Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 14 (1920)
- Issue
- 16 (30.4.1920)
- Date
- 1920-04-30
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 16 JÜDISCHE ZEITUNG Seite 5 Kulturdokumente. Der „Morgen am Montag“ veröffentlicht in seiner letzten Nummer zwei Zuschriften, „Stimmen aus dem Publikum“, die wert sind, als Kulturdokumente von unserer Zeiten Schande auch der jüdischen 0Öffentlichkeit bekanntgegeben zu werden. Das Blatt hat nämlich über den Freispruch des Feldzeugmeisters Ljubicic, der eingestandenermaßen dreizehn Unschuldige hat hinrichten lassen, der Ansicht Ausdruck verliehen, daß ein solcher Freispruch das Rechtsgefühl des Volkes verletzen müsse und daß die Menschlichkeit die Friedensmoral ein Wort gegen diesen Freispruch der Kriegsbestialität erfordere. Die erwähnten zwei Zuschriften haben uns indessen belehrt, daß es sich mit dieser seiner Annahme gründlich geirrt hat. Das öffentliche Rechtsgefühl zeigt sich nicht durch den Freispruch eines Massenhinrichters von Unschuldigen, sondern durch die Stellungnahme für die Opfer verletzt, ja fassungslos empört. Die Stimme aus dem Publikum fordert in wütendster Entrüstung das Recht für jeden General, aufhängen und erschießen zu lassen. wen 'er will, und es verlangt die Lynchjustiz für die ..die ihm das etwas übel genommen haben. Das „Volk“ will wehrloser Sklave von blutigen Kriegs.gesetzern und sadistischen Mördern in Uniform sein. Dieses Volk will denen den Schädel einschlagen, die es wagen, ein Wort dagegen zu sagen. Es ist zum verzweifeln! Die „Stimmen aus dem Publikum“ sind selbstverständlich anonym und lauten: I. Sie brauchen sich gar nicht so aufzuregen über den Freispruch des FZM. Ljubicic. Der hat ja vollkommen recht gehabt, daß er das Verrätergesindel hinrichten ließ. Es waren ja doch nur Slawen und es hätte nicht geschadet, wenn er zehnmal so viel hätte hinrichten lassen. Noch besser wäre es freilich gewesen, wenn er auch eine Anzahl Juden hätte mit hinrichten lassen, wenigstens wären dann einige im Kriege hin geworden; denn an der Front fiel ohnehin kein Jud, weil an der Front nicht ein einziger Jud war, die waren alle im Hinterland und stahlen in den Aemtern. Nun, hoffentlich wird dies bald durch einen Pogrom ausgeglichen, der schon längst notwendig wäre. Daß die Juden jetzt über die Offiziere herfallen, ist ja kein Wunder, denn der Jud ist ja feig und ehrlos. Ungarn zeigt ganz richtig, wie man es mit den Juden machen muß. II. Sie ekelhafter kommunistischer jüdischer Dreckhammel; Sie trauen sich über einen alten bewährten General Ihre EVeckgoschen zu wetzen? Kennt denn ein Jude überhaupt Verantwortlichkeitsgefühl? Verlieren Sie nicht die Ueberfuhr, sonst bekommen Sie Besuch von vielen Ihrer Liebhaber, um Ihnen Ihre Frechheiten zu bezahlen. . Viele „sozialdemokratische“ Unteroffiziere. Not an Mitgliedern im Antisemitenbund! Die „Amstettner Zeitung“ vom 4. April enthält folgende Notiz: „Wer kann Mitglied des Antisemitenbundes werden? Mitglied des Antisemitenbundes kann jede deutsche Frau, jedes deutsche Mädchen, jeder deutsche Mann und deutscher Knabe (!) werden. Alle sind willkommen, die die Gefahr erkannt haben und mitarbeiten wollen bei der Erreichung unserer Ziele.“ Warum wirbt man nicht auch schon Säuglinge? Das Wahlresultat in der Tschecho-Slowakei. Die „Vereinigten jüdischen Parteien“ haben m der tschecho-slowakischen Republik nahezu 80.000 Stimmen 'erreicht, aber kein einziges Mandat erlangt. Nach dem Maße der übrigen Mandatsverteilung gerechnet, hätten bet dfleser Sttmmenanzahl dÜe Juden ein Anrecht auf vier Mandate. Dei\ § 51 des Wahlgesetzes verlangt aber, daß nur 'bei jenen Parteien die Stimmen zusammengezählt werden, welche in' einem Wahlkreis beim ersten Wahlgang bereits mindestens etin Mandat oder 20.000 Stämmen erlangen. Diese Besbknmung hat die jüdischen Wähler im tschecho-slowakischen Staate um vier Mandate, das heißt um die ganze jüdische Vertretung iim_ Abgeordinetenhause ge- . bracht. Ueberall gab es jüdische Stimmen, aber in keinem Wahlkreis die vom Gesetz geforderten 20.000.