Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 12 (1918)
- Issue
- 40 (4.10.1918)
- Date
- 1918-10-04
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite Nr. 40 JÜDISCHE ZEITUNG Zionisten im Felde Dem k. u. k. Assistenzarzt i. d. R. Dr. Robert König, A; H. des Prager akad. Verb. „Barissia“ and A. H. der „Jordania“, München, in K. J. V. wurde die Silberne Tapferkeitsmedaille I. Kl. für tapferes Verhalten vor dem Feinde verliehen. Simon Groll, Kpl. aus Dolina nach -der Piaveschlacht vom 15. Juni, Tapferkeitsmedaille I. KL; Zgsfr. isak Rotenberg aus Stryi, Tapferkeitsmedaille I. Kl.; Zgsfr. Osias Heiber, Tapferkeitsmedaille II. Kl. Ankündigungen Jüdisches Pädagogium. Um möglichst viel jungen Leuten die Teilnahme am Pädagogium zu ermöglichen, hat die Studiengruppe für jüdische Erziehung beschlossen, Stipendien in der Höhe von K 100.— bis 200.— monatlich unter ihr geeignet erscheinende Hörer bezw. Hörerinnen zu verteilen. Es kommen zunächst diejenigen in Betracht, die bereits in Berufen stehen und auf ihren Verdienst angewiesen sind, so daß sie außerstande sind, zwei Jahre lang sich ausschließlich dem Studium zu widmen. Für 20 Mädchen ist Verpflegung und Quartier um K 100.— monatlich in einem Heim bereits gesichert Weiters sincjj wir in der Lage, den Hörern des. Pädagogiums einen wohlschmeckenden und ausreichenden Mittagstisch zum Ausnahmspreis von K 1-50 zur Verfügung zu stellen. Sobald die Zahl der auswärtigen Hörer bezw. Hörerinnen festzustellen sein wird, wird die Leitung in der Lage sein, größere Abschlüsse wegen Unterbringung derselben in einer eigenen Pension zu machen. Ehebaldigste Anmeldung, Einreichung von Gesuchen ist erwünscht. Anmeldungen und Anfragen; Jüdisches Jugendamt, Wien, II Zirkusgasse 33. Vorträge Dr. Abraham Sonne in der Urania. Ueber Einladung der Direktion der Urania wird Herr Dr. Abraham Sonne zwei Vorträge halten, und zwar Donnerstag am 10. Oktober über „Die hebräische Sprache der Gegenwart“ und Donnerstag am 17. Oktober über „Die neuhebräische Dichtung“. Beide Vorträge finden um halb 8 Uhr abends im großen Saale der Urania statt. Es ist nicht zu zweifeln, daß diese Vorträge, die zum erstenmal ein größeres Publikum mit dem Wesen und dem Leben der hebräischen Sprache bekanntmachen werden, insbesondere auch mit Rücksicht auf die Persönlichkeit des-Vortragenden, das lebhafte Interesse weiter Kreise finden werden. Musikalisch-literarischer Abend zugunsten der Evakuierten aiis Palästina. Wie schon mitgeteilt, haben ihre Teilnahme zu der Samstag, den 12. Oktober, im Festsaale des Hotel Continental, stattfindenden WohLtätigkeitsakademle in gütiger und uneigennütziger Weise zugesagt: Die Damen Frl. Lola Lengyel (Öpemsän@erin), Frl. Anni Oeh l (Kcnzertsängerön) und die Herren Dr. Fritz Löhner (Beda), P. Bing (Pianist), E. Reismann (Rezitator) und H. Schiller (Violinvirtuose). Den unausgesetzten Bemühungen des Komitees ist es nun gelungen, eine Reihe weiterer Kunstkräfte für diesen Abend zu engagieren. Vor