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Jüdische Zeitung · 1920-12-17 · 32 (17.12.1920) · p. Seite 6

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
14 (1920)
Issue
32 (17.12.1920)
Date
1920-12-17
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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■H!" •W9 Seile 6 JÜDISCHE ZEITUWC Nr. 32 I 'IV ■M v I. ■ 4 ■ . .* - i i Ueberhahme der Zivilverwaltung durch Sir Herbert Samuel ringe tretenist hat die Frage Jaffa oder Haifa“ akut gemacht Bei seinem letzten ''Besuch in Haifa versprach Samuel zwar, den Haifaer Hafen erweitern zu lassem doch scheint er geneigt zu sein. Jaffa zum größten Hafen Palästinas ausbauen zu lassen. Die Jaffaer Kaufmannschaft hat einen Verein gegründet, der sich mit der Frage des-Hafeiibaues in Jaffa beschäftigt und bereits Schritte unternommen hat um rieh nicht von Hai.fa überflügeln zu lassen. Der Vorsitzende dieses Vereines, dem jüdische wie arabische Kaufleute angeboren. Herr Tolkowsky. erklärte dem Korrespondenten des .Jlaarez“. daß dieser Verein rieh mit einer großen Hafenbaufirma in Verbindung gesetzt hat. die auf dem Gebiete des Hafenbaues im, Miffelmeer große Erfahrungen hat und bereits einen Plan für den Jaffaer Hafen entworfen hat Die Gesellschaft hat ihre Ingenieure nach Jaffa entsandt, um die notwendigen Vermessungen vorzunehmen. Nach diesem Plan wird in Jaffa vorläufig ein mittlerer Hafen angelegt, der 10 große Schiffe von ie 5000 Tonnen fassen kann. Der Hafen wird 30 Fuß tief sein und eine besondere innere Mole für Segelboote und kleinere Barken haben. Die Arbeit wird zirka drei Jahie dauern. Nach einem Jahre wird die Mole für Segelboote und Barken fertiggestellt sei«. Die Gesellschaft bringt Facharbeiter aus Europa mit. doch werden auch 300 eingeborene Arbeiter. Juden und Araber, beschäftigt werden. Der Plan ist derart daß bei der Sicherung des Verkehrs der Hafen erweitert rrdca kann, ohne daß irgendwelche Zerstörungen notweud g sind. Der 'Haien wird nach den. neuesten technischen Methoden gebaut und mit den modernsten Maschinen und Hebewericzeugen versehen. Die Gesellschaft will dafür sorgen, daß während der Bauzeit der anliegende Teil der Stadt sich im besten sanitären Zustande befindet Ferner werden Vorkehrungen getroffen, daß bei der Ausschiffung von Personen, wie bei der Löschung ■der Ladungen, die Schiffsratten, die bekanntlich Krankheitsträger sind, nicht ans Land kommen können. Ein besonderer Platz wird für Naphtabassins reserviert welche die mit Naphta heizenden Schiffe versorgen sollen und die. nachdem die in Palästina vorhandenen Naphtaouellen erschlossen sein werden, durch direkte BoKrleitungen das Naphta zugeführt erhalten. Durch den Hafenbau wird 'ein Stück des Meeresbodens trocken gelegt wo man Pack- und .Lagerhäuser sowie sonstige Gebäude wird aufführen können. Der Verein hat von der Regierung bereits die Erlaubnis erhalten. Gleisanschlüsse zwischen der Eisenbahn, und dem zukünftigen Hafen zu legen. Der durch den Verkauf der trockengelegten Plätze erzielte Betrag wird fast die gesamten Kosten des Haienbaues decken, so daß der Hafenbau billiger sein wird als derjenige der anderen palästinensischen „Häfen. .Sobald die FiuanzieruRgsn-age. über die gegenwärtig noch Verhandlungen gepflegt werden. erledigt ist wird man — -wohl noch in diesem Winter^— mit der Arbeit beginnen. Straßenbau* Laut Bericht der