Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 14 (1920)
- Issue
- 31 (26.11.1920)
- Date
- 1920-11-26
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 MASCHE 21*lfU*tÖ Nr. 31 Def Beiter des Gesundheitsamtes. d!er beiter des Landwirtschaftsämtes. der Leiter •Ser öffentlichen Arbeiten und andere Zivilärzte. Juden und Araber. Die Dädazozische Monatsschrift Jdactaimich“ (Die Erziehung). die mehrere Jahre vor dem Kriege wichtige Beiträge zur Entwicklung der Erziehungswissenschaft .und zur Festsetzung der hebräischen Terminologie in vielen Fachwissenschaften veröffentlicht hat wird demnächst von der hebräischen Lehreroreanisätion (..Merker“) wieder erneuert werden. Gäste in Palästina, ln letzter Zeit langten ein: Herr Davis Fritsch und Dr. Elias Auerbach, der lange Zeit vor dem Krieze in Haifa als Arzt tätig war. sowie Herr Sacker, der Präses des „Ouerent Maccabeans“ aus London, ln der zweiten Hälfte November wird Professor Otto Wnrirurg in Palästina erwartet. Es heißt, daß Prof. Warbunr auch die Möglichke't einer dauernden Ansiedlung im Lande ins Kalkül ziehen wird. — Eine große Granne Chaluzim aus Deutschland sind als neues Element in letzter Zeit in Palästina gekommen. Sie besitzen genügende Kenntnisse in der Landwirtschaft und verfügen auch über ein ansehnlches Kapital, um eine selbständige Arbeitsgruppe auf angekauiten Boden zu bilde?:. Bas „Joint“-Koinitee in Palästina. Auf Ansuchen Dr. Pool‘s. des Direktors des ..Joint“ in Palästina und Syrien, wurde eine gemeinsame Versammlung von Vertretern des V s a d H a i r. der verschiedenen Gemeinschaften und des Joint Distribution Commitee in Jerusalem abgehalten, um d e Beteiligung des Publikums, an den Angelegenheiten der örtlichen Armen-Unterstützung zu diskutieren. Dr. Pool erklärte, daß das .Joint Distribution Comitee gezwungen war. sein Budget zu beschneiden, und daß eine Konferenz von Delegierten des J. D. C. nach Wien einbe- ’rufen wurde, um sich mit dieser Frage zu beschäftigen. Das Publikum werde daher einen Teil der Verantwortlichkeit auf sich nehmen müssen, für die Bedürftigen zu sorgen. Dr. Pool regte einen Zusammenschluß der Arbeit aller Wohltätigkeitsgesellschaften an unter einem Komitee, in dem alle Gemeinschaften und Parteien vertreten waren. -Es wurde beschlossen, daß der Vaad.Hair ein Zentral-Komitee für diesen Zweck schaffe. (Die Konferenz in Wien hat bereits stattgefmiden. Ihre Ergebnisse sind bisher nicht bekannt worden;) Botanische Ausstellung In Jerusalem. Die von Professor Rabinowitsch. Lehrer der Botanik am hebräischen Seminar, und seiner Gattin veranstaltete Botanische Ausstellung wurde am 9. Oktober Lm Gebäude der Lerne--Schule in Jerusalem eröffnet. . Die interessante Ausstellung trug der Jahreszeit Rechnung und gewährte eine gute Leber sicht über nützliche und schädliche Pflanzen. Professor Ged des richtete an die zahlieichen,zur Eröffnung erschienenen Besucher eine Ansprache. Die Sinai-Eisenbahn. Die ..E g v p t i a n G azette" vom 23. Oktober enthält unter ihren Neuigkeiten die folgenden Zeilen: ..Die Sinai-Eisenbahn. Wem gehört sie?" Bis vor kurzem war nur wenig über -die zukünftige Verwaltung der Sinai- Eisenbahn bekannt. Einige lokale Zeitungen kündigten an. daß die Sinai-Eisenbahnlinie