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Jüdische Zeitung · 1920-03-12 · 10 (12.3.1920) · p. Seite 7

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
14 (1920)
Issue
10 (12.3.1920)
Date
1920-03-12
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Ut. 10 KBtäSGME ZfäTUNG Seite 1 Aber,auch das begreift man bei uns noch nicht, daß die jüdische Jugend .nicht' van einem Zaun-umgeben lebt, über den die Leute des „Jerubaalkreises“ in frevler Absicht geklettert sind, diese Jugend mit ihren hohlen und gefährlichen Ideen zu infizieren. Diese Abgeschlossenheit ist nicht vorhanden und wäre auch gar kein wünschenswerter Zustand. Noch lebt das Wesijudentum viel zu sehr von den Anregungen, die von draußen kommen, schafft selbst nichts Neues und der Einzelne wächst in einem Milieu auf, das erfüllt ist von den Gedanken und Stimmungen, die heute aus der ganzen Welt herrschen, daß eine jüdische Jugend — etwa in Wien — ihre geistigen Bedürfnisse aus Gedankenkämpfen deckt, die sich innerhalb der Partei abspielen oder gar aus den schon festgewonnenen Gedankengütern, die offiziell geworden sind; es werden gewiß manche solche geistige Bedürfnisse für einen Luxus halten, hebräisch und: jüdische Geschichte reichten völlig für solche Zwecke aus. Begreift man denn noch immer nicht, daß dier Hochmut, mit dem nur allzu. oft die leidvolle Fülle der jüdischen, vor allem der westindischen Problematik abgewiesen wird, eh» wohlgerütteltes Maß von Verschulden gezeitigt hat und zeitigen mußte. Wo tobt bei uns der fruchtbringende fröhliche Kampf um Ideen und Meinungen? Eine geistige Unfruchtbarkeit und Philiströsität macht sich bei uns breit und erdrosselt lautlos aber sicher, was früher so verheißungsvoll und zukunftsfroh mit einander rang. Und die jüdische Jugend sieht in uns Zionisten, soweit überhaupt ein Lebenszeichen bis zu ihr dringt, die beati possidentes der Macht, die behäbigen Nutznießer der Ententepolitik oder auch einiger Mandate. Solange wir um den Platz an der Sonne kämpfen, solange der bedingungslose Idealismus aus den Augen der Bekenner blitzte, war die Jugend für uns zu haben. Und heute? Keine lebensmutige Auseinandersetzung mit den wedtumgestaltenden Bewegungen, obwohl sie uns doch im letzten Grunde so nahe gehen, ganz nahe, wie die Bewegung des Hapoel hazaiir zeigt; für Palästina und auch für die Diaspora. Wir sind Sthon fast der Gefahr verfallen, aus einer Bewegung nur eine Partei zu werden. Suchen wir die Ursache für das Versagen unserer Jugendpolitik doch tiefer, als in einer der Kritik, der Ueberschätzumg des Pubertätsalters, wie sie von ein paar Ignoranten, Sonderlingen und Schnüfflern in Szene gesetzt worden sein soll. Man muß sich wahrhaftig darüber wundem, wie Herr Dr. Kohner diese Epoche des menschlichen Lebens abtut; „Die geistige Entwicklung läuft gleichmäßig weiter, erfährt mur durch däe verschiedenen seelischen Erlebnisse manchmal bedeutende Förderung, manchmal gewisse .Verzögerungen.“ Ich möchte da gar kein schweres Geschütz auffahren lassen und etwa den bedeutendsten amenikaiäschen Psychologen Granville Stanley Hall, den Verfasser von „Adolescence“ oder einen seiner Landsleute, also durchaus keine Ideologen. zu Hilfe rufen, der gewiß zahme Fr. W. Förster dürfte wohl auch genügen, der in seinem Buche „Schule und Charakter“ (12. Aufl., Zürich, 1914. p. 320) die Hauptfaktoren der Pubertät folgendermaßen definiert: 1. das sexuelle Moment; 2. die plötzlich außerordentlich stark auftretenden sozialen Instinkte; 3. die aktive Lebensenergie, der ins Leben eingreifende Wille des künftigen Mannes und 4. ein Element des Charakters von fundamentaler Bedeutung; die männliche Selbstbehauptung und Selbständigkeit.