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Jüdische Zeitung · 1919-05-16 · 20 (16.5.1919) · p. Seite 3

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
13 (1919)
Issue
20 (16.5.1919)
Date
1919-05-16
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 20 JÜDISCHE ZEITUNG Seite 3 rechtigkeffcss'iiin gehört: Dieses Journaille-Stückchen, das in der vorletzten Nummer der „Jüdischen Zeitung“ abgedruckt worden ist, möge hieher doch noch einmal' gesetzt werden: Erstens, schon der sprachlichen Schönheiten wegen und auchweil .diese eben all die Kanäle und Kanaillen ahnen läßt, durch die es durchgegängen ist: das Uebersetzen wahrscheinlich aus - der Sprache der Unterredung, ins Ungarische und aus. der allgemein menschlichen in die kriegsberichterstatterische, dann aus dem .Ungarischen, ins Deutsche und aus dem Budapester Schöpsschen ihs Wiener „Szeps'-sche. Nach all:dem haben wir es in der folgenden Form erhalten: „Das Niveau der hiesigen Judenschaft ist ein viel niedrigeres als das der Galizürnerr Sie beunruhigen mit allerlei Schreckensnachrichten die Bevölkerung,-damit sie von den Bauern um einen . gei ingen Preis Getreide erhalten können. Sie betreiben auch Schmuggelhändel aus den unter deutscher Verwaltung stehenden Teilen Polens. Der jüdische Nationalistnus ist verschlossener Natur und vindiziert nationale Rechte für den Jargon, der keinerlei Rechisbasjs hat und vom Zweckmäßigkeits-Ge«ichtspünkte nicht zu verteidigen ist. Mit der Erteilung der vollständigen bürgerlichen Rechte wird aber auch eine wohltätige Wirkung auf diesem Gebiet ausgeübt werden.“ - . . . Der letzte. Passus,. der über die Gleichberechtigung, ist anscheinend harmlos, eigentlich der charakteristischeste. Stellt man. nämlich, den dortigen Juden die . „vollständigen bürgerlichen Rechte“ in Aussicht — denn .vorläufig gilt ia dort noch .in praxi die Haager. Konvention — so glaubt ein Journaille-Kopf für die Juden schon viel, getan zu haben, aber auch ^chon-genüg, Dieser „Chaserfuß“ kommt auch im Hausnerschen Interview vor, das besagt daß die „Religion keine Ursache zur. Ausschließung der Juden hinsichtlich der vollen bürgerlichen. Gleichberechtigung - sein kann“. Das ist also nicht selbstverständlich. Und wirklich hat Ja Herr. Professor Dr., v. Halban- Blumenstock davon gesprochen und geschrieben, daß „man sich bei uns der Schwierigkeiten bewußt ist, die unser auf diesem Gebiete harren“, da man „die christliche (auch die getaufte? — Sch.) Bevölkerung für den Wegfall der bisher die Juden beschränkenden Normen zu gewinnen“ fiaben. werde. . Dieser Passus ist also das Heil- und Bexuhigungspflaster auf die Wundem die die vorhergehenden Sätze schlagen. Um diese Sätze zustande gebracht zu haben, muß man wahrlich sehr Journalist sein. Denn was heißt das: sie (die Judenschaft), beunruhigen, sie betreiben Schmuggel usw.? „Wie. die gesamte dortige Juderischäft kauft nur Getreide und schmuggelt? Die Millionen? 