- Die Geographüie hat gegen ums entschieden. Die Zerstreuung, das jüdische Schicksal seit 2000 Jahren, ist auch hiter Schicksal geworden. Auch die WaMkrer'seÜntefiilung schädigte die jüdischen Wähler, sie zerriß die zusammenhängenden jüdischen Siedlungen am der Slowakei und vereinigte dfe Stücke mit anderen von Juden dünner bevölkerten Landstrichen1. Weiter: Es gibt eine Gegend ön der tschecho-slowakischen Republik, wo aii'Ie elbschränkenden Bedingungen den Juden nachts geschadet hätten, weil dort ein so hoher Prozentsatz von Juden wohnt, daß dort bereits im ersten Wahlgamg einige Mandate gesichert gewesen wären. Es Hst Karpathorußland. Gerade dieser Wahlkreis, der ganz ohne Zweifel auch zu den übrigen Mandaten geholfen hätte — war diesmal von der Wahl ausgenommen. Zu dem Wahlresultat schreibt die Prager „Selbstwehr“: Es ist keLde Phrase, keine Ausrede, keine Philosophie der sauren Trauben, wenn wir das Wahü'resultat einen großen moralischen Erfolg nennen. Die 80.000 jüdischen Stimmen bedeuten, daß mehr als die Hälfte der jüdischen Wähler dieses Staates ihrem jüdischen Instinkt gefolgt sind, -für die Zukunft des Judentums entschieden haben, allen Lockungen, allem Terror, allen Beschimpfungen, Herabsetzungen und Verhöhnungen tapfer standgehalten haben; daß mehr a!js diie Hälfte der tschecho-slowakischen Juden, von denen mail vfellelicht vor zehn Jahren ruhig hätte sagen können, sife seien bis auf wenige Ausnahmen dem Judentum einfach verloren, den Weg wieder zuüokgefunden haben; daß sie ihrer heiligen Vergangenheit treu gebheben sind; daß ihr jüdisches Bewußtsein, das schon itm Erlöschen war, wieder erwacht Jst. Unsere Bewegung ist iiin Wachsen; sie ist eine Bewegung der Jugend. Was heute een moralischer Erfolg war, wird, wenn das Auf steigende dfer Bewegung zu spüren ist, morgen ein tatsächlicher Erfolg sein. Der „Hochverrat“ des Szegediner Oberrabbiners. Gegen den Szegediner Oberrabbiner Dr. Immanuel L ö w, einen alten Vorkämpfer der magyarischen Assimilation, ist öim Hochverratsverfahren unter der Anschuldigung eängeleitet worden, er habe vor einem holländischen Journalisten Aeußerungen getan, durch die der ungarische Staiat vor den Augen des Auslandes herabgesetzt wurde. Hiezu schreibt der „Abend“; Was hat nun Löw erzählt? Er berichtete dem Journalisten von einem .ciler vielen Morde der Horthy-Buben, dem einer seiner Bekannten zum Opfer gefallen war. Es handelt stich um einen gewissen Etäenne Müller ans Szegedin, der noch zur Zeit der Räte- «kktatur in Ungarn in Anwesenheit des weißgardflstiilschen Offiziers Biibo Kritik an der Nationalarmee geübt hatte, später In Budapest von Biibo erkannt, verschleppt und grausam ermordelC wurde. Was sonst an angeblich verbrecherischen Aeußerungen dem Oberrabhüner in dien Mund gelegt wird, muß der Verantwortung des hoßlänidischen Journalisten überlassen werden. Dieser holländische Journalist ist eine — sagen wir — interessante Persönlichkeit. Er heißt H o 11 o s y, ist ein ungarischer Journalist, der. obwohl Jude von Geburt, sich als VolübhrtchnislL1 und In der Eigenschaft eines Berichterstatters des „Allgemeen Handelsblad“ als Vollblutholländler ausgibt), lin Wirklichkeit aber journalistischer Handlanger klm Dienste der klerikalen Morclwtiirtschaft lin. Ungarn ist. — Das ist also dje neueste Intrige der Horthy- Buben, die dofe Menschheit täglich und stündtch von neuem schänden. Es besteht gar kein Zweifel, daß ider Szegediner Oberrabbiner lim Lande der Hrothy-Fmedrioh-Siimanyi-Sadlisten keine derartigen Aeußerungen gemacht hait. .daß vielmehr die „abfälligen“ Aeußerungen von dem „Holländer“ Hollosy himejngedeutet1 worden sind. Rücktritt des Großrabbiners der Türkei. Aus Konstantinopel wird geschrieben: Der Großrabbiner, Chaim Nahum Effendi, hat dem Justizministerium sein Abschiedsgesuch