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Jüdische Zeitung · 1920-06-11 · 19 (11.6.1920) · p. Seite 6

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
14 (1920)
Issue
19 (11.6.1920)
Date
1920-06-11
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 JÜDISCHE ZEITUNG Nr. 19 Spredisaal Hapoel Hazalr. (Der Programmentwurf für den Weltverband. Auf der Prager Weltkonfereniz des Hapoel- Hazair und der Zeiire Zion wurde der Beschluß gefaßt als Grundlage der Diskussion eines 'einheitlichen Programmes einen Entwurf von A. D. G o r d o n und einen Entwurf von Martin B u - b e r anzunehmen. Bubers Entwurf lautet: I. Das nationale und das soziale Lebensproblem und ebenso das nationale und das soziale Ideal des jüdischen Volkes bilden eine untrennbare Einheit Die Lösung dieses Problems und die Erfüllung dieses Ideales können sich nur vollziehen durch die nationale und soziale Regeneration des Volkes in seiner Heimat Unser nationales Ideal kann sich nur in einem wahrhaften auf den Prinzipien der Arbeit und der G erechtigkeit gegründeten Gemeinschaftslebens verwirklichen, das alle schöpferischen Kräfte befreit. unser soziales Ideal nur in einem im Geiste und in der Sprache, im Willen und im Werk geeinten Volke. In der unlösbaren Vereinigung beider besteht die führende Idee des sozialistischen Zionismus. Im Gegensatz stehend einerseits za den Tendenzei CÜ18E leeren nationalen Selbstbehauptung, anderseits zu denen einer mechanischen Regelung des Gesellschaftsprozesses, will er die im Volke ruhenden Anlagen zu einem echten, innerlich gefestigten und nach außen gesicherten Gemeinschaftsleben entwickeln. Was so für das Volk verwirklicht wird, wird für die Menschheit verwirklicht. II. Als die Grundbedingung der nationalen und sozialen Regeneration des jüdischen Volkes in seiner Heimat streben wir an: 1. Die Wiederverbindung des Volkes mit dem Boden, der jedem Volkslied zugänglich und somit Eigentum der Gemeinschaft sein muß. 2. Die Rückführung des Volkes zur schaffenden Arbeit, deren wesentliche Träger auf der Zusammenlegung von Produktion und Konsum aufgebaute Genossenschaften sein sollen. . ■ 3. Die Konstituierung des Volkes in sich selbst verwaltenden, selbständig wirtschaftenden •untereinander in Gerechtigkeit tauschenden Gemeinden und deren Zusammenschluß zu einem klassenlosen. organischen Gemeinwesen. ses Prinzip mit dem mechanischen „sozial gerechten“ Staatszentralismus zu vergleichen, muß den Gegenstand einer gesonderten Besprechung bilden. Der Punkt II.. 4. besagt eigentlich die Forderung der natürlichen Gegenseitigkeit zwischen arbeitenden. Menschen und lehrenden Menschen, die sich konkret nur in wahren „Volks-schuIen“ und wahren „Volks-Hochschulen“ verwirklichen lassen wird. Zu III. Hier wird die Galuth-Arbeit des Weltverbandes begrenzt. Es genügt aber nicht, diese Galutharbeiten ..anzuerkennen“, wie es 'eingangs heißt. Wenn der „Volkssozialismus“ die Kraft auch der Tatsächlichkeit seiner Organisation nach hat. die Bewältigung der bezeichneten Galutharbeit auf sich zu nehmen, dann darf er bei der Anerkennung dieser Arbeit nicht stehen bleiben, sondern dann gilt es in der ganzen Galuth damit zu beginnen, vor allem alles zu versuchen, was geeignet wäre, aus der Masse der Juden ein arbeitendes jüdisches Volk zu machen. III.. 2. „Die Ausbildung einer Gesinnung der Arbeit und der gegenseitigen Hilfe.