34 Prozent der Juden im Ansied- Jungsrayon sind doch bekanntlich Arbeiter, das Handwerk liegt doch zum überwiegenden Teil Sri ihren Händen und Intelligenzler und andere Beirufe gibt -es doch auch? Oder ist das jetzt der Beruf def Nichtgetreidehändler geworden,- - -entweder die Bauern zu beunruhigen, damit die Getreidehändler billig einkaüfen können: oder aber Schmuggel zu treiben? Es sind ja wahrscheinlich derlei Gauner ertappt worden und es mußten Juden gewesen sein, weil die Polen keinen Getreidehandel treiben und auch fast nur die Juden den Fuhrenverkehr zwischen den Städten besorgen. Aber wenn es auch vielleicht viele, wenn es auch einige hundert waren — heißt das „die Judenschaft“? (Abgesehen von allen Milderungsgründen, die diesen buchstäblich des Hungers sterbenden ärmsten, durch innere und äußere Ursachen unglücklichsten aller Kriegsbetroffenen zuzüsprechen sind. Man lese hur über die durch die Russeninvasion hervorgerufene Verwilderung Innerhalb der stammesdeutschen Bevölkerung Ostpreußens im Hamburger deutschnationalen „Vortrupp“.) Wahrlich, zu einer derartigen allgemeinen Formulierung gehört wirklich mehr als kriegsberichterstatterische Borniertheit! Denn kein Polenfeind zum Beispiel, und wäre er noch so gehässig,, würde so dumm sein und etwa folgendermaßen argumentieren: „Das Niveau des dortigen Polentums ist ein' viel niedrigeres als das des. galizischen. So und so viele Banditen aus diesem Volke machen, wie man jede paar Tage erfährt, dort das Land unsicher.“ Nein, so dumm und oifen wird kein Polenfeind generalisierend Schlüsse ziehen! ’ - Demnach konnte auch vernünftigerweise v. Dillen in bezug auf die Juden nicht so konkludieren; nicht also gegen diesen kann sich hier unsere Apologetik und Polemik richten. Gegen die Mache des Journalisten wieder es zu tun. verlohnt sich nicht. Aber einen Vorzug muß man ihm doch nachrühmen: er hat es so fein und doch bestimmt eingefädelt, daß bis heute kein Dementi erfolgt ist. Für diese Art der indirekten Kundmachung von Meinungen müssen wir ihm im Grunde dankbar sein. Zürn kriegsberichterstafterischen Kauderwelsch. gehört wohl aber auch der Passus von den „nationalen Rechten für den Jargorn der keinerlei Rechtsbasis hat nnd vom Zweckmäßigkeitsgesichtspunkte nicht zu verteidigen ist“. Hätte, also der „Jargon“ sich um eine „Rechtsbäsis“-Leeitimation bewerben sollen? Wie tut das eine Spräche: Und braucht sie das für sich? Ist, sie .nicht vielmehr, tatsächlich gesprochen, selber eine „Rechfsbasis“ für Weiteres? Und muß ferner eine Spräche, die Ist .^verteidigt" werden? Und äuseenecnnet . vom „Zweckmäßigkeits-Gesichtspunkt“? Es gibt nur eine Art von Spräche, bei der letzterer nötig wäre, und das ist die der künstlichen Weltsprache: aber biän hat noch nie gehört, daß. z. .B.. Tschechisch oder Rutheniscb von der Zweckmäßigkeit aus erst hätte verteidigt werden müssen. Am kuriosesten Ist wohl aber die neue Eigenschaft, die er an unserem Nationalismus entdeckt bat: nämlich daß. er „verschlossener Natur“ ist. Ich möchte so gerne über diese Bereicherung unserer Tdeen-Pefsnektive . einen besonderen Essay schreiben, aber — ich schäme mich, das bekennen zu müssen — ich verstehe einfach nicht. w?s das ist: ein „Nationalismus von verschlossener Natur“. Daß darunter nicht etwa „gehpfmer Natur“ zu verstehen ist. ist doch zweifellos. Denn von den ersten Anfängen an war imd M'eb unsere Pcwe<nm<r‘in allen Details der öffentlichen Kontrolle zugänglich. Und sie hatfe .es auch nicht nö**®-. es nicht zu sein, well sie geo-en niemanden fc'nrilirh gerichtet ist Oder Ist sie der Journaille darum „ver- .cohlnecpner Natur“, weil deren Kenntnis einem Pornierteh in Budoopst r.nd, einem Bornierten in W’Vm