Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 14 (1920)
- Issue
- 1 (2.1.1920)
- Date
- 1920-01-02
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 Hr. l kleinere Wirtschaft, 9 bis 10 Dunam groß, errichtet, werden. welche Jiickinur Gemüse und Pflanzen anbant, sondern auch Vieh-, Geflügel- und Bienenzucht treibt Die Durchführung dieses Planes kann für die -jüdische Bevölkerung von vitalem Interesse werden, da hierdurch für jedes Haus ein großer Teil der notwendigen Lebensmittel durch eigene Arbeitbeschafft werden könnte Die Hochburg der Chalukkah. Zu den Grien, die sich den Bestrebungen des modernen Jischüb nicht angeschlossen haben, gehört in erster Linie Hebron. Das. was selbst in Saffed und Tiberias durchgeführt werden konnte, die Wahl eines städtischen Waad. konnte hier bis ietzt nicht durchgesetzt werden. Führende Persönlichkeiten aus Jaffa und Jerusalem •haben Hebron wiedetholt besucht mit dem Zweck, ein reorganisiertes Stadtkomitee ins Leben zu rufen, welches die Angelegenheiten der Stadt, insbesondere die sozial-philanthropischen, zu regulieren hätte. Mehrere Versammlungen fanden statt die stürmisch, aber ohne Erfolg verliefen. Auch die letzte Versammlung, die unter dem Vorsitz des Militär-Gouverneurs stattfand, verlief ergebnislos. Stürmische Debatten entstanden bei der Frage, wer wahlberechtigt sei. Die älteren Einwohner verlangten ein Minimalalter von 30 Jahren, während die jüngeren die Erteilung des Wahlrechtes schon mit 20 Jahren verlangten. Selbst das lebhafte Eintreten des Militärgouverneurs für die Forderung der Jugend hatte keinen Erfolg. Diese Mißstände sind hauptsächlich darauf zurückzuführen, daß ein paar Autokraten, die die Geschäfte der jüdischen Gemeinde in Händen haben, keine Neuordnung zulassen wollen. Durch die Unterstützung von 1 Shilling pro Kopf und Woche aus den Geldern, die ihnen aus dem Auslande zufließen, finden sie immer Mittel und Wege, die Wahle« für den Waad Halr hinauszuschieben. Zu welchen Mißständen eine solche Ordnung führt, beweist am besten die ..Lösung' der Waisenfrage, die man in Hebron gefunden hat. Es gibt dort 200 jüdische Waisen, die keine Unterterkunft haben. Schließlich wurde die Frage mit Hilfe von Persönlichkeiten aus Jerusalem dahin geregelt, daß die Waisen in verschiedenen armen jüdischen Familien untergebracht wurden. ..damit schließlich auch die Armen Einkünfte haben“. Die Folge davon ist. daß -die Waisenkinder, anstatt in einer Handwerkerschule oder in einer landwirtschaftlichen Schule erzogen zu werden, in dunklen, finsteren Wohnräumen ohne jede Beaufsichtigung und Erziehung aufwachsen. jüdisches Theater in München Die folgende, der Berliner „W e 11 b ü h n e“ entnommene Skizze charakterisiert treffend das über alle Distanzempfindung, des dem. Jüdischen entfremdeten Westjuden hinaus wirksame Zusammengehörigkeitsgefühl. Probe. Behutsam öffne ich die Türe zum dunklen Parkett. Auf der Bühne ist alles in lebhaftester Bewegung. Alle sagen, scheint es, gleichzeitig den Text ihrer Rolle auf. Wilde Beschwörungen, bittere Vorwürfe, jammernde Klagen eines anscheinend gänzlich zugrunde gerichteten und ungerecht Verfolgten; in der Mitte auf einem Sessel eine gänzlich erschöpfte, halbentseelte Frau; vorn an der Rampe ein junges Mädchen, milchweiß, mit großen, schweren Haremsaugen, die ihrer schmerzlichen Erbitterung Luft macht, über den berserkernden, feuerblitzenden Direktor hinweg, durch direkte Apostrophen an die höchste Instanz. (Mit gerungenen Händen;) „Gott du sieht es! Hier bin ich gestanden bei der Stelle, Jm Leben nicht da drüben!“ „Und jetzt werde Ihr hier stehen, zum Donnerwetter!“ „Das war mein größter Erfolg in Warschau und ietzt soll es auf einmal gestrichen werden wegen die Gojims hier — Gott, du siehst es!