palästinensischen Presse werden gegenwärtig beim Straßenbau Haifa—Nazaret über 300 Personen beschäftigt Die' Arbeiten konzentrieren sich in drei Stationen. Die erste ist von Haifa gegen 8 ‘Kilometer entfernt Es ist ein Arbeiterlager mit 60 Arbeitern, die sich vorwiegend aus dem galizischen Verband .Haschomer Hazair“ rekrutieren und wird daher ..Schomroia“ genannt .Hier arbeiten mit Enthusiasmus und Aufopferung iunge Leute beiderlei Geschlechts mit höherer, Bildung. Charakteristisch ist. daß die Mädchen von leichterer Arbeit wie etwa Küchenwirtschaft nicht einmal hören wollen und sich mit Vorliebe schweren Arbeiten, wie Steinbrechen. Steineiiihren etc. widmen. Die ganze .JCwuza“ beabsichtigt. unabänderlich bei ihrer Arbeit zu verharren und ein besonderes .Arbeiterbataillon“ zu gründen, d^s sich aus den galizischen „Hachomer Hazair“ ergänzen solL Die zweite Station befindet sich 16 Kilometer von Haifa entfernt. Sie ist die größte und beherbergt auch die Oberleitung aller Arbeitergruppen. Es arbeiten hier 150 Personen (nur vier weiblichen Geschlechtes), welche aus Rußland. Galizien und Polen stammen. Das Menschenmaterial ist nicht harmonisch. Mau findet hier" Anschauungen entgegengesetzter Richtung. von den äußerst Radikalen bis zu den überzeugten Orthodoxen- Unerfreuliche Symptome sind die übertriebenen Sonderbestrebungen einzelner Gruppen, die sich bis zur Einführung separater Küchen versteigen. was iedoch das musterhafte Einvernehmen der Arbeiter nicht beeinträchtigt In der dritten, von Haifa 18 Kilometer entfernten Station sind .60 Arbeiter jbe- -ckädigt- Der Gesundheitszustand ist beiriedigend. In jeder „Kwuzah“ ist einem Arbeiter die Krankenpflege an vertraut und in der zweiten ist eine ausgebildete Pflegerin von der „Hadassa“ zugeteüt Von Zeit zu Zeit werden die Stationen von einem Arzte der ..Hadassa besucht Schwerkranke werden zur Heilung nach Haifa geschickt: die Pflege der Rekonvaleszenten zeigt iedoch noch eine gewisse Unzulänglichkeit. Die Amtstätigkeit beim Zollamt ein Jafia erfuhr in tefeter Zeit eine ausgedehnte Veränderung, die zur Vereinfachung der Arbeit bedeutend beigetragen hat. In den Magazinen ist nicht mehr die frühere Beschränktheit die Reinlichkeit ist musterhaft und die Arbeit nimmt sukzessive einen europäischen Charakter «an. Die dort dienstversehenden jüdischen Beamten arbeiten zur Zufriedenheit der Oeffentlichkeit und ihrer Vorgesetzten. Bedauerlich ist nur. daß in diesem Amte die Sabbathfrage noch nicht entschieden ist. Holzhäuser für , Palästina. Infolge des großen Häusermangels in Palästina ist das Wohnen dort sehr teuer geworden. Ein Haus, das vor dem Kriege in Tel Awiw 30.000 -Frcs. bis 1130 Pfund kostete, kostet heute 4000 Pfund. Vor. dem Kriege bischten Häuser fünf Prozent Zinsen des Friedenswertes ein, jetzt zwölf Prozent des •heutigen Wertes. Der Bau eines Dreizimmerhaüses mit Küche, Baderaum und Nebengelaß kostet heute, wie die „Zionistische Korrespondenz“ mitteilt, I00C Pfund; dagegen werden Holzhäuser aus Deutschland in gleicher Größe mit 250 Pfund offeriert. Derartige Häuser haben rieh bereits gut bew ährt. Die vor zwanzig Jahren xingewanderten deutschen Templer brachten. bereits. Holzhäuser mit. die sie noch heute benutzen. (Z. K.) Großzügige Malariabekämpfung. Der Oberkommissar Sir Herbert Samuel hat eine Kommission eingesetzt, um eine durchgreifende B ekäiripfung, der Malaria in Palästina