Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 13 (1919)
- Issue
- 19 (9.5.1919)
- Date
- 1919-05-09
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 JÜDISCHE ZEITUNG _Nr, 19 .die Jugendbewegung finden — ausdrücklich. be~ .schlossen, daß die Jugend, sowohl die Studenten, ,als auch die anderen Gruppen von der Tagung ' .möglichst fenizuhaltea sind. Man hat wörtlich .erklärt, daß die Jugend in der Partei nichts dreinzureden habe, dali wir. aus der grünen Jungen- Politik hinauskommen müssen, daß wir endlich die Bürger in unsere Organisation bekommen .müssen, und daß sie nur durch würdige, reife .Männer vertreten sein dürfe — Jugendangelegenheiten waren immer der letzte Punkt der Zentral- .komiteesitzungs-Tagesordnungen, wurden gerne ..verschoben und immer verhandelt indes die meisten Mitglieder ihre Röcke anzogen und die -maßgebendsten Herren zu dringenderen Besprechungen weggegangen \varen. Unterstützung -haben, die Jugendvereine nie erhalten, in keiner -Weise; von der so überaus dringenden finanziellen .Hilfe überhaupt zu schweigen. Noch der letzte Parteitag hat gezeigt daß man bei uns noch gar nicht begreift daß dies eine überaus wichtige -Pflicht der Partei ist ja daß man selbst darüber : ahnungslos ist welche Summe nötig ist um den . Jugend vereinen auch nur die kärglichsten Le- -bensmöglichkeiten zu bieten. Was die Jugendbewegung besitzt es( ist zum Weinen wenig, Heime, Bücher, Kurse, Berufsamt hat sie ganz .aus sich selbst, aufbringen müssen. Die Zahl der Männer und Frauen ist verschwindend,, die Vorträge in kleinen Jugendgruppen annehmen; und die geringste Schwierigkeit Indisposition, Unannehmlichkeit ist genügend, daß solch ein wlderwülig zugesagter Vortrag im letzten Augenblick ’ wieder abgesagt wird. Ganz zu schweigen davon, daß die Jugend mit Recht verlangt, man müsse "ihr mehr Zeit und Hingebung opfern, als knapp ‘ .bemessene 40 Minuten eines schlecht vorberei-, teten und dem spezifischen Hörerkreis nicht ■äuge-: paßten Vortrages. Also, man mache sich ein wenig .klar, daß man nicht schuldlosest wenn man eine gewisse Indifferenz der Jugendbewe- .gung beklagen muß. Es ist so unangenehm zu schreiben, wie zu lesen, demioch — muß es einmal mit der nötigen .Ausführlichkeit getan werden, damit dies ganz' konkret werde. Was soll eine Jugend für Neigung zu einer Partei haben, .die einen Erziebungsreierenten ohne einen Heller Budget einsetzt sö daß er finanzielle Kunststücke mit allerhand Fonds und Geldsammlungen machen muß; um die Porti seiner Korrespondenz -zu decken; die ihr Jugendamt eines Tages ohne vorherige Verständigung seines Telephons beraubt weiles in einer wichtigeren Abteilung gebraucht wird; die einen mühsam nach sechs Monaten vergeblicher Suche zwischen zwei Bureaus eingezwängten Kindergarten seiner Entwicklungsmöglichkeit beraubt weil das Lokal für Agitaitionszwecke gebraucht wird; die in ihrer Tageszertmig nicht e&nmaä nach einem Vierteljahr eine .Rubrik Jugendbewegung/ bringt? Dies 'Tatsachen, "jan sich unbedeutend, aber wichtige Symptome. 