Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 13 (1919)
- Issue
- 4 (24.1.1919)
- Date
- 1919-01-24
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 4 •als Quartier dienen. Wir werden uns_ bemühen, •das; Material binnen knrzer Zeit vollständig vorzulegen. (Lebhafter Beifall.) Präsident Böhm: Die Referenda hat einen Organisationsplan vorgeschlagen, der Ihnen allen zugegangen ist Das Präsidium hat einige kleine Abänderungen vorzuschlagen beschlossen. Es wird sich darum handeln, daß Sie den prinzipiellen Teil dieses Entwurfes arinehmen, damit die Arbeit begonnen werdlen kaum. Es handelt sich dabei zunächst um eine rein formale Sache, da die Grundzüge des Entwurfes ganz allgemein gehalten sind. Ich werde die ersten vier Paragraphen nochmals verlesen lassen. Es folgt die Verlesung des Entwurfes: § 1. NameundZweck. Name: Jüdisches Organisationsamt für soziale Fürsorge. Ressort des Jüdischen Nationalrates für Deutschösterreich. Zweck: Positive Maßnahmen auf dem Gebiete der sozialen Fürsorge. § 2. Mittel zur Erreichung des Zweckes. I. a) Erforschung der sozialen Mißstände, ihrer -Ursachen und Zusammenhänge; b) Studium der bestehenden Fürsorgeeinlichhmgen des In- und Auslandes; c) Einflußnahme auf die soziale Gesetzgebung. II. a) Vereinägumg und Zentrafisajtion aller jüdischen Bestrebungen auf sozialem Gebiete; b) Vorschlag für Neugründungen auf Grund fachwissenschaftlich ausgearbeiteter Pläne; c) Gründung von Fachkursen und Fachschulen zur Ausbildung von Beamten und Beamtinnen der sozialen Fürsorge (Bureaubeamtinnen, Recherchenten, Wirtschaftsleiterinnen usw.); IIL a) Aufklärung weiter Volksschichten über Wesen und Bedeutung der sozialen Mißstände; b) Berufsberatung; c) Volksfürsorge, Volksbildung (Volksheime). §3. Leitung. 1. Der vom Jüdischen Natiomalrat bestellte Referent 2. Diesem wird ein Fachbeirat beigegeben; ■dessen Mitglieder vom Präsidium im Einverinehmen mit dem Referenten. berufen werden. §4. Aufbau. Das Organisatfonsamt besteht aus einem JZeutralbureau in Wien, welches nach Bedarf .Zweigstellen in anderen Städten und Bezirken .Deutschösterreichs schafft,- eventuell bereits be- ■ stehende Organisationen mit den Obliegenheiten ■einer Zweigstelle betraut Oberstaatsbahnrat Werner beantragt die ‘.Einsetzung einer Kommission zur Beratung des .Entwurfes. Hierüber entspinnt sich eine Debatte. Das Präsidium macht aufmerksam, daß die Wahl eines Ausschusses als Fachbeirat ohnedies -vorgesehen ist umidj ibittet, die Sache 'nicht durch neuerliche kornmissioneile Beratungen zu verschleppen, zumal es sich nur um die formelle Bewilligung eines Rahmenprogramms handelt. Frau Araitta Müller: Das Statut ist zwar -wichtig, wird aber bei der praktischen Durchführung noch tausend Aenderungen erfahren. Wir;müssen Bewegungsfreiheit haben und können nur ganz allgemeine Grundlagen beschließen. Ohne ■diesen Beschluß jedoch können wir nicht arbeiten. Es hat nicht viel Zweck, theoretisch oder Stilistisch viel zu ändern und dadurch Zelt zu verlieren. Man muß sich au die Tatsachen halten, die man bei der Erforschung des sozialen Elends findet. Dozent Torczymer schlägt vor, kein ■festes Statut anzunehinen und durch Abstimmung zuin Ausdruck zu bringen, daß auf Grund der vorgeschlagenen Richtlinien die Arbeit aufgebaüt •werden soll. Stabsarzt Dr. Mayer schließt -sich ■den Vorrederm am. Der Antrag Dr. Werner wird .sodann abgelehnt. Die Debatte wird abgebrochea Fortsetzung; der Spezialdebatte in der nächsten Sitzung. Ihgenieur Ackermann interpelliert wegen der mangelhaften Information der Nationalratsmitglieder. Auch über die Fimanzgebarung werde •nicht berichtet. Er stellt den Antrag, der Nationalrat möge beschließen, daß mindestens jeBe Woche eine Sitzung stattfinden müsse. Es sprechen die Herren Gewitsch, Sitz- •m a n n und Moises Rath. Hierauf weist Präsident Böhm die von diesen Rednern 'Stegen das PräskäLum gerichteten