Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 14 (1920)
- Issue
- 2 (9.1.1920)
- Date
- 1920-01-09
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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öefte 4» i^tr ekie; itforafische Befaiedlgimg gegeben. Dean 4(1, <&$. stätt ja .nur auf dem Papier, doch in «fcr PrMs ist uns. keine Bärgschaft gegeben, daß diese (jfcdiqgttag cffülit wird,, Denn, den ganze ökonomische. Bau dieses Systems. das darauf gerichtet Sst .ddm Kaufmann, der m Amerika oder wer weiß sonst wo sitzt, seinen „Wetastock" und „Feigenbaum“ m Palästina zu erhalten, ist a priori, ein Attentat auf deu Qedanken der jüdischen Arbeit. Hidr hilft keine. Kontrcßle. Auch das kleinste Versnögehdtüdet keine Aufsicht, es findet seihen Weg , durch iSe Drahtverhaue der. strengsten Sfaatsgesetze. Ifhiner werden sich ökonomäche Bedüngungen finden, aus .denen sch eine Ungültigkeit dieser Bestimmungen* die die meisten Bauern nicht, einhalten wollen, ergibt Jede Kolonisationsmethode über, bei der .die ökonomische Aende- Tjing nur eine. äuSeeriiche und keine innere und ©tancHegende ist jede Methode., die nur das Mäiüfakturgeschäft im . Auslande durch ein Mandeln- und Rosinengeschäft in Palästina ersetzt. kann unserer Meinung nach in einer zionistischen Agitation nicht als Ideal hingestellt werden. .... . Dr. Emil Stein Palästina, ist dazu berufen, unsere besten Kräfte amzuzrehen und festzuhalten. Und dennoch tat es uns. die wir noch Hin den GalutMändtem Zurückbleiben, wehe, wenn diese Besten sich von hris lösreißen. In wenigen Tagen schnürt, auch Dr. Emil Stein sein Ranzel. Die amerikanische Mission „Hadassa“ hat ihn als Arzt nach Jerusalem berufen. Unser Stein, so heißt er in weiten zionistischen Kreisen, unser Chaim in vertrauteren Zirkeln überall bekannt und beliebt! -Vor 18 Jahren war es, als er aus Gaya, der biederen mährischen Kehila. gesättigt mit der guten Jüdfscbkeit des Elternhauses, an die. alrnai mater nach Wien kam J— geradenwegs in die Verbindung „Umiias“ und in die zionistische Bewegung. Die war ihm aber nicht bloß Zutat und Ornament,, gut genug für die .frischfröhlichen Studentenjahpe. sondern — nach seiner ernsten treuen Art — tiefster Lebensinhalt So ließ er ach auch die Wirren nach Herzls Tod und die Kämpfe um Wolffsohn nicht verdrießen. Zu jeder zionistischen Arbeit ob nun in Landespolitik oder für Palästina, war Stein jederzeit bereit wenngleich er von allen Anfang an eine ausgesprochene Vorliebe gerade für Palästina hatte Seit 1907 konzentrierte er sich auf die Gründung und! Festigung ■ der Sammelstelie Oesterreich des. Jüdfc lihen Nationalfonds, ein Werk, das er seither nicht mehr aus Händen gab. Daß er in seinen Agitatkmsreden so oft von Palästina als dem Lande unserer Zukunft sprach, ohne dort gewesen zu sein, ließ seiner ehrlichen Natur keine Ruhe.. 1912 machte er sich kühn entschlossen nach Altneuland auf und durchwanderte es kreuz und quer, nfit offenem Herz und Auge und flinker Kamera. Gestärkt, gereift, kehrte er zurück undnahm doppelt eifrig mit seinen gelungenen Lichtbüdvorträgen die Werbearbeit für Zion wieder auf. Und als ihm 1913 die Leitung des Vereines „Keren Kajemeth Le jferaei“ übertragen, wurde*, zog er, ein zionistischer Wanderpnedigar. durch dite ganze Monarchie bis in die entlegensten Winkel der Slowakei und die Grenzstädte der Bukowina. Daneben arbeitete er mit zähem Zielbewußtsein an seiner Spezialisierung als Chirurg und Gynäkologe.