4er -wahren Einschätzung, aller, Jugendbewegung - ,11110—Arbeit . Aber es ist nötig,, eiiizusehen, daß hier . wesentlichere Dinge entscheidend shii Die Jugend .klagt nicht mir,.nicht einmal in erster Linien daß sie von der Partei vernachlässigt wird; sondern . vor allem, daß sie von den Erwachsenen nicht verstanden wird; und auch hier hat sie, wenn .auch nicht in ausschließlicher Allgemeinheit so . doch zu einem sehr guten Teile vollständig recht .Wir erleben es heute gar nicht mehr selten, daß Kinder zionistischer Eltern in der konsequenten Durchführung ihrer und’ ihrer Eitern zionistischer Üeberaeugungea und Gesinnungen empfindlich ge- ’ stört und geschädigt werden. Weit entfernt da- . von,jdaß diese Eitern sich freuen würden darüber;, daß ihre Kinder, die Monistische Gedankenwelt von .ihnen .nicht nur übcrnonjmen haben, sondern daß sie auch gewillt sind, allen Ernstes und ohne Kompromisse zu leben, finden sie die Anschauun- - gen ihrer Kinder überspannt, und gefährlich. Und jene erwachsenen Zionisten, die nicht ihren eigenen Kindern gegen.überstehen, sondern denen nicht zionistischer Eitern, sind ganz im selben Falle. Man versteht die heutige Jugendbewegung in einem ihrer wichtigsten Zweige ganz und gar räcbt, wenn man bedauert, daß sie sich zu wenig um die innere Poütifc Deutschösterreichs küm- - mert. Man mag dies.mit Recht'bedauern,, so bleibt doch zu Recht bestehen, daß <S3es rächt aus geschwächter zionistischer Gesinnung, sondern aus einer vielleicht zu sehr erstarkten entspringt Diese Jugend-lebt rächt mehr in Deutschösterreich, sie ist bereits m Palästina. Und wenn die reale Uebersiedlung für manche auch für einige Jahrfe hinausgeschoben erscheint so vermag säe doch ihre Affekte nicht mefhr an ähren Geburtsort zu heften. Sie vermag rächt hier eine Tätigkeit : für hier zu beginnen, wo sie wünscht sie sobald als möglich durch eine endgültige Auswanderung - abbrechen zu müssen. Ich selbst habe oft genug - in " Aufsätzen und Vorträgen gegen diese Entwurzelung der Jugend der Diasporaländer Stel- ' läng genommen. Auch ich halte sie. nicht ■'für wünschenswert, aber ich 'erkenne sie als Symptom sehr gereifter und1 ernster zionistischer Ge-; sfnnung. Und ich bin überzeugt daß .wir uns denn doch von jeder zionistischen Kirchturmpolitik femhalten müssen und daß wir begreifen müssen, daß für das jüdische Volk fruchtbarer eine Jugend ’ ist die hier träumt weil sie noch nicht in Palästina leben kann, als 'eine, die im europäischen GaJiithsumpf vergnüglich mitquackt . Eduard Bernstein. hat in einer großen Rede ' an die Studenten in München, mitten im heißesten Revolutionsfieber, die’ Aufforderung gerichtet: Jugend, laß ab von Politik, bilde dich, und erwachsen und gebildet begib dich erst ins poli- . tische Leben! Ich für meinen Teil stimme im Wesentlichen dieser Aufforderung mit Bernstein überein. Und auch wer dies nicht tut, muß doch .emseHren können;, daß ' es nßt zu " 'dien wertvollsten Eigenschaften unserer heutigen Jugend gehört wenn sie. sich' fennhält'-vom öffentlichen Leben, nicht etwa jim-Karten zu spielen, zu trinken lind Bordelle zu besuchen (was, wie die letzten Vorgänge' im Zentralverband der jüdischen Jugendgnipperi'gezeigt .haben, gerade bei einer jener Gruppen geschehen ist dBe sich sehr eifrig .an der Politik beteiligen), sondern darum, weil : geistige und menschliche Bildung, die die Voraussetzung und der "wesentliche Bestandteil jeder Erziehung, also auch der Monistischen ist, nur in der'Stalle und fern, vom organisatorischen’ Getriebe .