“ Ja Hall behauptet sogar, daß die Jugend in dieser Zeit in abgekürzter Form die Entwlicklungphasen der Menschheit durchmache. Auf dieser Basis wird man wohl eine ganz andere Vorstellung von der Bedeutung der Pubertät erhalten und begreifen, daß es sich hier keinesfalls um irgendeine Epoche der menschlichen Existenz handelt, sondern um ein Lebensalter, dem eben soviel Autonomie zusteht wie’ der Kindheit oder dem Mannesalter, dem das alleinige immanente Daseinsrecht innewohnen soll, da alle andere Abschnitte nur Vorbereitung oder Ausklang darstellen. Ganz absichtlich hat sich meine Politik nicht gegen die ungeheuren Fehler und Entgleisungen gewendet, die. sich die Jugendbewegung selbst nur allzusehr zuschulden kommen ließ. Es war einmal notwendig, sich nach der anderen Seite zu wenden, da die Kritik des Herrn Dr. Kohner. „was an der Jugendbewegung wahr ist“, ist nicht neu und dlas, was neu ist, ist nicht wahr, wohl noch nicht allzu oft niedergeschrieben sein mag, aber um so öfter Ln Parteikreisen ausgesprochen und gedacht worden ist. Wir glauben doch schließlich, daß die unbedingte Voraussetzung jeder künftigen Jugendarbeit die ungeschminkte Wahrheit aber unsere eigene Situation ist. „Wer aber die Wahrheit weiß und sagt sie nicht . . . .“ Im folgenden sollen sodann konkrete Vorschläge über eine Tätigkeit für und in der jüdischen Jugend dier Diskussion unterbreitet werden. Die Entwicklung des Zionismus in Siebenbürgen ‘ Bis zum Ausbruche der Revolution gab es in Siebenbürgen überhaupt kein zionistisches Leben. Es fanden sich wohl einige Zionisten, die sich bemühten, dem Zionismus den Eingang in die Massen des jüdschen Volkes zu verschaffen, aber alles scheiterte an dem hartnäckigen Widerstande der dem Chauvinismus des Magyarentums ganz ergebenen Assimilationsjuden. Die Revolution änderte nun alles mir einem Schlage. Einige energische Zionisten, welche den großen historischen Moment richtig erfaßt hatten, ergriffen rechtzeitig die Zügel der führerlosen jüdischen Massen. Sie beriefe* am 20. November 1918 di® jüdisch« N ationalversammlung, die sich einstimmig für die Schaffung einer zionistischen Orgainisatianszentrale in Clin (K1 a u s e n b u r g) .aussprach. um die Führung der Judenschaft Siebenbürgens selbst in die Hand zu nehmen. In rascher Aiuteirtandertolge wurden nun in allen Stätdten und Gemeinden zionistische Körperschaften gegründet, die eine unermüdliche Agttations- und Aufklärungsarbeit entwickelten. Der größte Teil der Judenscbaft schloß sich ihnen mit Begeisterung an. die Schwankenden wurdien mitgerissen; und immer größer wurde die Zahl ihrer Anhänger. Es wurde ein zionistisches Wochenblatt „Uj Kelet“ gegründet, größere Summen für den Nationalfonds und für andere zionistische Institutionen gesammelt, eine jüdische Mensa in Klausenburg errichtet, überall hebräische Sprachkurse eröffnet, die eine sehr gute Frequenz airfweiseiT. Durch ihre energische Tätigkeit gelang es der Führung ln einer relativ sehr kurzen Zeit, -einen wertvollen Teil des jüdischen Volkes dem Zionismus zuzuführen. Heute kann bereits gesagt werden. daß 95 Prozent sämtlicher Juden Siebenbürgens Zionisten sind, die eine geschlossene ansehnliche Minorität im Lande präsentieren. Die zionistische Zentrale in Cluj geht eben daran, eine Aktiengesellschaft „Kadi mah“ zu gründen, um den „Uj Kelet“ als Tageblatt mit einer wöchentlich abwechselnden hebräischen und jiddischen Beilage erscheinen zu lassen. In der Aktiengesellschaft ist durch entsprechende Statuten eine zionistische Mehrheit für immer gesichert. Gleichzeitig werden vom bereits gegründeten jüdischen Schulverein vorbereitendte Arbeiten getroffen, um hebräische Volks- und Mittelschulen sowie Kindergärten ins Leben zu rufen. Die jüdische Bevölkerung der Stadt T emesvär ist bereits mit gutem Beispiele vorangegangen, indem sie dortselbst schon im September 1919 ein hebräisches Gymnasium eröffnet hat. Zur Heranbildung eines fähigen Lehrpersonals wird] eine Präparandie eröffnet. zu der gute Lehrkräfte des In- und