^ Bei Kriegsausbruch* als Arzt einberufen, hat Stein an allen Fronten seinen Mann gestellt, was die mehrfachen Auszeichnungen bezeugen. Von schweren Berufepflichten beansprucht, ließ er es ach aber auch dort nicht nehmen* seine Volksgenossen als Arzt, Freund und Berater zu dienen. Wer erinnert sich da nicht gerne seiner lebensfrischen, von brüderlichem Mitgefühl getragenen Skizzen aus dem Leben der Ostjuden! Kaum war Stein, nach dem Zusammenbruch, nach Wien zurückgekehrt, als eine Pogromwelle über Galizien hinbrauste und die Auswandenungsflucht nach Palästina unmittelbar drohte. Da trat er mutig in die Bresche und an die Spitze des im Rahmen seines Vereines „eren Kajemeth“ gegründeten Palästina-Amtes Wien. Und mit unerhörter Tatkraft schuf er dieses Amt, das vorerst ja nur ein1 bloßer Name^ war, ein Programm, Mittel, einen immer größeren, weithin wirkenden und mustergebenden Apparat kurz, einen wirklichen reichen Inhalt Schon im März 1919 konnte er der Vollversammlung des Vereines von der Fülle des bisher Vollbrachten berichten und sein Referat ist seither, schon in der zweiten ergänzten Auflage* als vielbegehrtte Werbeschrift erschienen. Alsbald ließ Dr. Stern sich auch in das Zionistische Lamdeskomitee wählen, wo er sogleich das Amt eines geschäftsführenden Leiters übernahm. wahrlich keine SinekureL Verging doch kaum ein Tag, wo er rächt ein — oder mehererraaie in den verschiedensten Bezirken Wiens oder in der Provinz draußen seine immer sachlichen und dabei packenden Werbe- und Aufklärangsreden hielt Daneben die aufreibenste Arbeit an den Kliniken! Und nun überraschte er uns alle mit der Enthüllung, daß er mit der Frau seiner Wahl von uns zieht und endgültig nach Palästina geht Glück auf, unser Chajim! Du wärst auch drüben und dort erst recht Deinen Namen Ehre machen. Leben wirst Du verbreiten unter unseren Brüdern, tatkräftige Hilfe wirst Du ihnen bringen als Mensch, als Arzt als Zionist und Deine überquedlende Liebe, die jeden Groll, jede Intrige entwaffnen muß. Du wärst uns Zionästen in Oesterreich als Wiener Marke der besten Art alle Ehre machen in Altneuland. Lehitraotl Aut Wiedeisehe*! . Michael. JQKSCHE ZHrtTÄB ,Nichtdies ist der Weg «Nicht dies ist der Weg* Die Tatsache, daß dieJugend in der letzten Zeit. meh'r denn jq der, zionistischen Organisation entfremdet worden ist, hat seine Ursachen sowohl in, der allgemeinen Lage der zionistischen Organisation, als auch in der geistigen; Verfassung der Jugend; Diese aber sind nicht ein Produkt der innferen Entwicklung . der jüdischen Geschichte, sondern sie sind durch, die* allgemeine . Weltläge bedingt, also etwas Aeußerliches. Ich will das erklären Vor dem Kriege waren die'Zionisten eine kleine mutige Schar Idealisten, die trotz mancher Bemäntelung im Grunde genommen, das jüdische Leben auf neue" Grundlagen stellen wollte, die jüdischen Massen : zu revolutibnisieren zum . Ziele hätte. Naturgemäß ständen dieser Organisation die Massen des Volkes fremd, wenn, nicht feindlich gegenüber. Demi die Masse denkt opportunistisch; deslialb setzt sie einer jeden Partei um so größeren Widerstand entgegen, je mehr die Partei ihre Aufmerksamkeit auf das Morgen richtet und vom Heute absieht. Dieser Widerstand der Masse gereicht aber jeder Partei zum großen Nutzen, denn er bewirkt, däß die Partei nur die Tüchtigsten behält, nur; die „Idealisten“, wie. sie von der Masse verhöhnt werden; der Widerstand treibt eine Art „politischer Zuchtwahl“ einerseits, anderseits hat er zur Folge, daß die Partei, weil sie mit der Masse und mit ihren täglichen Bedürfnissen weniger rechnet, sich der wahren Lösung widmen kann. r Wenn nun der Krieg nicht ausgebrochen wäre, würde die zionistische Organisation ihre Rolle beibehalten. haben; sie war in Opposition zur Masse, zur Trägheit geblieben und hätte im ewigen Kampfe mit ihr diese doch gezwungen, den richtigen Wegeinzuschlaigen. wie wir das mehrmals . in unserer Geschichte beobachten konnten. Moses — um ein Beispiel anzuführen — kämpft vierzig Jahre hindurch mit der Masse. Diese will jedesmal in das Land der Knechtschaft zurückkehren. Moses aber, in ständiger Opposition zu ihr, siegt, denn ein „neues Geschlecht" steht auf und entscheidet Das ist der große Moment in der Geschichte. Aber dazu ist ein ständiger Kampf mit der Masse nötig und ein Zusammengehen mit ihr ist, soweit sie opportunistisch ist unmöglich. So wäre es auch mit der zionistischen Organisation gewesen. Der Krieg aber hat manches geändert Durch die politischen Erfolge, welche die zionistische. Organisation errungen, hat, strömten ihr die Massen zu und überwucherten sie mit ihrer Ueberzahl so sehr, ,daß