(richtiger sinnloser G’schaftelhuberei, wenn .es Mittelschüler . und Studenten tun) geschehen .Kam. Und man glaubte doch‘nicht, daß iri der jüdischen Jugendbewegung jemals eine' wertvolle Kenntnis auch nur'der primitivsten zionistischen .Parteidinge, erwachsen kann, wenn sie. nicht verknüpft ist mit eingehender Bildung auf scheinbar fernabiiegenden Gebieten.' Wir . haben genüg von den alten Herren, .die der ewigen Diskussionen über das Wesen des Judentums, dey Schäden der Assimilation, der Argumentierung über die Parteiprpgrammpunkte, der Ralästinageographie und . Palästinakunde überdrüssig, gar nichts haben als -eine vage Erinnerung an Halb- oder Viertelkenntnisse auf jüdischem Gebiete und eine minder lebhaft empfundene einzige Lücke auf allen •anderen.-Wie soll-man-dann, falls man rächt Demagogie und Verbikiimg haben möohte. die, -ganze- Kompliziertheit der. zionistischen Probleme. Menschen, wy-klich^klar, zu eigen machen, die von . Nationalökonomie, ivon Geschichte, von Naturwissenschaft nicht mehr wissen und verstehen als die zusammenbuchstabierten Fremdworte der 'Parteibroschüren? Das heißt nicht den Nachwuchs einer Partei heranziehen, sondern imver-. antwortlich freventlich Raubbau an diesem Nachwuchs treiben, wenn man das Maß zionistischer Kenntnis und jüdischnationaler Jugendarbeit au der Zahl der gehörten und gehaltenen Vorträge mißt und wenn man meint, daß jedes Jahr, jeder Monat und jede Woche, . die auf nichtjüdische Wissenschaft und Philosophie verwendet wurde, vergeudet ist Sich bildende' Jugend bedarf der Verankerung in großen Dingen und Ideen, und solange unsere Parteiagitatoren und Parteischriften diese rächt enthalten, mag die Wahl :noch so schwer sein, muß sie zugunsten der außerparteilichen Bildung entschieden werden. Die tiefste; Ursache für die Parteimüdigkeit : eines. Teiles .der,. Jugend liegt aber wohl in der Tatsache; daß. diese Jugend mm zu einem klaren . sozialistischen Bekenntnis sich durchgedacht hat, während die .zionistische Partei. -7- und je mehr sie in den innerpolitischen Kampf in Deutschösterreich eingeht, um. so, deutlicher; und kon- ‘ sequenter bürgerlich-demokratisch, .jedenfalls1 anfisozialistisch isfc : Und;4uraa. ändert, die Tat-. ,Sache nichts, daß ^manche ihrer Fährer --uhd Mandatare 'persönlich.'auf sozialistischem Standpunkt' stehen. Die Partei , als solche wird nicht von diesen Führern’ bestimmt, sondern: .immer; mehr, und nachhaltiger von den Massen, deren Interessen sie vertritt. So notwendig uinid unerläßlich! auch nach mein«- Meinung die Vereinigung, der zionistischen Bewegung mit der national]üdischen ist, muß man sich doch ganz klar machen, daß dadurch unwiderruflich die zionistische Bewegung, die eine geistige ist (denn sie hat ein Ziel, das im Grunde keineswegs die materiellen Bedürfnisse dessen zu befriedigen verspricht — wenigstens rächt unmittelbar —, der sich zu ihm bekennt und. für dasselbe arbeitet und kämpft), im engsten'Sinn zur Partei wird, d. h. zur Vertretung der Interessen, vor allem natürlich der materiellen, jener, die in der Partei organisiert sind, die für sie arbeiten und kämpfen. Dies ist ein unvermeidlicher und fruchtbarer Prozeß, an sich rächt bedauerlichj aber die Jugend kann ihm nicht folgen oder besser, sie soll ihm nicht folgen können, und es ist überaus bedauerlich, wenn es Teile von ihr dennoch