Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 13 (1919)
- Issue
- 35 (29.8.1919)
- Date
- 1919-08-29
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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-•rf?- \ \ t-.fevr: '; Hs:‘-' .• <»■• f-.fc: •i.' •&; {?-. -1*' ■. .- ■i ' W' &■'- Sette 4 -. JÜDISCHE;ZEi.TUNn Nr. 55 Der Hauptzweck der Beschäftigung., die be^ rufiicber Aitshilüun zr konnte-nur in sehr geringem- Maßedurchgeführt' wertem Eire“ voHKormnene- und; zwedonäßige» Schulung wärenur in eigenen- BettiebEH'.m8glidi; bel-privaten,‘ nur auf dasceigene Interesse-bedachtcrr Unternehmernist" diese Auf; gabte imr teiiweise durchführbar Die* Organisation war bestrebt; derpraktischen Betätigung’durclrBeschaffungpopulärer Fachliteratur die notwendige theoretische-Grundlage.- zu' geben: und es ist’-zu diesem:-Zwecke eine- Klfeiirer Fächbibiiothek geschaffen-worden.- Inr allgemeinen- Haben sichdie Chawerim physisch' gestählt? andie* primitivsten Lebensverhältnisse'- gewöhntundi sich gewisse, manuelle FertigS-efteirangeefgnet.Mändfe Grannen, in deren Mitte? geschul te-Vorarbeiter, waren., liaben. vorzügliche*- Effolge ztr verzeichnen:, Die? zweite;, ebenso. wichtige. Aufgabe.- — diekultnrelle: Vorbildung — konntenaturgemäß, erst nach einer Stabilisierung: der Zitstände; bei den. einzelnem Gruppen? die. ziemlich, viel Zeit beanspruchte. und; durch: das, früher erwähnte: Wandern: erschwert: wurde, .in. Angriff genommen, werden: Das Hauptgewicht wurde auf den Unterricht, der hebräischen Sprache gelegt,. es ist auch die Betätigung in dieser Richtung als. einzig, annehmbar er Mäßstablfurdite?Aufnahmein diC- Ofganisatioir festgesetzt worden. In: der'Sommerzeit hat sich die kulturelle Tätigkeit .nicht voll entwickeln können: Jedenfalls ist es' gelungen; die~meisten. Gruppenmih hebräischem Lebrenr zu: Versorgern und den Unterricht? ist auch im'allgemernenim- Gänge. Die Einrichtung all wöchentlicher Zusammenkfinfte-mehrerer Gruppen: hat: sich bis jetzt - wegen tedmischen Schwierigkeiten nicht eingebürgert:, die- Bestrebungen irr dieser Richtung werden, jedoch fortgesetzt* werden. UeberhanpE war die. Möglichkeit einer Beeinflussung von außen bei der* großen* Anzahl* von- Gruppen und. dem herrschende» Mangel' an-entsprechenden: Mitarbeiternsehr beschränkt; DerRidturreferenf persönlich hat in dieser* Beziehung“ eine1 große' Arbeitsleistung vollbracht; indem er diemeisten: Gruppen. — manchmal zu wiederhöltenmaieir— aulsudite. Unr.denr herrschend enMängd an Lelmmitteln undientsprechender. Lektüre; wenigstens, teilweise, afczufaelfen.. wurde; die. Grundlage, für, eine Bibliothek geschaffen. Sie. umfaßt- 170 Bände: Gleichzeitig. wurde, die, Schaffung, einer- Bibliothek; für das neugegründete: Hechaluzheimi in. Angriff genommenr.fSig verknüpft, mit; diesen Tätigkeit, war die: Aufklärungsarbeit die. insbesondere mit Rücksichfcaufdie bezüglich der. Aufgaben des-Heclraluz herrschenden Meinungsdiffecenzem und Unorieutiertheit.besonders, wichtig. ist Erst , in den letzten Zeit: haben, sich. von. selten, den Chawerim, selber Ansätze, zur. Betätigung in: dieser Richtung bemerkbar. gemacht - Neben-diesetrdiir;denJJecbaluz essentionellen Aufgaben konnte: