sie fehlen ja die Naturgesetze? Wir können sie erklären? Man kann wohl sagen, einen electro-magnetischen Telegraphen stelle man vermittelst der Verbindung eines Drahtes mit dieser oder jener Flüssigkeit her; aber wer erklärt die Kraft selbst? Wer vermag zu sagen , was eigentlich die Elektricität sei? Unser Verstehen und Nichtverstehen vermag gewiß nicht ein Kriterium für das Existiren der Sache abzügeben. Verstehen und begreifen wir uns selbst? Verstehen wir, was Leben, was Denken ist? Und ihr, ihr Materialisten , setzet einem todten Menschen eine galvanische Batterie in den Kopf, Zückungen bringet ihr vielleicht hervor, aber nicht Leben; ihm Denkungsvermögen zu geben, ist gewiß noch Niemandem eingefallen. Und wodurch lebt der Mensch, und wodurch denkt er, und wodurch spricht er, und wodurch sieht, fühlt, riecht, schmeckt er? Wodutch sind die Organe so gestaltet,^ daß "sie diese oder jene Fünktion äüszüüben fähig'sind?

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