m die Wege zu.leiten. Gleichzeitig hat das Gesund* heiisamt in Jerusalem die gesamte Bevölkerung des' Landes dringend aufgefordert. sie im Kampf gegen die Malaria nach seinen Anweisungen zu unterstützen. Der Malariakornmission gehört unter anderem Dr. Brünn an. (Z. K-) Jerusalem als Kunststadt, In Jerusalem ■wurde, wie die „Jüdische Preßzentrale“ mitteilt, eine jüdische Kunstlervereinigung gegründet, welche den Zweck hat die Pflege der jüdischen Kunst und des jüdischen Kunsthandwerks zu verbreiten. Die Vereinigung will i®, Frühjahr ihre erste Ausstellung veranstalten. Aufnahme der Bauindustrie in Palästina. Die Haboneh (Anglö-Palestine-Bau-Campany) nimmt nunmehr, wie die „Zionistische Korrespondenz“ mitteilt. in Palästina den Häuserbau auf. Sie wird in der ersten Bauperiode nur Cottages '(Häuser, bestehend aus drei bis vier Zimmern. Küche und Baderaum), sowie Arbeiter Wohnungen errichten. Von den im . Bauplan zunächst vorgesehenen 600 Häusern sollen schon in den nächsten Wochen hundert Häuser gebaut werden. .Gleichzeitig nimmt die Palästinensische Stembruch-Gesellschaft mit einem Kapital von 20.000 Pfund ihre Tätigkeit in' Palästina auf. (Z. K.) Mitarbeit der s.Ica“ in Palästina. Die Jca“ (Jawish Gclonisation Association) bemüht sich, wie die „Zionistische..Korrespondenz“ mitteilt, in Palästina Arbeitsmöglichkeiten für jüdische Einwanderer zu schaffen. Sie stellt zu diesem Zweck auch Maschinen und Geräte zur Verfügung. Ferner wird sie Kredite ■zum Häuserbau beistellen. Der Fortgang der Keren Haiessod-Aktion. In England hat sich ein Ausschuß aller englisch-jüdischen Korporationen gebildet, auch der h i c h.t z i o n i s t i s c h e n._ welcher eine gemeinsame Arbeit für die .Zwecke der Keren Haiessed-Aklion zur Durchführung bringen will. Den- "selbien Zweck'“ virfölex^die am' 51” Dezember in, Manchester stattfindende änglo-iüdische Konferenz. Für die Keren Haiessod-Aktion trat weiterhin ein die Konferenz der Swnagogengememden sowie die Versammlung der Friendly Society Council. In Deutschland hat sich der Misrachi der gemeinsamen Keren Haiessod-Aktion angeschlossen- Für die Keren Haies^od-Arbeit hat sich auch •der GruiDPenverbaudstag oberschlerischer Zionisten augesprocheu. In Südslawien hatte die Reise Julius Bergers von der ■zentraleuropäischen Abteilung des Keren Hajessod. die ihn nach allen Teilen des Landes führte, großen Erfolg. Marokko. Algier. Mesopotamien und Indien werden in kurzem von Dr. Ariel Benzion bereist werden, der seiihardischen Kreisen nahestcht. Herr Israel Cohen wird auf -der Rückreise von Australien Hongkong. Shanghai sowie wichtige Plätze Niederländisch- und Britisch-Indiens besuchen. Die Heiren Dr. Weizmann, Dr. Schmaria Levin. Jabotinsky, Naiditsch und Zlatooolsky reisen in Angelegenheit ejer Keren Haiessod-Aktion. nach Amerika. Ussischkiu über die Lage in Palästina. In einem dem Jerusalemer Korrespondenten der .Jlazef i ra“. gewährten Interview, erklärte Ussischkiu daß er voll Hoffnung sei. daß die jetzige Krise bald vorübergehen werde, insofern nur nicht ■•eitle geistige Krise im Judentum ausbreche Der Genius -des jüdischen Volkes'sei iedoch noch genügend stark, um dies zu verhindern. Wir'haben’genügend reiche Juden in der ganzen Welt und eine starke zionistische Organisation. Der jüdische Reichtum müsse nur für die zionistische Organisation gewonnen werden, um die Kolonisationsarbeit au“ fördern- Auch