“ Würden wir den Begriff der Arbeitsgesinnung näher untersuchen. so würden wir dazu gelangen, daß Arbeitsgesinnung ohne Gesinnung gegenseitiger Hilfe gar nicht möglich ist. Denn Arbeitsgesinnung ist bei weitem mit Fleiß noch nicht identisch, 'es ist vielmehr die Gesinnung des arbeitenden Menschen. der seine Arbeitsfunktion als sittliche Grundfunktion empfindet und aus Fleiß und Mühe wird erst durch das Hinzutreten der freiwilligen Gegenseitigkeit Arbeit. Anderseits, von der gegenseitigen Hilfe ausgehend, ist Arbeit die Alltagsgestalt der gegenseitigen Hilfe und die Alltagsgestalt ist heiliger als das Feiertagsgewand. Auch genügt durchaus nicht der Begriff der Gerechtigkeit als bloßer Rechtlichkeit, sondern auch hier muß die freiwillige Gegenseitigkeit und Hilfsbereitschaft an Stelle der bloßen Rechttuerei treten. Viel allgemeiner läßt sich noch sagen, das Prinzip der freiwilligen gegenseitigen Hilfe ist das Grundprinzip der selbständig wirtschaftenden Gemeinden. die zu einer höheren Einheit verbunden sind, während die rechnerische Gerechtigkeit das Grundprinzip der mechanischen Staatsmaschinerien ist. Anzeigen der Jüdisches Blindenelend. Der Hilfsverein jüdischen Bünden Wiens schreibt uns: . „Die furchtbaren Ereignisse der letzten Jahre f. . .__ '».haben uns gelehrt. Elend zu fühlen und zu tragen. 4. Die Durchdringung «rsrhlnssenen Wie eroß das E'end ist. das uns in dieser schreckmit einer allen Volksghedem erschlossenen j. s,„* -d» „„ hebräischen Kultur. . III. Wir erkenne« alle Arbeit im Ga am 1 generationsprozess -- 2 ästi-nazenttiisehen Zieilb ew ußt sein geschieht, insbesondere: .... 1. Die Erziehung und Vorbereitung zu einem Leb'en in Palästina und in der hebräischen Kultur. _ . „ 2. Die Ausbildung einer Gesinnung der Arbeit und der gegenseitigen Hilfe. 3. Die planmäßige Reprodukti vi erung •der unproduktiven Volksschichten. 4. Alle diejenigen wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Aktionen. die im Geiste dieses Programms g.eführt •werden und zu seiner Durchsetzung notwendig sind. Im I. Absatz ist die Erkenntnis, daß es einen lebensfernen Nationalismus und einen lebensfernen Staatssozialismus und Staatsmechanismus gibt, als der negative Hintergrund aufgenommen. Das Positive ist die Erkenntnis, daß zwischen dem gelebten Sozialismus und dem gelebten Nationalismus, wie wir es anstreben, gar kein Unterschied zu setzen möglich ist. Unser Zionismus ist nicht ein Nationalismus, zu dem noch ein Sozialismus hinzutritt und auch nicht umgekehrt ein Sozialismus. der an einem Nationalismus Gestalt gewinnt, sondern' es ist gar ■ keine Möglichkeit gegeben, zwischen Nation und Gesellschaft, also Schaffen der Nation und Schaffen der Gesellschaft zu scheiden. Wie wird von einer Vielheit von Menschen ein Volk? Durch das einigende Band der die Gesamtheit umfassenden Arbeit. In höherem Sinne machen nicht Land. Sprache und Blut ein Volk aus. sondern Arbeit, die eine Masse aus gleichem Blute stammender Menschen mit demselben Boden verbindet. Es ist also richtig, anstatt: nationales und soziales Lebensideal, zu sagen: volks-soziales Lebensideal. Im volkssozialen Lebensideal der Juden liegt vor allem das Bewußtsein der Einheit von „Kultur“ und „Arbeit“, „geistigem“ und „materiellem“ Schaffen. In def Schlußsatz des I. Absatzes: „Was so für das Volk verwirklicht wird, wird für die Menschheit verwirklicht“ ist unsere ganze Stellung zur Internationale überhaupt nicht zu einer besonders numerierten gekennzeichnet. Internationaler Rechtsbau wird erst möglich, wenn die Völker sich «ach dem Grundsatz der Gerechtigkeit aufgebaut haben. Zu II.. 1. Dieser Punkt, die sogenannte „Nationalisierung des Bodens“, eine der ältesten Forderungen des sozial gerichteten Zionismus, muß so aufgefaßt werden, daß „zugänglich“ sein heißt, persönlich bearbeitet werden. Es wäre notwendig, dies in diesem Punkte ganz ausdrücklich zu sagen, daß ein Boden einem Volke noch nrefit „zugänglich“ gemacht ist. wenn das Volk dessen Produkte genießt, sondern nur dann, wenn das Volk diese Produktion durch die Arbeit der eigenen Hände erzeugt. Der 2. und 3. Punkt enthalten die Forderung, daß in der Bildung natürlicher, geschlossener Wirtschaftskreise und der Bindung dieser Kreise zu natürlichen Gemeinden und aus dem gerechten Zusammenleben dieser Gemeinden zu einem gan liehen Zeit heimgesucht hat. haben wir alle eigenen Leibe genügend erfahren. Ferner aber liegt uns die Vorstellung von .i„r,a crwiaipir Pe. *»• rerner aoer liegt uns uie vorsteuung von uth an: die diesen natioa „ a_/i'|der Not jener Unglücklichen, welche durch ein Ge- :eiieratonsprozess tordert 'UHu. krArVim Tin/i «»»nri Tfo'Hrkibrechen betroffen sind. Und wenn dieser Uebelstand bei einer Kategorie besonders zutage tritt. “*so sind es die Blinden. Aber nicht jene, welche in Anstalten wohlgeborgen und versorgt, die Mühen der Gegenwart nicht so empfinden, sondern solche, die draußen im Leben stehen, auf sich selbst angewiesen, ihren Beruf nur zum Teil oder gar nicht ausüben können oder, was ebenso häufig vorkommt, krank und arbeitsunfähig sind. Diesen zu helfen, sie vor dem Schwersten zu bewahren und zu retten, ist zur dringendsten Notwendigkeit geworden. Aus dieser Notwendigkeit ging ein Verein hervor, der es sich zur Aufgabe stellte, diese Armen und Bedürftigen nach Maßgabe seiner Mittel zu unterstützen und zu fördern. Nicht nur durch Geld, sondern auch durch Arbeits- und Stellenvermittlung. Allein, die Mittel des Vereines sind 'erschöpft und die Zahl der Blinden hat sich infolge des Hinzukommens ihrer unglücklichen Leidensgenossen aus -dem Kriege bedeutend erhöht, so daß die Vereinsleitung derzeit leider außerstande ist. auch nur in den dringendsten Fällen helfend einzugreifen. Die furchtbar traurige Lage der. jüdischen Blinden aber zwingt sie dennoch. Mittel und Wege zu finden. um ihr Elend nach Möglichkeit zu lindern. Der einzige Schritt welcher der Vereinsleitung noch zur Verfügung steht, ist. an die jüdische Wohltätigkeit zu appellieren und sie ist überzeugt, daß kein jüdisch fühlendes Herz sich diesem Notrufe verschließen werde. Die armen Blinden, für die sie diesen Notruf hinausschickt m die Oeffentlichkeit, werden ihren Gönnern auch für die kleinste Spende aus ganzem Herzen dankbar sein. Mit vorzüglichem Danke im voraus, erbittet die Vereinsleitung allfällige Spenden an Herrn A. Rosenberg. Wien IX.. Nordbergstraße 12. richten zu wollen. Eine Redner- und Referentenzentrale. Nach dem Beschlüsse von San Remo beginnt eine neue Epoche jüdischer Arbeit. Nun muß jeder Jude alles daran