überreicht. In dem Gesuch dankt Chaim Nahum Effendi der türkischen Regierung für die Unterstützung. _ die ihm während seiner zwölfjährigen Amtstätigkeit von der Hohen Pforte zuteil geworden sei. Wie verlautet, soll der Grund zu seinem Rücktritt in den Schwierigkeiten liegen, die entstanden sind durch seinen Wunsch, die Teilnahme der Juden fremder Staatsangehörigkeit an den Wahlen durchzusetzen. Leistungen der amerikanischen Zionisten. Nach einer Mitteilung der New-Yorker Zeitschrift „Das jüdische Volk“ hat die zionistische Organisation in Amerika im Laufe des Jahres 1919 für Arbeiten in Palästina den Betrag von 1,393.893 Dollar ausgegeben. Palästina Sarah Thon gestorben. ln Jaffa ist dieser ‘Tage Sarah Thon, die Frau von Dr. Jakob Thon, Mitglied des Waad .Hazirim und während der Abwesenheit Dr. Ruppins Leiter des Palästina-Amtes im Alter von 38 Jahren gestorben. Weizmann und Ruppin nahmen an der Beerdigung teil. Mehrere Mitglieder des früheren Palästina-Amtes, die sich aus Jerusalem zum Begräbnis nach Jaffa begaben, mußten infolge einer Automobil-Panne auf dem halben Wege zurückkehren. Sarah Thon stammte aus Galizien und kam vor vielen Jahren mit ihrer Familie nach Palästina. Ihre ganze Energie setzte sie an die Gründung von Arbeitsschulen für jüdische Mädchen in Palästina. Sie war die erste Frau, die in den „Waad Hasmani“ gewählt wurde. In den letzten Jahren war sie eifrig bemüht, die jüdischen Frauen Palästinas zu organisieren und ihr Interesse für die öffentlichen Fragen wach-' zurufen. Mit Sarah Thon ist eine Persönlichkeit dahingegangen, die für den Palästina-Jischub von großer Bedeutung war. Das Mlsrachi-Lehrerseminar. Am 15. März fand in Jerusalem die offizielle Eröffnung des Misrachi-Lehrerseminars statt, mit der man bis zur Rückkehr der Delegierten von der Amsterdamer Musrachi-Weltkonferenz gewartet hatte. Auf der Eröffnungsfeier waren alle Rabbiner und hervorragende Persönlichkeiten Jerusalems, unter anderem auch der Präsident des Waad Hazirim, Ussischkin. Dr. Di Sola Pol, der Chachombaschi von Jaifa und der Präsident des Misrad-Harabanuth, Rabbiner Eliaschar, anwesend. Die Feier wurde durch Rabbiner Fisch mann eröffnet. Reden hielten unter anderen Ussischkin, Rabbiner Fiiosof, D J e f f i n, Dr. Mirkin, Rabbiner Ostrowski u. a. In einer Versammlung aller von der amerikanischen Expedition „Ha das sah“ angestellten Aerzte in Jerusalem wurde die Frage des Verhältnisses zur zionistischen Organisation erörtert. Bekanntlich beschäftigt diese Frage bereits seit längerer Zeit die palästinensische Oefientlrchkeit und die vor einiger Zeit von der „Hadassah“ veröffentlichte Entscheidung, daß sie nur der zionistischen Organisation Amerikas untersteht, wurde damals in der Presse scharf kritisiert. In der erwähnten Aerzteversammliing wurde nach längerer Diskussion einstimmig beschlossen, daß das ganze medizinische Werk der „Hadassah“ im Zusammenhang mit der Verwaltung des Gesundheitswesens in Palästina der Aufsicht des ,.Waal Hazirim“ unterstellt werden solL Aus öen Gemeinden Kundmachung. Laut § 5 der neuen Wahlordnung iür die Kultusgemeinde Wien ist das aktive Wahlrecht unter anderem daran geknüoit. daß die iür das Jahr der Wahl oder für das vorangegangene Kalenderjahr statutengemäß vorgeschriebene Kultussteuer bis zum Abläufe der Reklamationsfrist entrichtet wurde. Es ergeht daher an jene P. S. Kultussteuerträger. die mit der Bezahlung der vorgeschriebenen Kultussteuer im Rückstände sind, das Ersuchen. dieselbe unverzüglich zu entrichten, um den Verlust des Wahlrechtes zu vermeiden. W i e n. im April 1920. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Linz. (Der neue Entwurf der israel. Kultusgemeinde.) Die am 8. November von der Gemeindeversammlung gewählte Kommission, welche eine durchgreifende Revision der bisherigen Statuten durchzuiühren beauftragt wurde, hat nunmehr ihre Beratungen beendet und den neuen Entwurf vorgelegt. Von der Kommission ist eine gründliche, gewissenhafte und sorgfältige Arbeit geleistet worden. Die Abweichungen von den bisherigen Statuten sind in mehrfacher Beziehung bedeutende. Vor allem gewinnt man den Eindruck, daß die Prinzipien der Demokratie, der Rechtscrweiterung des einzelnen. Richtschnur für die erfolgten Neuerungen waren. Eine besondere Ausgestaltung erhielten die Bestimmungen des Disziplinarverfahrens für die Angestellten der Kultusgemeinde. An Stelle eines Paragraphen des alten Statuts gelangte ein ganzer Abschnitt des neuen, welcher sich mit der Durchführung der Wahl in den Kultusvorstawd befaßt. Das neue Statut sieht selbstredend das Proportionalwahlrecht vor. mit allen entsprechenden Vorkehrungen, die wir auch im Stadtgemeindewahlrecht verbilden. Auch das Besteuerungswesen erfuhr eine gründliche Reform und wurde zur Bemessung die Einkommensteuer als Grundlage in Anwendung gebracht. Es darf jedoch nicht unerwähnt bleiben, daß sich manche Einschränkung vorfindet, die keinen Fortschritt bedeuten. So wird unter anderem das passive Wahlrecht nur österreichischen Staatsbürgern zuerkannt. Desgleichen bleiben die üemeindeangestellten von der Wählbarkeit ausgeschlossen. Zusammenfassend kann gesagt werden, daß der neue Entwurf eine sehr bedeutende Verbesserung der bisherigen Statuten darstellt und demnach nuj zu begrüßen ist. Da von der Gemeindeversammlung schwerwiegende Abänderungen kaum erfolgen dürften und auch mit dem Vorsiand der Kultusgemeinde ein Einvernehmen erzielt wurde, ist begründete Hoffnung vorhanden, daß der neue Entwurf noch dieses Jahr in Kraft treten wird Anzeigen Hapoel-Hazair veranstaltet allwöchentlich (jeden Donnerstag) in seinem Lokale oder bei schönem Wetter auf einer Praterwiese Besprechungen über die Grumdanschauungen und die Tätigkeit des Hapoel-Hazair und der Httachduth olamlth (Vereinigung des Hapoel-Hazair und der Z’ire Zion) iür Mitglieder und Gäste zur Information der am Aufbau Palästinas Interessierten. Diese Besprechungen werden nur dann in hebräischer Sprache gerührt, wenn die Teilnehmer Hebräisch verstehen, sonst in deutscher Sprache. Die Besprechungen stellen zwanglose Gespräche dar. die von Mitgliedern des Hapoel- Hazair. Wien, oder von jeweils anwesenden auswärtigen Chawerim geleitet werden. Die erste Besprechung fand Donnerstag, den 22. April statt Treffpunkt: Lokal des Hapoel-Hazair. 2. Bez.. Praterstraße 9, pünktlich 6 Uhr 30 Minuten. Die weiteren Besprechungen linden jeden Donnerstag an gleichem Ort und zu gleicher Zelt statt. Jüdisch-akademische Ferlalverblndung „Gamalah“ in Göding. Erstchargierter AL N. C. Walter Lechnier, Zweitchargierter cand, ring. Siegfried Stiaßnäe, Drittchargierter stud ehern. Fritz Schlesinger. Hochschulkurse des jüdischen Hochschulausschusses. Das Kulturamt des J. H. A. bringt zur Kenntnis, daß die Vorlesungen der Hochschulkurse Montag, den 3. Mai beginnen werden. Die Teilnehmer der hebräischen Kurse werden ersucht, Sonntag, den 2. Mai um Kll Uhr vormittags zwecks Besprechung und Einteilung in die Kurse im Vereinslokale. IX. Alserstraße 28, zuversichtlich zu erscheinen. Ferner bringt der H. A. zur Kenntnis, daß die Inskription iür die Hochschulkurse mit dem 2. Mai endgiltig schließen und daß nachträgliche Inskriptionen nicht entgegengenommen werden. Verein „Misrachi“. Wien. Der im Jahre 1912 gegründete Misrachiverein war zufolge im Jahre 1914 eriolgter militärischer Einberufung eines Großteils seiner Mitglieder lahmgelegt Im Spätwinter 1919 erließen einige Mitglieder einen Aufruf zur Reaktivierung des Vereines, welchem die alifen und viele neue Anhänger Folge leisteten, so daß am 20. April d!ie Generalversammlung statitfinden konnte. Derselben wohnten als Gäste Oberraibbiiner Dr. Chajes, Oberrabhiner Schapira, Rabbinner Dr. Feuchtwang als Mitglied und manch andere Notabilitäfen der Wiener jüdischen Gesellschaft bei Der Verein Jischuw Erez Israel, dler steh vor [einigen Wochen als aui m)s-