und einem Bormerten anderswo verschlorrnn fll'ph? Mich will es bedünken . .. . daß ""ser Nationalismns wohl offener, aber ihr Gehirn verschlossener Natur Ist A. Sch. r»j» Bernfeld und *efrie Jugend Vonffefnrich "M ar g ul ie s. Ich bin optimistisch genug zu glauben. daß, wenn nicht eine Ueberemstinunung, so doch wenigstens eine Verständigung zwischen mir und Bemfeld erreicht Werden kann, wenn es erst einmal gelingt, die negativen Dinge, die sich bisher als trennende Faktoren erwiesen, aus dem Wege zu räumen. Darum halte ich es für zweckmäßig, auf den Aufsatz „Jugenderziehung — Jugendbewegung“ sofort zu antworten und nicht erst die angekündigte Erörterung der „positiven Seite dieser Frage“ abzuwarteu. Zunächst ist festzustellen: „Vater der „Trennungsidee“ bin ich allenfalls nur insoweit, als es sich um eine Ergänzung des bisherigen „Jugendamtes“ durch ein politisches Jugendbewegpngsreferat handelte. Der Parteitag ist in seinen Beschlüssen weit über diese Intention hinausgegangen und hat noch zwei weitere Referate abgezweigt, eines für "Kultur und eines für He-, brätsch — was ich für durchaus unzweckmäßig Einfälle und wirkungsvoller Pointen nicht enrfbehrt. behandelt ein altes Motiv: Der idiotische Sohin des Totengräbers findet, als er senen toten Hund begräbt, ein paar Goldmünzen. Seine ebenso lebenslustige wie khige Schwester, der er den Schatz schenkt, staffiert sich mit Kleidern und Schmuck aus und bringt so die ganze Kleinstadt auf dLe Beine. Der arme Totengräber gilt schließlich als Millionär und wird durch den Ansturm von Heiräfsveimittleru. Verein sdeputationen, die fromme Gaben erbitten, des Gemeinde Vorstehers, der den Anspruch der Gemeinde auf Mitbesitz dies auf dem Friedhof gefundenen Schatzes erhebt, eines reichen Gemejndfemitglieds. das der Gemeinde den Acker verkauft hat und das Gold für ach reklamiert, und‘schließlich durch das Verhalten der schnippischen Töchter, die eöaen schönen, reichen Freier .ergattern möchte, derart' verstrickt, daß er durch sein Stillschweigen <& allgemeine Annahme von seinem plötzliohen Reichtum m bestätigt scheint. Schließlich läuft er; Gefahr, seine armselige Totengräherstelte ztt 'Urtieren, Ibis er sich zum Schlüsse die Stelle schriftlich garantieren läßt, was in der Erwartung ■des zu bebenden Schatzes erfolgt, welche die ganze Handlung durch vier Akte m Atem hält. Wie die Gfer nach .dem Golde'alle, die verschiedenen Leute, reich und arm, bannt und altes von dem schwachen Erinnerungsvermögen des .Idioten abhängt der sich vergebens zu erinnern sucht ■we der „Hund begraben“ hegt, und . wie dieser zuletzt bevor : er sein Geheimnis: verrät die Anderen, Klügeren narrt das ist miit -dem. sichtlichen Bücke -.des Dichters . gezeichnet wie übertaaupt die Müieur -und; Typeuschilderupg recht wohl geraten ist. Nur der Fortgang der Handlung zeigt wenig dramatische Konzentraten. Die Aufführung stand auf errem kläglichen Niveau, wodurch die Wirkung des Stückes empfindlich beeinträchtigt wurde. Von eurer Regie war nichts zu merken, die einzelnen Figuren wurden possenhaft karikiert and redeten eine Sprache, die nicht einmal für das MiLeu der „Klabrtaspartie“ als echt anzusprechen gewesen wäre. Die materiellen Erwartungen mag diese Aufführung erfüllt haben, alle höheren Intentionen wurden an ihrer Unzulänglichkeit zitschanden. Den