sich die: Organisation auch der Notwendigkeit? des» wirtschaftlichen. Schutzes und dersanitärem Fürsorge* für ihre Mitglieder nicht verschließen: dies im dieser; Beziehung' unternommenem Aktionen. (iiekMdimg; Verköstigung! Unterstützung: der: Arbeitslosen;, ärztliche1 Untersurfymgpn, Hilfeitr Krtmkenfäikir Unterbringung in Spitälern: «fccd> konnten; trotz vieler- Mühe und ‘ beträchtlicten: Erfofee:bdi weitem nicht' allen ■ Am fdrdenmgenrBrerechtiwendem-Der'hauptsächlichste NutzegsdiesgiBestrebungenJiegfrin der-Erwifkumr des^GemeänshmesiderChawerint Viele haben dazu die InstitutianemdesuSparfondsi-an den- 20sProzentv des. Ajbettslahnesäzmr Deckung: dermomentanen Ausgaben: dm Chawerim! abgeführh werden; und desgemeinsamen: Reäsefondsv für den 10 : Prozent des Ertrages entrichtet werden, beigetragen: Votcbesunderet: Bedeutung. hauptsächlich für die. Arbeiii im dem kommenden Wintermonaten, wird? das-. hrrWjem gegründete’ Chsluzhemv. sein: welchesiersttdie? Möglichkeit: gegeben* hat: am-die gev-eridiche: Schulung;den Ghaluamiim größerem. Maße heranzntTfitgnfc Mit? dem' Entstehen; des Heimesist auch jdite Gründung? der: ,JCwuzah?Wien ‘ die im den. letztem Wo dien» ihre* Tätigkeit: aufge-- nommfifß hat vertamdou gewesen - Inn altomsinexD sind durch:-die!bisherigen‘-Arbeitern die. Hindernisse: beseitigt! worden; welche die GrssarasatioE. vom ihren- Hauptaufgaben abge*-- lenkt: haben; und: ess wurden? die* Grundlagen geschaffen? weiche? die weitere: Verfolgung den vorgestecktensZieite ermöglichen.. Mi- M -e ir.k e s. Dlb Haltung dBE'CÖifoidhxieriirder Slowakei r ’ Verrat" elhzeHter ortöodtnrer’Fflhrer. Aus, K na g.- wird-der»:., Wr- M®t &■* ‘ gemeidei: Derr politische: Kämpft in-der. S1 owa-k-.ei ist gegenwärtig'; außerordentlich*. lebhaft Dam System, Schrobars^dessenVer.waltnagcsich nls*vollkommen. unzulänsdicth erweist durch die vielem Fehler unds RücksielitriasisäÄit£n,.wie:zum.Beispiel idie-Requisitionentbegefflrefcasui. Sedte? dter SJo w-ak-eir dem siiiiäa-.fisstsm.'; Wi die irsiand; Dieser. W4derstandi wirxb vom. den zifiernmäßig: sehr: starken; christiidisozialenJCreisen: den Hlirdta-Parteji gut. ausgenütet DieaLage den Juden: ist: mit: Rücksicht auf diese Verhältnisse; sehr gefährdet Mit. umso größerem-Unmute: wirdideshalb imden. Reihen; der J uden: auf" die*- eigentümliche; a n Volks verr an g r e rczr&nd e- HectfcuwgJ einig er orthodoxer intdischer FüfireT hingewiesen^ denen; das-hödrste-Ideal nun die Erhaltung ihrer politischen: Geitung,' nicht* aber die Erhaltung* des JudentamsMSt: Site finden sich mitdem antisemitipchep-^Stemdes« Drt Schnotear ab; weil nicht sie; persöniihh * dänmterleiden? und esihnengleichgültig ist; wieadlteübrägör Juden; in: derrSowakei leben. Es sind das dieselben Elemente,' welche wir von Galizien her nur allzu genau kennen, die stets bereit waren, die. Juden zum Objekte-eines politischen Schachers mit-der herrschenden .Partei zu machen. Der- .durch diese Leute herbeigefülirte. B-rucir dter jüdischen Einhei t.liat auch dazu geführt, daß.'sich das antisemitische R e gi m e ganz hemmungslos entfaltet. Schrobar führt ietzi die Aufhebung, der Lizenzen durch, wodurch etwa 20.000 j ü d i s c.h e. F a m i 1 i e n