tun. Die Jugend hat mit materieller. Interessenvertretung nichts zü schaffen; ihr Recht und ihre Aufgabe ist, sich einer Idee zu opfern. Heute gibt es auch für uns Juden, wenn wir einmal in Europa Politik machen, nur eine solche politische Idee, und das ist der Sozialismus. Nur ist die Frage noch nicht geklärt, welche Funktion in der gegenwärtigen europäischen Politik. die zionistische Partei auszu&ben hat; aber, ich meine doch, daß . ihr eine gegeben ist So-lange ich darüber; mit mir selbst nicht völlig ms Reine gekommen' bin, habe ich nicht den Mut mit demagogischen Phrasen, aus Parteiträghe-it oder -Opportunismus von der Jugendeinen Anschluß an unsere. Partei zu fordern. Ich achte-auch in strittigen Fragen die Autonomie der Jugendbewegung; auch dann, wenn ich andere Meinungen habe als jene, und das. verlange . käi auch vom Referenten für Jugendbewegung: Die anderen aber müssen begreifen, wenn die Jugend ihnen nicht mehrganz blind folgt so muß das keine Verschlechterung der Jugend sein, auch keine Verwässerung ihrer Gesinnung in streng zionistischem Sinne. Vielmehr es ist heute so: die zionistische Partei.hat gesiegt (ganz ohne Verdienst auch der heutigen Jugendbewegung? Wirklich ohne Bar-Kochba, Blau-Weiß, Schomer, Jerubbaal?);. dadurch muß sie der Jugend flach geworden erscheinen; und es gibt für sie keine Aufgabe mehr als die anständige, ernste, konsequente und sichere tägliche aufbauende Arbeit — die nur von den Erwachsenen geleistet werden kann. Und wer möchte leugnen, daß die ehemaligen Mitglieder gerade, der •parteifernsten Jugendgruppen, sowie sie nur erwachsen werden, ernster und unbedingter, sich der Partei, dem tätigen Aufbau widmen, als (Me Mehrzahl der Alten Herren der politischen Mittel- ■ > V schüler- und Studentenverbindungen; Heilte, : w» 'rächt mehr d|e'Agitation untere Sache ist, sondern der Aüfbau, ist rächt mehr das .Wichtigste; 'daß unser Nachwuchs in agitatorischer, rednerischer, in ‘ Parteiarbeit ausgebildet ist, daß er die Argumentation und' die'Geschichte des'Zionismus beherrsche, sondern wir brauchen allgemein gebildete, zur Gemeinschaft, fruchtbarer Arbeit und Aufopferung erzogene Fachleute auf allen Ge>- bieteh,’die'bereit sind, sich gapz, auch mit ihrer Berufsarbeit, in den Dienst des Volkes zu steilem Erwartet man dies von, einem zionistisch-akademischen Landesverband;' oder von einer ernsten, sich selbsterziehenden Jugend, die ihre Aufgabe so, ernst nimmt, daß sie sich allerhand Gsahaftel" tiuibereien nicht einmal erlaubt? . Und schließlich, es ist kein Zweifel, zum Wesen des Jugendalters gehört eine gewisse Unbeständigkeit, Unbändiigkcit und Freiheitsbegierde-,. die jeder Organisation widerstrebt Zwar, nichts könnte der Jugend nützlicher sein, als wenn jeder Einzelne verhalten würde, als Gegengewicht, zu jener Einstellung, eine bestimmte Zelt als Arbeiter1 ü». eine festgefügte Organisation eingereiht zu sein, mit bestimmten Pflichten und bestimmtem Wirkungskreis. Ich frage Sie, Heinz Margulies, Referent für Jugendbewegung: Haben .Sie den Mut unsere Partei, wie sie heute ist und .wie sie wahrscheinlich eine Weile lang bleiben wird, als die geeignete Organisationsschule, als . die Diszipiinierungsstätte für eine geratene lügend zu-erklären? Ich nicht Und ich I hoffe, See auch nicht. ' , . (Von der