einzigen, nicht geringen künstlerischen Eindruck, der mit vielem versöhnte, vermittelte Rudolf Schildkrairt, der mit schlichten Mitteln, ohne alle Mätzohen, in seinem Totengräber Chone eine Gestalt von verblüffender Echtheit und Naturtreue aut die Bretter stellte. Es Ist hier wohl nicht der Ort. schauspielerische Leistungen kritisch zu analysieren, hervorgehoben sei wegen der sichelieh problematischen Bedeutung eines solchen Versuches für unser Streben, jüdische Kunst im Westen bekannt und heimisch zu machen, Schildkrauts - höchst glückliche Lösung der sprachlichen Seite seiner Aufgabe. Er legte sich ‘ eine eigene Sprache zurecht, jiddisch nur in einzelnen eingestreuten Wendungen, im übrigen aber deutsch im Worte und jiddisch in der Sprachmelodie, lind, fand so eine ausgezeichnete Lösung des Problems, -dfe ohne alle Spekulation dem .sicheren künstlerischen Instinkt , entsprungen war. Daß; 'hiezu auch 'wirkliche Kenntnis von ostlüdischer Art gehört, sei freilich nicht verschwiegen. Arthur Freudhalte. Daran mochten in der Tat Erwägungen schuld sein, die mehr die einzelne Person als das Prinzip zum Ausgangspunkte nahmen. Für die von mir ursprünglich beabsichtigte Zweiteilung bestreite ich. das aber ganz entschieden. Ich war und bin durchaus uer Ansicht, (laß Bernfeld als Ressortleiter im Landeskomitee unbedingt erhalten bleiben müsse, nur schien mir die Abgrenzung seines Jugendamtes auf der einen Seite zu eng, auf der anderen Seite zu weit, jedenfalls aber so unklar, daß eine Klärung unbedingt notwendig war. Bernfeld verweist selbst darauf, daß das seinerzeitige Zentralkomitee, als esihn und Weltsch mit der Vorbereitung des innerösterreichischea Distriktstages beauftragte, den Standpunkt vertrat, daß die Jugend von der Tagung wie von der Partei femgehalten werden müsse. Ohne in eine Prüfung dieses Hinweises emtreten zu wollen, möchte ich jedenfalls sagen, daß das Jugendamt tatsächlich in diesem Geiste gearbeitet hak Es stellte durchaus die jugendlichen Angelegenheiten m den Vordergrund, hielt die Jugend vorder Politik und der Partei fern, nnd bereitete jene Loslösung vor, die heute ganz offen ausgesprochen wird — und für die man in der Behauptung, daß die Jugend „sich zu einem klaren 'sozialistischen Bekenntnis durchgedacht habe“ und daß die „zionistische Partei bürgerlichdemokratisch, jedenfalls antisozialistisch“ sek einen, überaus willkommenen Vorwand findet Diese Feststellung entbehrt, glaubeich, jeder persönlichen Spitze, und es war durchaus sachliche Erwägung, wenn ich erkannte, daß hier eia grundsätzlicher Wandei geschaffen werden müßtet Die Jugend. mußte, politisiert werden. Was ich, darunter verstehe, werde ich gleich aussprechen, und ich glaube, es wird sich auch darüber eine Verständigung erzielen lassem Jedenfalls war es klar, daß ein solcher Programmpunkt nicht mit dem bisherigen Jugendamt und insbesondere nicht mit einer Person verknüpft werden durfte, dte, wie Bernield,. der besten Ueberzeugung nach ihm antithetisch gegenübersteht. Zu diesem Zwecke mußte ein besonderes Ressort geschaffen werden und dieses nannte ich „Jugendbewegung“. Nachträglich hat man. mir gesagt, ich hätte pm anderes Wort dafür wählen sollen, da man unter Jugendbewegung etwas anderes verstünde. Aber dieser Gedanke kam mir um so weniger, als ich immerhin in