über kurz oder lang" den Militärbehörden der ägyptischen Sta at sei senb ah n v erw al tun g unterstellt werden würde. Niemand fand. sich, der diesem Gerücht widersprochen hätte. Das öffentliche Interesse Wurde erregt, seit Reuter eine Rede Sir Herbert Samuels verbreitet bat. die in Palästina gehalten .worden war. mit-dein Inhalt, daß mit Beginn dieses Monats die in Frage stehende Linie von Fantars bis nach Rafa unter die Kontrolle der Palast i n e n s i s e h e n Regierung gestellt worden sei. Diese Maßnahme wurde kürzlich seitens einer der führenden ägyptischen Zeitungen einer Kritik unterzogen und wir haben seinerzeit diese Kritik zum Abdruck gebracht Die Regierung hat noch keine Erklärung über -diese Angelegenheit abgegeben. Aber wir’hören aus guter'Ouelie. daß die ägyptische Regierung demnächst ein offizielles Communique durch das Preßbüro über diese und ei Ai ge andere Fragen herausgeben wird. Chaluzim ans Deutschland. Wie der .Jiaarez" laut ..Zionistischer Korrespondenz“ meldet langten in Jaffa wiederum zwei Schiffe des Lloyd Triestino mit Chaluzim an. Unter ihnen, schreibt das Blatt sind vor allem die -deutschen Chaluzim zu erwähnen. Sie stechen von den anderen Chaluzim ■durch ihr Auftreten und durch ihre ArbeitsWilligkeit ab. Meist handelt es sich um Studenten, die die deutschen Universitäten verlassen haben, um sich in Palästina landwirtschaftlicher Arbeit zu widmen. In ihrem Idealismus erinnern sie vielfach an die alten Balu. sie haben aber noch den Vorzug. daß sie sich längere Zeit in Deutschland für die landwirtschaftliche Arbeit vorbereitet haben. Ausbau des Verkehrswesens. Gelegentlich der Einweihung der neuen Postanstalt in Jaffa erklärte. wie die ..Zionistische Korrespondenz“ meldet. Oberkommissär Herbert Samuel aut verschiedene Klagen der Bevölkerung über den schlechten Post- und Eisenbahnverkehr, daß demnächst ein täglicher Postverkehr zwischen Kantara und Palästina eingerichtet wird. Demnächst werden auch zwei Züge täglich zwischen Jerusalem. Jaffa und Haifa verkehren. Die Zahl der Beamten wird vermehrt werden. Elektrifizierung der palästinensischen Eisenbahnen. Es herrscht, schreibt die Zeitschrift .Palestine“ (London), darüber nur eine Meinung, daß die Zukunft'der oalästiriensäschfen ELseribahnen in ihrer Elektrifizierung liegt. In Palästina "wiegen Argumente gegen die Kohle viel schwerer, weil Kohle, mit großen Kosten, emgeführt werden muß. so daß, wenn die Elektrifizierung zu einem mäßigen Preise dürchgeiührt, würde, die .Kohle die Konkurrenz nicht aushielte. Auch ist das Land so kleiiivCLaß eine zentrale Kraitstation haushälterisch und wirksam arbeiten -könnte Eine weitere Erwägung ist. daß. falls -die Eisenbahnen elektrifiziert würden und dadurch selbst als großer Verbraucher auftreten. der große Efektrifiziehmgsp’an erleichtert würde, der -dem Lände 'Licht. Kraft und Wärme verschaffen ‘ soll. Augenblicklich ist der Verbrauch notwendigerweise , gering. Die meisten Schienenwege, schreibt das Blatt weiter, seien heute in sehr schlechtem Zustande, ebenso das meiste rollende Material. Die Mittel zu einer durchgreifenden Verbesserung könne erst der Ertrag -der Arbeit schaffen, -die daher überaus notwendig sei. Die Lase in Haifa. Das Gesundheitsamt hat