Auslandes herangezogen werden. Es ist zu erwarten und zu hoffen, daß das gesamte hebräische Schulwesen innerhalb 10 bis 15 Jahren vollkommen entwickelt sein wird Die Führung ist sich der schwierigen Arbeit, de ihrer bei der Schaffung und Ausgestaltung des Schulwesens harrt, bewußt. Sie baut und vertraut jedoch auf die jüdische Bevölkerung die in dieser kurzen Zeit glänzende Proben ihrer Opfer- und Hilfsbereitschaft abgelegt bat. AuswandererstatistiknachPalästina Bericht des Evidenz- und Preßbureaus des Palästina-Amtes Wiens für die Monate November, Dezember 1919 und Jänner 1920. In den Monaten November, Dezember 1919 und Jänner 1920 haben sich beim Evtdenzbureau des Palästina-Amtes zur Auswanderung nach Palästina 391 Personen angemeldet davon 102 Einzelne und 70 Familien mit 289 Personen. Nach bisherigen Berufen waren: Landwirte 12, Handwerker 52, Kaufleute und Industrielle 49. Freie Berufe 59, Schüler 33, Ohne Berufe 186. Für Palästina beabsichtigter Beruf: Landwirte 54. Handwerker 49, Kaufleute und Industrielle 35, Freie Berufe 50. Schüler 21. Ohne Berufe 177. Nach Geschlechtern haben sich gemeldet: . männliche 240, weibliche 151 Personen. Nach Staatszugehörigkeit: Deutschösterreich 56, Polen 255. Tschechoslowakei 27. Rußland 19, Rumänien 15. Jugoslawien 1, Ungarn 10. Türken 6. Amerikaner 1, Schweiz 1. , Nach Alter: bis zum 15. Jahre 107, bis zum 30. Jahre 135, bis zum 50. Jahre 118, über 50 Jahre 31 Personen. Gesamtzahl der Angemeldieten vom 1. Jänner 1919 bis zum 31. Jänner 1920 11.774 Personen. In den Anmeldungen dier letzten Monate ist ein konstanter Rückgang zu verzeichnen, dessen Grund im Abfließen der Kriegsflüchtlinge. die das Häuptkrmtmgent der Auswaoiderirogsbereiten diarstellen und die ohne baldige Auswanderungsmöglichkeit nach Palästina, in ihre früheren Wohnorte im Osten zurückkehren, zu suchen ist. Im Jänner haben durch Vermittlung - unseres Amtes 23 Personen die Emreisebewiligung nach Palästina erhalten. Zwecks Feststellung, ob alle beim Wiener Palästina-Amte registrierten Personen noch in ihrem Bereiche wohnen und ob die Daten, die sie in dien Fragebogen ausgefüllt haben, ihrem jetzigen Verhältnissen entsprechen, wurde an alle diejenigen, d&e Fragebogen ausgefüllt haben, eine diesbezügliche Kundmachung versendet. Es wird auch hier bekarnitgemaoht, diaß. wer auf diese Zuschrift oder diese Notiz sich nicht beim Wiener Palästina-Amte meldet, außer Evidenz gebracht werden müßte, in der Annahme, daß die Betreffenden auf die Auswanderung nach Palästina verzichten. Im Monate Februar 1920 haben sich beim Evidenzbureau des Palästina-Amtes zur Auswanderung nach Palästina 83 Personen angemeldet, davon 33 Einzelne und 14 Familien mit 50 Personen. Nach bisherigen Berufen waren; Landwirte 1, Handwerker 12. Kaufleute und Industrielle 9. Freie Berufe 22, Schüler 1. Ohne Berufe 38. Für Palästina beabsichtigte Berufe: Landwirte 13, Handwerker 10, Kaufleute und Industrielle 9, Frede Berufe 16, Schüler —, Ohne Berufe 35. Nach Geschlechtern haben sich gemeldet: männliche 48, weibliche 35 Personen. Nach Staatszugehörigkeit: Polen 37. Deutschösterreich 24. Ungarn 3. Tschecho-Slowakei 6. Rußland 9, Rumänie* 11. Persien 1, England 1. Türken 1. Nach Aber: Bis zum 15. Jahne 22, his zum 30. Jahre 23, bis zum 50. Jahre 31, über 50 Jahre 8. Gesamtzahl der Angemeldieten vom 1. Jänner 1919 bis zum 29. Februar 1920 11.857 Personen. Im Februar 1920 haben durch unsere Vermittlung 21 Personen die Einreisebewilligung nach Palästina erhalten. Die Wiener Bezirkssektionen des jüdischen Nationalfonds Wir bringen allen Interessenten neuerdmg» zur Kenntnis, daß außer unserem Zentralbureau; auch die unten genanntem N. F. K. dar zionistischen Bezirkssektionen Auskünfte erteilen. Propagandamaterial zur Verfügung stellen. Spenden entgegennehmen und quittieren. Ueberdies wirken in den meisten Vereinen N. F.