Deutschland einer derjenigen war, die mit der jüdischen Jugendbewegung begonnen haben, so daß wohl für miph keine Veranlassung vorliegt, auf eine Bezeichnung, die sich in zehnjähriger Arbeit emgeführt und bewährt, hat, zugunsten einer Gruppe zu verzichten; die irgend etwas anderes darunter versteht , Mit der Schaffung dieses Ressorts war eine Abgrenzung gegen das unpolitische Jugendamt vollzogen. Anderseits sah ich aber die Aufgabe dieses Jugendamtes nicht nur in der Pflege der Jugendlichkeit sondern darüber hinaus Bo. der Bearbeitung aller knftureiien Agenden überhaupt Und darum beantragte ich, das Bernfeldsche Ressort als Ressort für Jugenderziehung und Kultur zu bezeichnen. Daß der Parteitag die Verknüpfung des Knlturrcferates mit der Person Bernfelds abiehifte, war nicht meine Schuld. Nun zur Frage; was ich unter der Politisierung der Jugend verstehe. Bernfeld glaubt ich werfe der Jugend vor, daß sie „sich zuviel mit geistigen Dingen, mit Verinnerlichung“ beschäftige. in dieser Formulierung klingt es so, als ob ich gegen eine derartige Betätigung der Jugend sei — und ich bedaure sehr, darauf hinweisen zu müssen, daß ich, als ich einst mit meiner Arbeit anfing, keinen anderen Ausgangspunkt hatte, als gerade die Forderung nach Verinnerlichung — ein Ausgangspunkt, dem ich stets Treue bewahrt habe. Wenn Bernfeld schon davon spricht so hätte er auch nicht verschweigen sollen, daß ich Jahre hindurch einer der isoliertesten und intensivsten Vorkämpfer dieser Entwicklung gewesen bin. Aber gerade deshalb konnte ich zu der Erkenntnis kommen, daß eine Jugend wesentliche Teile der auf ihr lastenden Aufgaben außeraebt läßt wenn sie nichts ist als kulturzionistisch lind wenn sie nichts tut als sich verinnerlichen. Ich mache ihr nicht zum Vorwurf, daß sie sich „zuviel“ mit den geistigen Dingen beschäftigt, dem» hier gibt es sicherlich kein- Zuviel, ich mache ihr dagegen, darin hat Bernfeld vollkommen recht den Vorwurf, daß sie „zu wenig an der wahren Gegenwartspolitik und an den inneren Parteifragen Anteil nimmt.“ Hier unterscheidet uns eine verschiedene Einschätzung des Begriffes „Partei“. In der von Bernfeld geleiteten Jugend herrscht eine offenkundige Parteimüdigkeit, die er selber eingesteht nur daß er darunter lediglich eine Abneigung gegen parteimäßige Betätigung, in der er lediglich eine Interessenvertretung erblickt, verstehen möchte, während die Abneigung in Wirklichkeit weit darüber binausgeht und sich als geistige Einstellung gegen jenen Begriff richtet, der sich hinter dem Worte Partei verbirgt: Gesellschaft Es ist nicht möglich, in einem Zeitungsaufsatz auch über diese Frage die Diskussion zu eröffnen — das Wesentlichste von dem, was ich darüber denke, enthält das im Druck befindliche Buch „Volk und Gemeinschaft“, und ich muß schon darauf verweisen. An (fieser Stelle kann ich nur kurz sagen, daß ich unter unserer Partei Unser Surrogat für die Gesellschaft verstehe und alles, was ich für das Verhältnis der Jugend zur Gesellschaft überhaupt wünsche,' wünsche Ich bei der jüdischen Jugend als ihr Verhältnis zur zionistischen Partei Damit entfälltvon vornherein die Möglichkeit, die Abkehr von der Partei damit zu motivieren, Wie1 es Bernield tut, daß die Jugend sich zu einem aaziaUstischezi Bekenntnis

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