allem die bekannte Primadonna der Jüdischen Bühne Fr. Elisa Weintraub-Graff, Frl. H. Snopek und die Herren D. Reisenmann und B.'Lubin. Es ist das Bestreben des Komitees gewesen, den Abend nicht nur einem jüdischen Zweck zu widmen, sondern ihm auch einen jüdischen Inhalt zu geben. Es gelangen, abgesehen -von der Vorlesung des Herrin Beda aus eigenen Schriften, Gedichte unserer bekanntesten Nationalpoeten zum Vortrag, jüdische Volkslieder in deutscher Sprache und Jargon von ersten jüdischen Künstlerinnen und Künstlern gesungen, weiters steht ein Klavierkonzert und ein Duo (Violin und Klavier) auf der Vortragsordnung, welch letzteres unter anderen das Kol-Vidre zum Gehör bringt. Die geehrten Vertrauensmänner sowie überhaupt alle Gesinnungsgenossen, Vereine, Korporationen usw. sind selbstverständlich aufs herzlichste geladen Beginn pünktlich 7 Uhr, Ende vor J410 Uhr. Karten von K 1.50 bis K 10.—; (Hauptverkauf) Buchhandlung Löwit, I., Rotenturmstraße, J. Lünschitz, Musikalienhandlung, I., Adlergasse 7, und im Sekretariat des Jüdischem Jugendheimes, II., Ob. Donaustraße 91. Mädcüen-Unterstützungs-Verein. In. Anbetracht der ins Ungeheure steigenden Preise für Bekleidungsstücke und der Notwendigkeit, altes Material in wirksamer Weise auszunützen, sieht sich der Verein veranlaßt, wie alljährlich auch iliesiahr Sonderkurse für bereits im Berufe ste-~ hends Frauen und Mädchen, die , das Kleidermachen für eigenen Bedarf erlernen wollen, zu eröffnen. Die Kurse finden an Vor- und Nachmittagen statt. Der Unterricht wird, wie an allen Schulen dieses humanitären Vereines unentgeltlich erteilt. Einschreibungen unter Mitbringung des Schulzeugnisses zwischen 11 bis 1 Uhr mittags in der Schulkanzlei, IX;. Seegasse 16a. Im Vorbereitungs- und Einjährigen-Kurse der Handelsschule sind noch einige Plätze frei Sektion II. des Z. V., II., Glockengüsse 30. Samstag, den 5. Oktober, um 7 Uhr abends, wird im Vereinslokale Redakteur H. M. Groß über „Warum haßt man die Juden“ vortragen. Lemberg. Die Mitglieder der akad. Verbindung „Makkabäa“ in Lemberg werden ersucht, Ihne Adressen dem A. H. Dr. Arnold Schwarz, Lemberg, Kraszenskiege 11. bekanntzugeben! Verein Jfid. Jlochschiiler Chemt. Def am 5 d. angiekündigte Jiskor-Abend findet am 19. d., 7 Uhr abends, im Festsaale des Hotel Continental, II. Taborstraße 6. statt Karten in der Buchhandlung- Löwit. I Rotenturmstraße 14, und Redaktion Jüdischer .Arbeiter, II. Qlockengasse 6/17. Pep Schekel ist der Grundstein der zionistischen Organisation. Die Zahlung des Schekels (K 2.—) ist das erste Bekenntnis zum Zionismus. Entgegennahme im Zion. Bureau, Wien, II. Zirkusgasse 33. LOTTE ROKAC11 MAX REISEIX empfehlen sich als Verlobte Brünn im September 1318 IVien 23* Ich gratuliere meinem Freunde und Gg. Bensch Eisland zu seiner Verlobung mit Frl. Amalie Eisland aus Radomysl-wietki und spende auf seinen Namen 1 Baum im W. Berkelhammer-Garten. 2»5 Moses Monheit E.-Frw. Gefr. Weiß Eugen k. u. k.Armee-Telegr.