“ schluchzt die ungerecht Verfolgte. Sie klirrt mit den Augen und den langen Jait-Gehängen in den Ohren. Orient. Die Frau im Sessel ist einem Herzkrampf nahe. „Arbeiten wir weiter oder nicht? Es wird mich noch mein Leben kosten.“ Ach. mein Gott, es ist nur eine kurze Probeunterbrechung, eine kleine Verständigung zwischen Regisseur und Schauspieler. Ich stehe seltsam erschüttert vor dem Tumult: mein Blut, mein Stamm, mein Volk — mein Volk? Meine Brüder? Meine Schwestern? frag’ ich mich scheu, fast bebend und horche hinein in mein schwarzes, schweres, tiefdurchleuchtetes Blut. Diese Hemmungslosen mit den wilden, unerhört expressiven Gebärden, diese Unbewußten. Kindlich-Schreienden und -Klagenden, diese leidenschaftlich Verspielten. Diese, deren Sprache ich ebenso schwer errate wie das Platt der Fischer oben im Norden — mein Volk, mein Blut? Ich, mit allen Wurzeln im Westen angeklammert, genährt gesneist von den kostbarsten Säften der westlichen Erde, aufgewachsen in der Aura Goethes und Hölderlins — ich ihre Schwester? Da stehen sie oben und ich sehe sie an — o Gott, verzeih es mir.— wie eine Truppe Neger, mit ethnologischem Interesse, mit einem fremden Staunen, das mir doch wiederum einen leicht schmerzlichen Oefühlswirbel schafft. Es ist dem Direktor gelungen, seine Herde zusammenzubrüllen Sie schlucksen noch wie Kinder nach dem Wernem-alber sie sind schon wieder vollkommen einveiäitahdem mit allem — dies» stürmischen Ausbrüche erlösen vollständig; sie lassen keinen Tronfen Gift im Blut D>e gebrochene Frau im Sessel richtet sich •*uf. Rotes, glattgestricbenes Haar ist hinten zu ci"em festen Weinen KnotPri hinaufgedreht Eine enthaltsame. Frisur. Das Gesicht ist breit eher JÜDISCHE ZEITUNQ slawisch als jüdisch, nicht schön, aber mehr als schön —von jener rosigen Weiße, die zu rotem Haar gehört Und nun geht ihre Stimme auf, ihre wahrhaftige Stimme, ihre Seele bricht auf — und mein ganzes Herz erkennt sie mit einem Schlag: Schwester, ja, Schwester! Kindliche Scheu und Keuschheit Ruths, der Moabiterin, Demut und königliche Fügsamkeit Esthers, wilde Größe Deborahs, schäumendes Blut der Judith, Schalkheit und List der tanzenden Töchter Judas — o spitzbübische Augen, o wissende, o traurige Augen! Wie kann sie sanft sein und lieblich, eine Traube von Cypemblümen in den Weingärten zu Engeddi! Und dann sehen wir sie, eine alternde Hure, Latrine des letzten Abschaums New Yorks, mit einer genial gebundenen roten Schleife um den Hals — in einem jener gänzlich skrupellosen Stücke, die ich so leidenschaftlich liebe, weil sie nichts sind als Spiel und Spielerei. Wir sahen sie gräßlich sterben — ah, wird sie nicht blau vor unseren Augen, ohne Schminke? Wir hörten sie zuversichtlich und fromm drauflosschmettem in jenen seltsamen bilblischen Operetten,, in denen am Schluß alles mausetot sein muß und in denen sich die „Gojims“ (und wären es römische CaesareU wie in „Bar Kochba“) ausschließlich durch ständige leichte Betrunkenheit von den „Rechtgläubigen“ unterscheiden. Oder sie tanzt, Anna Jakubowicz. als Cow-Boy, die ausgelassensten Tänze und räkelt sich wie ein rechter Lümmel. Zuweilen fällt einem Yvette Guilbert ein. zuweilen die Unda, die Lössen, die herbste Höflich, die froh-tüchtigste Lehmann. Ich liebe dich, Anna Jakubowicz, Schuldlose und Unwissende, nur belehrt und gelenkt von deinem reinen, starken alttestamentärischen Blut. Ich liebe dein schlichtes Haar und deinen schlichten Namen „Anna“. In verschollenen Brunnenschächten meines vielgemischten Blutes braust es auf und drängt zu dir. Anna Jakubowicz, ich liebe dich schwesterlich, ich Westöstliche. Lucy v. J a c 0 b y. RUNDSCHAU Schließung des zionistischen Bureaus ln Kopenhagen. Das Exekutivkomitee der zionistischen Organisation in London gibt bekannt, daß das Kopenhagen er zionistische B u reau seine Tätigkeit mit dem 31. Dezember dieses Jahres abschließen wird. Da sämtliche zionistischen Landesverbände' nunmehr in der Lage sind, die durch den Krieg unterbrochenen direkten Verbindungen mit der zionistischen Zentrale, wieder aufzunehmen, erscheint die Fortführung eines Zweigbureaus in Kopenhagen nicht, mehr als notwendig. 