setzen zur Bereicherung seines Wissens über die Notwendigkeiten des jüdischen Volkes. Doch nicht alle, wie söhr sie dies auch möchten, haben Gelegenheit und Zeit zum Selbststudium oder zum Besuche von jüdischen Kursen. Diesen vielen muß nun Gelegenheit geboten werden, durch Vorträge und Referate sich mit den wichtigsten Gebieten des jüdischen Lebens bekanntzumachen. Hiezu ist eine große Zahl von Rednern und Vortragenden notwendig. Die Zahl der bereits vorhandenen Referenten ist allzu gering und wird auch zu sehr in Anspruch genommen, als daß sie diese Arbeit leisten könnte. Die Lese- und Redehalle jüdischer Hochschüler in Wien bat sich im Einvernehmen mit dem zionistischen Landeskomitee zur Aufgabe gemacht, eine Redner- und Referentenzentrale zu schaffen, um denjenigen, die über das notwendige jüdische Wissen verfügen und die Eignung hiezu in sich fühlen, die notwendige Ausbildung und die Gelegenheit zur Uebung zu bieten. Akademische Bildung wird nicht vorausgesetzt. Die Damen und zen Gemeinwesen das Volksganze entstehe: Die-Herren, die dieser Zentrale angehören wollen. mögen sich vorläufig s c h r i f 11 i c h bei der Lese- und Redehalle jüdischer Hochschüler. Wien IX„ Türkenstraße 9, unter genauer Bekanntgabe der Adresse melden. _ Kurs zur Heranbildung von Geometergehilfen. Das jüdische Volk hat nun zu zeigen, daß es imstande ist. den Aufbau der alten Heimat durchzuführen. In erster Linie muß das Land verm e s s c-ii werden, es müssen Straße«. Eisenbahnen. Häuser. Fabriken. Stauanlagen zwecks Erzeugung von Elektrizität und Bewässerung. Hafen etc. gebaut werden. Daß hiezu eine Menge von Handwerkera nicht zuletzt auch Ingenieure und Geometer benötigt werden, ist selbstverständlich. Das Gewerbeförderungsamt des jüdischen.Nationalrates geht daran, im Einvernehmen mit der technischen Studiumgrupoe des Pa-ästinaamtes einen Kurs zur Heranbildung von Geometergehilfen. der zirka 5 Monate dauern soll, zu schaffen. Dieser Kurs beginnt am 15. Juni 1920. Aufnahmsbedingungen: Absolvierte Untermittelschule oder Staatsgewerbeschule bzw. vierte Burgerschulklasse. Der Kurs zerfällt in einen theoretischen und in einen praktischen Teil. Die jüdischen und insbesondere die zionistischen Organisationen, z. B. Bezirkssektionen_ sowie Gönner, werden höfiiehst gebeten. Frei plätze für unbemittelte Hörer zu stiften. Anmeldungen und Auskünfte werden im Palästina amte (technisches Referat). Wien 1I„ 'Zirkusgasse 33. täglich von 11 bis 12 Uhr (mit Ausnahme von Samstag) erteilt. ..Misrachi-Wien“. Der in jüngster Zeit zu regster Tätigkeit übergegangene „Misrachi- Wier.“ hielt am lö. Mai im Saale des Niederösterre:chisciien Gewerbevereines eine Versammlung ab. In dem dichtgefüllten Saale folgten Vertreter der meisten gesetzestreuen Vereinigungen mit gespannter Aufmerksamkeit dem Vortrage des Herrn Oberrabbiners Dr. J. H offmann -R ad a u t z über das Thema: E r e z Israel und die gesetzestreuen Juden. In formvollendeter Darstellung wies der Vortragende darauf hin,, daß. wie die Pflicht zur Palästinaarbeit jedem luden obliegt, nach dem großen Erfolge von San Remo für jeden glaubenstreuen Juden doppelt verbindlich geworden sei. Denn nur bei Zusammenfassung der Kräfte des gesamten jüdischen Volkes könne dieser Pf.lciit mit iener Sachlichkeit entsprochen werden, die nach