Angriffe zu- ■fück. Er verweist darauf, daß es dem Präsidium infolge der intensiven Arbeit der letzten Wochen nicht möglich war, immer all© Nationalratsmitglieder zu .nioriniereiL Die Sitzung sei nicht früher einberufen worden, weil die politische; Kommission nicht mit der Beratung des Wahl- Statuts für den definitiven Nationalrat fertig geworden war.. Die Erledigung dieses heute vorliegenden Entwurfes sei die wichtigste Aufgabe .des Nationalrates, damit aus dem Provisorium ein -DefLnitiivum werden kann. Hierauf wird der Antrag gestellt, die Debatte abzubrechen und sofort den. politischen Bericht des Präsidiums entgegenzunehmen. i Bericht über die Tätigkeit des Präsidiums. Sekretär Dr Welt sch: Das Schwergewicht der politischen Arbeit ruhte in der abge- laufenen Periode in den Vorbereitungen für die I Vertretung unserer Interessen bei der Friedens- ■ konierenz. Wir mußten deswegen ein. inniges Etn- ■ vernehmen mit allen anderen jüdischen Nationalitäten pflegen. Dies wurde uns dadurch erleichtert ... daß wir in letzter Zeit häufig Gäste aus -dem Osten jbe'r -Uns begrüßen konnten, welche dien Kontakt mit den,.dortigen Nationalräten vermittelten. Es waren bei uns: Präsidialmitglieder der jüdischen JÜDISCHE ZEITUNG Nationalräte in Lemberg. Stanlslau. Czemowitz. Przemysl, Warschau. Engen Kontakt haben wir auch mit Krakau, Budapest. Prag und Agram hergestellt In Budapest hatte unser NR.-MitgBed Dr. Wilhelm Stein gelegentlich eitler Vortragsreiso eingehende Besprechungen mit unseren Gg.. in Prag batte ich selbst öäe Ehre, den NR. beim Nationalkongreß der tschechoslowakischen Judenschaft zu vertreten. Der Generalsekretär der zionistischen Weltorganisation Herr Leo Hermann hat mehrere Tage in Wien geweilt und mit uns alle Fragen, die mit der geplanten Entsendung einer gemeinsamen Delegation aller NR. in die Schweiz Zusammenhängen, besprochen. Zur Erörterung der politischen Probleme wurde eine Programmkommission eingesetzt welcher auch in Wien weilende Mitglieder auswärtiger jüdischer Nationalräte angehören und (Me die Gruadag© für das politische Programm entwerfen sollen. Diese Komissiom hat bereits fruchtbare Arbeit geleistet Die politische Situation ändert sich von Tag zu Tag und wir haben alle Mühe, uns den geänderten Verhältnissen ständig anzupassen. Unsere Grundforderungen sind jeidoch ernheLtüche. Der Referent erörtert nunmehr in einem vertraulichen Teile mehrere politische sowie Personallragen und betont schließlich, daß gegenwärtig die wichtigste Aufgabe des NR. (Be Verabschiedung des von der politischen Kommission vorgelegten WahSordnungsentwurfes für eiben definitiven jüdischen NR. ist. Die Wahl soll auf möglichst breiter Grundlage erfolgen. Erst ein gewählter NR. wird als ein Teil der alliüdischeti Kongreßbewegung fungieren können, die die Judenschaft der ganzen Welt erfaßt hat Wir haben auch bereits von dem jüdischen NR. für (Ke Ukratna in Kiew die direkte Aufforderung erhalten, uns an den Vorarbeiten für den Weltkongreß zu beteiligen. Dr. Karl Pollak berichtet im Anschluß daran über die Tätigkeit der vom NR. in die Permauenzkommtssion der Kultusgememde entsandte« drei Mitglieder. Es wird nach seinem Referate folgende Resolution einstimmig angenommen: „Der Jüdische Nationalrat billigt das Vorgehen seiner Vertreter in der Permanenzkommission und wird zu den energischesten Maßnahmen, besonders zur Information der Oeffenthchkeit schreiten, wenn der derzeitige Kultusvorstand, dessen Mandate längst erloschen sind, nicht In kürzester Frist im Sinne der Vereinbarung vom 5. November 1918 nach den von der ganzen Welt anerkannten demokratischen Grundsätzen verfaßtes Wahlstatut beschließen und Neuwahlen ausschreiben wird.“ Hierauf ergreift Dr. Kissmann (jüdischer Sozialdemokrat) das Wort, um gegen den von dem Nationalrat in der Palästinafrage eingenommenen positiven Standpunkt zu polemisieren. Da der Natiohalrat bei seiner Resolution verharrt, die die nationale Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina fordert, erklären dre-.'