50. Geburtstag Von Israel Rosoff. Am 5.-Cheschwan (29. Oktober) wurde in Jaffa der 50. Geburtstag von Israel R o’s off. Mitglied des Aktionskomitees und des Zionistischen Zer.tralkf jr.ifees für Rußland, gefeiert Israel Rosoff ist. aktiver Zionist seit dem Jahre 1896 und Mitglied des Aktionskomitees seit 1906: er gehört auch, dem Direktorium des Jewish Colonial Trust an. In hohem Maße hat sich Herr Rosoff um die zionistische Arbeit in Rußland verdient gemacht: nach dem Tode von Dr: Tschleno w wurde er zum Vorsitzenden des Merkas in Petrograd gewählt. Nachdem er während des letzten Jahres an den zionistischen Arbeiten in London und Paris regen Anteil genommen hatte, ist er vor kurzem nach Palästina übersiedelt Bei der Feier in Jaffa überbrachte Dr. Weidmann die Glückwünsche des Aktionskomitees. Herr B. Jaffc sprach im Namen des „Provisorischen Exekutivkomitees der palästinensischen Juden". Herr Dr. Mossinsohn im Namen des „Hapoel Hazair". * Vom jüdischen Zentralhilfskomltee in Kopenhagen. Das skandinavisch-jüdische Zentralhiltskomitee für die vom Kriege heimgesuchten Juden, das seinen Sitz in Kopenhagen hat und die verschiedenen jüdischen Hilfskomitees in Dänemark, Schweden und Norwegen vertritt, hat die Einberufung einer skandinavischen Hilfskonferenz beschlossen. Die Konferenz!, welche vom Komitee der jüdischen Delegationen einbenufen wird. Stellung nehmen. In seinen letzten Sitzungen behandelte das Zentralkomitee die aktuellen Fragen der jüdischen Hilfsarbeit und beschloß die Einleitung einer großzügigen Propaganda für die konstruktive Hilfsarbeit dt h. für den systematischen Wiederaufbau des vom Kriege zerstörten jüdischen Wirtschaftslebens in Polen, Galizien, Litauen, der Ukraine, Rumänien. Für den gleichen Zweck hat das Zentralkomitee auf Ersuchen des jüdischen Ministeriums in Kowno diesem 50.000 Mk. überwiesen. Die Summe ist dazu bestimmt, dem Ministerium die dringend erforderlichen Mitteln für die rationelle Organisation der konstruktiven Hilfsarbeit zu gewähren. Das Zentralkomitee hat auch den Gedanken, einer jüdischen Volksbank in Wilna für den Teil Litauens* der von den Polen besetzt ist angeregt Der Rechenschaftsbericht des Zentralhilfskomitees für die Periode vom 1. Juni 1916 bis 31. Dezember 1919 liegt nunmehr vor. Aus dem Berichte ist zu ersehen, daß das Zentralkomitee seit seiner Gründung eine sehr energische Tätigkeit entwickelt hat Die Einnahmen und Ausgaben für die besagte Periode balanzieren mit rund 600.000 Kronen. Die alte jüdische Gemeinde in Kopenhagen mit Herrn Professor Simonsen an der Spitze, bekundet gleichfalls ein sehr aktives Interesse für diekonstruktive Hilfsarbeit •. Eine Aktion des Hiliswerkes für Palästina- (Palästlnaaufbauionds). Die Umgetajfnng ‘ der politischen Verhält-; nisse in der Welt hat zur Folge, daß mit der Ent- ' Wicklung Palästinas zu einem jüdischen Gemeinwesen als. mit einer sicheren Tatsache gerechnet werden kamt Der Judönheit der ganzen Welt steht damit eine gewaltige Aufgabe bevor* durch deren Lösung sie . das vielfach zum Ausdruck ge-, brachte Vertrauen der Mächte rechtfertigen wird.; Die Vorbereitung dieses Werkes ist das dringendste Gebot der . Stunde. Eine große Reiher wichtiger Arbeiten kultureller, wirtschaftlicher! und sozialer Natur harren in Palästina der Inan-, griff nähme. Die Judenaller Länder haben die.- Notwendigkeit begriffen, mit ihren Mitteln zur Stelle zu sein. Auch das. deutsche Judentum wird: nicht fehlen. Soeben versendet das Komitee des. „Hilfswerks für Palästina“ (Palästina-Aufbau.