die Partei, ihrer ewigen Amgabe schier vergaß. Von nun . an muß sie „Tagespolitik“ treiben. Nun, gegen diese an sich ist ja nichts zu sagen und der versteht nichts von der Geschichte, der von ihr . nichts; wissen will, aber sie kann unter Umständen 4 tragische Folgen haben. Die zionistische Organisation als. Exponent ' 'der Massen, vor älleni aber des Kleinbürgertums, muß irtüft'S* sei werden, denn sie hat ja die Interessen des Kleinbürgertums zu „vertreten“. Sic gerät bald in Konflikte mit den sozialistischen Partefen, welche zur Folge haben, daß die Jugend, bei welcher das Nationale mit dem Sozialen eng verknüpft ist, zu wanken beginnt'... Die Partei gewinnt das Kleinbürgertum, verliert ab ei*'die-Jugend und von diesem Augenblicke an .ist sie tot. Denn das Kleinbürgertum verläßt sie bei jeder Schwenkung wieder und sie muß nun ihre Scheinexistenz aufgeben. Die führenden Männer des Zionismus haben oft betont, wie unzuverlässig dieser Erfolg, „das Wachsen In die Breite“, ist. Nein, nicht dies ist der Weg ... Der Zionismus, als eine Bewegung, die den Zweck hat, die Krankheit des jüdischen Volksorganismus zu heilen und nicht das Kleinbürgertum sowohl nach links als auch nach rechts zu schützen, muß einen anderen Weg einschlagen. Der jüdische Kleinbürger ist ein Typus, der untergehen muß. Die Entwicklung der Industrie wird es mit sich bringen, daß ein Teil in die höheren Schichten „aufsteigen“ wird und als Bourgeois der Assimilation anheimfallen; der andere Teil wird „proletarisiert“ werden und um diesen ist es uns hauptsächlich zu tun. Weil wir nicht mehr opportunistisch sein, das heißt auf das momentane Wohlergehen des Kleinbürgertums bedacht sein wollen, sondern die gesamte anormale Lage des jüdischen Volkes ins Auge fassen, werden wir diesen geschichtlichen Prozeß mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln fördern. Es ist also unsere Aufgabe, den „Mittelstand" nicht zu konservieren, sondern den Uebergang zum Proletariate, welcher jedenfalls, ob wir wollen oder nicht, stattfindet, so schmerzlos als möglich zu gestalten. Ein solcher schmerzloser Uebergang wird durch die Uebersiedlung großer Teile des jüdischen Kleinbürgertums und durch die damit verbundene Berüfsänderung erreicht werden. Deshalb werden wir vor allem auf das Wohlergehen der C-heluzim und Arbeiter und nicht auf das der Unternehmer, wie aus einem Artikel der „Jüdischen Zeitung“ („Pie Gefahr des Bolschewismus“, Jüd. Zeit Nr. 48 vom 5. Dezember 1919, ein klassisches Beispiel des Opportunismus in unserem Lager) hervorgeht schauen müssen. Nicht die Rettung des jüdischen Kapitals, sondern die Verwurzelung in dem Lande, das Proletarisieren der jüdischen Massen muß Palästina mit sich bringen, sonst ist Palästina keine Lösung für die Judehfrage. Und in der Diaspora? Wir sind nicht mehr opportunistisch. Wir wollen nichts, was in der Geschichte begründet ist. aufhalten, sondern fördern. Wir wollen den Kleinbürger zum produktiven Miteliede der Gesellschaft machen. Wie wir sehen, deckt sich das mit dem Programme anderer sozialistischer Parteien: alle Arbeitenden z« Nr. 2 ■ 'unterstützen und den Kampf gegea dle Parasiten aufzunehmen. Und nur dar a u ( müssen wir unser .Tun und Lassen konzentrieren .und mir .von diesem Standpunkt» unser .Verhältnis zu änderen Parteien gestalten. Das steht ja alles in . unseren. Programmen wi} Resolutionen drin. Aber unsere Arbeit? Ist Sie nicht hauptsächlich -r Selbstkritik tut not! — eine Reaktion auf die.Chrtstlichsozlalen einerseits und auf die Arbeiterräte anderseits, um . . . . di» Kleinbürger zu retten? : .; Will man so di e' J irgend gewlnn efi? Nie und nirgehds! ., . : Der Jugend aber sei gesägt: Wir werde* uns nicht brechen lassem Wir haben ja gewußt welche Kämpfe unser harren. Wir müssen revolutionieren und. deshalb yrird die Jugend, in. die Partei, gehen müssen, um mit ihrem Enthusiasmus und Opfermut die. älteren Genössen eines ändere* zu belehren. Nicht von der Partei, denn das führt zum Verlieren der Basis für die Idee und deshalb in einen Zustand des „Schwebetis in der Luft“, wie er heute zutage tritt, sondern Lu dl» Partei, In das Volk.. Denn das Volk ist sö zerrissen, so blutig geschlagen, so durch die Not des Tages verflacht, daß es ohne eiire Muskeln, Ohne euren starken Geist untergehen müßte. Ein junger Jude., j RUNDSCHAU Judenauswelsung ln Jugoslawien. Laut Nachrichten, die das Komitee der Jü& Delegation aus Jugoslawien aus sicherer Quell» erhält, nehmen die Behörden'des serbo-kroatischslowenischen Staates die Ausweisung einer großem Anzahl Juden vor. die seit Jahren und sogar seit Jahrzehnten in diesem Lande leben. Diese Maßnahme ist eine offensichtliche Verletzung des von dem S. .H. S. Staate Unterzeichneten Vertrages* in welchem es unter Artikel 3 im Kapitel 1 heißt: „Die österreichischen, ungarischen und bulgarischen Staatsangehörigen, die ihren Wohn- oder Heimatort am Tage des Inkrafttretens des vorliegenden Vertrages aiif allen Territorien des serbo-kroatisch-slowenischen Staates haben, werden als serbisch, kroatische und slowenische vollberechtigte Staatsbürger Ohne jegliche Formalitäten anerkannt“ Unter den Ausgewiesenen befinden sich Frauen und Greise, deren Söhne in dem Heere des neuen Staates dienen. Die Ausweisungsbefehle wurden sogar ah Juden gerichtet die schon seit mehreren Jahren tot stad. Die Ausgewiesene* befinden sich in einer ungemein schwierigen Lage* denn kein Land öffnet ihnen seine Grenzen. Diese brutale Maßnahme hat unter den Juden Jugoslawiens eine wahre Panik hervorgerufeh. da sich alle in ihrer Sicherheit bedroht sehen, umsomehr, als sie in Anbetracht der liberalen Traditionen. Serbiens auf eine solche Behandlung seitens de» neuen Staates keineswegs gefaßt waren. Das KÖv. mitee der Jüd. Delegationen hat gestützt auf feststehende Tatsachen der Delegation des S. H. S. Staates an die Friedenskonferenz . ein Memorandum überreicht und weitere diesbezügliche Schritte bei politischen Persönlichkeiten unternommen. Ein Emigrationsausschuß in Berlin. Berlin. Beim Verband! der Ostjuden im Deutschland ist ein besonderer Emigrations-Ausschuß gebildet worden, dem folgende Herren angehören: Moritz Brenner. Redakteur Dr. Hellmam„ Dr. N. Katzenelsolin, Max Lewit, Josef Li», Paul Sachs. . E. Scalit T. Scalit. Davis Trietsch und tag. Warschawskyi. ... Der Ausschuß soll durch Hinzuziehung anderer auf dem Gebiete der jüdischen Emigrationsfragen kompetenter Persönlichkeiten erweitert werden und mit den in Betracht kommenden Organisationen an den großen und schweren Aufgaben der Regulierung der jüdischen Emigration, gemeinsam arbeiten. Die Geschäftsstelle des Emigrations-Ausschusses ist: E. Scalit. Berlin W. Knesebeckstraße 96. Eine Makkabäerfeier in Australien. -Mancliester Guardian“ berichtet von einer schönen Makkabäerfeier. die während der letzte* Chanukahtage in Highes Bronghton. Australien, abgehalten wurde. An der Feier nahm auch Herr Major von Salford teil. In der Festrede* die Rev. J. R a b i n o w i t z hielt zog der Redner eine Parallele zwischen den alten und den neuen Makkabäern und wies darauf hin. daß von den 19.000 australischen Juden 1800 sich freiwillig unter das britische Banner stellten, von denen 250 ihr Lebe» ließen. Von den australischen Juden 'haben auch viele in Palästina mitgekämpft. Türkei. Am 13. November hielten alle jüdischen Gemeinden iiii der Türkei Trauergottesdfienste ab zum Gedenken an die Pogromopfer in Polen uni der Ukraine. In Konstantinopel war die Demonstration sehr eindrucksvoll. Alle jüdischen Schulen und Büros waren geschlossen. An den Vorderseiten der Geschäfte waren schwarzberändierte Karten . angebracht, die die Aufschrift in Hebräisch und Französisch trugen: „Jüdische nationale Trauer“. ‘ Aus Iden Fenstern hinge* zionistische Fahnen mit schwarzem Krepp drapiert, Auch in Akfriamopel, Brussa und den an-i deren Städten fanden T rauerkimdgebungen statt. In Tschorliu haben’ Mohammedianer an der Jüdischen Trauer teilgenommea, den Markt im* die,Geschäfte geschlossen und ihr Gemietaidehaupfc brachte dem Präsidenten der jüdischem Gemeind» seine Kondolenz dar.