in Mitleidenschaft .gezogen werden. Der an jüdischem Eigentum; durch. Pi Und er uns e n bisher verursachte. S c h adeh beträgt etwa 250 Millionen Kronen. Für, die nächsie Zeit befürchtet man wieder Unruhen, da von allen, auch amtlichen Ste!Ien.aus,.'Eiugblätter mit exzessivem, rnit isemiUsch.em.Inha 11 verbreitet werden, in welchen der Boykott der Juden gepredigt wird. Pogrome, in. Westung^rn SeiUSaiHStagden 23. August dauern in Westungain;starkii. Judenpogrome'an. Die ganze judenfeindiiclte Aktto; geht-vom der Zeitung ..Vasvasmegyö“ unter der* Redaktion des Albin Lindau er aus. welche die Juden beschuldigt, daß sie an der Räterepublik;, dem; Krieg und-dein Anschluß an Deutschösterrcich,schuld seien. Die judenfeindliclie Agitation; geilt vom der» magyarischen Partei aus, die gegen den; Anschluß an Deutschösterreich ist. Am Samstag; fanden in folgenden Orten Pogrome statt: in- Hiscell.3 wo> 8 Juden getötet wurden. i\i Janoshaza: (5*Juden getötet). Zaläegerszeg (zirka 10 Juden).. Szombathay (zirka 10 Juden), außerdem wurden:, sämtliche: Juden aus diesen Ortschaften: vertrieben und: ihrer gesamten Habe beraubh.Die Lage der. dortigem Juden ist verzweifelt, weil keine- Besaiznngsanneevorhanden ist an die sich, die; Juden um Schutz; wenden könnten. Die-Pogrome-haben: in den an das deutsche Gebiet angrenzenden; ungarischen Komitaten Westungarns-. stattgeiunden und wurden nur von Magyaren inszeniert; In Czell Dömolk (Kleinzell). wo 60jüdische- Familien.' wolmen. waren 8 Tote.- Im Janoshaza; sind: 40 Schwerverletzte: in Sarvarwiirde; (Jerrjüdische: Lehrer von Weißen Garden erstochen; Aus-diesen: Ortschaften flüchten die Juden nach*. Wattersdorf. Die- Offiziere d er Weiße*n G:arde holen die Juden aus den Eisenhal-nzügen heraus., und: p r ü g e 1 n s i e mörderiseh. Ia.Pacs:(Tolnaer:Komitat). wo riesige Exzesse waren;, hat die E n t e n t e m -i s s I o n Plakate lieraiisgegeben; daß; die ungarischen Beamten, als Geiseln:beitaudelttwerden.Wenn Judenweiter.. insultiert werden: däräuflßn* erst wurden die Pogrome; eingestellt: In: Sopron. (Oedenburg) wmrde in großen Vei samnilnngenzum,. B o y k o 11 d e r J n d e n aufgefordert. ' ' Zu; erwähnemist; noch, daß der Bischof von Stcinamanger; Graf M*! k*e«i der von -Christlichen Bolschewiken? verschleppt war und jetzt zurückgekelin Isri sich gegen;die;Pbgrome gewendet hat. insbesondere nahm: er dagegen Stellung, daß inan die Juden für den: Bolschewismus verantwortlich mache. * Elne iüdisclie Volkszeitung.in der, Slowakei. Ani 22. d. Al’, erschien/.die erste Nummer einer „Jüdischeu Völkszeitung“. welche, als, imabhängiges, Organ fürdie. politischen wirtschaftlichen'und1 sozialen Interessen, der Juden in der Slowake: füngieren soll: Die.Zeitung, die in Preßburg erscheint, ist das Organ des Volksverbandes der Juden, für die Slowaken Als Chefredakteur zeichnet Dr Moritz Zobel, der in zionistischen Kreisern noch-vom seiner- Tätigkeit beim zionistischen Zentralörgan „Die Welt“ bekannt ist. Die erste Nummer beweist: daß die politische Umwälzung* auclr an den' slowakischen Juden nicht wirkungslos vorübergegangen ist. Es beginnt sich ein starkesjüdisches Leben zu entwickeln und es istza hoffen; daß-das neue Organ dazu beitragen-wird? die bisherige politische1 Indolenz der slowakischem Juden zu durchbrechen. Aus dem Inhalt'erwähnen-wir zwei Aufsätze7 über die wirtschaftspolitischen Aufgaben der slowakischen Juden.