-; fonds) einen Aufruf an die deutschen J.udfen. ohne: Unterschied der Partei, mit aller Kraft durch tätige Teilnahme das Werk zu stützen. Dem Komitee gehören eine große Zahl hervorragender! iru. deutschen Judentum bekannter Persönlichkeiten, an, n. a. Rabbiner Professor Dr. Banoth* Berlin»- Universitätsprofessor Dr. Albert Einstein, Berlin,. Dr. Siegfried Jacobssohn, Herausgeberder. „Weltbühne“, Oberkirchenrat Dr. Kronor, Stuttgart, Professor Dr. O. Warburg, Berlin. — Spenden sind auf das Postscheckkonto Berlin Nr. 4192 (Hilfswerk für Palästina) oder auf däs Konto des. Hilfswerkes für Palästina (Palästina-Aufbäufondis)- bei der Natiouaibank für Deutschland, Depositen-; kasse Kürfürstendamm emzuzalden. Eine ostjüdische Konferenz in Berlin. Der Verband der Ostiuden für Deutschland teilt mit: Die bereits angekündigte östjüdische Konferenz® ndet am Sonntag und' Montag, den 1. und 2. Februar 1920 im Pienarvi Sitzungssaal der jüdischen Gemeinde zu Berlin’ statt. - Tagesordnung: I. Sitzung Sonntag vormittags 10 Uhr. 1. Eröffnung der. Konferenz durch Herrn; M. Lewit. 2. Begrüßungen und Wahl dies Präsidiums:1 3. Tätigkeitsbericht dies Zentnalvorätandjes erstattet durch Herrn Josef Lin. 4. Unsere politichen Aufgaben: Referent: Herr Jakob Reich. . II. Sitzung Sonntag nachmittags 4 Uhr. 1. Die SteJung der Ostiuden in den jüdisches Gemeinden und anderen Organisationen. Referent- Herr Dr. Alfred Klee. 2. Die rechtliche Lage der Ostiuden in Deutschland. Referent Herr Rechtsanwalt Feb-- lowicz. ,3. Debatten. , III. Sitzung-Sonntag abends 8H\ Uhr -,- 1. Fortsetzung derDebatten. 2. Berichte über die Lage der Ostiuden im Reich. IV. Sitzung Montag vormittags 10 Uhr. 1. Erziehung unserer Jugend. Referent Herr; Schuldirektor Dr. Wilhelm Lewy. 2. Unsere kulturellen Aufgaben;. Referenten die Herren M. Gonzer, A. Kraus ud Df. I. Taubes. 3. Debatten über die Kulturarbeit. V. Sitzung Montag nachmltag 4 Uhr. 1. Die Organisation der Ostiuden. Referent Herr Josef Lin. 2. Debatten und Anträge. 3. Resolutionen und Wahlen. Die ostjüdische Konferenz ist dazu berufen, die Richtlinien für die gesamte ostjüdische Arbeit in Deutschland festzusetzen. Jüdische landwirtschaftliche Kolonie In Tessin. Dem Zentralkomitee des Schweizerische« Zionistenverbandes liegt ein Projekt vor, im Kanton Tessin eine jüdische landwirtschaftliche Kolonie zwecks Ausbildung der jüdischen Jugend in der Schweiz in Landwirtschaft und Handwerk, zu gründen. Das Projekt genießt die wohlwollende Unterstützung des landwirtschaftlichen Departements der h. tessiniseben Regierung und erfreut sich der Sympathie weiterer jüdischer Kreise der Schweiz. Der Initiant dieses Projektes, Herr Abu Jedlin aus Brody, begibt sich in den nächsten Tagen nach Oesterreich und Deutschland, um einerseits die in derartigen Institutionen bereits gemachten Erfahrungen zu sammeln .anderseits zwecks Auswahl einiger jüdischer Landwirte, bzw. HamU werkerfamilien, die für die Anlernling der Pioniere in Betracht kämen. Bevorzugt werden junge Ehepaare mit etwas Kapital, um womöglichdas Lehrgut etc. in Pacht zu nehmen. Offerte unter Angabe der bisherigen Beschäftigung, sowie den vorhandenen Kapitals, sind sogleich an H. Jedlin, Ung.-Brod (Mähren) und in Abschrift an das zuständige Palästinaamt zir richten, welche sich sodann mit den Reflektanten in direkte Verbindung setzen werden. * Eine jüdische Volksbank in Litauen. Das Ministerium für jüdische Angelegenheiten in Litauen hat im Einvernehmen mit einer Reihe führender jüdischen Persönlichkeiten aus Kowno und d‘er Umgebung beschlossen, eine jüdische Volksbank ins Leben zu rufen. Die Bank soll in erster Linie das durch den Krieg heruntergekommene jüdische Handwerk fördern. Es wirdheabsichtict ein GründinurskaDital von 3 Millionen Mark aufzubringen. Zeichnungen für die Bankhaben in Kowno bereits begonnen. Der weitaus, größere Teil des Kapitals wird von den Juden des- Auslandes erwartet. Der Plan findet großen Anklang in den führenden jüdischen Kreisen Kopenhagens und Stockholms :