.tüdfechen Sozialdemokraten“ ihren Austritt aus dem Nationalrat. Es kommt hierauf zu Lärmszenen. da von mehreren Delegierten den Sozialdemokraten und Poale-Zionrsten heftige Vorwürfe wegen ihrer Haltung in der Wahlkampagne gemacht werden. Es entspinmt sich eine lebhafte Diskussion, die so lange währt daß die Beratung des Wahlstatuts iür die nächste Sitzung zurückgestellt werden muß. Die Anträge des Präsidiums werden angenommen. Nächste Sitzung Montag, den 27. d. M. Korrespondenzen Salomon Händler. Ueber das Begräbnis unseres so früh verstorbenen geschätzten Mitarbeiters und Korrespondenten wird uns aus Budapest berichtet; Unter Beteiligung fast sämtlicher Zionisten Budapests wurde der anerkannte und populäre Führer dar zionistischen Jugend Salomon Händler zu Grabe getragen. In einem Nekrolog sagte Dr. Arthur Geyer nach eingehender Würdigung des Wirkens des Verstorbenen, daß heute die jüngste Rabbmergarde und sämtliche Hörer des Rabbinerseminars vom zionistischen Geiste durchdrungen sind, — was nach dem bisherigen oft sogar prohihitiven Verhalten der neologen Rabbiner unleugbar «ine große Hilfe für die zukünftige Arbeit des Zionismus bedeutet — ist einzig und ausschließlich sein Verdienst. Jetzt, wo wir uns in Pietät vor Salomon Händler verneigen, müssen wir es Rabbiner und Rabbinatskandidats-KoIIege n gestehen, daß wir alle Zionisten, daß wir uns einen Rabbiner rächt räiders wie als Zionisten vorstellen können, gestehen wir, daß dter Zionismus unsere einzige Hoffnung ist und daß wir glauben, daß er die einzige jüdische Zukunft ist Wiener-Neustadt Den unablässigen und rührigen Bemühungen einer Anzahl von Gesinnungsgenossen ist es nach verhältnismäßig kurzer Zeit gelungen, «ne zionistische Vereinigung hier ins Leben zu rufen, zu welcher die konstituierende Versammlung am 13. Jänner dl J. in Aiblers Saale unter zahlreicher Beteiligung stattfand. Nach einem vorzüglichen Vortrage des Herrn Dr. Tisch aus Wien über den Zionismus, 1 welcher allgemeinen Beifall fand, wurden cäe An- ’ meldungen zur Vereinigung entgegengenenommen und erreichten diese eine Zahl von über hundert — Als die Wahl in die Veneinsleitong vorgenommen war, wurde die Diskussion zu den Ausführungen des Herrn Dr. Tisch eröffnet Die bekannten und stets wiederkehrenden Einwendungen der Orthodoxen über -dfie Vernachlässigung der Religion, welche der alleinige Hort und Rettung des Judentums sei, sowie der Einwand der Assi-' mflarrten, daß die Juden nur eine RefigSonsgemeiiuschait bilden, und sich nur als solche und nicht Seite £ als Nation erhalten können, wurden in einer temperamentvollen Entgegnung des Referenten, entkräftet die ungeteilte Anerkennung fand. Brünn. In Brünn hat sich im Anschluß an die allweltliche jüdisch-sozialistische Arbeiterpartei Poale Zion ein akademischer Verein jüdischer Sozialisten gebildet Der Verein beabsichtigt, durch Veranstaltung von Vorträgen. Diskussionsabenden und durch sonstige Agitation die jüdischen Akademiker mit der Gedankenwelt des Sozialismus vertraut zu macheh und für die sozialistische Idee zü gewinnen. In den Kreisen der jüdischen Akademiker gibt sich für diese« Verein ein reges Interesse kund, und es besteht die begründete Hoifnung, daß durch diesen Verein sowohl der jüdischnationalen als auch der sozialistischen Bewegung zahlreiche neue Kräfte werden gewonnen werden. Anfragen und Beitrittserklärungen sind an die jüdisch-soziale Arbeiterpartei Poale Zion, Brünn, Liechtensteinstraße 2, und an Dr. Felix Loria, Brünn, Augustinergasse 27, zu richten. Gaya. Das vorbereitende Komitee für den jüdischen Volksrat in Gaya beruft iür den 30. Jänner 1919 eh» Volksversammlung «in, für den iÄ Qbtamska zalozna äi bereitwilligster Weise ihre Saallokalitäten zur Verfügung gestellt hat BeS dieser