- ferner eine ausführliche Auseinandersetzung Dr. Zobels mit der berüchtigten antisemitischen liede des-Ministers Schrobar. ein Aufsatz'-„Volkszählung. und' jüdische: Statistik", von Dr.. Artur Fischer; usw. An der Spitze steht die Entstehungsgeschichte: der .Jüdischen Volkszeitung", bei der das Programm; des Volksvcrbandes und der Zeitung Uargelegt: wird. _ ZionÜstfsdte Bewegung: Zionistische Bezirkssektion Leopoldstadt. Das vorbereittnd0.KbniUee.zurvQfiihdung.der Leopold- Städter. Sektion, hat sich vor einigen Tagen konsti- .tirert und die Arbeiten begonnen. Die G e n e r a lv e r s.a.m.mJ'mus. wird in.einigen.Tagea stattfinden. O r t ü n d Z e i t werden in der „M'orgenzeitungF und „Morgejjpost“ bekanntgegeben werden. Einladungen erfolgen nicht. Für das vorbereitende Komitee: Scliwertfinger,_ Haber. . . ■. _ Eine: neue Rede, Welzmanns „Die Heimstätteist politische Tatsache, letzt hängt alles von-uns selbst, ab.“ Wie das- Kop.enhagener. Zionistische Bureau meldet, sagte Weizmann im Laufe einer längeren, Rede an. die .englische. Zionistenföderation: Die Führer betrachten die Ungeduld der Zionisten als natürlich;, aber. das Schweigen entspringt nicht; dem Wunsdte; etwas zu.verheimlichen, sondern.es, waren, ehern ke i n e. n e u c n T a t s-a c h e u mi t-- z u t e i 1 e n, Er betonte die ernste Situation der letzten Monate infolge der-Unruhen in Aegypten und .Syrien. Die. Gegner Englands und der Juden• benutzten Balfours Erklärung für die Ausbreitung der panarabischen Bewegung. Die Friedenskonferenz hatdie; Lösung; der Frage der früher türkischen Territorien noch nicht entschieden, Weizmann hofft aber,. daß’ die Entscheidunginnerhalb der nächsten Monate, vielleicht Wochen* erfolgen .werde. Trotz widriger Umstände und im vollen Bewußtsein, der wahrscheinlich zu erwartenden Kön- - Sequenzen hat die englischg.Regierungvon neuem ihre Entschließung bestätigt, und zwar solcher^ weise, daß die-Administration Palästinas künftig .die Entwicklung eines jiidischhationalen Heims in Palästina begünstigenwerde. Dies ist der wichtigste'Schritt-seilder Erklärung Balfours. Die jüdische-Heimstätte in Palästina, ist bereits eine politische Tatsache, nur die Details fehlen noch. Die‘Hauptprobleme sind das des I.andankaufes, der öffentlichen Arbeiten- und. der Einwanderung, die anfangs beschränkt werden muß,' umdie Kräfte* zu produktivieren: Weizmann betonte nachdrücklich; -daß” die Ffiedeiiskonferenz alle Bedingung en, die für die Erfüllung: der. Deklaration wesentlich sind, g e w ä h r t, daß, die Zukunft hauptsächlich'von uns selbst ab-.- hängt. Nachzahlreichen Fragen, - die zu- , friedenstellendbeantwortetwurden, wurdet. ein V e r tr aüensvo tu in für . die Leitung, einstimmig angenommen. Z&iJ Biarasch Durch den: Tod ■ eines* der bestem Ghaluzum, Z wi Baxascli, welcher am 19. d. M.- nach einer Ohrenoperation..gestorben ist, hat diedeutschösterreichische; „-Hechaluz“-Organisation einengroßen Verlust erlitten: Geboren' in Podwoloezyska. am -11. Nisan 56r:8,- gehörte: er.