nunmehr in Haifa eine Quarantänestation errichtet. Ressende, die der Quarantäne unterliegen, sind daher nicht mehr gezwungen, während der Ouarantäneperiede in einem Hotel Aufenthalt zu nehmen, wozu alle Personen genötigt waren, die zu diesem .Zweck nicht nach Jaffa geschickt wurden. Ein ehemaliges Mitglied des jüdischen Bataillons wurde zum Inspektor -der neuen QuararstänestaticYi ernannt. — In der Errichtung von T e l e p h o n v er b i ndun gen für Geschäftshäuser in Haifa hat sich bisher eine gewisse Verzögerung geltend' gemacht. Kürzlich wurden nun die ‘Gescliäftsleute verständigt, daß im Laufe der nächsten Wochen die notwendigen Vorrichtungen dürchgeiührt werden. — Auf dem Boden der nalästinens'schen Land-Entw-icklungs-Geselischaft (P. L. 'D. C.) neben dem Technikum auf dem Berge Karmel wurden sechs Häuser von Juden erbaut. Mehrere Häuser werden von Arabern gleichfalls auf diesem Grundstück errichtet. Die beste Art. das Vorgehen der Hausbesitzer zu bekämpfen, die von ihren Mietern imgebührlich hohe Mieten erpressen, wäre die schleunige Errichtung von Häusern auf -dem Berge Karmel durch Leute, die ihren eigenen Grund und Boden besitzen. Juristische Kurse in Jerusalem. Um der allgemeinen Forderung nach juristischen Kursen in Palästina Rechnung zu tragen, werden solche in Jerusalem -ins Leben gerufen. Unter -der türkischen Regierung befand sich die hauptsächliche Staatsrechtschule für das gesamte türkische Reich in Konstanünopel; kleinere Institute dieser Art gab es aucii in Bagdad und Damaskus: außerdem existierte eine französische Schule in Beirut, wo aber, abgesehen von der -französischen Unterrichtsspraclie auch hauptsächlich nur französisches Recht gelehrt wurde. Keine dieser Anstalten entspricht. in vollem Maße den Bedürfnisse*! der reiferen Jugend von Palästina, die sich für eine juristische Karriere, sei es als Rechtsanwälte, sei es als Regierumrsor-gane. ausbilden wollen. Nun hat sich die gegenwärtige Regierung entschlossen, einen bescheidenen Anfang mit Unterrichtskursen zu machen, in welchen das Recht des Landes in den Sprachen desselben systematisch und wissen-* schaftlich gelehrt werden soll. Viele Personen, die den Wunsch hegen, eine juristische Ausbildung zu erhalten, werden untertags ihrer beruflichen Beschäftigung in Regierungsämtern nnd anderen Büros nachgehen und den Abend ihrer juristischen Ausbildung widmen. Die Unterrichtskurse werden daher in - den Abendstunden abgehalten werden. Sollte es das öffentliche Bedürfnis rechtfertigen, so würden diese Kurse ineine juristische Lehranstalt umgewandelt werden, die iliren Studenten eine gründliche juristische Schulung vermitteln soll. Im Interesse des Gelingens des Unternehmens verfolgen die Behörden die Absicht, für dasselbe die -hervorragendsten Autoritäten Palästinas auf iuristischem Gebiete zu gewinnen. Den'Studenten soll daher Gelegenheit'geboten werden. Vorlesungen in arabischer, hebräischer und englischer Sprache zu hören. Der Unterricht soll vorerst Tein praktische Zwecke verfolgen, aber es Soßen Versuche unternommen werden, tan die Grundlage für ein umfassenderes Wissen zu schaffen. Dem Kriminalrecht sollen vier Stunden wöchentlich. deni,ottomanischen Zivilrecht drei Stünden, derallgemeinen Rechtspraxis