Versammlung wtird Herr Dr. Goldsfeint der Sekretär des Jüdischen Nationairates in Prag und Herr Rudolf Köhra, der Vertreter der Paote Zioli, sprechen. Die hiesige Lesehalle wurde itt einen Geseüigkeitsverein umgewalrcdelt und sittd dih Jüdischnationalen im Ausschuß genügend vertreten. Es wenden nunmehr auch jüdische Zeitungen gehalten werden und ist besonders das Abonnement der „Morgenzetturag“. „Jüdische Zeitung“ und „Zidovske zprdvy“ erwünscht Im jüdischen Kultusausschuß, der, nebenbei gesagt heute gar keine Dasemsh^sechtigung mehr hat machen sich wiederholt Unstimmigkeiten bemerkbar. Die allgemeine Mißstimmung weist darauf hin, daß eine Volksabstimmung in Bälde eine neue Vertretms: fefesetzen wird Ankündigungen Siedtuassgeseifechaft. Interessenten der Siedlungsgesellschaft (Dr Rainer-Dr. Nagler-Gruppe) treffen sich täglich zwischen 6 und 149 Uhr abends im Kaffee „Herrenhof“ (Knnstraum). L. Herrengasse./lisch beim Oberkellner zu erfragen. Jüdische LandarbeiterscMft. Nächste Zts sammenkunft Montag, den 27. & M., halb 6 Uhr nachmittags, In der Lese- und Rede habe jüdischer Höchschüier, IX., Türkenstraße 9, IL Stiege. Hebräische Kurse für Anfänger und Vorgeschrittene (Auskünfte bei der Zusammenkunft). Katis über Genossenschaftswesen im Hinblick auI Palästina jeden Sonntag. 10 Uhr vormittags. IL, Pratarstraße 43 (Zionistiscbe Bureaus). Gäste w illkommen. Verein „Zion“ (II., Glockengasse 30). Samstag, den 25. & M„ um 4 Uhr nachmittags, wird in unserem Vereinslokale Herr Dr. Z. F. Finkeistein. über die Haskala-Bewegting vertragen. Gäste willkommen. — Sonntag. den 26. d. M„ um 6 Uhr abetlcfe, wird in unserem' Vereinslokale ein literarischer Tee-Abend für jugendliche Mitglieder veranstaltet. „HatcflHa“ Saltistag, am 25. Jänner findet im ..Jüd. Jugendheim“. 11.. Obere DonäUstraße 91/11 Stiege ein Vortrag des Prof. Dr. V. Aptorifter „L‘ koroth kaagada hätaüfiuüith“ statt Beginn pünktlich 3 Uhr. Hebräisch sprfechfäidfc Gäste willkommen. Jüdischer HandlungsgehÜien-Värfismd. Kurse: Für die ab Anfang Februar stattfindeödem Kurse über Sozialwüssenschaften und Jüdische Geschichte^ Hebrääsdh sowie Tschechisch wördlen noch einige Teilnehmer airfgenommen. —, M o ntag den 27. um >46 im Vepeimsheän. IL Obere Dartaustraße 65. Vontrag des Herrn Dr. Hermann Kadäsch. Gäste willkommen. — Sonntag den 2. Februar um >49,Uhr vormittags findet ein außerordentlicher Verbandstog dies Jüdischen Handlungsgehilfen-Verbandes in Brünn, iim Lokals der dortigen Ortsgruppe Lichtensteänstr. 2 statt der sich mit der Auflösung des alten Verbandes. der Neukonstituierung der Verbände iür Deutschösterreich und für den tschechoslowakischen Staat und der Regelung der Beziehungen der beiden Verbände befassen wird. — Alte jßdösohen Angestellten die Ln der jüdischen Gewerkschaftsfrage interessiert sänd, werden ersucht ähre Adressen je nach ihrem Domizil, und zwar für Böhmen omdi Mähren dem Jüdischen Handlungsgehilfen-Verband Brünn, Lichtenstainstraße 2. fiir DeutschösrerreLch dem Jüdischen HaiiKlungsgehüteri-Verbanid Wien, II. Obere Donaustraße 65 sofort bekanntougdben. Der zionistische Franenvereln ladet Freunde der Bewegung zu dem am Donnerstag, den 30. Jänner, 4 Uhr nachmittags, stattfindenden Vortrag des Herrn Dr. Bernfeld über ,,.Tugemderzfebung“ höflächst ein. Cafe City, IX.. Berggasse 1. Tee- und Regiebeitrag K 2.—. Der jüdisch - akademische Juristen - Verein veranstaltet Samstag, den 1. Februar 1919, im Festsaale des Hotel Continental, II., Taborstraße, eine Akademie mit reichhaltigem Programm. Beginn halb 5 Uhr abends. Eintrittskarten ab-Samstag, den 25. d. M., im Verernslokale, VIII., Alserstraße 7, von 11 bis 12 Uhr. Vortrag Davis Trietsch. Ueber Einladung der Lese- und Redehalle jüdischer Hochschüler in Wien spricht Samstag, den 26. d. M . 6 Uhr abends, in den Reife fistelten, f„ Oörotfreergasse Nr. 6—8, Davis Trietsch über „Palästina und der