Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 14 (1920)
- Issue
- 18 (28.5.1920)
- Date
- 1920-05-28
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 18 Seil« 7 JOEgSGHE ZB1BNQ Für Schüler(iimen), wohnhaft im 18. Bezirk: Freitag, den 25. Juni von 3 bis 4 Uhr nachmittags und Sonntag, den 27. Juni von 10 bis 11 Uhr vormittags 18. Bezirk, Schopenhauerstraße Nr 39, Gemeindehaus. -ii Für Schüler(irmen). wohnhaft Lm 21. Bezirk: Sonntag, den 20. Juni von 10 bis 11 Uhr vormittags 21. Bezirk, Holzmeistergasse 12, Gemeindehaus Die Prüfungstaxe beträgt 6 Kronen und wird im vorhinein an der Kassa der israelitischen Kultusgemeinde, 1 Bezirk, Seitenstettengasse 4, I. Stock, oder bei der entsprechenden Amtsleitung im 15., 16., 18. und 21. Bezirk zwischen 9 und 12 Uhr vormittags, entrichtet. Die Quittung ist dem Examinator voi zulegen. Der im I. Semester gelöste Erlagschein über die Prüfungstaxe gilt auch für das II. Semester des laufenden Schuljahres. Privatsten der öffentlichen Schule können die Semesterprüfung erst vom 15. Juni an ablegen. Der Vorstand. Anzeigen Lese- und Redehalle jüdischer Hochschüler in Wien An die jüdischen Studierenden und Absolventen der Rechts- und Staatswissenschaften. Die „Lese- und Redehalle jüdischer Hochschüler“ geht an die Gründung einer Arbeitssektion, in welcher Hörern und Absolventen der Rechts- und Staatswissenschaften unter Leitung wissenschaftlicher Fachleute der betreffenden Spezialgebiete Gelegenheit zu selbständiger Arbeit auf dem Gebiete dies jüdischen Rechtes und zum Studium der gesellschaftlichen Verhältnisse der Juden in Geschichte und Gegenwart, sozialpolitischer und kolonisatorischer Fragen, soweit sie mit der jüdischen im Zusammenhänge stehen, ferner des Nationaliitätenrechtes. Minde>rh ei ts Schutzes und verwandter Probleme geboten werden sollen. Die Notwendigkeit eines solchen Unternehmens gerade im gegenwärtigen Augenblick braucht nicht betont zu werden. Sache des jüdischen Juristen und Staatswissenschaftlers muß es sein, seine Fachkenntnisse inj der Bearbeitung dieser allzulange vernachlässigten Wissensgebiete zu werten und sich in den Dienst dieses vielleicht noch interterritorial auszugestaltenden wissenschaftlichen Aufbauwerkes zu steillen. Daher laden wir die jüdischen Hörer und Doktoren der Rechts- und Staatswissenschaften, die Letzteren soweit nach ihrem Doktorate nicht mehr als fünf Jahre verstrichen sind, ein, an unseren Arbeiten teilzunehmen und’ sich hiezu allenfalls unter Angabe bisheriger Arbeiten bei uns (Lese- und Redeh alle, j ur. Arb ei tssektüon, IX., Türkenstraße 9) vorläufig schriftlich anzumelden. Vom Jugendverein „Ahawath Zion“. Wien, Wir werden um die Aufnahme der folgenden Zeilen Nöllen Sie MM len rasch und gründlich und dabei einen gediegenen und unterhaltenden Lesestoff bekommen? So lesen Sie die hebräische Halbmonatsschrift „Hamenorah” mit deutschen Fußnoten. Abonnementspreis: K 120.