zwei Stunden und, dem Staatsrecht gleichfalls zwei Stunden gewidmet werden. Letztere zwei, Gruppen sollen in englischer Sprache gelehrt werden. Ein Kurs in Sherifrechti der jeden Freitag stattfinden soll, ist ferner in Aussicht genommen und einmal wöchentlich soll ein besonderer Vortrag, der in das Gebiet des Rechtes oder Verwaltungswesens fällt, von einem hervorragenden , Regierungsbeamten oder einer Notabilität Palästinas gehalten werden. Gemeindeanleihen. Die Gemeinden in -Palästina wünschen viele Verbesserungen einzuiühren. ln einigen Fällen macht dies die Aufnahme von Anleihen 'erforderlich, um das notwendige Kapital zur Bestreitung der Ausgaben zu beschaffen. Die Einkünfte der Gemeinden müssen hinreichend sein, um die Zinsen und den Schuldtilgungsfonds :ür solche Anleihen zu decken. Um di'e besten Mittel zur Sicherung angemessener Einkünfte für diese und andere Zwecke zu erwägen, hat der Oberkommissär beschlossen, eine Kommission zur Untersuchung der bestehenden Einnahmsquellen der palästinensischen Gemeinden und die gegenwärtige Form der Einziehung derselben zu ernennen. die zu berichten haben wird, ob und welche Aemterungen in dieser Hinsicht wünschenswert sind. Die Kommission wird ihre Aufmerksamkeit in erster Linie der Prüfung -der Einnahmsouellen der Stadtverwaltung von Jerusalem widmen. Durch die Wüste Gobi nach Palästina. In Palästina langte eine interessante Einwanderergruppe aus Sibirien an. Es handelt sich, wie die .^ZionistischeKorrespondenz“ 'initteift.’ um -12 Personen unter Führung voii Notycriteski. derti- Vorsitzenden des jüdischen Natiönalratfes und der zionistischen Oigamatic/n Sibiriens. Nur mit großer Mühe hat diese Gruppe von der bolschewistischen Regierung die Ausreiseerlaubnis bekonunen. Als sie bereits unterwegs waren, wurde noch ein Verhaftungsbefehl gegen sie erlassen. Die 12 Personen haben darauf eine unsäglich schwere Wanderung durch die Wüste Gobi vollfüiirt. bis sie schließlich nach langer Reise Palästina erreichten. Sie bringen erhebliche Mittel mit. die sie zu Ind u£ t r ie z wecken in Palästina verwenden wollen. -Genossenschaftswesen in Palästina. Eine außerordentliche Entwicklung nimmt das Genossenschaftswesen in Palästina. Die dortigen jüdischen Arbeiterparteien leiten unausgesetzt das Entstehenneuer. Ar.beits- und Produktionsgenossenschaften in die Wege. So wurde, wie die ..Zionistische Korrespondenz“ mitteilt, das Ebnen der 'Dünen bei Jaffa genossenschaftlich betrieben, und es wurden Genossenschaften für Bauhandwerker; Tischler. Schuster. Steinarbeiter und Fischer gebildet. Auch der Wegebau -und die .Landerschließung werden größtenteils von Landar-beitergenossenschaften durchgeführt. Straßenbau. Die Regierung hat den Bau der Straße T i -b e r d a s—T a b c h a der Arbeiterorganisation ..Achdut-Haawodak“ übergeben. Vorläufig nehmen an der Arbeit 120 Chaluzim teil. Eröffnung einer neuen Schule in Hebran In Hebran ist in diesem Schuliahr eine hebräische Schule -unter Leitung des EI. Kaplan ins Leben gerufen worden. . ' Die Approvisionierung in Palästina. Oie Regierung hat dem Stadtrat von J erusalem uhd anderer Gemeinden die offizielle Mitteilung zukommen lassen, daß sie bereit ist. der Bevölkerung tr,ansjordanischen Weizen zum Kostenpreis