positiven Seite dieser Frage ist ein nächstes Mal zu reden.) - Dr. Siegfried Beruf eld. - Die Wahlen im jüdischen Nationalrat Anmeldungen zur Eintragung in die Wählerliste,sind ausschließlich zu richten an die Adresse des jüdischen Nationalrates. Abt ' Wahlkataster, Wien. II„ Taborstraße 20 a. Die Anmeldungen haben zu enthalten: Name, Beruf, genaue Adresse und Angabe, ob das 20. Lebensiahr erreicht Ist Endtermin der Anmeldungen 30. Juni 1919. Aus Palästina (Meldungen des Kopenhagener Zion. Bureaus.) Agudatb Hamaiim. 1 : In Palästina hat sich «Ine, Gesellschaft vo* Fachmännern unter dem obigen Namep gebildet welchedie Gewässer ., des Landes für i-Sieh.eee lz_w~ec.k e.,und. S.c 1 ff a hf t ausf nutzen will. Das Statut der Gesellschaft, wurde der Regierung zur Genehmigung vorgelegt Der „Rote Magen David“. Die Organisation „Roter Magen David“, die in Jaffa-gegründet wurde, als die-Einberufung von jungen Freiwilligen stattfand, ist jetzt im Begriff, sich aufs Neue zu organisieren, und hofft sich den Friedensarbeitsverhältnissen anzupassen. Wegen Sprachschwierigkeiten und Mangel , an Uebung wurde nur eine beschränkte Anzahl - der jüdischen Freiwilligen und ausgebildeten Krankenschwestern von den Militärbehörden an- ■ gestellt Sie arbeiteten in Hospitälern in Gaza und Beila; wo sie unter anderen Soldaten die invaliden Judeas pflegen (Königliche Schütze» vom 38., 39. und 40. Bataillon). Diese Freiwilligen trugen ein jüdisches Abzeichen und ihr Kontrakt enthält die Verpflichtung, sie ausschließlich für Dienste in Palästina, zu binden. Das Jüdische Bataillon. Eine große Anzahl der Mannschaften des jüdischen Bataillons sind aus Palästina nach England : zurückgekehrt Die Mehrzahl der amerikanischen „Judeans“ hat dagegen vörgezogen, in Palästina zu bleiben, und ihre Truppenteile werden dort demobilisiert. Für 200 Leute hat man bereits Arbeit beschafft; und die Palästina-Kommission ist dabei, auch den andeten Beschäftigung zuzuweisen. Zwei Mitglieder der Judeans' sollen die Interessen dieser Leute bei dem Provisorischen Komitee palästinensischer Juden vertreten. Man hat Vorkehrungen getroffen, den noch in Garnison befindlichen Soldaten das Studium der. Bedingungen des Landes zu ermöglichen.- Agro- nom Oettinger wird eine Reihe landwirtschaftlicher Vorträge halten; ' , „ Der Arbeitsmarkt. Eine neue Nummer von „Haarez we Haawoda“. die vom Zentralkomitee.des „Hapoel hat Zair“ herausgegeben wird, erstattet Bericht über ' den Zustand des Arbeitsmarktes von _ Palästina. Hierin wind mifcgeteüt, daß der Arbeitsnachweis, der vor einiger Zeit eingerichtet worden ist, sich mit den britischen Behörden-zweck Beschaffung von Arbeit für die Juden in Verbindung gesetzt hat. Zeitweise waren über-tausend Juden mit Wegebau beschäftigt. Im Anfang, des Sommers organisierte der Arbeitsnachweis auf Betreiben des Militärgouverneurs jüdische Arbeitergruppen, die die Nablus-Chaussee Reparieren sollten. Viele Hunderte von Frauen meldeten sich zu dieser Arbeit und verrichteten : sie zur völligen Zufriedenheit der Militärbehörden. , Durch die Ankunft der zionistischen Palästinar-kommission verbesserte die Lage der Arbeiter sich beträchtlich'. Der Bau von Hospitälern,. Schulen und anderen Anstalten hat vielen Beschäftigung gegeben. Es smdi N ä hstüben und Schuhmacherwerkstätten