— jährl. Einzelnummer: K 6»—. Zu abonnieren bei: Wien li.f Taborstraße 51, zu kaufen in allen jüd. Buchhandlungen. Zahlet die jüdische üolhssteuer! TTTT TTTT [TT Ul H 11 II II I I I III III I Ml III I BLOCH Itltpmm-Hirtsst: „Tlrberblodi Berlin". firünlung: UM. iBeinigBiisl I Appretur | aller flriihel der Ite, Innml HeHie Gardineit-Wäscherei — Kunststopferei Innendekorationen — Teppiche. FaBrih: Berlin H. 31, Brunnenstrasse 73 9 Filialen in alien Stadtteilen. ersucht: Infolge mehrfacher verbreiteter unzutreffender Gerüchte bezüglich obigen Vereines, sieht sich die Leitung veranlaßt, folgendes zu erklären: Die Tätigkeit des Vereines erstreckt sich ausschließlich im Rahmen der zionistischen Bewegung. So führt der Verein zwei Hebräischkurse und geht daran, demnächst einen jüdischen Geschichtskurs zu errichten. Die regelmäßig stattfindenden Vorträge dienen dazu, um die Vereinsmitglieder für die zionistische Bewegung reif zu machen. Außerdem verfügt der Verein über eine Sportsektion, die seinen Mitgliedern Gelegenheit zur körperlichen Ausbildung bietet. Der Reinertrag der von Zeit zu Zeit stattfindenden Veranstaltungen. wird, so ferne er nicht anderen zionistischen Institutionen zugeführt. ausschließlich zur Förderung der Kurse, sowie zur Erhaltung einer Bibliothek verwendet. So hat der Verein unter anderem, während seines kurzen Bestandes, über K 10.000.— für den JNF. aufgebracht. Anderweitige Gerüchte bezüglich des Vereines beruhend aher auf irriger Annahme. Für die Vereinsleitung: Der Sekretär: S. Elb er. m. d. Der Obmann: D. Weissmann. m. d. Der zionistische Verein jüdischer Hochschüler Wien ..Thodor Herzl“ hat seine Tätigkeit wieder in Angriff genommen und hat seine Bude IX.. Liechten stein Straße 11. Bei der vorgenommenen Chargsnwahl wurden gewählt: zum Obmann: Isid. Grünberger (stud. ing.): Obmannstellvertreter. Fritz Rodek (stud. iur.): Kassier: Alf. Schwarzbart (stud. exp.): Schrittführer und NF.-Kom.: Hans Ambor (stud. phil.). Lese- und Redehalle jüdischer Hochschüler In Wien. In der Generalversammlung vom 8. d. M. wurde folgender Ausschuß gewählt: Obmann Landau, Obmannstellvertreter Grzyb und ferner die Kollegen H o r o w i t z. Hirschhorn, Dr. Weißberg und PetzL Akad. Verein „Theodor Herzl“. Die Chargenwahlen in den zion. akad. Verein „Theodor Herzl“ für das 34. Semester batten folgende Ergebnisse: Präses: techn. Jul. Grünberger. Vizepräses: JUC. Fritz Rodepk. Schriftführer: phil. Ambor. Kassier: Alpinns Schwarzbart. Bude: IX.. Liechtensteinstraße 11/1. Karlsbad. Wie ‘in jeder Saison, hält auch dieses Jahr der jüdische Volksverein „Zion“ allwöchentlich am Donnerstag seine Vereinsabende im Hotel „Lincoln“, Egerstraße, ab. zu welchen alle in Karlsbad zur Kur weilenden Gg. berzlichst eingeladea sind. Diese Vereinsabende erfreuen sich stets eines stattlichen Besuches, weil der Verein bestrebt ist, durch regelmäßige Vorträge und Referate über ‘ zionistische und allgemein jüdische Themen das Interesse der Besucher zu erwecken und festzuhalten. Auskünfte jeglicher Ein jüdischer Sittenroman Soeben Erschienen: JAKOB FINGERMANN Menschen im Roman Preis geb. 12 Mark R. LÖWIT VERLAG, Wien I., Fleischaarkt 1. Moses Rath's Uitlti lei itMiscta spute a) „Sefath Amenu“ Lehrbuch der hebr. Sprache für Schul- und SELBST¬ UNTERRICHT m t Schlüssel u. Wörterverzeichnis. Es ist das einzige praktische Lehrbuch reit DEUTSCHER Unterrichtssprache zur völligen Erlernung der hebräischen Sprache inWort und Schrift. Einführung in dieLiteratur. Soeben erschienen vierte verbesserte Auflage. Die .Histudruth lbrith* in Berlin und Lemberg, wie auch die gesamte Fach- und Tagespresse hat das Buch als bestes und flir den Selbstunterricht als geeignetstes anerkannt. Preis eines schön ausgestatteten, 400 Seiten starken, gebundenen Exemplares K 45.