* als;Student der dortigem zionistischen Mittelschülerorganisation am und ist später infolge des Krieges nach Wien-gekommen, wo' er sich dem . „Hechulaz“ angeschlossen hat, Er arbeitete in verschiedenen landwirtschaftlichen Betrieben, u. a. in Fischamend und Markgraf-Neu*; siedel, und' zeichnete sich-; durch' besondere* Pfhchttreue; Arbeitswillen, Einordmmgsfähigkeit und Hingabe, indas Pionierideal für Erez Israel aus. Schon, krank, wollte* er von-der Arbeit nicht*', lassen; entgegen dem Rate des Arztes und der : Freunde. Beim Leichenbegängnis, weiches' am- 21. d: stattgeiunden hat', spraclien DK L a u t e r's fei n und Dr. Schwadroo im Namen des Waads lind der Clialwerim des „Hechaluz“ warme-Wort»3 des Schmerzes und der- Trauer über den frühzeitigen Tod des' würdigen Pioniers,- derain Wege starb, ohne sehr Ziel/erreicht zu haben. Alle die ihn-kannten, werden seiner in Treue ' un 1 Liebe*gedenken;' Der Wäad’der „Hechaluz“-0'rgamsation.'' BBMMMgBfflBHBBBMMMMl - Dr. Lazar- Schallinger gestorben? Samstag,’ den 23. August;.verschied hier im 91. Jahre seines dem Wohle, der leidenden Meschheit,^ seines> von ihm in steter Treue hochgehalfenen'- jüdischen; Volkes und seiner* Familie gewidmeten Lebens, der Vater linseres Gg. Dr; Benno Schallinger und Großvater unseres Gg; Josef Deutsch, der Distriktsarzt i. P. Dr. Lazar Schall ing-er, und wurde am Dienstag, den 26: August 1919 auf ' dem Zentral-, friedhof : (jüdisclfe* Abteilung,' 1. Tor) 'zur ewigen : Ruhe bestattet. Während seiner 52iähfigen Tätigkeit in Ungarn und Mähren hat er sich durch seinen ' nie erlahmenden Opfermut und''seine bis' zuletzt'' geübte Hnnianität dais i treueste Gedenken*: vieler; -Tausender gesichert. Dn? S c-h a 11 i n.g.e r;. der; ein; Vetter des- Freiheitskämpfers D r -A'd ol f F’is:cdthof war; war* einer der* ältesten Anhänger'derr; zionistischen-Idee. A» i Berlin. (Arbeitsticschaffung, für iüdischfe* Flüchtlingei) Die Pögrotnflui. in Polen zwingt^?ahl-; reiche, dortige. Jiiden',..ih're -Wolinstätten'Unter Zii- . rückiassiing. von Hab und. Gut zu Verlässen und Zuflucht in-Deiuschläntlzu suchen..Diese-iingliidc- , liehen. Flüchtlinge, beirnäenlsich hier zumeist in - größter Not. tihcL-es ist. eine dringende. Aufgabe,., ihnen Hilfe.zü leisten. Das. wichtigste: Erfordernis ist. ihnen Arbeit,und Beschäfügung, zu verschaffen.’ Unsere 'östlichen Bfücer hegen' defi* . heißesten. WunsCh, : durch fleissige; Arbeit eine / anständige- Existenzmöglfchkeifzu .erhälte.n .ürid: es;istfeiff.sq-1 v ziales und brüderliches Gebot, ihnen nacb Kiüften ' dazu zu verhelfen. Wirmöchten daher die-Aufmerksamkeit der . jüdischen Arbeitgeber;in allen , Teilen des Reiches:-auf. die so. .dringliche Aufgabe- . lenken und an: sie das Ersuchen, richten, nacli ' Maßgabe, der lokalen Verhältnisse, und, statthaften- Möglichkeiten, im. BedärfsfällC östiüdische..Flüchtlinge, unter denen, sich .vielfach auch gelernte Arbeiter befinden,., zu. beschäftigen.. Unser Verband . ist mü. Hille, seiner.iüKeri das. ganze. ReiclL äiisgC:. dehntenrOrgwiiisätioh . in: deK Lage und. bestrebt, bei der Beschaffung; und Vermittlung, von Arbeit- : . mehmern in systematischer,:; planmäßiger Wqike. ... zmmi-'