-Kommissäre. Alle Beträge werden dann im nächstfolgenden Ausweise der J. N. F.-Spenden im der „Jüdischen Zeitung“ verlautbart Allfällige Reklamationen sind an uns direkt zu richten. Die Adressen, der N. F.-Bezirkskommissionen sind folgende: 1. Bezirk: Wilhelm Goldschmidt, 1. Bezirk. Franz Josef-Kai 33. 3. Bezirk: Dr. Selzer, 2. Bezirk, Obere Donaustraße 43. 3. Bezirk: Untere Vfacfuk tgasse 13, Max Markus, 3. Bezirk, Dißlergasse 8. 4. Bezirk: Paul Mandl 4 Bezirk. Wohflebengasse 10. für die westlichen Bezirke, 6. Bezirk, Amerlingstraße 19. 4 bis 8. Bezirk. Ing. Leo Schön. 9. Bezirk: 9. Bezirk, Lichtensteinstraße 11. Salo Schmerler, 9. Bezirk. Seegasse 12L 10/11- Bezirk: 10. Bezirk. Favoritenstraße Nr. 130. Oskar Läufer. 10. Bezirk, Buchengnsso Nr. 42. 13. Bezirk: Emil KnolL 13. Hietzinger Hauptstraße 55 a. 14/15. Bezirk: Josef Kohn, 14 Bezirk, ReiHdorfgasse 22. 16./17. Bezirk: Frau Rosa Stamm, 17. Bezirk, Hauptstraße 11. 18. Bezirk: Frl Thea Rottenberg. 18. Bezirk. Währingergürtel 99, Rothschildspital 19. Bezirk: Hans Ambor. 19. Bezirk; Arbesbachstraße 23. Unser Volksschatz hat schon in der nächste* Zeit bedeutende Aufgaben zu erfüllen. Es tue daher jeder Jude seine Pflicht! Jüdischer National! onds. Zentralstelle für Oesterreich, Wie*, & Bezirk. Zirkusgasse 3a Der Jüdische Nationalfonds. Zentralstelle für Oesterreich, Wien; 2. Bezirk. Zirkusgasse 33. bittet auch auf diesem Wege alle Besitzer von N. F.-Sammelbüchsen, daß sie die Entleerung der Büchse rechtzeitig veranlassen, noch bevor die 20-Heller-Scheine ungültig sind. Auf telephonische Verständigung (Nr. 45-3-25) entsenden wir einen Inkassanten. Auch eine Karte genügt hiefür. Die zionistischen Bezirkssektionen, resp. deren N. F.-Kommissionen besorgen ebenfalls die Entleerung. Jene; welche in der Nähe unseres Bureaus sind/ oder den Weg zu uns machen würden, mögen dis N. F.-Büchsen zwecks Entleerung in unser Bureau mitbringen Vom jüdischen Nationalfond Dem Hauptbüro des Jüdischen Nationafronds ist kürzlich durch eine englische Bank ehr Scheck über 10.000 PfcL Sterl. von einem Spender. der nicht genannt sein will, zugekommen. Gleichzeitig wurde dem Hauptbüro mitgeteilt, daß bei einem Londoner Rechtsanwalt ein Testament zugunsten des Jüdischen Nationalfonds ln der Höhe von zirka 25.000 Pid. Sterl. fällig geworden ist. Ungeachtet der gelegentlichen größeren Zuwendungen und Spenden erfordern die Aufgaben des JNF. in Palästina einen derartig planmäßige* Ausbau seiner gesamten Organisation, daß er auf regelmäßige Einnahmen zur Deckung seiner Erfordernisse rechnen muß. Zu diesem Zwecke sollen ietzt Landeskonferenzen der N.-F. Komissäre und Vertrauensleute emberuien werden. In Deutschland hat irn Jänner eine solche Konferenz stattgefunden. auf der ein genaues Arbeitsprogramm für die Aufbringung von 4 Millionen Mark in Deutschland im Jahre 1920 aufgestellt wurde. Tn Böhmen, Mähren. Schlesien, der SIow a k.e i sind für den Monat Februar alle Vertrauensleute zu gleichen Zusammenkünften aulgefordert worden. Ebenso dürfte in Deutschösterreich. Galizien und Palästina in den nächsten Monaten NF.-Konierenzert stattfinden. Nachdem sic!: bereits eine Reihe zionistischer Landeskonferenzen für die Nationalisierung des palästinensischen Bodens ausgesprochen hat. wurde auf der Ende Dezember in Kowno stattgefundenen Konferenz für ganz Litauen folgende Resolution gefaßt: „Die Zionistische Konferenz in Litauen wünscht die Nationalisierung des Bodens in Palästina als Grundlage sozialer Gerechtigkeit beim Aufbau unserer Heimat.“ Es wurde ein besonderes NF.-Bureau für Litauen errichtet und die Vorbedingungen für eine großzügige Sammelaktion in allen jüdischen Zentren des Landes geschaffen. Auf der Konferenz der argentinisch en Zionisten in Buenos-Aires wurd« beschlossen, den JNF. in diesem Jahre

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