-Schule 11, lnf.-Komp. Teleph.- Schule, Praktischer Kurs — Feldpost 55 ersucht seine Freunde vom Rathkurs und von der „lleatich“ mit ihm in briefl. Verkehr zu treten. Von unsagbarem Leid erfüJJf. verständigen die jj Unterzeichneten alle Freunde und Bekannte, daß ihre Tochter bzw. Schwester TINKA im Alter von 17 Jahren am 29. September der spanischen Grippe erlegen ist. Daß die Dahingeschiedene den festen Willen hatte, ihr Leben ihrem Volke zu widmen, bildet für die Hinterbliebenen e nen Grund mehr, das jähe Ableben der teuern Verblichenen zu betrauern. Bielitz, im Tischri 5t>79. Josef und Bert a ROTH als Eltern. Gisela, Elsa, Irma, Frltzi als Geschwister. JÜDISCHE KRIEGSHEFTE II HEFT Dr. H. K***lLsch: . Die Juden und die öfterreidjifcfje Ver- - faffunsgreoißon - 6.—8. TAUSEND HOCHAKTUELL PREIS 80 HELLER VERLAG „MORIAH“ WIEM, IX., Nußdorferstraße 6 Verlag und Administration lies ,FRIEDE', 1., Fleischmarkt 1 Max Brod, Der Zionismus. Eugen Hoeflichy Die Mission des Zionismus. Julian Gumperz, Antizionistisches.,' Die vorsichend -angezeigten Aufsätze sind enthalten in den Nummern 3: 34 des Wochenschrift für Politik, Volkswirtschaft u. Literatur Herausgegeben von Dr. Beno Karpeles der in einer länge’en AtikeWerie zu den wichtigen, die Judenheit bewegenden Fragen Stellung nimmt. Diese Zeitschrift, die e-, sich zum ersten Gebot gemacht hai, in wahrhaft demokratischer Weise den Stimmen aller Völker Ausdruck verleihen, ist darum von dem größten Interesse, well hier neben den allgemeinen Problemen der nationalen Gestaltung des iudentums erpste Aufmerksamkeit geschenkt wird. „DER FRIEDE“ erscheint jeden Freitag. Bezugspreise finW. Porto): j ftir « in Jahr ein halbes Jahr ein Vierteljahr (52 H-fte) (2 Hefte) (13 Hefto) Oe«t#»rr*iftb-UDgarn K 40.— K 20.— K 10.— Deatecbl&ud M 30.-*- M 15.— M 7.b0 l.änd'T de« Weltpostvereines K 44.— K 22.— E 11.— Preis des einzelnen Hefte* 80 Heller 60 Pfennig. Hand I ^Nr. 1—£6) iet prbundwj zum Preise von 28*— ' (M 21.—)^zu haben. Abonnements kficnAn mit jeder N immer beginnen. — Man abonni*it bri der Administration (Wien I., Fleisc><n arkt Nr. I), bei den P»6taii8talten, Buchhändlern und Zeitungsversrbleißern. Wir bitten, Probeniimmeru hei der Administration zu verlangen. Die Zusendung erfolgt kostenlos. 233 Cafe zum Roten Turm Wien II., Obere Donaustraße 99 an der Marienbrücke Neues Stamm-Caf6 der Zionisten BARTWEG! Bestes Rasiermiilel, ohne Messer, ohne Seife, mild und angenehm im Gebrauch. — Begutachtet vom Handelschemiker Herrn Dr. Stephan. Wiesbaden. Preis exklusive Porto Mark 2.20. 221 Bavaria Laboratorium,Wiesbaden I. ■ Armen-Ambulatorium 5 des Zionistischen Zentralkomitees J für KriegsflUclitlinge b Wien, II. Taborstraße 20 A ■ Unentgeltliche ärztliche Be- B handlung von mittellosen ■ Kriegsflüchtlingen ohne Un- ■ tersdiied der Nationalität J oo oder Konfession . oo ■ Ordination täglich. — Sonn- und Feiertage ausgenommen it In Wlcfl ZU UClICllCU Uli. 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