zu übernehmen, und forderte die Gemeinden auf. den genauen Bedarf des Ouantums für den ganzen Winter anzugeben. Die Palästinabewegung in Rumänien. In Rumänien ist auf Betreiben des Palästina- Departements der '■ dortigen zionistischen Föderation eine Palästina - Handelsgesellschaft, welche den Namen . „Societö Roumano Pal äst ine nour 1‘industrie et le commerce“ führt, mit einem Kapital von zwei Millionen Lei -gegründet worden. Die Gesellschaft beabsichtigt, in nächster Zeit eine Filiale Ln Palästina zu eröffnen und hat bereits hundert Waggons Bauhölzer . nach Palästina verfrachtet. Weiters plant die Gesellschaft eine Reihe von Industriesyndikaten für Palästina zu schaffen und interessiert sich in erster. Linie für die Frage der Schaffung von . Textil fab r.i ke n..Endlich hat dos rumänische., zionistische Palästinäamt im Zeitraum von vifer Monaten iünfzehri, Kolonisationsgesellschaften. („Acliusa“) begründet, welche 750 Mitglieder zälüen und 25.000 Dunam Boden gezeichnet haben, auf welchen sie eine Kolonie rumänischer Juden schaffen wollen. Der ,Wert dieses Terrains beträgt beiläufig 17 Yi Millionen Lei, zahlbar innerhalb von zehn Jahren. Es sind'bereits Schritte' unternommen worden, welche zum Ankauf des nötigen Bodens führen sollen. Inmtmoriam! ln diesen Tagen war es ein Jahr, daß Anton Loew dahingerafft wurde. Loew war schon äußerlich einer jener Prachtjuden von herkulischem Bau, mächtigem Organ und schöner Männlichkeit, die unserer Rasse in größerer Anzahl nötig wären. Er war von jener gatten ^mährisch-jüdischen Rasse, die große Treue zur Sache und Zähigkeit schon in jungen Jahren auf den national heiß umstrittenen Enclaven von ihren arisch-deutschen Nachbarn zur zweiten Natur annähmen. Kindliche Fremde erfüllte ihn,; wenn er dem Zionismus, in irgend einem der niederösterreichischen Provinzorte, wohin ihn sein Beruf oft. führte, einen neuen Anhänger warb. Laut dröhnte sein Organ von ehrlicher Entrüstung, wenn er in der „N. Fr. Presse“ irgend - eine jener so häufigen Deutschtümeleien entdeckte, und mächtig tönte seine Stimme in Versammlungen, wenn er einen Zwischenrufer'zurechtwi es oder die Aufmerksamkeit konzentriert wissen wollte.^ Dem Bethausverein „Liviäs-chen“, dem er Jahrzehnte aiigehörte, w.ar er ein treues, wertvolles Ausschußmitglied, mehreren zionistischen Leopoldstädter Vereinen^ desgleichen. Ein alter Herzli-aner, ein guter Mensch, ein überaus treuer Zionist ging mit ihm verloren. Das Gedenken zu seinem Todestage ist mir Freundespflicht. J. G. Anzeigen Zionistische Bezirkssektion XII-XV. Donnerstag. am 18. November, hielt di’e Z. B. S. XII-XV in ihrem Bezirksheime. XV.. Herklotzgasse 21. die erste Generalversammlung ab. Nach einemvom Obmann gehaltenen Nachruf für das verstorbene Ausschußmitglied H. Otto Koranvi ■und Erstattung der Berichte wurden in das engere Präsidium unter anderen folgende Herren gewählt: Obmann: Oskar Goldschmied. . ■erster Obmannstellvertreter: Dr. Sonderling, zweiter Obmannstellvertreter: Bravmanit. erster -Schriftführer: iur. Kurt Off enberg'er. zweiter Schriftführer: Leo R i 11 e r m an n. Kassier: Adolf Ritterman'n, Kulturreferent: . Dr. 'Knrt.'SaxL 'Jügendrefefent: iur. Franz Sch ü s sI NF.-Koföniikäf: “Moses G o 11 d e n k e r.