—, Porto K 2.—, Nachnahme K 2.80. b) SAHOUCZEK POLSXQ-HEBRAJSKI Es ist dasselbe Buch mit polnisohar Unterrichtssprache Preis uad Porto wie oben. Für das gesamreAusiand Preis t5 deutsche Reichsmark, FUr die Sukzessionsstaaren 45 Kronen des betreffenden Staates. Zu bestellen bei Moses Rath, töien UaWr. 201 fl_.=. und in allen Buchhandlungen. AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA Werbet Abonnenten für öie „Jüdische Zeitung“ VTTrTYWTTVTTrrwTTvrTVwrrvvTfr Art erteilt bereitwilligst der Obmann Dr. Walther Kohner. Arzt. Karlsbad, Haus Riva, Gartenzeile. Austritte aus dem Judentum Holländer Emerich. geb. 17. Dezember 1997. Erdctülen. Beamter. XIII.. Mantlergasse 13: Fürst Jakob, geb. 17. August 1864. Vizkelet. Bahnadjunkt. XIII.. Eßlergasse 3: Müller Dr. Heinrich, geb. 13. September 1890. Wien. Beamter. XIII.. Heinrich KoIIinstraße 30: W a n t o c h Kurt, geh. 28. August 1889. Wien. Bankbeamter. XX.. Burghardtgasse 17: Stieb er Anna. geb. 22. Oktober 1891. Waidhoffcn a. d. Th., Manipulantin. XII.. Brunnengasse 20: Gabor Fischei. geb. 14. November 1895. Suczawa. VII.. Neustiftgasse 10: O r n s t e i n Siegfried, geb. 17. März 1869, Holleschau, III., Paulusgasse 2; Hartkopp Stefanie, geb. Milch, geb. 2. Jänner 1886. Roszahegy. Knufmannsgattin. VI.. Mollardgasse 2: Spieler Julia, geb. 1. August 1897. Debica. III.. Landstraßer Gürtel 19: Berkowitz Jaaues, geb. 19. Mai 1861. Konstantinopel. II.. Czerninplatz 2: Kohner Cilli. geb. Altschiller, geb. 28. August 1856, Lemberg. XV.. Hotel Westbahn. Felberstraße: Benesi Julie, geb. 1. März 1899. Wien. XV.. Waidmannsgasse 10: Laut Zuschrift der Israelitischen Kultusgemeinde Graz von 18. Februar 1920. Z. 176. ist O e h 1 e n Paula Antcmie. geb. am 23. Dezember 1S74 in Wien, aus der israelitischen Religionsgesellschaft aus- und in die evangelische eingetreten. Laut Zuschrift der Israelitischen Kultusgemeinde Prag von 15. Februar 1920. Z. 476. ist Guth Ella. geb. am 5. Jänner 1889 in Wien, aus der israelitischen Religionsgesellschaft ausgetreten Empfehlenswerte Firmen: (Jedes Wort -10 Heller, fett gedruckt 60 Heiler, Isidor Trebltscb, Schnei de rzugehör, 9. Bezirk, Servitengasse 12. Löw & Weinmann. Seiden- und Wollstoffe. I. Bezirk, Tuchlauben 12. Adolf Gans, Bettfedern, 1. Betzüric, Tuchlauben 7a. F. Istinger & Co„ Brennholz, 17. Bezirk, Has- Ingergasse 41. Richter Sc Donnebaum, WasehblauJabrik, Brati* siaivia, Schöiud/orüergasse 40. „Ada“ Dampiwaschanstalt. XII„ Murlingengasse Nr. 54. Telefon 82.078. Liefert in verschließbaren Kisten. WUh. Kobn, Herrenkleiderkonfektion. I.. Salvatorgasse 10. VTWWVWVWWVWWWWVWfWWT Cafe Marienbpßcke 11. Obere Donaustraße 99. Inhaber: Wolf Spritzer Stammcafe sämtlicher Zionisten. aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa Wechselstube der priv. Mähr. Escompfebanb in Brünn, Freiheits-Platz 9 An- und Verkauf von Staatsrenten, Pfandbriefen, Obligationen, Aktien und Losen. 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