in Amerika erfasse man das Entscheidende des jetzigen historischen Moments. Bereits in diesem Jahre könnte man 50.000..1 uden ansässig machen, ln Palästina könne man jedoch die Einwanderer nur organisieren, während die materiellen Mittel in der Diaspora aufgebracht werden müssen. Die Einwanderung könne man auf keine Weise eindämiiien und kein einziges Mittel würde dies erreichen. Trotz aller schwierigen Bedingungen seien in den letzten acht Monaten gegen1 7000 Personen nach Palästina gelaugt, ln letzter Zeit zeigte sich allerdings die Neigung, das Land zu v erlassen: vor allem bei den Mitgliedern des alten J ischub: man müsse jedoch feststellen. daß sie alle die Absicht, haben. Wieder zuTückzukeiiren. Darunter gebe es auch viele, die das Land nur zum Zwecke des Abschlusses Ihrer Studien und dergleichen verlassen. Alle jüdischen Arbeiter in Lande sind ihrer Arbeit mit Leib und Seele ergeben. Sie sind Fanatiker der hebräischen , Sprache und zu allen Opfern bereit. Die neuen Immigranten stehen in keiner Hinsicht den früheren nach. Die Regierung erklärt sich mit ihnen vollständig zufrieden. Es fehlt iedoch noch an verschiedenen Einrichtungen, wie Spitäiem. Volksküchen u. dgL wozu wieder Geld gebraucht wird. Es Ist also nötig, daß auch zahlreiche Kapitalisten ins /Land kommen und ähre Kapitaiiöi in verschiedenen Geschäften investieren. Wir wollen in der nächsten Zeit große Bodenkomplexe erstehen. Der Nationalfonds hat für diesen Zweck 200.000 Pfund' bestimmt: diesen^ Boden konnte man so lange nicht kauten, als nicht der Bodenkataster eingeführt war. Es handelt sich hier um Pti va t besitz, da di© Regier ungsländer eien ungenügend und-zumgrößten Teile ungünstig gelegen sind. Wenn auch der Bodenpreis seit Kriegsbeginn auf das Fünffache gestiegen ist. so müssen wir dennoch den Bodeit erstehen.,Die Regierung steht uns mit großer Sympathie gegenüber und wird uns nach Möglichkeit unterstützen: wir jedoch müssen das zum Wiederaufbau .nötige Kapital auftreiben. Bereits in Landern hat Ach ad? Haam gesagt daß alle Nationen dem jüdischen Volke all seine ..Verfehlungen“ verzeihen werden, jedoch niemals .die Entschuldigung. daß es uns im jetzigen Moment ,an Geld fehle. Die. Lage im Lande sei jetzt freilich eine schwere. Da das Land k-lem und abhängig von Importen ist und die palästinensische Valuta, d. h. das ägyptische Pfund, die höchste in der \ Welt ist. so ist die Teuerung eine sehr große. Auch kommen 'die notwendigen Waren in ungenügendem : Maße herein, da' der Schiffsverkehr nach dem Frieden, stark eingeschränkt wurde. Die ägyptische Regierung gestatte auch nicht die Ausfuhr nach Palästina. AU dies trägt zur Preissteigerung' bet Mit der Entwicklung des Landes worden sich iedoch die Verhältnisse bessern. Aiich die Regierung bekämpft die Teuerung nach Möglichkeit In nächster Zeit'soll auch die Frage der Valutaänderung entschieden werden. Es werden palästinensische -Banknoten herausgegeben werden. versehen auch mit hebräischen Aufschriften. Ueber das Wäh r ii ligssystem. ob Franken oder irgendeine andere Währungseinheit, sei noch die Entscheidung nicht gefallen. Die erste Aufgabe der Juüenheit im Galuth sei. jetzt alle Privatinitiative und die. Intelligenz für die Arbeit än Palästina zu mobilisieren! Diese Elemente können 'bereits jetzt ins Land gelangen. Natürlich handelt es sich um Intelligenz, die in ihrem Berufe dep Lek bensunterbalt