menschlichem Ermessen die Garantie des Erfolges in sich trage. In der zionistischen Organisation allein sei der Rahmen für diese Kräftezusammenfassung gegeben, da sie nicht nur die für intensivste Palästiuaarbeil erforderlichen Institutionen allein besitze. sondern als Kämpferin um den glücklich erreichten Erfolg der Zuerkennung Palästinas an das jüdische Volk auch das moralische Anrecht auf die r e c h tnrä ß i ge V e r t re-t u n g desselben besitze. In glänzender Ausführung bewies der Vortragende weiterhin, daß wir — den religiösen Indifferentismus vieler zionistischer Führer selbst zugegeben — unsere alt-neue Heimstätte im Sinne unseres jüdischen Gesetzes werden ausgestalten können, wenn nur die gesetzestreuen Elemente sich dem Misrachi in möglichst großer Zahl anschließen werden. Daß nur der Misrachi. der im Rahmen cer zionistische« Organisation arbeite. Aussicht auf diesen Erfolg biete, bewiesen die Erfahrungen mit anderen Vereinigungen, die nach mehr oder weniger langer Lebensdauer ein gleiches Ziel nicht erreicht hätten. Nach den mit rauschendem Beifall aufgenommenen Ausführungen des Redners ergriff der Oberrabbiner von Wien Dr. C h a i e s das Wort, um die theoretischen Ausführungen des Herrn Dr. Hoff mann durch Mit- Teilungen aus den Tagen der wichtigsten Verhandlungen von Paris und San Remo zu illustrieren. Er führte hierdurch den Zuhörern klar vor Augen, welche fast übermenschliche Leistung die zionistische Vertretung in jenen entscheidenden Tagen vollbracht hat und welche Schwierigkeiten selbst von sogenannt jüdischen Seiten1 ihr in den Weg gelegt und doch glücklich überwunden wurden. Nachdem der Versammlungsleiter den beiden illustren Rednern den Dank der Zuhörer ausgedrückt hatte, richtete er an etwaige Gegner des misrachistischen Gedankens die Aufforderung, ihre Einwände vorzubringen, da nur eine sachliche Aussprache die Beseitigung von Differenzen ermögliche. Indessen leistet auch von den anwesenden Gegnern des Misrachi keiner dieser Aufforderung zu einer Aussprache von Mann zu Mann Folge. Eine große Zahl von Beitrittserklärungen war der sichtbare Erfolg des Vortrages und es darf angenommen werden, daß er noch weiter wirken wird. Hebräischer Korrespondenzklub, Eine provisorische Mitgliederliste dieses Klubs ist soeben erschienen. Die Leitung kündigt die Herausgabe eines eigenen Organes an, welches sich hauptsächlich mit kulturpolitischen Problemen befassen wird. Sie erklärt sich auch bereit, alle Fragen sprachlicher und literarischer Natur, welche an sie aus dem Kreise der Mitglieder ergehen werden, periodisch zu beantworten. Neuanmeldungen sind an den jüdisch-akademischen Kulturverband „Jab ne“ (Wien IX.. Türkenstraße 9) zu richten. (Wir machen auf diese Institution besonders aufmerksam, weil sie ein wertvolles Hilfsmittel zur Vervollkommnung der hebr. Sprachenkenntnisse bildet.) Zweiter Spendenausweis der Jüdischen Volksbibliothek „Zion“. II„ Glockengasse 30. Sammlung Hr, Löbi Taubes auf Hochzeit R'Oth: M. Roth 500 K. M. Singer. Otto Wagenberg, Hirsch Tau, David BischeI ie 100 K. Wilhelm Friedmann. Frau Dr. Hi 1 - 1 e s. Hermann P r o p p. Dr. Max S p r e c he r, Gerson Dulberg, Natan Lifschütz. Dr. Friedmann ie 50 K. Spenden unter 50 K 465 K._ , ■' , Zusammen'K 1715

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