finden kann. Der Völkerbund soll irj Genf den’Text des Mandates feststellen und wir alle müssen für diesen Augenbliok der Realisierung des Mandates bereit sein. Im französischen Besetzungsgebiet Nordgaliläas. Zu dem in unserem Blatte erschinemen Aufsätze schreibt uns Herr Fritz Koch: Gestatten, Sie mir. einige Zeilen zur Verbesserung obigen Artikels Ich kenne ganz Palästina, und insbesondere- -die Chuieh-Ebene sehr gut und war mit bei der Verteidigung Met.u läs und Kfargeladis bis zur letzten Minute. Die Aufstände der Araber waren anfangs nur' gegen dj'e, Franzosen gedichtet.' gingen von ' Damaskus aus und hatten, zum Führer den zirka 20jährigen Kiamil-Efiendi von Ghals'eh. (einem Dorfe am Chuleh-See. auf der Chaussee Dsch ei.deh-N aza r e i) % Stunden von Tell- Chaij liegend), der nach dem-Tode seines Waters. mit Hilfe einflußreicher Verwandter, sich die ■Macht in der Chuleh als Räuberhaüptmanni und Wegelagerer sichern, wollte.' Zur Seite standen ihm hiebei irreguläre (?) Offiziere Emir-Faisuls. Sein politischer und religiöser Gegner. _ Machmutli-Kiämil-Bey (ehern. Minister und Freund der Zentral-Mächte.. sowie der türkischen Zentral-Regierung). verhielt sich erst passiv.. Als deren Scheich und Führer verfügte Kiamil-Bev_ aus Taibe über zirka 10.000 Mann. Kiarail-iBey war stets iudenfreundlich und sandte ■. uns. als wir fliehen mußten, zwei Tage zuvor Nachricht daß irreguläre TruDnen des Scherifs mit zwei Kanonen .in Anmarsch gegen uns wären. /Auch war er es. der uns die 90 Verteidiger von Metula. Kfar-Geladi, Tell-ehaii «ach mühevoller Flucht aufnahm, verpflegte und Maultiere verschaffte. Einige Wochen, nachdem wir Nordgaliläa verlassen hatten, erhoben sich die Metwalen. unter Führung ihres Scheichs Kiamil-Bey gegen die Franzosen, die sie als Beschützer der Christen nie mochten- « Die Musikschule in Jaffa. Die unter der Leitung von Frau Löwit stehende Musikschule in Jaffa hat ihre Tätigkeit mit Beginn des Schuljahres eröffnet Sie veranstaltet außerdem für das Publikum eine Reihe von musikalischen Vorträgen. denen musikalische Erläuterungen und Interpretationen an., Hand des betreffenden .Meisters angeschlösse« werden. Die Handfertigkeitenschule „Schoschona“ in Jerusalem. Die Scjiule eröffnete in Jerusalem eine Ausstellung der von den Zöglingen gelieferten Arbeiten, u. zw.: Spitzenarbeitern GoldundSilb.ersfickereien. sowie Näharbeiten mit Handstickelciea Besondere Bedeutung hat die Spitzenindustrie. welche Absatz in Amerika zu finden hofft. Ein amerikanischer Kaufmann kaufte bei seinem Besuche der Schule viele Muster für eine Pa- Jästinaausstellung in Amerika eilt tun dort einen Absatzmarkt für palästinensische Spitzenarbeiten zu schaffen. Advokatenprüfungen in Palästina. Die Regierung hat den Termin der offiziellen Prüfung«« ' für Advokaten in Palästina für den J2. Dezember ausgeschrieben. Zur Prüfling werden diejenigen Rechtsanwälte, welche seinerzeit von der Regierung provisorische Befugnisse zur Ausübung des Rechtsanwaltsbenufes erhalten haben oder Zeugnisse der Beendigung einer staatlich anerkannten juridischen Schule vorlegeri können. Die Prüfungsgegenstände sind: Friedensgerichtgesetz. Zivil- und Strafgesetz. Hypoth’ekengesetz.. Straf- und Zivflprozeßverfahreri. Exekutiönsgesetz und Notargesetz. Die Prüfungen gelten nur für Rechtsanwälte bei Gerichten I. Instanz.

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